Zeit und Form

Eine Habilitationsschrift, die 2014 an der Universität Erlangen-Nürn-berg entstanden und jetzt im Böhlau Verlag erschienen ist. Eva Wattolik untersucht darin Spiegelungstech-niken in der Film- und Videokunst. Ihre drei Hauptkapitel heißen „Bild und Bewegungsbild“, „Bildabfol-gen“ und „Zeit und Raum“. Beson-ders interessant finde ich das dritte Kapitel mit den Abschnitten „Der aufgefaltete Raum“, „Zeit des Signi-fikanten und Zeit des Signifikats“, „Reale Bewegung“ und „Versuchs-aufbauten“. Insgesamt dominiert im Text die Videokunst über den Film. Die Autorin verfügt über die große Fähigkeit, Bilder präzise zu beschreiben und zu interpretieren. Dies betrifft speziell die Arbeiten „Catherine’s Room“ (2001) von Bill Viola und Kutluğ Ataman, „The Four Seasons of Veronica Read“ (2002) von Kutluğ Ataman „Mapping the Studio I (Fat Chance John Cage)“ (2001) von Bruce Nauman, „Der Sandmann“ (1995) von Stan Douglas, verschiedene Werke von Michael Snow, „L’Ellipse“ von Pierre Huyge, „The Clock“ (2010) von Christian Marclay. Natürlich spielen auch die Filme von Andy Warhol im Text eine große Rolle. Immer wieder werden historische Bögen gespannt, in denen die Entwicklung der bewegten Bilder und ihre sich verändernde Bedeutung vermittelt wird. Ein 68seitiger eingehefteter Teil enthält Abbildungen in hervorragender Qualität zu Filmen und Videoinstal-lationen, auf die im Text genauer eingegangen wird. Mit Bibliografie, Filmografie und Künstlerregister. Eine beeindruckende Publikation. Mehr zum Buch: 978-3-412-50953-8.html

„Die Erdorgel“

Siegfried Kühn (*1935) hat für die DEFA einige Filme realisiert, die ich sehr schätze, zum Beispiel ZEIT DER STÖRCHE (1971) mit Winfried Glatzeder, DAS ZWEITE LEBEN DES FRIEDRICH WILHELM GEORG PLATOW(1973) mit Fritz Marquardt, DON JUAN, KARL-LIEBKNECHT-STRASSE 78 (1980) mit Hilmar Thate, DIE SCHAUSPIELERIN (1988) mit Corinna Harfouch. Er war ein sehr eigenwilliger Regisseur, der seine Drehbücher in der Regel selbst verfasste und sich politisch nicht vereinnahmen ließ. Mit dem Buch „Die Erdorgel oder Wunderbare abgründige Welt“ hat er jetzt so etwas wie eine Autobiografie veröffentlicht, eine Montage aus Fiktion und Wirklichkeit. Die Hauptfigur – Friedrich – wächst in Schlesien auf, macht in der DDR das Abitur, arbeitet unter Tage im Bergbau, beginnt ein Filmstudium in Babelsberg, das er an der WGIK in Moskau abschließt, dreht seinen ersten DEFA-Film IM SPANNUNGSFELD mit Ekkehard Schall, verfilmt „Die Wahlverwandt-schaften“ von Goethe, macht seine Privatadresse Karl-Liebknecht-Straße 78 zum Teil eines Filmtitels, erlebt eine Überschwemmung in Bautzen, fährt zur Aufführung eines seiner Filme zu einem Festival nach Usbekistan und wird im „Epilog“ Augenzeuge, wie man im Filmpark Babelsberg den Touristen zeigt, was bei einer Kamerafahrt passiert, auch wenn sich in der Kamera kein Filmmaterial befindet. Das ist auf 200 Seiten sehr authentisch und anschaulich, aber auch ironisch erzählt, es gibt mehrere Beziehungsgeschichten, und die Lektüre bereitet besonderes Vergnügen, wenn man die Filme von Siegfried Kühn kennt oder sie sich parallel auf DVD anschaut. Mit Illustrationen von Ida Michel und Abbildungen aus Filmen. Mehr zum Buch: wunderbare-abgruendige-welt.html

Ruth Beckermann

Heute beginnt im Kino Arsenal eine Werkschau mit elf Filmen der österreichischen Dokumen-taristin Ruth Beckermann. Im Forum der letzten Berlinale habe ich ihren Film WALDHEIMS WALZER gesehen, den ich herausragend fand. Er hat auch den Preis als bester Dokumen-tarfilm bekommen. Ihr bisher einziger Spielfilm, DIE GE-TRÄUMTEN, hat mich sehr beeindruckt, als ich ihn 2016 im Forum der Berlinale gesehen habe. Ich bin gespannt auf die Trilogie der Filme über jüdisches Leben: WIEN RETOUR, DIE PAPIERENE BRÜCKE und NACH JERUSALEM. Am 19., 20. und 21. ist Ruth Beckermann im Arsenal anwesend und diskutiert nach der Vorführung mit dem Publikum. Sehr zu empfehlen ist das Buch über Ruth Beckermann, das Alexander Horwath und Michael Omasta 2016 im Österreichischen Filmmuseum herausgegeben haben (ruth-beckermann/ ). Mehr zur Werkschau: www.arsenal-berlin.de/home.html

Jean-Paul Belmondo

Vor einer Woche ist der franzö-sische Schauspieler 85 Jahre alt geworden. Seinen bisher letzten Film hat er vor zehn Jahren gedreht: UN HOMME ET SON CHIEN. International bekannt wurde er 1960 als Hauptdarstel-ler von Jean-Luca Godards À BOUT DE SOUFFLE. Es gibt erstaunlich wenige Bücher über sein Leben und seine Filme, auf Deutsch bisher nur das Heyne-Taschenbuch von François Guérif und Stéphane Levy-Klein (1981). Jetzt ist seine Autobio-grafie erschienen: „Meine tausend Leben“, ebenfalls bei Heyne. Der Text wirkt sehr authentisch, auch wenn ein Ghostwriter mitgewirkt haben sollte. Belmondo war der Sohn eines Pariser Bildhauers, galt in der Schule als undiszipliniert, hat mit 13 Jahren geboxt und wollte seit seinem 16. Lebensjahr Schauspieler werden. Er besuchte das Pariser Konservatorium, spielte anschließend Theater und bekam 1957 seine ersten kleinen Filmrollen. In den 60ern wurde er zum europäischen Star. Belmondo erzählt seine Lebensgeschichte lako-nisch, zuweilen ironisch, natürlich auch mit etwas Stolz. Interessant sind vor allem die Passagen über die Zusammenarbeit mit den großen Regisseuren jener Jahre, mit Godard (viermal), mit Jean-Pierre Melville (dreimal, nach DIE MILLIONEN EINES GEHETZTEN gingen sie im Streit auseinander), mit Philippe de Broca (viermal), François Truffaut, Louis Malle und Alain Resnais (je einmal). Es gibt oft Kontroversen mit den Regisseuren, die anschaulich beschrieben werden, manchmal verbindet sich Belmondo mit einem Kollegen. Er hat u.a. mit Jean Gabin, Charles Vanel, Lino Ventura, Jean-Claude Brialy und Alain Delon zusammengearbeitet, die von ihm mit großer Sympathie charakterisiert werden. Natürlich spielen auch Frauen eine große Rolle in seinem Leben – und Autos, aber das ist ein Thema, das mich nicht so sehr interessiert. Insgesamt: unterhaltsamer Lesestoff. Mehr zum Buch: Heyne/e524920.rhd

Der nie gedrehte NAPOLEON-Film

Nach seinem Film 2001: ODYSSEE IM WELT-RAUM (1968) wollte Stanley Kubrick einen biografischen Film über Napoleon drehen. Die Vorbereitungen für das Projekt waren nach zwei Jahren Recherchen weit gediehen, aber der Regis-seur fand kein Studio, das mit ihm kooperieren wollte. Historienfilme galten als riskant, der Film WATERLOO von Sergei Bondartschuk mit Rod Steiger als Napoleon war international nicht erfolgreich. So gab Kubrick seine Pläne auf, obwohl er schon viel Zeit und Geld investiert hatte, und drehte 1971 A CLOCKWORK ORANGE. 2009 hat der Taschen Verlag in einer limi-tierten Ausgabe die von Alison Castle zusammengestellten Materialien publiziert: zehn Bücher, die sich in einer Napoleon-Kassette befanden. Jetzt sind sie als Faksimiles in einem Band mit Texten vorwiegend in deutscher Sprache erschienen, der verhältnismäßig preiswert ist. Teil 1 enthält zwei interessante Beiträge von Jan Harlan und Eva-Maria Magel, Gespräche von Kubrick mit dem Oxford-Professor Felix Markham, ein Treatment, eine Analyse des Drehbuchs aus der Sicht des Historikers Geoffrey Ellis, eine filmhistorische Übersicht über Napoleon im Film von Jean Tulard und eine Bibliografie von Alison Castle. Teil 2 erlaubt auf fast 200 Seiten einen Blick in die damals entstandene Bilddatenbank. Teil 3 und 4 informieren über die schriftlichen Produktionsvorbereitungen und die Drehortsuche, Teil 5 vermittelt die chronologische Recherche nach historischen Personen der Napoleon-Zeit, Teil 6 zeigt auf 50 Seiten Kostümentwürfe, Teil 7 und 8 sind Korrespondenz und Notizen gewidmet, Teil 9 enthält die englische Drehbuchfassung vom 29. September 1969, Teil 10 dokumentiert bildliche Referenzen. In der Summe sind das Bilder und Texte auf 832 Seiten über einen Film der nie gedreht wurde. Überwältigend! Mehr zum Buch: &dpSrc=srch

DER HERR VOM ANDERN STERN (1948)

Er heißt Aldebaran, macht eine Vergnügungsreise durchs Welt-all und landet auf der Erde. Weil er keinen Ausweis besitzt, schickt ihn die Polizei von einem Amt zum anderen. Er fällt durch überirdische Fähigkeiten auf, aber, ganz menschlich, verliebt er sich in die hübsche Flora, die er auf einem Amt kennenlernt. Sie hilft ihm bei vielen Zwängen des Erdenlebens, aber am Ende begreift sie, dass er für ein Leben auf diesem Planeten nicht geschaffen ist. Die Nachkriegs-satire entstand vor 70 Jahren. Sie hat amüsante Momente, aber es gibt auch einigen Leerlauf, weil die Regie (Heinz Hilpert) zu konventionell ist. In den Hauptrollen: Heinz Rühmann und Anneliese Römer. Man entdeckt viele bekannte Nebendarsteller: Peter Pasetti, Hans Cossy, Bruno Hübner, Rudolf Vogel, Otto Wernicke, Rudolf Schündler, Bum Krüger, Ernst Fritz Fürbringer, Gert Fröbe (in einer winzigen Rolle) – und auch eine Frau: Hilde Hildebrandt. Die Musik stammt immerhin von Werner Egk. Bei den Filmjuwelen ist jetzt eine DVD des Films erschienen. Mit einem Booklet von Oliver Bayan. Mehr zur DVD: 28%3A-pidax

Vom Träumen im Film

In 48 Texten öffnet uns Thomas Koebner den Zugang zu Traum-sequenzen in der internatio-nalen Filmgeschichte. Der zeitliche Rahmen spannt sich von 1921 (THE KID von Charles Chaplin) bis 2017 (KÖRPER UND SEELE von Ildikó Enyedi). Der Autor unterscheidet zwischen Gleichnis-Träumen (in Filmen von Pabst, Hitchcock, Fellini, Bunuel), Wunsch-erfüllungs-Träumen (bei Chaplin, Keaton, Murnau, Fleming, Kelly, Minnelli, Zinnemann, Lang, McLeod, Carné, Clair, Schlesinger, Fellini, Gondry, Kurosawa), Erinnerungen im Traum (Bergman, Tarkowskij, Amenábar, Medem, Demme), Eintritt in den Traum Anderer (Ruben, Craven, Jordan, Singh, Nolan, Enyedi) und Nahtod-Träumen (Renoir, Vidor, Majewski, Enrico, Kubrick, Sautet, Fosse, Scorsese, Chabrol, Lyne, Petzold, Schumacher). Die Träume werden in unterschiedlicher Genauigkeit beschrieben und soweit möglich gedeutet. Natürlich spielen dabei die Bilder eine entscheidende Rolle. Am besten gefallen haben mir die Texte über GEHEIMNISSE EINER SEELE, ACHTEINHALB, WILDE ERDBEEREN, IWANS KINDHEIT und SOLARIS, IN DREAMS und FLATLINERS. Nicht einverstanden bin ich mit der Einschätzung des Autors, dass der tödliche Unfall in YELLA eigentlich überflüssig ist. Einige Filme, die ich noch nicht kenne (zum Beispiel CAÓTICA ANA von Julio Medem und THE CELL von Tarsem Singh), will ich mir unbedingt ansehen. Mit klug ausgewählten Abbildungen in guter Qualität. Das Coverfoto stammt aus dem Film TRÄUME von Akira Kurosawa. Mehr zum Buch: von-traeumen-im-film.html

Helmut Käutner

Heute beginnt im Zeug-hauskino im Deutschen Historischen Museum eine Retrospektive der Filme von Helmut Käutner. Sie wird eröffnet mit dem Gesell-schaftsdrama BILDNIS EINER UNBEKANNTEN (1954). Die Hauptrollen spielen Ruth Leuwerik und O. W. Fischer. 27 Filme stehen bis 30. Juni auf dem Programm. Käutner ist bis heute ein eher unterschätzter deutscher Regisseur, der in vielen Genres Großes vollbracht hat. Man kann in seinen Filmen immer wieder Neues entdecken, weil sie die politische Zeit, in der sie entstanden sind – NS-Zeit, Nachkriegsjahre, Adenauer-Ära – sehr unterschiedlich reflektiert haben. Meine persönlichen Lieblingsfilme von ihm sind UNTER DEN BRÜCKEN (1944/45), HIMMEL OHNE STERNE (1955), SCHWARZER KIES (1961) und DIE ROTE (1962). Gezeigt werden auch seine Fernsehfilme TAGEBUCH EINES FRAUENMÖRDERS (1969) und MULLIGANS RÜCKKEHR (1978), beide mit Helmut Qualtinger, der Film KARL MAY von Hans-Jürgen Syberberg, in dem Käutner die Titeltrolle spielt, und relativ unbekannte Filme wie FRAU NACH MASS (1940) mit Leni Marenbach, EPILOG (1950) mit O. E. Hasse und Fritz Kortner, WEISSE SCHATTEN (1951) mit Hilde Krahl und EIN MÄDCHEN AUS FLANDERN (1956) mit Nicole Berger. Heute, morgen und am Samstag führt Christoph Huber in die Filme ein. Mehr zur Retrospektive: querlaeufer.html

Remarque und die Frauen (2)

Im Februar erschien im Benevento Verlag das Buch „Krieg und Liebe“ von Hans Boeters, Untertitel: „Erich Maria Remarque und die Frauen“ (krieg-und-liebe/). Im März wurde im Verlag ebersbach & simon das Buch „Liebe mich!“ von Gabriele Katz publiziert, Untertitel: „Erich Maria Remarque und die Frauen“. Boeters nennt seinen Text einen Roman. Er fiktiona-lisiert die Begegnungen des Schriftstellers mit all den Frauen, die in seinem Leben eine Rolle spielten, und vertraut darauf, dass seine Leserinnen und Leser an atmosphärischen Details interessiert sind, für die es keine Belege gibt. Gabriele Katz hält sich an die Fakten, die sie in Briefen und Tagebüchern vorgefunden hat. Sie hat sehr gut recherchiert, zitiert präzise aus ihren Quellen, konzentriert sich auf das Leben und Werk von Remarque. Im Resultat findet ich ihr Buch sehr viel besser, weil es den politischen Hintergrund, also die Zeit des Ersten Weltkriegs, der Weimarer Republik, des Exils und der Jahre bis zu Remarques Tod 1970, spüren lässt, weil die Arbeitsprobleme des berühmt gewordenen Schriftstellers konkret thematisiert werden und weil das wechselhafte Verhältnis des Protagonisten zu Jutta Zambona, Brigitte Neuner, Ruth Albu, Marlene Dietrich, Ruth Marton, Greta Garbo, Lupe Vélez, Natalie Paley, Sandra Rambeau, Karen Horney und Paulette Goddard – um nur die wichtigsten Namen zu nennen – sensibel und mit gut ausgewählten Zitaten beschrieben wird. Da sich die Autorin auf die Fakten konzentriert und sie nicht fiktional ausschmückt, hat ihr Buch auch nur einen Umfang von 140 Seiten, das ist die Hälfte des konkurrierenden Buches von Boeters. Und: es gibt 15 Abbildungen der wichtigsten Frauen und von Remarque selbst. Fazit: „Liebe mich!“ steht jetzt in meinem Regal, „Krieg und Liebe“ habe ich der Bibliothek der Kinemathek übergeben. Mehr zum Buch: buecher/liebe-mich

Vampire

Sie sind in der Nacht unterwegs, scheuen das Licht, schlafen tagsüber in Gruften und saugen menschliches Blut. Vampire sind mythische Figuren, die uns in der Literatur, im Film, auch in der Popkultur begegnen und für unheimliche Momente sorgen. Der Kulturredakteur Gunther Reinhardt hat für ein Reclam-100-Seiten-Buch ihre Geschichte aufgeschrieben. Er beginnt sehr persönlich: mit seiner Vampir-Sozialisation durch den Film DRACULA JAGT MINI-MÄDCHEN. Dann geht es um die Typologie des europäischen Vampirs, um den Volksglauben, um den Vampir in der Literatur, im Film und im Fernsehen. Der Autor nennt zehn Vampirgeschichten, die man gelesen haben muss (darunter sind „The Vampyre“ von John Polidori, „Carmilla“ von Joseph Sheridan Le Fanu, „Dracula“ vom Bram Stoker und „Twilight“ von Stephenie Meyer), zehn Vampirfilme, die man gesehen haben sollte (NOSFERATU, 1922, von F. W. Murnau, DRACULA, 1931, von Tod Browning, DRACULA, 1958, von Terence Fisher, TANZ DER VAMPIRE, 1967, von Roman Polanski, THE LOST BOYS, 1987, von Joel Schumacher, BRAM STOKER’S DRACULA, 1992, von Francis Ford Coppola, INTERVIEW WITH THE VAMPIRE, 1994, von Neil Jordan, BLADE, 1997, von Steve Norrington, SO FINSTER DIE NACHT, 2008, von Tomas Alfredson und ONLY LOVERS LEFT ALIVE, 2014, von Jim Jarmusch), sowie wie zehn Vampirserien, die man gesehen haben sollte. Mit Lektüretipps am Ende des Bandes. Interessanter Lesestoff. Mehr zum Buch: Vampire__100_Seiten