PSYCHO (1960)

Vor sechzig Jahren hatte der Film von Alfred Hitchcock Premiere, im Juni 1960 in Amerika, im Oktober in Deutschland. Es ist der wohl berühmteste Film des Regis-seurs. Die Dusch-Szene mit Todesfolge gehört zu den am häufigsten zitierten Sequenzen der Filmgeschichte. Für Anthony Perkins und Janet Leigh wurde PSYCHO zu einem Schub in ihren Karrieren. Beide sind inzwischen gestorben, Anthony Perkins 1992 im Alter von 60 Jahren, Janet Leigh 2004 im Alter von 87 Jahren. Einen Oscar bekam Hitchcocks Film leider nicht. Auf der Liste des American Film Institute der hundert besten amerikanischen Thriller steht PSYCHO auf Platz 1, auf der Liste der fünfzig größten Schurken Norman Bates auf Platz 2. Auf der Blu-ray, die jetzt zum Jubiläum bei Universal erschienen ist, gibt es die unzensierte Originalversion und die gekürte Fassung, die sechzig Jahre lang im Fernsehen, bei Neuaufführungen im Kino und auf DVDs zu sehen war. Manchmal sind Jubiläen sehr nützlich. Mehr zur Blu-ray: 4K-Ultra-Blu-ray/dp/B08CPDBHCP

Paolo Sorrentino

Für seinen Film LA GRANDE BELLEZZA erhielt er 2014 den Oscar für den besten fremd-sprachigen Film und vier Euro-päische Filmpreise. Seither gehört er zu den wichtigsten italienischen Regisseuren. Er hat bisher acht Spielfilme und zwei Miniserien realisiert, seine Themen sind vielfältig, meist spielt Toni Servillo die Haupt-rolle. Die erste deutschsprachige Publikation über Paolo Sorrentino ist jetzt im Büchner Verlag erschienen. Drei Autoren betrachten sein Werk aus unterschiedlichen Perspektiven. Björn Hayer sieht Sorrentinos Filme im Lichte der Reflexion von Schönheit und Pathos. Im Mittelpunkt stehen dabei LA GRANDE BELLEZZA, die Miniserie THE YOUNG POPE und die Berlusconi-Groteske LORO. Christian Alexius richtet seinen Blick auf die Gesichter in LA GRANDE BELLEZZA und anderen Filmen Sorrentionos. Hier gibt es auch interessante Abbildungen. Bei Lucas Curstädt geht es um anthropomediale Szenen, die filmische Geste und den ästhetischen Überschuss. Gertrud Koch, Vilém Flusser und Josef Früchtl stehen ihm theoretisch zu Seite. Das Buch macht Lust auf Sorrentinos Filme, die in der Mehrzahl auf DVD oder Blu-ray zu erwerben sind. Mehr zum Buch: paolo-sorrentino/

Biographische Filme der DEFA

Zwischen 1946 und 1992 wurden von der DEFA mehr als vierzig biografische Spielfilme realisiert. Zehn Beiträge erinnern in diesem Buch, herausgegeben von Michael Grisko und Günter Helmes im Leipziger Universitätsverlag, an Filme, die leicht in Vergessenheit geraten. Guido Altendorf richtet seinen Blick auf zwei frühe Filme: Wolfgang Schleifs DIE BLAUEN SCHWERTER (1949) über den Erfinder des Meißner Porzellans Johann Friedrich Böttger und Georg C. Klarens SEMMELWEIS – RETTER DER MÜTTER (1950). Beide sind noch der Ufa-Tradition verbunden. Jana Mikota beschäftigt sich mit zwei Frauenrechtlerinnen: der Schriftstellerin Louise Otto-Peters in NUR EINE FRAU (1958) von Carl Balhaus und der Politikerin Clara Zetkin in WO ANDERE SCHWEIGEN (1984) von Ralf Kirsten. Bei Jürgen Schwier geht es um Sport und Antifaschismus: um den Ringer und Widerstandskämpfer Werner Seelenbinder in dem Film EINER VON UNS (1960) von Helmut Spieß. Michael Grisko befasst sich mit Alexander Humboldt und der DEFA von 1960 bis 1989: in zwei Dokumentarfilmen aus den 60er Jahren und dem Spielfilm DIE BESTEIGUNG DES CHIMBORAZO (1989) von Rainer Simon. Horst Schäfer ist mit zwei Texten vertreten: über den Karl Marx-Film MOHR UND DIE RABEN VON LONDON (1969) von Helmut Dziuba und den Ernst Thälmann-Film AUS MEINER KINDHEIT (1975) von Bernhard Stephan. Günter Rinke erinnert den Erich Weinert-Film ZWISCHEN NACHT UND TAG (1975) von Horst E. Brandt. Günter Helmes analysiert den Film JÖRG RATGEB, MALER (1977) von Bernhard Stephan. Tim Weber äußert sich zu dem Georg Büchner-Film ADDIO, PICCOLA MIA (1979) von Lothar Warneke. Michael Töteberg macht den Abschluss mit der Produktionsgeschichte des Films FALLADA – LETZTES KAPITEL (1988) von Roland Gräf. Immer wird gefragt, wie authentisch die Lebensdarstellung ist, welche spezielle Form der Film hat und welche Bedeutung die Person für die DDR hatte. Der Untertitel der Publikation, „Zwischen Rekonstruktion, Dramaturgie und Weltanschauung“, spiegelt diese Perspektiven wider. Sehr interessante Lektüre. Keine Abbildungen. Mehr zum Buch: 2032-Biographische_Filme_der_DEFA

Lizenz zum Kochen

Kochbücher sind eine Spezia-lität von Tom Grimm. Und weil wir noch eine Weile auf den neuen James Bond-Film warten müssen, können wir unter-dessen sein Buch über Speisen und Getränke aus der Welt von James Bond lesen und die wunderbaren Abbildungen anschauen. Sie stammen natürlich nicht aus Bond-Filmen, sondern sind von Tom Grimm und Dimitrie Harder fotografiert worden: zum Beispiel Rührei mit Speck zum Frühstück, Garnelencocktail und Kaviar mit Blinis als Starter, Steak Tatar, Bouillabaisse oder Spargel mit Sauce Béarnaise zum Lunch, Gebratene Seezunge, Sukiyaki und Tafelspitz als Main Dishes, Tiramisú und Dr. Nos Champagnersorbet als Dessert und als Drink ein Wodka Martini, verbunden mit dem ikonischen Satz „Geschüttelt, nicht gerührt.“ Zu den vierzig Gerichten und zehn Getränken gibt es zunächst Hinweise auf die Romane von Ian Fleming oder die entsprechenden Filme, in denen die Speisen oder Getränke eine Rolle spielen. Dann folgen die Zutaten und die Ratschläge zur Zubereitung. Ein schönes Buch. Ich übergebe es heute meiner Frau Antje, die eine hervorragende Köchin ist, und bin gespannt, ob sie sich von dem einen oder anderen Rezept inspirieren lässt. Mehr zum Buch: das-inoffizielle-kochbuch-ydbokb001

Träume Tricks Trümmer Tränen

„Notizen zu Filmen und Bildern“ heißt der Untertitel des Buches von Bettina Klix. 27 Texte sind dem ersten und längsten Kapitel „Träume“ zugeordnet. Wir begleiten die Autorin ins Kino, staunen über ihren Gedankenreichtum und sind beeindruckt von ihrer Fähigkeit, Filmszenen pointiert zu beschreiben, gleich am Anfang die Übergabe des Briefes durch das Mädchen Marie (Kristina Söderbaum) an die Königin (Irene von Meyendorff) in KOLBERG von Veit Harlan und die Reaktion einiger Zuschauer im Zeughauskino. Das Gesicht einer jungen Frau im Beichtstuhl in Robert Bressons TAGEBUCH EINES LANDPFARRERS. Der Museumsbesuch der jungen Frau Leslie in einem Haarlemer Museum in Olivier Assays Film APRÈS MAI und die Folgen für ihre Beziehung. Die persönliche Gefühlslage beim späten Sehen des TURINER PFERDES von Bela Tarr im Filmrauschpalast. René Polleschs Inszenierung von „Cinecittà Aperta“ im Prater mit der hinreißenden Inga Busch. Der Song „Speak low, when you speak love“, gesungen von Nina Hoss in PHOENIX von Christian Petzold. Herausragend: die elf Seiten über das Kriegsmelodram MRS. MINIVER von William Wyler. Anschaulich: drei Seiten über den FILM OHNE TITEL von Rudolf Jugert. Traurig stimmend: neun Zeilen über eine Szene in JACQUOT DE NANTES von Agnès Varda, in der der todkranke Regisseur Jacques Demy die Hauskatze verscheucht. Die Aufzählung ließe sich fortsetzen. Acht Texte sind unter „Tricks“ zu lesen, 22 unter „Trümmer“, acht – zumeist über Malerei – unter „Tränen“. Man hat bei der Lektüre des Buches auch viele eigene Assoziationen und wird von der Autorin parallel mit Zitaten durch die Welt der Literatur geführt. „Im Gedenken an Helmut Merker“. Mehr zum Buch: offenesfeld.de/Klix2.html

RED HEAT (1988)

Es beginnt in Moskau. Der sowjetische Polizist Ivan Danko (Arnold Schwarzenegger) ver-folgt den georgischen Drogen-händler Viktor „Rosta“ Rostavili (Ed O’Ross). Aber der kann nach einem heftigen Gefecht ent-kommen und flieht nach Chicago. Danko verfolgt ihn auch dort und wird von dem einheimische Cop Art Ridczik (James Belushi) unterstützt. Die Suche nach Rosta, den Drogen und den damit verbundenen fünf Millionen Dollar ist kompliziert, eine wichtige Rolle spielt der Schlüssel zu einem Schließfach am städtischen Busbahnhof. Der Showdown findet als Duell zweier Busse statt, die durch die halbe Stadt rasen. Rostas Bus wird am Ende auf einem Bahnübergang zerstört, Danko erschießt den verletzten Dealer. Auf dem Flughafen verabschiedet er sich von seinem neuen Freund Ridzik mit einem Uhrentausch. Der Film von Walter Hill ist gefüllt mit Aktionen, bei denen viele Beteiligte ihr Leben verlieren. Die Musik von James Horner gibt den Rhythmus vor. Bei Studio Canal sind jetzt DVD und Blu-ray des Films in 4K Ultra HD erschienen. Die technische Perfektion ist beeindruckend. Mit zahlreichen Extras zu Schwarzenegger, dem politischen Hintergrund und anderen Beteiligten. Wer tiefer in den Film eindringen will, findet in der Dissertation von Ivo Ritzer (publiziert 2009 bei Bertz + Fischer) viele interessante Hinweise. Mehr zur Blu-ray: red_heat-4k_ultra_hd

Christoph Schlingensief: Resonanzen

In 14 Texten machen sich Autorinnen und Autoren Ge-danken über die Präsenz von Christoph Schlingensief zehn Jahre nach seinem Tod. Sie erinnern an unterschiedliche Aktionen und entdecken eher vergessene Arbeiten. Lars Koch richtet seinen Blick auf Schlin-gensiefs Fernseh-Experimente, speziell die Serie „U3000“ (2000) für MTV Deutschland. Carl Hegemann begründet seine Vermutung, dass Schlingensiefs Aktionskunst heute wahrschein-lich keine Chance mehr hätte. Bei Vanessa Höving geht es um den Kurzfilm ABFALL (1982), die Müllfestspiele in der Berliner Volksbühne und das Verhältnis zwischen Kunsttradition und Trash. Johanna Zorn beschäftigt sich mit den teatralen Widersprüchlich-keiten, zugespitzt in Bitte liebt Österreich! (2000). Verena Krieger befasst sich mit der Problematik politischer Kunst in der Moderne. Thomas Wortmann erinnert an das Projekt Rettet die Marktwirt-schaft! Werft das Geld weg! (1999). Mara Kirchmann schreibt über Schlingensiefs Inszenierung des Fliegenden Holländer am Teatro Amazonas in Manaus 2007 („Wagner meets Samba“). Leon Igel befasst sich mit Schlingensiefs 47 Kolumnen in der FAZ 2000/2001 unter dem Titel Intensivstation („Glosse, Kunst und Krankenhaus“). Sarah Pogoda begleitet Schlingensief bei seinem Forschungsprojekt Deutsch-landsuche 99. Jano Sobottka hat sich in Schlingensiefs Tagebuch So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein! (2009) vertieft. Katja Holweck fragt nach den Folgen von Schlingensief: „(K)ein Ende?“. Lutz Ellrich erinnert noch einmal an die Filme der Deutschland-Trilogie von Schlingensief (1989-1992). Zwei kurze, sehr persönliche Texte stammen von Elfriede Jelinek. Alle Beiträge haben ein hohes reflexives Niveau. Coverfoto: Schlingensief in der Theateraufführung von „Rosa Luxemburg“ im Berliner Ensemble (1997). Mehr zum Buch: ISBN=9783967074093#.X1oUCjsgBW8

Christoph Schlingensief: Gespräche

Vor zehn Jahren ist er in Berlin an den Folgen seiner Krebs-erkrankung gestorben. Er wurde nur 49 Jahre alt. Sein künstlerisches Spektrum war breit: Film, Theater, Oper, Bildende Kunst. Und es gab immer wieder die gezielte politische Provokation. Im privaten Gespräch war er der Liebreiz in Person, das habe ich oft erlebt, aber öffentliche Auftritte konnten auch zu Beleidigungen führen. Zwei Bücher sind jetzt erschienen, die eindrucksvoll an ihn erinnern. Für Kiepenheuer & Witsch hat seine Ehefrau und Mitarbeiterin Aino Laberenz 33 Interviews und Gespräche aus den Jahren 1984 bis 2010 ausgewählt, die Christoph Schlingensief in dieser Zeit geführt hat, meist sind Journalistinnen und Journalisten seine Gesprächspartner. Hier sind elf, die mir besonders gut gefallen: „16 Jahre Messdiener waren nicht umsonst“ (1993 mit Anke Leweke und Christiane Peitz über den Film TERROR 2000 für den tip), „Moralist mit Kettensäge“ (1993 mit Harald Martenstein über TERROR 2000 für den Tagesspiegel), „So oder so. Über Ton in seinen Filmen“ (1996 mit Marco Graba und Bernd Klöckner für testcard), „Tötet Christoph Schlingensief“(1997 mit Georg Diez und Anke Dürr über DIE 120 TAGE VON BOTTROP für den Spiegel), „Trash für Millionen“ (1998 mit Benjamin von Stuckrad-Barre über das Stück „Chance 2000“ für Rolling Stone), „Das war nicht abzusehen“ (2000 mit Karin Cerny über die Aktion „Bitte liebt Österreich!“ für den Falter), „Mit den Skins zur SVP“ (2001 mit Daniel Arnet und Judith Wyder über seine Zürcher „Hamlet“-Inszenierung für Facts), „Wer Kunst macht, wird so leicht kein Terrorist“ (2003 mit Peter Laudenbach über sein Stück „Atta Atta“ in der Volksbühne für den Tagesspiegel), „Fürchtet euch nicht?“ (2004, Gespräch mit Wolfgang Schäuble, moderiert von Martin Häusler, für HÖRZU), „Ich bin eigentlich ein obdachloser Meta-physiker“ (2004 mit Joachim Kaiser über die „Parsifal“-Inszenierung in Bayreuth für die Süddeutsche Zeitung), „Theater war noch nie mein Ding“ (2008 mit Cornelius Tittel über die Ausstellung „Querverstüm-melung“ in Zürich für Monopol). Die Eloquenz von Schlingensief ist bewundernswert, man hört seine Stimme, wenn man die Texte liest, und vermisst ihn. Mit einem Vorwort von Aino Laberenz und einem Nachwort von Diedrich Diedrichsen. Mehr zum Buch: kein-falsches-wort-jetzt-9783462055085 Morgen bespreche ich das Buch „Resonanzen“.

Es werde dunkel

Günter Sack, einstmals Farb-lichtbestimmer im DEFA-Ko-pierwerk in Johannisthal und mit der Entwicklung der Film-technik bestens vertraut, unter-nimmt mit uns einen Spazier-gang durch die Geschichte der Filmbearbeitung. Die 15 Statio-nen heißen: Filmprojektor, Filmkamera, Kopiermaschinen und Filmformate, Entwick-lungsmaschine und Fotochemie, Sensitometrie, Lichtbestim-mung und Coloranalyzer, Von der Aufnahme bis zum Kino, IMAX – der letzte Geniestreich der analogen Filmtechnik, Der plastische Film – 3D-Kino, Das Fernsehen – kleiner Bruder und ewiger Konkurrent des Kinos, AMPEX verändert die Fernsehwelt, PAL wurde kein Bruch-System, Von der Bildplatte zur Blu-ray, Der Filmabtaster, Film- und Datenarchivierung. Die meisten Informationen werden über einen Dialog vermittelt, den der Autor mit einem fiktiven Klassenkameraden führt, den er in einem Supermarkt wiedergetroffen hat. Das Frage- und Antwortspiel hat pädagogisch positive Folgen: die Technik wird anschaulich beschrieben und auch für Menschen verständlich, die nicht viel davon wissen. Mit Abbildungen in guter Qualität. Mehr zum Buch: die-geschichte-der-filmbearbeitung-paperback-128778/

Zeitfiktionen

Wie erleben wir das Vergehen von Zeit in der Literatur und im Film? Jeweils fünf Beiträge reflektieren darüber in diesem Sammelband, der auf einem Workshop an der Universität Münster basiert. Bei Stephan Brösel geht es um literarische Erzähltexte aus den Jahren 1825 bis 1850, bei Andreas Blödorn um die Verräumlichung von Zeiterfahrung in der deutschsprachigen Literatur des Realismus. Raphael Stübe beschäftigt sich mit dem „Buch der Zeit“ von Arno Holz, Birte Fritsch mit „La noche boca arriba“ von Julio Cortázar, Sebastian Zilles mit Zeitreflexionen im Zuge der HIV-AIDS-Krise am Beispiel von „Das blaue Zimmer“ von Peter Heim („Das Virus hat Zeit“). – Stefan Tetzlaff untersucht Voice-Over und zeitliche Modi in der Serie DESPERATE HOUSEWIVES. Andreas Becker, der eine hervorragende Dissertation über Yasujiro Ozu verfasst hat, macht sehr lesenswerte Anmerkungen zu den Drehbuch-Notizen, der Montageästhetik und der Zeitdarstellung in Ozus HIGANBANA (1958). Dominik Orth richtet seinen Blick auf die Langzeitfiktionen von Richard Linklater: die BEFORE-Trilogie (SUNRISE, 1995, SUNSET, 2004, MIDNIGHT, 2013) und BOYHOOD (2014). Sandra Ludwig und David Ziegenhagen analysieren die multidimensionale Zeitreflexion in INTERSTELLAR (2014) von Christopher Nolan. Martin Hennig beschäftigt sich mit den Konvergenzen von Film- und Serienzeit im Marvel Cinematic Universe. Alle Beiträge haben ein hohes Niveau und sind durch Sekundärliteratur wissenschaftlich abgesichert. Mit Abbildungen in guter Qualität. Mehr zum Buch: 73649/zeitfiktionen