Das Herz des Neuen Deutschen Films

26 geordnete Gedanken zu Rainer Werner Fassbinder

King Vidors Blick auf die Realität

King Vidor kann als der Inbegriff eines Hollywood-Regisseurs gelten: Er realisierte aufwendige Historiendramen, legendäre Literaturverfil-mungen, packende Western, berührende Melodramen und hinreißende Komödien, er arbeitete über mehr als vier Jahrzehnte hinweg mit den berühmten Stars der jeweiligen Zeit, wurde von den Verantwortlichen der großen Studios hoch geschätzt und von seinem Publikum verehrt. Zugleich zeigte Vidor im Verlauf seiner gesamten Karriere stets großes Interesse an Fragen der aktuellen Zeitgeschichte und der sozialen Realität in den USA – an Themen, die in der „Traumfabrik“ eher aus-geklammert wurden. Um die Filme, in denen diese Haltung King Vidors besonders zum Ausdruck kommt, soll es im Folgenden gehen. Vielleicht mehr als für andere seiner Werke gilt, was der Regisseur rückblickend formulierte: „Ich habe immer versucht, in meinen Filmen eine Verbindung mit dem Leben selbst herzustellen.“ 1

Meine 60 Berlinalen

Seit 1960 habe ich in jedem Jahr die Berlinale besucht. Zuerst als Berichterstatter für den „Schwarzwälder Boten“, dann als Studienleiter der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin, dann als Leiter der Retrospektive, die von der Deutschen Kinemathek verantwortet wurde, und seit 2007 als Filmhistoriker im Ruhestand. Hier ist ein sehr persönlicher Rückblick auf meine 60 Berlinalen.

Aufbruch ins Jetzt

Vorwort

Klaus Wildenhahn (1930-2018)

Nachruf in der Mitgliederversammlung der Akademie der Künste

Egon Günther (1927-2017)

Nachruf in der Mitgliederversammlung der Akademie der Künste

Fragile Gewächse

Text für den Filmdienst

Der Filmproduzent Günter Rohrbach

Text für den Katalog

Peter Nestler zum 80. Geburtstag

Eine Laudatio

Siebzig Jahre Filmdienst

Eine Laudatio