ANGELS IN NOTTING HILL (2015)

Der menschenscheue Geoffrey arbeitet in dem Antiquitäten-laden „Alice’s“ in Notting Hill. Er trauert um seine verstorbene Freundin Rebecca und lebt in einer Phantasiewelt zwischen den Exponaten des Ladens. Er bekommt Besuch von der Engelsfrau Joy Serafini, die beauftragt ist, Geoffrey wieder lebensfroh zu machen. Unter-stützt wird Joy von Geoffreys Chefin Miss Maple, die für ihn mütterliche Gefühle hat. Die Liebesgeschichte zwischen Joy und Geoffrey spielt zwar in einer realen englischen Stadt, aber Traum und Wirklichkeit, Vergangenheit und Gegenwart, Tragik und Komik wechseln unaufhörlich. Ein Höhepunkt: als Geoffrey entdeckt, dass Joy in den 1920er Jahren als Showgirl und Gangsterbraut auf der Erde gelebt hat. Der Film von Michael Pakleppa hat große Qualitäten, wenn man sich auf das Spiel zwischen Himmel und Erde einlässt. Wunderbar: Ryan Mercier als Geoffrey, Selma Brook als Joy, Tina Gray als Miss Maple, Renée Castle als Rebecca. Christopher Lee ist in seinem letzten Film nur noch als Stimme präsent: er spricht den Universums-Chef, der Joy auf die Erde schickt, und den Plüschhund Mr. President. Kameraführung und Soundtrack sind beeindruckend. Die DVD des Films ist jetzt bei Absolut Medien erschienen. Sehenswert. Mehr zur DVD: 7056/ANGELS+IN+NOTTING+HILL

Deutsch-türkisches Kino

Eine Dissertation, die an den Universitäten Konstanz und Bayreuth entstanden ist. Muriel Schindler erforscht darin die Entstehung und Entwicklung eines „Deutsch-türkischen Kinos“ seit Beginn der 1990er Jahre. Zu den Vorläufern gehört 40 M2 DEUTSCHLAND (1986) von Tevfik Başer. Die Einleitung des Textes definiert den For-schungsgegenstand, die Methodik und schafft theoretische Grundlagen. Sechs Kapitel strukturieren den Hauptteil: 1. Kartierung der Landschaft: Das Filmfestival Türkei-Deutschland, das seit 1992 in Nürnberg stattfindet. 2. „Das kleine Fernsehspiel“ des ZDF als Wegbereiter mit den deutsch-türkischen Produktionen MEIN VATER DER GASTARBEITER von Yüksel Yavuş, ICH CHEF, DU TURN-SCHUH von Hussi Kutlucan, APRILKINDER von Yüksel Yavuz, KURZ UND SCHMERZLOS von Fatih Akin und LUKS GLÜCK von Ayşe Polat. 3. Der europäische Kulturkanal arte als Koproduzent u.a. von 300 WORTE DEUTSCH von Züli Aladağ und DREIVIERTEL MOND von Christian Zübert. 4. Die Film- und Medienstiftung NRW als Förderer. 5. Wüste Film als Produzent der Filme von Fatih Akin bis GEGEN DIE WAND. 6. Von Corazón International zu Bombero International als Produzenten der Akin-Filme ab 2004. Fatih Akin ist zwar eine Schlüsselfigur des Textes, aber es spielen natürlich auch viele andere Regisseurinnen und Regisseure eine wichtige Rolle, zum Beispiel Buket Alakuş, Thomas Arslan, Kutluğ Ataman, Bora Dağtekin, Sülbiye Verena Günar, Kadir Sözen, Özgür Yildirim. Im Vordergrund stehen die Produktionsbedingungen der Filme und ihre Rezeption bei Presse und Publikum. Die Recherchen waren aufwendig, in der Summe führten sie zu einem beeindruckenden Ergebnis. Keine Abbildungen im Text. Coverabbildung: die Zeise-Kinos in Hamburg-Ottensen. Mehr zum Buch: 688-deutsch-tuerkisches-kino.html

Warum Replikanten die besseren Menschen sind

Kann man mit Filmen philo-sophieren? Ja, wenn man, wie Karsten Schmidt, über die intellektuellen Voraussetzungen verfügt, die philosophische Gedankenwelt nutzt und den sprachlichen Umgang mit Bildern und Tönen beherrscht. Das Resultat ist anspruchsvoll, aber es erweitert die Erkennt-nisse über den Mythos BLADE RUNNER, genauer: über BLADE RUNNER (1982) von Ridley Scott und BLADE RUNNER 2046 (2017) von Denis Villeneuve. Es geht um die Fraglichkeit des Menschen, Handlung und Charaktere, Realität und authentisches Menschsein, Simulacra, Simulation und Hyperrealität, anthropozentrischen Humanismus und Substanz-Metaphysik, posthumanistische Perspektiven und Relations-Ontologie, Räumlichkeit und filmische Darstellungsmittel, Ungleichzeiten und Nostalgie, Machtstrukturen und Raum, literarische Referenzen, Menschwerdung und Desillusionierung, religiöse Motive und Referenzen, nihilistische Herausforderungen. Philosophische Referenzen liefern dem Autor u.a. Theodor Adorno, Roland Barthes, Jean Baudrillard, Walter Benjamin, Albert Camus, Gilles Deleuze, Jacques Derrida, René Descartes, Philip K. Dick, Michel Foucault, Martin Heidegger, Max Horkheimer, Karl Jaspers, Siegfried Kracauer, Susanne K. Langer, Henri Lefebvre, Karl Marx, Friedrich Nietzsche, Max Planck, Sylvia Plath, Jean-Paul Sartre, Paul Tillich und Slavoj Zizek. Die Filmbeschreibungen sind äußerst konkret, sie beziehen auch den Director’s Cut und den Final Cut von BLADE RUNNER ein. Schwarzweiß- und Farbabbildungen in akzeptabler Qualität erhöhen die Anschaulichkeit. Lesenswert für Filmfans, Philosophinnen und Philosophen. Mehr zum Buch: warum-replikanten-die-besseren-menschen-sind-id-98914/

Jonas Mekas

Geboren in Litauen, wurde er zu einer Schlüsselfigur des ameri-kanischen Avantgardefilms und starb vor zweieinhalb Jahren 96jährig in New York. Ihm ist das neue Heft der Film-Konzepte gewidmet. Das Herausgeber-Duo Ann-Christin Eikenbusch und Philipp Scheid ordnen Facetten seines Lebens und Werks. Daniel Kothenschulte beschäftigt sich mit Mekas’ Selbstpositionierung im Kunstkontext vor dem Hintergrund seiner Arbeit als Filmkritiker. Bei Scott MacDonald geht es um den Tagebuchfilm LOST LOST LOST. Oksana Bulgakowa äußert sich zur Stimme des Filmemachers in REMINISCENCES OF A JOURNEY TO LITHUANIA. Eva Kuhn erforscht das Prinzip der Glimpses in AS I WAS MOVING AHEAD OCCASIONALLY I SAW BRIEF GLIMPSES OF BEAUTY. Die Verlegerin Anne König beschreibt die editorische Praxis in den Tagebüchern von Jonas Mekas. Philipp Scheid blickt auf die Ausstellung „The Internet Saga – Jonas Mekas“, die 2015 auf der Biennale in Venedig gezeigt wurde. Die Texte summieren sich zu einem vielschichtigen Bild des Protagonisten. Zuerst sollte man jedoch die Mekas-Biografie im Anhang lesen, sofern sie einem nicht schon bekannt ist. Mehr zum Buch: https://www.etk-muenchen.de

Harun Farocki

Der Band dokumentiert 71 längere und kürzere Texte von 1986 bis 2000. In dieser Zeit realisierte Harun u. a. die essayistischen Filme WIE MAN SIEHT, BILDER DER WELT UND INSCHRIFT DES KRIEGES, LEBEN – BRD, VIDEOGRAMME EINER REVOLUTION (gemeinsam mit Andrei Ujica) und STILLEBEN. Zu ihnen gibt es Exposés, Notizen und Gedankensplitter zu lesen. Zum biografischen Hintergrund jener Jahre gehört seine Beziehung zu der Kulturwissenschaftlerin Kaja Silverman zwischen 1992 und 1999. Er lebte damals weitgehend in Oakland bei San Francisco und hielt Seminare in Berkeley. Das thematische Spektrum der Texte ist sehr breit, es gibt viele Bezugspunkte zur internationalen Filmgeschichte. Zahlreiche Beiträge stammen aus der tageszeitung (taz) und aus Veranstaltungsblättern der dffb. Ich nenne zehn Texte, die mich besonders beeindruckt haben: 1. Die Materialien zu WIE MAN SIEHT (63 Seiten). 2. Der Vortrag über Godards Film ICI ET AILLEURS, gehalten in der Akademie der Künste. 3. Der Katalogbeitrag über Fotos von Konzentrationslagern für eine Ausstellung im Sprengel Museum Hannover. 4. Der Text „Unregelmäßig, nicht regellos“ über den essayistischen Film für eine Publikation von Christa Blümlinger und Constantin Wulff. 5. Der Text „Arbeiter verlassen die Fabrik“ für die Zeitschrift Meteor. 6. Der Beitrag „Substandard“ für die Ausstellung „Sehsucht“ der Kunst- und Ausstellungshalle der BRD. 7. Der Text über Holger Meins für Jungle World. 8. Die Notizen zu einem Film über Malls für die Zeitschrift Jungle World. 9. Der Text über „Kontrollblicke“ von Überwachungskameras in Gefängnissen für die Zeitschrift Jungle World. 10. Die Laudatio auf Frieda Grafe und Enno Patalas anlässlich der Verleihung des 01-Award in der Hochschule der Künste in Berlin am 23. November 2000. Das Wunderbare an den Texten von Harun Farocki ist der Assoziationsreichtum, der oft ironische Unterton, die Öffnung neuer Perspektiven. Dies ist Band 5 der Schriften. Mit einem sehr präzisen und informativen Nachwort von dem Mitherausgeber Tom Holert. Mehr zum Buch: publikationen/farockiband5.html

ALICE GUY BLACHÉ (1997)

Alice Guy war eine Pionierin: die erste Frau, die Filme inszeniert und produziert hat, zunächst, ab 1897 in Paris, zehn Jahre später, nachdem sie den Kameramann Herbert Blaché geheiratet hatte, in New Jersey. Bis 1914 produ-zierte sie mehr als 300 kurze und mittellange Filme, bei rund 40 davon führte sie auch Regie. Ihr Mann ruinierte die gemeinsame Firma, auch der Wechsel nach Hollywood 1918 brachte keine Erfolge mehr. Sie ließ sich Anfang der 20er Jahre scheiden und kehrte mit ihren Kindern nach Frankreich zurück. Katja Raganelli hat 1997 für Arte ein Porträt der Filmemacherin realisiert, das jetzt in der Edition Filmmuseum als DVD erschienen ist. Zu sehen sind dort auch sieben Filme von Alice Guy, der früheste stammt aus dem Jahr 1906, die anderen sechs sind amerikanische Produktionen aus den Jahren 1911-13, sie wurden vom Filmmuseum München restauriert. Die Musikbegleitungen stammen von Richard Siedhoff und Günter A. Buchwald. Ein zweites Porträt von Katja Raganelli ist der Schauspielerin und späteren Filmregisseurin Margery Wilson gewidmet, die in dem Griffith-Film INTOLERANCE eine Hauptrolle spielte und in den frühen 1920er Jahren mehrere Filme inszenierte. Raganelli führte 1982 ein Interview mit ihr, das im Zentrum des 45-Minuten-Films steht. Beide Porträts sind sehr sehenswert. Im Booklet beschreibt die Filmemacherin die Dreharbeiten zu den beiden Filmen. Mehr zur DVD: 198_Alice-Guy-Blach-.html

Columbo, Columbo

69 Fälle hat Lieutenant (dt.: Inspektor) Columbo von der Mordkommission des Los Angeles Police Departments zwischen 1968 und 2003 gelöst. Sein Darsteller Peter Falk (gestorben 2011) ist in dieser Rolle legendär geworden. Patrick Lohmeier hat jetzt eine Liebeserklärung an die Serie in 69 Kapiteln publiziert. Die Struktur der Kapitel ist übersichtlich: Cast + Credits, „Der Fall in einem Satz“, ausführliche Informationen über den Handlungsablauf, die kriminellen Widersacher (mit Bewertung der Qualität als Columbo-Gegenspieler und berufskriminellem Potential – ein bis fünf Messer), „Das erste Mal“ (was sich so alles an Menschen, Tieren und speziellen Ereignissen angesammelt hat), „Dem Inspektör ist nichts zu schwör“ (grobe Schnitzer und gelungene Eigenheiten der deutschen Synchronisation für ARD und RTL), „Just one more thing…“ (die Resterampe für Beobachtungen und kleine Fakten). Natürlich werden alle wiederkehrenden Elemente – Regenmantel und Garderobe, der Peugeot 403 Cabriolet als Fahrzeug, der Hund, der keinen Namen hat, Mrs. Columbo, die unsichtbar bleibt, Rituale bei der Ermittlung – vom Autor kommentiert. Lohmeiers Tonfall ist sehr persönlich, es gibt humorvolle Bemerkungen, aber auch analytische Passagen. Ein lesenswerter Blick zurück in die Fernsehgeschichte. Mit kleinen Abbildungen in akzeptabler Qualität. Mehr zum Buch: patrick-lohmeier-9783752620764

Deutschland in den Goldenen Zwanzigern

Der Blick zurück in ein Jahr-zehnt, das inzwischen hundert Jahre zurückliegt, ist immer wieder interessant, weil es sich um die „Goldenen“ Zwanziger handelt, die Zeit der Weimarer Republik, eine Phase des Auf-bruchs, die aber auch durch Kriminalität, Arbeitslosigkeit und die Polarisierung der Gesellschaft geprägt war. 22 Texte nehmen uns mit auf eine Zeitreise. Themen sind u.a. Berlin bei Nacht, die Heim-kehrer aus dem Ersten Welt-krieg, die Angst vor Fremden, die Gangster-Vereine, das Frauenwahlrecht, die Leica-Kleinbildkamera, der Putschversuch Hitlers, elektrische Wasch-maschinen, die Provinz, die Schriftstellerin Vicki Baum, neue Architektur, der Film METROPOLIS (Autor: Bernd Oswald), die Schauspielerin Brigitte Helm (Autorin: Hannah Pilarczyk), der Börsencrash im Oktober 1929. Die Beiträge stammen aus der Spiegel-Redaktion und von freien Journalisten. Sie werden durch Interviews mit Historikern und Politologen ergänzt. Mit Abbildungen in akzeptabler Qualität, einer kurzen Chronik, Buchempfehlungen und einem Namensregister. Mehr zum Buch: Joachim-Mohr/Penguin/e580599.rhd

Das Elend der Medien

Der Titel des Buches hat eine Analogie zum „Elend der Welt“ von Pierre Bourdieu und nähert sich seinem Thema ähnlich wie der französische Soziologie-Klassiker: durch Gespräche. Alexis von Mirbach und Michael Meyen haben zunächst 19 Me-dienmacher und Experten in eine Vorlesungsreihe der Ludwig-Maximilians-Univer-sität München eingeladen, um über die „Zukunft der Medien“ zu sprechen. Dann wurde der Kreis der Befragten um „normale Bürger“ aus Oberbayern, Sachsen und Thüringen erweitert. Die Monologe, Interviews und Gruppengespräche wurden protokolliert und sind nun in geordneter Form nachzulesen. Es geht u.a. um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, die Regionalpresse, den Kampf um die Definitionsmacht, linken Aktivismus, Medienkritik von unten, Corona-Gespräche, Stimmen aus dem Osten. Zu den 40 Befragten gehören das MDR-Rundfunkratsmitglied Heiko Hilker, die WDR-Moderatorin Carmen Thomas, der Chefredakteur der Schweriner Volkszeitung Michael Seidel, der Publizist Paul Schreyer, der Journalist Marcus Klöckner, der Autor Volker Bräutigam, der Liedermacher Hans Söllner, die Vorsitzende des Vereins „Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien“ Maren Müller. Aus dem Spektrum individueller Erfahrungen mit den Medien in unserem Land entsteht ein relativ präzises Bild, es mangelt nicht an Verbesserungsvorschlägen. Ob sie das momentane Elend der Medien verändern, bleibt fraglich. Mehr zum Buch: das-elend-der-medien/

Skandalfilme

Vor zehn Jahren publizierte Stefan Volk erstmals sein Buch über „cineastische Aufreger“ der internationalen Filmgeschichte. Jetzt ist eine erweiterte und überarbeitete Neuauflage er-schienen. 41 Titel aus der Zeit zwischen 1919 und 2020 wer-den ausführlich dargestellt: Inhaltsangabe, Gründe für den Skandal, publizistische Reak-tionen. Für die Phase bis 1949 sind es elf Filme, darunter ANDERS ALS DU UND ICH (1919) von Richard Oswald, PANZERKREUZER POTEMKIN (1925) von Sergej Eisenstein, EIN ANDALUSISCHER HUND (1929) von Luis Buñuel, IM WESTEN NICHTS NEUES (1930) von Lewis Milestone, EKSTASE (1933) von Gustav Machatý. Für die 50er Jahre sind DIE SÜNDERIN von Willi Forst, BABY DOLL von Elia Kazan und DAS MÄDCHEN ROSEMARIE von Rolf Thiele beispielhaft, für die 60er DAS SCHWEIGEN von Ingmar Bergman und SPUR DER STEINE von Frank Beyer, für die 70er O.K. von Michael Verhoeven und NICHT DER HOMOSEXUELLE IST PERVERS, SONDERN DIE SITUATION, IN DER ER LEBT von Rosa von Praunheim, für die 80er DAS GESPENST von Herbert Achternbusch und DIE LETZTE VERSUCHUNG CHRISTI von Martin Scorsese, für die 90er BASIC INSTINCT von Paul Verhoeven und FUNNY GAMES von Michael Haneke, für die 2000er Jahre DIE PASSION CHRISTI von Mel Gibson und TAL DER WÖLFE von Serdar Akar. Drei Filme sind neu hinzugekommen: DIE UNSCHULD DER MUSLIME (2012) von Alan Roberts, THE INTERVIEW (2014) von Evan Goldberg und Seth Rogen, THE HUNT (2020) von Craig Zobel. Die Darstellung von Sexualität, Religion oder Politik waren die vorherrschenden Gründe für den jeweiligen Skandal. Stefan Volks Texte sind sachkundig, Kurzbiografien der Regisseure ergänzen die Filmbeschreibungen, zahlreiche Fotos in guter Qualität tragen zur Anschaulichkeit bei. Ein Basiswerk zum Thema. Mehr zum Buch: cineastische-aufreger-gestern-und-heute.html