Ulrich Gregor 90

Heute feiert der Filmhistoriker und Kinomacher Ulrich Gregor seinen 90. Geburtstag. Dazu gratuliere ich ihm herzlich. Wir kennen uns seit den frühen 1960er Jahren, als wir im Doktorandenseminar des Instituts für Publizistik der Freien Universität saßen. Promoviert haben wir beide nicht. Seine Texte in der ZeitschriftFilmkritik, zu deren Initiatoren er gehörte, haben mich sehr beeindruckt, die „Geschichte des Films“, die er 1962 zusammen mit Enno Patalas publiziert hat, war lange ein Basiswerk für mich. Mit der Gründung der „Freunde der Deutschen Kinemathek“ 1963 und den Vorführungen in der Akademie der Künste wurde die internationale Filmkunst in Berlin präsent. Zu den Filmen erschienen Begleithefte, die Ulrich Gregor mit seiner Frau Erika redaktionell verantwortete. Die 99 Hefte der Reihe „Kinemathek“ stehen bei mir im Regal. Die Eröffnung des Kinos „Arsenal“ in der Welserstraße im Januar 1970 und die Gründung des Internationalen Forums des jungen Films als Sektion der Berlinale 1971 sind vor allem ihm zu verdanken. 1984 gehörte er zu den ersten Mitgliedern der Sektion „Film- und Medienkunst“ der Akademie der Künste. Über das Kinoleben von Ulrich und Erika Gregor gibt es inzwischen den schönen Film KOMM MIT MIR IN DAS CINEMA von Alice Agneskirchner, der bei der letzten Berlinale uraufgeführt wurde. Der Geburtstag wird heute im Arsenal am Potsdamer Platz gefeiert. Happy Birthday, Ulrich Gregor! (Foto: Inge Zimmermann).

„O-zapft is!“

Morgen wird in München das 187. Oktoberfest eröffnet. Um 12 Uhr mittags zapft Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter im Schottenhamel-Festzelt das Fass an und bemüht sich dabei um möglichst wenige Schläge. Dann fließt das erste Bier. Das erste Maß erhält Bayern Ministerpräsident Söder. Stephanie Großmann hat einen Band mit Texten über das Oktoberfest aus literatur-, kultur- und mediensemiotischer Perspektive herausgegeben. Je fünfmal geht es um literarische und filmische Konzeptionen, zweimal um die internationale Sichtweise. Bei der Literatur haben mir besonders die Beiträge von Günter Koch über Karl Valentins Schriften zum Oktoberfest und von Martin Henning über das Oktoberfest als Identitätsraum im Regionalkrimi gefallen. Johanna und Magdalena Zorn beschreiben Herbert Achternbuschs filmischen Eingriff in das Oktoberfest in BIERKAMPF (1977). Bei Jan-Oliver Decker geht es um das Oktoberfest als Raum männlicher Machtkonsolidierung im Lederhosenfilm, speziell in OKTOBERFEST! DA KANN MAN FEST… (1974). Miriam Frank befasst sich mit dem Modell der rauschhaften Wiesn in (fernseh-)dokumentarischen Texten. Dennis Gräf und Thomas Stegmaier verweisen auf die Konstruktion des Oktoberfests im Münchner Tatort. Jan-Oliver Decker und Stefanie Großmann analysieren die sechsteiligen Fernsehserie OKTOBERFEST 1900 (2020). Hans J. Wulff beschreibt die internationalen Bedeutungshorizonte gelebter Feste. Sophie Picard, Paula Wojcik und Sina Zarrieß informieren über die Twitterisierung einer kulturellen Ikone. Alle Texte erfüllen hohe theoretische Ansprüche. Mit Abbildungen in sehr guter Qualität. Man wünscht dem Oktoberfest mehr Besucher als auf dem Coverfoto zu sehen sind. Mehr zum Buch: programm/titel/708-o-zapft-is.html

John Badham

John Badham (*1939) ist als Regisseur mit den Filmen SATURDAY NIGHT FEVER (1977), DRACULA (1979) und WAR GAMES (1983) inter-national bekannt geworden. Die Zahl seiner Kino- und Fern-sehfilme geht auf die fünfzig zu. Es gab bisher keine Publikation über ihn. Jetzt ist im Fenomena Filmbuch Verlag ein 450-Seiten-Band erschienen, den Michael Flintrop herausgegeben hat. Zwölf Essays sind verschiedenen Aspekten gewidmet, beginnend mit einer generellen Würdigung von Marcus Stiglegger. Sascha Westphal befasst sich mit dem Auteur Badham, Michael Flintrop mit der Badham Company, Wieland Schwanebeck mit der Männlichkeit im Werk von Badham, Nils Bothmann mit den unterschiedlichen Genres, Ivo Ritzer mit der Medienreflexivität, Oliver Nöding mit der Überwachungstechnologie, Willem Strank mit Generationskonflikten & Familienkonstellationen, Andreas Rauscher mit den cineludischen Spielen der WAR GAMES, Stefan Borsos mit den Fernseharbeiten, Heiko Nemitz mit Badhams Besson-Remake POINT OF NO RETURN, Ingo Knott mit Badhams Technik-Trilogie. Jeder Kino- und Fernsehfilm wird ausführlich kommentiert. 45 Autorinnen und Autoren haben Texte geliefert, die sachkundig formuliert und gut zu lesen sind. Das Vorwort stammt von John Badham. Band 1 der neuen Buchreihe „Directors“, die Michael Flintrop herausgibt. Der nächste Band ist Bruce Beresford gewidmet. Ich bin gespannt. Mehr zum Buch: s574723231.online.de/index.html

Schimanski machen

Horst Schimanski war als Tatort-Kommissar in Duisburg von 1981 bis 1991 insgesamt 29mal zu sehen. 1997 bekam er eine eigene Reihe mit 17 Folgen bis 2013. Götz George wurde in Jeans und Feldjacke zu einer Kultfigur. Das Buch von Gabriele Mehling, Axel Block, Michael Hild und Bernd Schwamm informiert über die Erfindung und Etablierung der Figur. Es ist klassische Oral History der deutschen Fernsehgeschichte. Im Mittelpunkt stehen neun Interviews von Gabriele Mehling mit unmittelbar Beteiligten: den Drehbuchautoren Bernd Schwamm, Martin Gies und Horst Vocks, den Regisseuren Hajo Gies, Peter Adam und Dominik Graf, der Regisseurin Ilse Hofmann, dem Produzenten Günter Rohrbach und dem Kameramann Axel Block. Fast alle kannten sich vom Studium an der HFF in München. Ihre Erinnerungen sind präzise und vermitteln erstaunliche Details aus den 70er und 80er Jahre. Von Michael Hild stammen Anmerkungen zur Genese des neuen Tatort-Kommissars und exemplarische Analysen des Tatort vor und mit Schimanski. Axel Block vergleicht aus der Perspektive des Kameramannes den FEINKOSTHÄNDLER (1978) mit Inspektor Haferkamp (Hansjörg Felmy) und DUISBURG-RUHRORT (1981), den ersten Schimanski-Tatort. Bernd Schwamm erinnert an die ursprünglichen Ansprüche an die Figur: „Ich hätte mehr um ‚unseren‘ Schimanski kämpfen müssen.“ (S. 432). Der Anhang enthält Daten zu den Schimanskis bis ZAHN UM ZAHN (1985), der zuerst im Kino gezeigt wurde, und biografische Informationen zu den erwähnten Personen. Die Abbildungen haben akzeptable Qualität. Das Buch ist Basis-Literatur zur deutschen Fernsehgeschichte. Mehr zum Buch: Details.aspx?ISBN=9783967076394#.YxCr_C-21Hc

FREIBAD

Der Film von Doris Dörrie ist zurzeit im Kino zu sehen, die Kritiken sind zwiespältig, ich habe ihn noch nicht gesehen, aber die Graphic Novel gelesen, die im Jaja-Verlag erschienen ist. Paulina Stulin hat das Drehbuch von Doris Dörrie, Karin Kaci und Madeleine Fricke auf originelle Weise zu einer Bildgeschichte gemacht. Im Freibad Melusine treffen sich sehr unterschiedliche Frauen und geraten schnell in Streit. Die Hauptfiguren sind Eva, einstmals ein Schlagerstar und Feministin, die gegen ihr Alter ankämpft, ihre Freundin Gabi, verheiratete Lehrerin mit einem kleinen Hund, die junge Türkin Yasemin, die im neuen Burkini badet, ihre Mutter, die das nicht gern sieht, die Bademeisterin Steffi, die von den Frauen zunehmend genervt ist und schließlich kündigt, der Wurstverkäufer Kim und die Besitzerin des Bades, Rocky. Es beginnt mit einem Polizeieinsatz, für den sich niemand verantwortlich fühlt, und endet mit der Umstellung von Kalbswürstchen auf vegane Wurst. Für heftige Konflikte sorgt der Nachfolger von Steffi: Nils, ein Mann aus Berlin. So ist das Freibad eigentlich ein Kampfplatz, auf dem ein Clash der Kulturen, der Geschlechter und der Generationen stattfindet. Nur nachts wird es friedlich. Auf den fast 300 Seiten gibt es zwar Redundanzen, aber die sind zu ertragen. Den Film mit Andrea Sawatzki (Eva), Maria Happel (Gabi), Nilam Farooq (Yasemin), Lisa Wagner(Rocky) und Samuel Schneider (Nils) werde ich mir demnächst im Kino ansehen. Mehr zum Buch: www.jajaverlag.com/freibad/

BASIC INSINCT (1992)

Vor dreißig Jahren kam der Erotik-Thriller von Paul Verhoeven ins Kino und wurde als Skandalfilm ein großer Erfolg. Weltweit spielte er 350 Millionen $ ein, in Deutschland hatte er 4,4 Millionen Besuche-rinnen und Besucher. Aus-gangspunkt der Handlung ist der Mord an dem Rockstar Johnny Boz, der beim Sex mit einer blonden Frau mit einem Eispickel umgebracht wird. Verdächtigt wird die Kriminalromanautorin Catherine Tramell, die eine ähnliche Tat in einem Roman beschrieben hat. Aber es gibt natürlich auch andere mögliche Täterinnen. Der Detective Nick Curran leitet die Ermittlungen in San Francisco, wird aber vom Dienst suspendiert, als er mit einem Beamten der Aufsichtsbehörde in Streit gerät. Nick beginnt eine Affäre mit Catherine, die von deren Freundin Roxy eifersüchtig verfolgt wird. Auch die Psychaterin Beth, die mit Catherine eine lesbische Beziehung hatte, gerät in Mordverdacht. Die Konflikte eskalieren, es gibt mehrere Tote und ein scheinbares Happyend. Die Besetzung mit Michael Douglas als Nick, Sharon Stone als Catherine, Jeanne Tripplehorn als Beth und Leilani Sarelle als Roxy ist hervorragend. Bei StudioCanal sind jetzt DVD und Blu-ray des Films erschienen. Sehenswert. Mehr zur DVD: studiocanal.de/title/basic-instinct-1992/

Überwiegend heiter

Vera Tschechowa (*1940) erzählt auf 150 Seiten ihr „ziemlich bewegtes Leben“, das vor allem auf der Bühne und vor, später auch hinter der Kamera stattfand. Ihre Großmutter Olga und ihre Mutter Ada nahmen großen Anteil daran. Mit 17 Jahren dreht sie ihren ersten Film, DER WITWER MIT FÜNF TÖCHTERN, und lässt sich parallel bei Annemarie Hanschke zur Schauspielerin ausbilden. In NOCH MINDERJÄHRIG ist sie die Tochter von Paula Wessely, in DAS MÄDCHEN MIT DEN KATZENAUGEN die Tochter von Gert Fröbe. In Rom dreht sie MARIETTO, CAMILLA E PADRE’TERNO unter der Regie von Vittorio De Sica, der auch die Hauptrolle spielt. 1959 gibt es verschiedene Begegnungen mit Elvis Presley, die zur Legende werden und erstmals in den Details zu lesen sind. Ihre erste große Liebe ist der Schauspieler Hartmut Reck, die Beziehung ist relativ kurz, aber mit der Geburt ihres Sohnes Nikolaus verbunden. Für ihre Darstellung in DAS BROT DER FRÜHEN JAHRE erhielt sie 1962 das „Filmband in Gold“. In Hamburg spielt sie unter der Regie von Gustaf Gründgens Theater und mit Therese Giehse als Partnerin eine Hauptrolle in dem Fernsehfilm WASSA SCHELESNOWA unter der Regie von Egon Monk. 1966 stirbt ihre Mutter Ada bei einem Flugzeugabsturz in Bremen, 1967 heiratet sie den Schauspieler und Regisseur Vadim Glowna, 1988 trennt sie sich von ihm. Auch die privaten Geschichten werden von Vera Tschechowa sensibel und diskret erzählt. In den 1990er Jahren wechselt sie in die Position hinter der Kamera und dreht Fernsehporträts. Zu den Porträtierten gehören Armin Mueller-Stahl, Anthony Quinn, Michael Ballhaus und Ang Lee. Die Schilderung der Hintergründe ist höchst lesenswert, wie auch das ganze Buch. Es gibt einen 16seitigen Bildteil. Mehr zum Buch: Buecher/6636/berwiegendheiter.html

DIE KÄNGURU-VERSCHWÖRUNG

Zuerst gab es das Känguru als Podcast auf Radio Fritz, dann folgte die Roman-Trilogie. Autor: Marc-Uwe Kling. 2020 kam der erste Känguru-Film ins Kino, Regie führte Dany Levi, der Erfolg war groß. Jetzt ist der zweite Film, DIE KÄNGURU-VERSCHWÖRUNG im Kino zu sehen, und bei Ullstein ist der Storyboard-Comic zum Film erschienen. Mit fast 300 Seiten ziemlich lang. Die Handlung beginnt in Berlin und endet in Bielefeld. Marc-Uwe lebt mit seinem Alter-Ego, dem Känguru, in Kreuzberg und ist in seine Nachbarin Maria verliebt. Deren Mutter Lisbeth wohnt in Hinterwalde, leugnet den Klimawandel und bekennt sich zu den Querdenkern. Marc-Uwe schließt mit Maria eine Wette ab: wenn es ihm gelingt, Lisbeth zur Vernunft zu bringen, gibt es zur Belohnung ein Essen in Paris. Andernfalls bekommt sie seine Wohnung mit einem günstigen Mietvertrag. Erste Versuche, Lisbeth zu überzeugen, scheitern. Sie macht sich auf den Weg nach Bielefeld, wo die Verschwörungstheoretiker-Messe „CoCon“ stattfindet. Inzwischen taucht auch Marias Ex-Freund Joe auf, der in Nordkorea im Gefängnis gesessen hat. Er begleitet Marc-Uwe und das Känguru im Auto nach Bielefeld, kurz vor dem Ziel gibt es einen Unfall, sie erreichen die Messe zu Fuß. Die Konflikte eskalieren dort, die Besucher wollen Marc-Uwe und das Känguru lynchen, aber Lisbeth schlägt sich auf ihre Seite. Marc-Uwe gewinnt so die Wette, Maria fährt mit ihm zu einem Essen nach Paris, heiratet aber am Ende Joe. Es gibt viele witzige Momente, die Komik bewegt sich auf der Ebene des Klamauks, die sich für Comics gut eignet. Die Storyboards stammen von Axel Eichhorst. Mehr zum Buch: die-kaenguru-verschwoerung-9783550202247.html

Big Shots!

Fünfzig internationale Regisseurinnen und Regisseure werden in diesem Buch von David Jenkins auf jeweils einer Seite porträtiert. Ein Filmfoto auf der anderen Seite konkretisiert den Text. Die Auswahl ist eigenwillig. Natürlich sind Michelangelo Antonioni, Ingmar Bergman, Véra Chytilova, Jean Cocteau, Claire Denis, John Ford, Jean-Luc Godard, Alfred Hitchcock, Buster Keaton, Stanley Kubrick, Pier Paolo Pasollini, Nicholas Ray, Satyajit Ray, Martin Scorsese, Steven Spielberg, Josef von Sternberg, Andrej Tarkowski und Agnès Varda dabei. Aber ich vermisse u.a. Charles Chaplin, Federico Fellini, Akira Kurosawa, Fritz Lang, Ernst Lubitsch, Yasujiro Ozu, Roberto Rossellini, Volker Schlöndorff, François Truffaut oder Luchino Visconti. Andererseits haben es Lucretia Martel, Ava Duvernay, Barry Jenkins, Djibril Diop Mambéty und Abderrahmane Sissako unter die fünfzig geschafft. „Ich liebe die 50 Filmemacher, die hier versammelt sind“, schreibt der Autor in seiner Einführung. Immerhin sind zwei deutsche Regisseure vertreten: Rainer Werner Fassbinder und Werner Herzog. Sechs Porträts sind durch Interviews erweitert: Apichatpong Weerasethakul, Christine Molloy & Joe Lawlor, Isabel Sandoval, Pedro Costa und Mia Hansen-Løve. Die Texte von Jenkins sind konkret formuliert, die Abbildungen haben eine gute Qualität. Jedes Porträt hat als Überschrift ein Zitat. Hier sind drei, die mir besonders gut gefallen: „Das Wichtigste bei der Regie: die Augen der Menschen filmen.“ (John Ford), „Es gibt so viele Dinge, die wir nicht sehen – doch die Kamera sieht alles.“ (Robert Bresson), „Versuche, das Publikum immer so viel leiden zu lassen wie möglich.“ (Alfred Hitchcock). Mehr zum Buch: big-shots-filmemacher-ueber-film/hnum/10801008

Filmstars

Das Spielen mit Buchstaben und das Lösen der ent-sprechenden Rätsel ist ein beliebter Zeitvertreib. Es gibt Schwedenrätsel und Kreuzworträtsel auf unterschiedlichstem Niveau. Einen sehr eigenen Weg geht die Wortsuche „What a Word“. Auf 24 Seiten stehen jeweils 360 große Buchstaben. Zu suchen sind Filmstars, die sich darin verbergen. Entweder mit einem bestimmten Anfangsbuchstaben oder als Mix. Über 600 internationale Schauspielerinnen und Schauspieler stehen zur Wahl, von Ben Affleck und Jessica Alba bis Catherine Zeta-Jones und Ian Ziering. Man kann sie waagrecht und senkrecht finden. Die Suche ist anstrengend, die Lösungsseiten sind nicht immer hilfreich. Zur Erholung gibt es grafische Abbildungen von Oscars, Filmklappen, Fernsehern, Kinotickets, Popcorntüten und Filmstreifen. Random Facts mit Geburtsdaten und Filmtiteln bilden Stabilität. Ansonsten: „ENJOY YOUR OFFLINE TIME”. Mehr zum Buch: wtawrd.at/books/what-word-film-stars/