AugenBlick Nr. 50

Die „Marburger Hefte zur Medienwissen-schaft“ erschienen erstmal im Dezember 1985, herausgegeben vom Institut für Neuere deutsche Literatur an der Universität Marburg. Augen-Blick Nr. 1 war dem „neuesten deutschen Film“ gewidmet. In der Nr. 50 geht es um Bildpraxen zwischen Wissenschafts- und Populärkultur. Inzwischen handelt es sich um eine Publikation des Instituts für Medienwissen-schaft der Marburger Universität.

 

Schriften zum Kino

76 Texte von Karsten Witte (1944-1995) sind als Sammelband bei Vorwerk 8 in Berlin erschienen. Sie stammen aus den Jahren 1974 bis 93 und behandeln das (west) deutsche, das japanische, italienische, französische und afrikanische Kino und die Theorie von Filmkritik und Filmgeschichts-schreibung. Herausgegeben von Bernhard Groß und Connie Betz. Das Titelbild hat Ulrike Ottinger fotografiert.

 

Michael Haneke

Daniela Sannwald hat als Gastheraus-geberin das Heft 21 der Film-Konzepte betreut Es ist dem Österreicher Michael Haneke gewidmet. In sieben exzellenten Beiträgen von Andreas Unterböck, Michael André, Christina Tilmann, Kristina Jaspers, Anke Sterneborg, Günter Krenn und der Herausgeberin werden viele der inzwischen schon 20 Filme des Regisseurs aus unterschied-lichen Perspektiven analysiert. (Verlag edition text + kritik, 102 S.).

Neues Scenario

Traditionell während der Berlinale stellt der Herausgeber Jochen Brunow sein Jahrbuch “Scenario” vor, den Film- und Drehbuch-Almanach im Verlag Bertz + Fischer. Es ist nun schon der fünfte Band. Im Mittelpunkt steht wieder ein Werkstattgespräch (Rolf Basedow), Dominik Graf würdigt seine Autoren, Holger Karsten Schmidt blickt auf das Jahr 2010 zurück. Es gibt “Backstories”, “Lesezeichen” und das Drehbuch des Jahres. Erstmals erscheint “Scenario” mit Unterstützung der Deutschen Filmakademie.

Zur Geschichte der amerikanischen Filmkritik

Der Titel klingt hochstaplerisch, aber „The Complete History of American Film Criti-cism“ von Jerry Roberts, kürzlich erschie-nen bei Santa Monica Press, ist ein fast liebevoller Rückblick auf hundert Jahre amerikanische Filmkritik. Man findet viele Informationen über die meinungsfreudigen Rezensenten zum Beispiel der New York Times, des New Yorker, der wichtigsten Filmzeitschriften und der Fernsehsender.