Armin Mueller-Stahl (Geschenk 7)

Morgen kann der Schauspieler Armin Mueller-Stahl seinen 90. Geburtstag feiern. Der Riva Verlag gratuliert ihm mit einem kleinen Anekdotenband von Felicia Englmann. Die 63 kur-zen Texte, chronologisch sortiert, lesen sich wie eine komprimierte Biografie. Sie erzählen von Mueller-Stahls vielfältigen Begabungen als Musiker, Maler, Schriftsteller und eben als Schauspieler. Die verschiedenen Lebensphasen in der DDR (bis 1980), in der Bundesrepublik (bis 1989) und in den USA (Wohnort: Pacific Palisades, mit gelegentlichen Ausflügen in die Bundesrepublik) kommen in den pointiert erzählten Episoden zur Sprache. Natürlich ist seine Verkörperung Thomas Manns in der Trilogie DIE MANNS (2001) von Heinrich Breloer noch in bester Erinnerung. Aber ich habe Armin Mueller-Stahl auch in KÖNIGS-KINDER (1962) und NACKT UNTER WÖLFEN (1963) von Frank Beyer, LOLA (1981) von Rainer Werner Fassbinder, DER WESTEN LEUCHTET! (1982) von Niklaus Schilling, TAUSEND AUGEN (1984) von Hans-Christoph Blumenberg, MUSIC BOX (1989) von Constantin Costa-Gavras und NIGHT ON EARTH (1991) von Jim Jarmusch sehr geschätzt. Und das sind nur einige ausgewählte Titel. Er gehört für mich zu den großen deutschen Schauspielern. Deshalb gratuliere ich ihm hier zu seinem morgigen Geburtstag und denke darüber nach, wem ich mit dem kleinen Buch zu Weihnachten eine Freude machen kann. Mehr zum Buch: 17842-armin-mueller-stahl/

Mickey Mouse (Geschenk 6)

Er ist die wohl weltweit be-kannteste Kunstfigur, erschaf-fen von Walt Disney vor mehr als 90 Jahren. Mit dem Anima-tionsfilm STEAMBOAT WILLIE (1928) begann seine Karriere auf der Leinwand, die sich im Comic fortsetzte und eine Präsenz bis in die Gegenwart hat. Die großen runden schwarzen Ohren, die lange Nase, der breite Mund, die kurzen Hosen, die Handschuhe mit jeweils nur vier Fingern sind die äußerlichen Merkmale, die sich über die Jahrzehnte zwar etwas verändert haben, aber im Charakter gleich geblieben sind. Oft gerät Mickey Mouse in Gefahr, aber sein Ideenreichtum findet immer einen Ausweg und letztlich geht er als Sieger vom Platz. Sein wichtigster Widersacher ist der Kater Karlo (Black Pete), seine engste Partner sind Minnie Mouse, Gamma und Goofy. Seine goldene Zeit im Kino waren die 30er Jahre, die silberne Zeit fand im Fernsehen der 50er Jahre statt, aber er hat in allerlei Formen auch eine Zukunft. Daniel Kothenschulte hat vor zwei Jahren im Taschen Verlag die „ultimative Chronik“ von Mickey Mouse herausgegeben, die jetzt in einer preiswerten, im Format verkleinerten Neuauflage erschienen ist. Statt 150 € kostet sie nur noch 20 €. Der Text stammt von J. B. Kaufman und David Gerstein. Auf 500 Seiten werden die medialen Entwicklungen der Figur erzählt und in Abbildungen konkretisiert. Ein Geschenk für alle, die mit Mickey Mouse groß geworden sind. Mehr zum Buch: die_ultimative_chronik_40th_anniversary_edition.htm

Die Welt auf dem Teller (Geschenk 5)

Die Filmemacherin und Autorin Doris Dörrie ist eine große Ge-nießerin des Essens und schreibt für die Zeitschrift Essen & Trinken regelmäßig Kolumnen. 48 Texte sind jetzt in Buchform vom Diogenes Verlag publiziert worden. Sie handeln von Grünem Tee und japanischem Onigiri, Brot, der Suppe Pho, Pasta, Apfelsinen und Orangen, Erbsen, Hirn (das sie nicht isst), Paella, Kartoffeln (speziell: Linda), Milch, Karotten, Schokolade, Kohl, Kartoffel-puffern / Reiberdatschi/ Rösti / Latkes, Hühnern und Eiern, Tee, Fischen, Essen beim Filmedrehen, Tofu, Tintenfisch, Umeboshi, Pizza, Kaffee, Diät, Porridge, Kohlrabi, Nudelsuppe, Baumkuchen, Avocado, Zwetschgendatschi, Grillen, dem Hund Hermann, Äpfeln und Birnen, Bagels, Frutti di mare, Maroni, Melonen, Holunder, Fleisch, Brezn, noch mal Milch, Petersilie, Kürbiskernöl, Nabemono, Granatäpfeln, Hefeteig und dem Essen am Tisch. Doris erinnert sich an ihre Kindheit, an Reisen um die Welt (vor allem nach Japan), an Inspirationen aus der Küche und an viele persönliche Erlebnisse. Da sie eine hervorragende Autorin ist, ist die Lektüre des Buches unterhaltsam und informativ. Ein ideales Geschenk für alle, die gern essen und trinken. Wasser und Wein kommen allerdings nicht vor. Mit Illustrationen von Zenji Funabashi. Mehr zum Buch: microsites/dorisdoerrie.html

Hitchcock: Alle Filme (Geschenk 4)

Über keinen Regisseur gibt es mehr Bücher als über Alfred Hitchcock. Das neue Buch von Bernard Benoliel, Gilles Espo-sito, Murielle Joudet und Jean-François Rauger ist eines der besten. Auf 648 Seiten werden alle Filme des Regisseurs mit Texten und Fotos präsentiert: Vorgeschichte, Besetzung, Dreharbeiten, Rezeption. Von THE PLEASURE GARDEN / IRRGARTEN DER LEIDEN-SCHAFTEN (1925) bis FAMILY PLOT / FAMILIENGRAB (1975). Es gibt ein Kapitel „Hitchcock vor Hitchcock (1899-1925)“ und ein Kapitel „Hitchcock nach Hitchcock (der Nachlass)“. Unterschieden wird zwischen dem „englischen Hitchcock“ (bis JAMAICA INN) und dem „amerikanischen Hitchcock“ (beginnend mit REBECCA). 13 Porträts sind der Ehefrau Alma Reville, den Produzenten Michael Balcon und David O. Selznick, dem Matte-Painter Albert Whitlock, den Schauspie-lerinnen Ingrid Bergman und Grace Kelly, den Schauspielern Cary Grant und James Stewart, dem Kameramann Robert Burks, dem Komponisten Bernhard Herrmann, der Kostümbildnerin Edith Head, dem Grafiker Saul Bass und dem Präsidenten der Schauspieleragentur Lew Wasserman gewidmet. Ein „Fokus“ wird auf den MacGuffin, Hitchcock im Krieg, die Psychoanalyse nach Hitchcock, Storyboards, die Hitchcock’schen Mütter, die vier Filme mit Alfred Hitchcock (1959-1969), die 45 PSYCHO-Sekunden, die die Filmgeschichte veränderten, die Blondinen und auf geplante Projekte gerichtet. Ein „Überblick“ informiert über Alfred Hitchcock und das Fernsehen (1955-1965). Die Texte sind präzise und pointiert, die 450 Abbildungen haben eine sehr gute Qualität. Ein wunderbares Weihnachtsgeschenk für Hitchcock-Fans und Menschen, die es noch werden wollen. Mehr zum Buch: delius-klasing.de/hitchcock-11870

Isadora (Geschenk 3)

Isadora Duncan (1877-1927) war eine weltbekannte Tänzerin, die als Gegnerin des klassischen Balletts dem Ausdruckstanz zum Durchbruch verhalf. Das Buch von Julie Birmant (Autorin) und Clément Oubrie (Zeichner) erzählt ihre Lebensgeschichte als Graphic Novel. Es beginnt mit dem Flug von Moskau nach Berlin 1922. Sie landet dort zusammen mit ihrem Ehemann, dem Lyriker Sergej Jessenin. Gewohnt wird im Hotel Adlon. Bei einer Lesung von Jessenin im Haus der Künste gibt es politische Konflikte. Und ein Gedicht wird für Isadora zum Alptraum, weil es sie an den Tod ihrer beiden Kinder erinnert, die im Auto in der Seine ertrunken sind. Dann gibt es Rückblenden: ins Jahr 1899, als sie mit ihrem Bruder Raymond von New York nach London fährt, wo sie ihren ersten künstlerischen Erfolg hat. 1900 kommt sie nach Paris, besucht Museen, begegnet Künstlern. 1902 ist sie zum ersten Mal in Berlin. 1903 folgt eine Reise nach Griechenland, zu den Wurzeln der Antike. Dann sind wir wieder im Jahr 1922: Venedig, New York, die Trennung von Jessenin, der nach Moskau zurückkehrt. Der Epilog: Weihnachten 1925 in Cap d’Antibes. Es gibt viele düstere Momente, die sich in den Zeichnungen besonders dramatisch einprägen, aber natürlich auch glanzvolle Augenblicke. Personen kommen und gehen, wir begleiten Isadora auf dem Weg zur Emanzipation und nehmen teil an ihrer künstlerischen Entwicklung. Die Lebensstationen sind natürlich faktisch abgesichert, und der Zeitgeist kommt in den Bildern und Dialogen zum Ausdruck. Ein originelles Geschenk für alle, die an Tanz- und Kulturgeschichte interessiert sind. Natürlich kann man noch eine DVD des Films ISADORA (1968) von Karel Reisz mit Vanessa Redgrave dazulegen. Mehr zum Buch: Produkt/comics/isadora/

100 Jahre Karl May im Kino (Geschenk 2)

Karl May (1842-1912) gilt als der meistgelesene Schriftsteller deutscher Sprache. Über 100 Millionen Exemplare sollen von seinen Büchern in unserem Land verkauft worden sein. Es gibt bisher 25 Kinoverfilmun-gen, die ersten stammen aus dem Jahr 1920 und sind leider nicht erhalten. Stefan von der Heiden blickt zurück auf 100 Jahre Karl May im Kino. DURCH DIE WÜSTE (1936) war der erste Tonfilm, DIE SKLAVENKARAWANE (1958) der erste Farbfilm. In den 1960er Jahren schwappte eine große Karl-May-Filmwelle in die Kinos, be-ginnend mit DER SCHATZ IM SILBERSEE (1962). Lex Barker (Old Shatterhand) und Pierre Brice (Winnetou) waren die Stars, Horst Wendlandts Rialto-Film und Artur Brauners CCC Filmkunst die Profiteure. 17 Filme gab es bis 1968, dann war erstmal Schluss. 1974 stand der Autor selbst im Focus: KARL MAY. Regisseur war Hans Jürgen Syberberg, die Titelrolle spielte Helmut Käutner. Neben ihm sah man Kristina Söderbaum, Käthe Gold, Lil Dagover und Rudolf Prack. In der Wendezeit kam ein Animationsfilm aus der DDR in die Kinos: DIE SPUR FÜHRT ZUM SILBERSEE. Und 2001 wurde die Parodie DER SCHUH DES MANITU von Michael Herbig zum erfolg-reichsten Film des Jahres. 2021, wenn die Kinos wieder öffnen, können wir den Kinderfilm DER JUNGE HÄUPTLING WINNETOU von Mike Marzuk erwarten. Das bilderreiche Buch der Karl May-Filme ist ein schönes Geschenk für Fans dieses Genres, die es offenbar in allen Generationen noch gibt. Mehr zum Buch: 100-Jahre-Karl-May-im-Kino

Licht und Schatten (Weihnachtsgeschenk 1)

Victor Klemperer (1881-1960) war ein deutscher Literatur-wissenschaftler jüdischer Her-kunft, der über Jahrzehnte in seinen Tagebüchern kulturelle, politische und persönliche Ereignisse kommentiert hat. Er überlebte die NS-Zeit mit seiner Frau Eva in Dresden. Seine Veröffentlichungen („LIT – Notizbuch eines Philologen“, „Geschichte der französischen Literatur“) wurden vor allem in der DDR sehr geschätzt. Seine Tagebücher erschienen in den 1990er Jahren. Aus Umfangs-gründen wurde dabei oft auf Notizen zu Kinobesuchen verzichtet. Klemperer war ein sehr großer Kinoliebhaber. Jetzt ist im Aufbau Verlag ein Band erschienen, der den Blick auf seine Kinonotizen in den Tagebüchern 1929-1945 richtet: „Licht und Schatten“. Der Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm wird skeptisch begleitet. Großes Lob gibt es für Sternbergs DER BLAUE ENGEL, vernichtend sind die Bemerkungen zu DIE DREI VON DER TANKSTELLE. Im Laufe der Jahre werden die Urteile auch über Unterhaltungsfilme wohlwollender: EIN LIED FÜR DICH mit Jan Kipura, VICTOR UND VICTORIA mit Renate Müller, BROADWAY-MELODIE 1936 mit Eleanor Powell. Oft sind die Formulierungen lakonisch oder persönlich zugespitzt („So vollkommen idiotisch, dass wir uns schämten.“). Ab 1938 werden die Kinobesuche seltener. 1941, als Klemperer acht Tage im Gefängnis sitzt, sind Kinoerinnerungen seine Rettung. Der erste Film, den er mit seiner Frau nach Kriegsende sieht, ist die Mozart-Biografie WEN DIE GÖTTER LIEBEN. Die Kinonotizen sind vor allem in den Jahren ab 1936 eng verbunden mit Beschreibungen der persönlichen Situation in der Zeit der politischen Verfolgung. Mit einem Vorwort von Knut Elstermann, dem Klemperer Text „Das Lichtspiel“ (1912) und einer Filmografie aller 139 besprochenen Filme im Anhang. Ein wunderbares Geschenk für alle, die an Zeitgeschichte und individuellen Filmbeschreibungen interessiert sind. Mehr zum Buch: licht-und-schatten.html

Wie ein Regenbogen

„She’s a Rainbow“ ist ein Song der Rolling Stones aus dem Jahr 1967. „Das außergewöhnliche Leben von Anita Pallenberg“ heißt die Biografie des engli-schen Autors Simon Wells im Untertitel. Sie war Schauspie-lerin und Model. Geboren 1942 in Rom als Tochter eines italie-nischen Reisekaufmanns und einer Sekretärin an der deut-schen Botschaft. Sie ging auf ein Internat und wurde kurz vor dem Abitur von der Schule verwiesen. Auf der Suche nach einer Zukunft besuchte sie europäische Städte, fuhr 1963 mit ihrem damaligen Partner Mario Schiffano nach New York, arbeitete bei einer Modelagentur und trat im Living Theatre auf. Von der Agentur wurde sie 1965 nach München geschickt, besuchte dort ein Konzert der Rolling Stones und begann eine Beziehung mit Brian Jones, die sie nach London führte. 1966 wurde sie als Hauptdarstellerin für Volker Schlöndorffs MORD UND TOTSCHLAG gecastet, der in München gedreht wurde. 1968 spielte sie eine Sadomasochistin in BARBARELLA von Roger Vadim, 1969 wird sie in Marco Ferreris DILLINGER E’ MORTO von ihrem Ehemann erschossen. Statt mit Brian Jones ist sie inzwischen mit Keith Richards liiert, sie bringt drei Kinder zur Welt, eines davon stirbt drei Monate nach der Geburt. Simon Wells erzählt das Leben von Anita Pallenberg auf der Basis von ausführlichen Recherchen und zahlreichen Gesprächen. Er sieht sie als feministische Heldin und entsprechend groß ist seine Empathie, vor allem, wenn es um ihre Niederlagen geht. Seine Protagonistin starb im Juni 2017. Das Coverfoto wirkt sexistisch. Mehr zum Buch: http://www.hannibal-verlag.de

Im Augenblick der Freiheit

Burghard Schlicht (*1946) war 1970 Darsteller und Ausstatter bei Rainer Werner Fassbinder, hat in den frühen 70ern mit Wim Wenders, Hark Bohm und Michael Fengler zusammen-gearbeitet. Dann wechselte er nach einem Soziologiestudium zum Journalismus, erst in Printmedien, dann porträtierte er Künstler fürs Fernsehen und drehte Reisefilme. Acht Jahre hat er an seinem Roman „Im Augenblick der Freiheit“ gearbeitet. 520 spannende Seiten. Wir bewegen uns auf zwei Zeitebenen, in der Filmwelt der frühen 70er Jahre und in einer stark veränderten Welt nach dem Terroranschlag 9/11, wenn die Protagonistin Rebecca aus Amerika in Deutschland nach Menschen sucht, die ihre Mutter Jenny gekannt haben. Jenny, inzwischen verschollen, gehörte zur Schwabinger Filmszene, die sich um den Regisseur Hans-Peter Kantlehner gebildet hatte und Filme wie am Fließband drehte. Da gab es den Ausstatter Carl Maria Geyer, den Schauspieler Sonny Finn, die Sängerin Anna Lund, die Schauspielerin Sonja Kowalczyk, den Kameramann Feuerbach, den Regieassistenten und Darsteller Marcello. Hier erleben wir die Welt von Rainer Werner Fassbinder (= Kantlehner) mit Kurt Raab, Harry Baer, Ingrid Caven und Michael Ballhaus, die ein eigener Kosmos war, zu dem Burghard Schlicht kurzfristig gehörte. Seine Beschreibungen sind konkret, teils komisch, teils traurig, aus einem Abstand von rund 50 Jahren. Stützpfeiler der Geschichte ist als Hauptfigur der Augenarzt Gottfried, der damals in Jenny verliebt war und Rebecca seine Erinnerungen erzählt. Die Romanform lässt alle Freiheiten, um über das Leben, die Liebe und die Veränderungen der Welt zu reflektieren. Einen sehr lesenswerten Tex über das Buch hat Alf Mayer im Culturmag geschrieben: im-augenblick-der-freiheit/130230 Mehr zum Buch: verlag-olga-grueber.de. Unter den Pseudonym Olga Grüber hat Burghard Schlicht 1981 in der Zeitschrift Transatlantik den Text „Armer deutscher Film“ publiziert.

Kino, Kunst, Feminismen

Was bedeutet es, wenn Kino-programme oder Kunstausstel-lungen von Frauen kuratiert werden? Elena Baumeister geht in ihrer Untersuchung auf die Spurensuche nach dem Einfluss von Feminismen auf die kultu-relle Theorie und Praxis in den vergangenen fünfzig Jahren. Sie hat Archivmaterial ausgewertet und Gespräche geführt, um die entsprechenden Strategien zu erforschen und plädiert für eine Verstärkung und Differenzie-rung der feministischen Kuratierung. Dokumentiert sind drei Gespräche: mit Stefanie Schulte-Strathaus, Co-Direktorin des Arsenal – Institut für Film- und Videokunst und Leiterin des Berlinale-Programms „Forum Expanded“, Ingrid Wagner, Stellvertretende Referatsleiterin der Berliner Senatsverwaltung für Kultur, und Karola Gramann, Filmkuratorin und Mitbegründerin der Kinothek Asta Nielsen in Frankfurt am Main. In einer Zeit, in der Kinos und Museen geschlossen sind, eine besonders interessante Lektüre. Mehr zum Buch: kino-kunst-feminismen/