Traumfrauen

Vorwort zur Publikation der Retrospektive

RIVER OF NO RETURN (1953)

Text für die Süddeutsche Zeitung und die DVD

Konrad Wolf

Vorwort zu einer Publikation der Akademie der Künste  

BROKEN BLOSSOMS (1919)

Text für die DVD-Kolumne der Zeit

Volker Noths Plakate für die Kinemathek

Vorwort zu einer Publikation

Winfried Junge 70

Begrüßung zur Geburtstagsfeier in der Akademie der Künste

STAGECOACH (1939)

Text für die Publikation „Der Filmkanon“

Die Überlebenskünstlerin Hildegard Knef

Vorwort  zum Ausstellungskatalog

Reinhard Hauff

Text für ein Abschiedsbuch

Walther Seidler

„Obersuhl, 4. April 1952. Beurteilung des Untersekundaners Hans Georg Walther Seidler. Walther Seidlers Interesse richtet sich vor allem auf naturwissenschaftlich-biologische und politische Dinge. Auf diesen Gebieten zeigte er vorbildliche Initiative und großen Eifer. Im allgemeinen war sein Denken klar und folgerichtig, jedoch das scharfe mathematische Denken lag ihm weniger. Sein sprachlicher Ausdruck war gewandt und flüssig. Mit Aufmerksamkeit und Fleiß arbeitet er im Unterricht mit. Sportlich war er zwar interessiert, ohne jedoch besonders aktiv zu sein. Durch seine feinfühlende, taktvolle und stets hilfsbereite Art war er ein wertvolles Mitglied der Klassengemeinschaft, deren Sprecher er lange war. Seine charakterliche Haltung verdiente jederzeit volle Anerken­nung.“ Unterzeichnet von Studienrat Kurt Oppermann, dem Klassenlehrer. In dieser frühen Persönlichkeitsskizze – Walther Seidler war damals 17 Jahre alt – finden sich viele zutreffende Hinweise: das Interesse für naturwissenschaftlich-biologische Dinge und Politik, das folgerichtige Denken im Allgemeinen, weniger im Mathematischen (mit den Kalkulationen hatte er gelegentlich Probleme), der flüssige sprachliche Ausdruck (wobei er die offiziellen Reden lieber anderen überließ), feinfühlend, taktvoll, hilfsbereit, guter Charakter. Walther Seidler hat 21 Jahre den filmhistorischen Verleih der Kinemathek geleitet. Er hatte keinen Vorgänger, er hat den Verleih aufgebaut, als das Interesse an Filmgeschichte entwickelter war als es zurzeit zu sein scheint.…