JEAN AMÉRY – DIE TORTUR (2018)

Er war ein österreichischer Schriftsteller, ein Widerstands-kämpfer gegen den National-sozialismus, aber auch ein Opfer der Gewaltherrschaft. Seit 1955 nannte sich Hanns Mayer Jean Améry. Er lebte von 1912 bis 1978 und starb durch Suizid. Der Film von Dieter Reifarth ist eine beeindruckende Dokumentation seiner Person. 1943 wurde er in Brüssel beim Verteilen von Flugblättern verhaftet, im Auffanglager Fort Breendonk inhaftiert und gefoltert. Im Januar 1944 wurde er ins Konzentrationslager Auschwitz gebracht. Er hat überlebt. Seine Schilderungen der Ereignisse wirken lakonisch. Seine autobiografische Essaysammlung „Jenseits von Schuld und Sühne – Bewältigungs-versuche eines Überwältigten“ erschien 1966. Sie ist ein zentraler Text der Holocaust-Literatur. Der 58-Minutenfilm hat eine starke Wirkung durch seinen Protagonisten. Als Ergänzungen enthält die DVD die Lesung des Textes „Die Festung Derloven“ von Jochen Nix und Betrachtungen von Irène Heidelberger-Leonard, der Autorin einer Améry-Biografie und Herausgeberin der Werkausgabe. In vier Audiofiles kann man Lesungen von Jean Améry hören. Mehr zur DVD: JEAN+AMÉRY+-+Die+Tortur

Duisburg Düsterburg

Heute Abend findet die Preisver-leihung der 42. Duisburger Filmwoche statt. Und ihr Leiter, Werner Ružička, verabschiedet sich nach 33 Jahren aus der Verantwortung für das Doku-mentarfilmfestival. Zwei Tage haben Matthias Dell und Simon Rothöhler im März mit Ružička gesprochen und daraus ein sehr interessantes Buch gemacht, das rechtzeitig zur Verabschiedung im Verbrecherverlag erschienen ist. Sehr reflektiert wird über die Geschichte der Duisburger Filmwoche geredet, die anfangs als Jahresschau des (west-)deutschen Films geplant war und sich schnell auf den Dokumentarfilm konzentriert hat. An der Gründung 1976/77 war ich noch selbst beteiligt. Die Vorgängerin von Werner Ružička war Angela Haardt, eine Schlüsselrolle spielte Klaus Wildenhahn als Mitglied der Auswahlkommission. Auch der DGB hatte dort einen Vertreter. Interessant waren die Debatten über den Dokumentarfilm, es wurde nach jeder Vorführung diskutiert. Es gab heftige Auseinandersetzungen über die Qualitäten des beobachtenden und des essayistischen Dokumentarfilms, den Ružička persönlich bevorzugte. Harun Farocki war für ihn eine Leitfigur. Der erste Teil des Gesprächs konzentriert sich auf die Entstehung und Entwicklung der Filmwoche bis 1990, um die neue und alte Linke im Ruhrgebiet der 70er Jahre, im zweiten Teil geht es vor allem um die Beziehungen zur Leipziger Dokumentarfilmwoche, um Filmemacher wie Volker Koepp, Thomas Heise und Gerd Kroske, um Veränderungen nach der Wende, aber dann auch noch um die Gründung des „Ruhrfilmzentrums“ durch Christoph Hübner und Gabriele Voss. Eingefügt ist ein kleiner Fotobereich, abgeschlossen wird das Buch mit einem Essay von Harun Farocki: „Dreißig Jahre Düsterburg“ (2006). Mehr zum Buch: book/detail/956

Pogrom 1938

Der 9. November 1938 war mit der „Reichskristallnacht“ ein schrecklicher Tag in der deut-schen Geschichte. Die Nazis begannen mit der systemati-schen Verfolgung und Ver-nichtung der Juden, es wurden Menschen ermordet, Synago-gen, Geschäfte und Friedhöfe zerstört, Juden in Konzentra-tionslager gebracht. Achtzig Jahre danach will der Fotograf Michael Ruetz mit einem Buch an das Unrecht erinnern, das damals in Deutschland began-gen wurde. Zusammen mit Astrid Köppe hat er Fotos in internationalen Archiven gesucht, auf denen die Ereignisse und Reaktionen abgebildet sind. Sie stammen aus über 100 Orten, von Affaltrach bis Zwingenberg, sind mit Augenzeugenberichten und schriftlichen Dokumenten verbun-den, die den Fotos einen authentischen Hintergrund geben. Drei Texte bereichern das Buch: ein sehr persönliches Vorwort von Jeanine Meerapfel, eine Rede des damaligen Direktors des Deutschen Histo-rischen Museums, Christoph Stölzl, aus dem Jahr 1988 und ein Nachwort von Michael Ruetz. Die Publikation entstand in Kooperation mit der Akademie der Künste und ist im Schweizer Nimbus Verlag erschienen. Mehr zum Buch: pogrom-1938

Heute Abend findet in der Akademie der Künste eine Gedenkver-anstaltung statt, die von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit einem Grußwort eröffnet wird. Jeanine Meerapfel, Michael Ruetz und Astrid Köppe sprechen über das Buch „Pogrom 1938. Das Gesicht in der Menge“.

I do not get rid of the ghosts

Eine Dissertation, die an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main entstanden ist. Imme Klages beschäftigt sich darin mit Exil-erfahrungen in drei Filmen von Fred Zinnemann. Seit 1986, als wir für Fred eine Retrospektive der Berlinale ausgerichtet, ein Buch über ihn veröffentlicht haben und er nach 55 Jahren erstmals wieder in Berlin war, fühlte ich mich mit ihm bis zu seinem Tod 1997 freundschaftlich verbunden. Wir haben häufig miteinander korrespondiert. Seine Autobiografie erschien 1992 und steht signiert bei mir im Regal. Bücher über ihn lese ich mit besonderem Interesse. Die Publikation von Imme Klages hat mich aus zwei Gründen sehr beeindruckt. Ihre Analysen der Filme THE SEARCH (1948), THE NUN’S STORY (1959) und JULIA (1977) sind im Blick auf individuelle, fiktive Exilerfahrungen überaus präzise und hätten Fred – der Interpretationen seiner Filme immer skeptisch wahrgenommen hat – sicherlich gut gefallen, weil sie nahe an den Bildern und Sequenzen bleiben und sich nicht in irgendwelche Vermutungen verirren. Die Formulierungen sind konkret, es gibt keine Metaphern oder ambivalenten Schlussfolgerungen. Das macht die Lektüre spannend und erbringt neue Erkenntnisse. Zweitens: der Anhang enthält auf über 60 Seiten aus dem Polnischen übersetzte Postkarten und Briefe der Eltern von Fred Zinnemann aus den Jahren 1939 bis 1941, die bisher nicht veröffentlicht worden sind. Sie geben einen Einblick in die damalige Situation in Lemberg und Lviv in Polen. Die Filmanalysen und die dokumentierten Briefe können von uns als Lesern in einen Zusammenhang gebracht werden. Das macht die Besonderheit dieser Publikation aus. Mit Abbildungen in guter Qualität. Mehr zum Buch: i-do-not-get-rid-of-the-ghosts.html

Gefüge des Zuschauens

Eine Dissertation, die an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf entstanden ist. Julia Bee untersucht darin „Begehren, Macht und Differenz in Film- und Fernsehwahrnehmung“. Im Fokus stehen Rezeptionserfah-rungen junger Erwachsener, denen der Film THE DARK KNIGHT von Christopher Nolan und die TV-Serie TRUE BLOOD vorgeführt wurden. Sie haben sich in ausführlichen Gesprächen dazu geäußert und ihre optischen Eindrücke zu Collagen verarbei-tet. Diese sind im Buch abgebildet und dokumentieren die unterschiedliche und zum Teil verstörende Wirkung des Films und der Serie auf die jungen Menschen. Dies hängt natürlich mit den Grausamkeiten zusammen, die jeweils zu sehen waren. Aber es gibt auch durchaus komische Aspekte. In der Kombination mit den Interviews entsteht der Eindruck, dass die Rezeption nicht naiv erfolgt, sondern mit einer großen medialen Erfahrung. Die Dissertation ist in neun Kapitel strukturiert, bezieht den notwendigen theoretischen Hintergrund ein (William James, Gilles Deleuze, Félix Guattari, Brian Massumi) und vermittelt bei der Lektüre viele interessante Erkenntnisse. Coverabbildung: eine Collage nach TRUE BLOOD. Mehr zum Buch: 978-3-8376-3670-3

Heinz Kersten

Den Autor Heinz Kersten kenne ich als Leser des Tagesspiegel seit den 1960er Jahren und per-sönlich seit den 70ern. Seine Festivalberichte und Kritiken neuer DEFA-Filme waren immer eine wichtige Lektüre für mich. Sein zweibändiges Werk über „Das Filmwesen in der sowjetischen Besetzungszone Deutschlands“ (1963) konsul-tiere ich bis heute zu speziellen Fragen der DEFA-Geschichte. Vor 22 Jahren hat Christel Drawer für den Vistas Verlag DEFA-Filmkritiken von Heinz Kersten aus drei Jahrzehnten zusammengestellt: „So viele Träume“. Und nun ist mit ihrer Hilfe seine Autobiografie erschienen: „Filicudi oder Das ausgelöffelte Leben“. Die Lektüre hat mich sehr beeindruckt. Auch wenn für ihn Inseln (speziell: Filicudi vor der Nordküste Siziliens) und Frauen immer wieder eine wichtige Rolle gespielt haben – sein Leben ist geprägt von Kultur, journalistischer Arbeit und Reisen zu Festivals in aller Welt. Geboren als Herbert König 1926 in Dresden, aufgewachsen in der Zeit des Nationalsozialismus als Sohn eines Finanzbeamten, wurde er zunächst Luftwaffenhelfer, kam dann zur Wehrmacht, geriet im April 1945 in Gefangenschaft, verbrachte ein Jahr in Le Havre, kehrte 1946 nach Pirna in Sachsen zurück, machte dort Abitur und begann 1947 ein Studium in Berlin, zunächst an der Ostberliner Universität, wechselte dann zu den Publizisten und Theaterwissenschaftlern der „Freien Universität“, wohnte – wie noch heute – in Schöneberg. Sein Erinnerungsvermögen ist erstaunlich, manchmal sind ihm Namen entfallen, aber die Schilderungen der kulturellen Ereignisse, über die der Autor im Tagesspiegel, in der Frankfurter Rundschau und im RIAS einstmals berichtet hat, sind aus heutiger Sicht präzise und verbinden sich für mich ab 1960 mit vielen eigenen Erinnerungen. Zehn historische Texte von Heinz Kersten ergänzen an speziellen Stellen die Autobiografie, die noch einmal drei seiner wichtigsten Eigenschaften deutlich macht: Neugier, Sachkenntnis und Haltung. Als Grenzgänger zwischen Ost und West war er fast eine Institution. Mehr zum Buch: kersten-heinz

Studien zum Futurismus

Der zweite Teil einer Habilita-tionsschrift, die an der Universi-tät Siegen entstanden ist. Mari-jana Erstić hat dafür neun Texte über den Futurismus kumuliert, die von ihr zwischen 2003 und 2017 in verschiedenen Büchern und Zeitschriften publiziert wur-den. Sie fügen sich in drei Kapi-tel: 1. Die Inszenierung der Be-wegung in der Bildtheorie Aby Warburgs und im ersten Futu-rismus (1909-1918). 2. Die Be-wegung und die neuen Techno-logien im zweiten Futurismus (1915-1945). 3. Aktualisierun-gen des Futurismus in den 2000er Jahren. – Sechs Texte haben mir besonders gut gefallen: „Pathosformel Venus? Überlegungen zu einer Mythengestalt bei Aby Warburg“ mit einem längeren Verweis auf den Film PICKNICK AT HANGING ROCK von Peter Weir, „Dynamisierung des Gesichts in Photographie und Film des italienischen Futurismus“, „Masse – Moloch – Maschinen-Mensch. METROPOLIS (1927) als (post-)moderne Umkodierung der Vorbilder“, „Der futuristische Film VELO-CITÀ (1931) im Lichte Bergsons und Deleuzes Zeit- bzw. Kino-philosophie“, „Die Umkodierungen des Futurismus in Alfonso Cuaróns Spielfilm Y TU MAMÁ TAMBIÉN (2001) oder Vom Manifest des Reisens“ und „Der Betrachter in der Mitte des Bilder oder Simultaneität in analogen und digitalen Medien – Anton Giulio Bragaglias THAIS (1916) und Martin Scorseses HUGO (2011)“. Die Autorin hat die große Fähigkeit, auch im theoretischen Bereich durch die Schilderung von Bildern, Szenen, Montagen konkret zu sein und nicht in abstrakte Labyrinthe zu flüchten. Das macht die Lektüre spannend. Mit Abbildungen in akzeptabler Qualität. Mehr zum Buch: 809045.html

5 MILLIONEN SUCHEN EINEN ERBEN (1938)

Peter Pett ist Staubsaugerver-treter, glücklich verheiratet und lebt in Berlin. Nachts tritt er gelegentlich in einem Lokal als Sänger auf. Als sein reicher Onkel in Amerika stirbt, soll Peter fünf Millionen $ erben – unter der Voraussetzung, dass er wirklich glücklich verheiratet ist. Andernfalls erbt sein Vetter Patrick aus Schottland das Geld. Der Testamentsvollstrecker schickt den dubiosen Mister Blubberboom nach Deutsch-land, um Peters Glück beweis-kräftig zu machen. Aber Blubberboom ist selbst an dem Erbe interessiert. Mit seiner Bekannten Mabel transportiert er Peter nach New York. Auch Patrick und Peters Frau Hix machen sich auf den Weg nach Amerika. Weil Peter wie Patrick von Heinz Rühmann gespielt werden, kommt es vor Ort zu erheblichen Verwirrungen, in die wir als Zuschauer einbezogen werden. Natürlich gibt es ein Happyend, Peter erbt die Millionen und Patrick erobert das Herz von Mabel. Nur Blubberboom geht leer aus. Das ist ein amüsanter Film aus dem Jahr 1938, weitgehend gedreht in Berliner Studios. Neben Heinz Rühmann spielen Vera von Langen (Hix), Leny Marenbach (Mabel) und Oskar Sima (Blubberboom) tragende Rollen. Rühmann singt das bekannte Lied „Ich brech’ die Herzen der stolzesten Frau’n“ (Text: Bruno Balz, Musik: Lothar Brühne). Regie führte Carl Boese. Der Film ist jetzt bei den Filmjuwelen als DVD erschienen, mit einem Booklet von Oliver Bayan. Vor allem für Rühmann-Fans unabdingbar. Mehr zur DVD: /B01N0RFDAC

Sexualität und Widerstand. Internationale Filmkulturen

19 sehr unterschiedliche Beiträ-ge suchen Antworten auf die Frage „Welche Formen von Sexualität und erotischer Sinn-lichkeit, die entweder als wider-ständige Handlungsweisen oder als Teil von politischem Wider-stand adressiert werden könne, wurden in der vergangenen Jahrzehnten in internationalen Filmkulturen visualisiert?“. Hervorragend ist die über 40sei-tige Einleitung der vier Heraus-geberinnen Aylin Basaran, Julia B. Köhne, Klaudija Sabo und Christina Wieder. Ich nenne neun Texte, die mir besonders gut gefallen haben. Karin Moser fragt nach dem Bild der „Neuen Frau“ in Filmen der 20er und frühen 30er Jahre in der Darstellung u.a. von Lya de Putti, Marlene Dietrich, Brigitte Helm, Louise Brooks, Hedy Lamarr. Isabel Capeloa Gil richtet ihren Blick auf „Ornamental Bodies in 1930’s Film – From Siegfried Kracauer to Busby Berkeley“. Peter Grabher beschäftigt sich mit „Eisensteins sexuellen Politiken“ im Zusammenhang mit dem Projekt „Que viva México!“. Bei Klaus S. Davidowicz geht es um den Geschlechterrollenwechsel in Nicholas Rays JOHNNY GUITAR („That’s big talk for a little gun“). Gerda Klingenböck untersucht Sexualität und Geschlechterkampf in Hiroshi Teshigaharas DIE FRAU IN DEN DÜNEN („Treibsand und Abgrund“). Anna Schober befasst sich mit der Inszenierung geschlechtlicher und ethnischer Differenz im jugoslawischen Kino um 1968 („Erotik, Gewalt und Folklore“). Von Julia B. Köhne stammt ein Beitrag über „Schwangerschaftsabbruch und Fötalimagologie in westlichen Filmkulturen seit den 1960er Jahren“. Christine Wieder entdeckt „Ästhetische Grenzüberschreitungen und widerständige Körper in Fernando Solanas’ TANGOS – EL EXILIO DE GARDEL“. Monika Bernold äußert sich zu Maren Ades TONI ERDMANN („Figurationen der Unkalkulierbarkeit“). Eine „Nicht-Festschrift“ zum 75. Geburtstag des Historikers Franz Stern, der in einem abschließenden Text von Andreas Huyssen gewürdigt wird. Mehr zum Buch: 858&menu=buecher

Grenzüberschreitungen

17 Texte über Horrorfilm, Zombies, Werwölfe und Mumien. Marcus Stiglegger (*1971) ist ein etablierter Filmwissenschaftler, er hat 28 Bücher, zahllose Fachartikel und Bonusmaterial für über 130 DVDs und Blu-rays publiziert. Seine Dis-sertation „SadicoNazista“ wurde 1999 veröffentlicht, seine Habili-tationsschrift „Ritual & Verführung“ 2006. Seine „Exkursionen in den Abgrund der Filmgeschichte“ erin-nern an die Regisseure Brian De Palma, George A. Romero, Lucio Fulci, an die Filme HISTOIRES EXTRAORDINAIRES (1968) nach Edgar Allen Poe, THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE von Tobe Hooper (1976) und Michael Bay (2003), THE OMEN (1976) von Richard Donner, THE HOWLING (1981) von Joe Dante, THE EVIL DEAD (1981) von Sam Raimi, COMBAT SHOCK (1986) von Buddy Giovinazzo, an Vorläufer und das Erbe des Hexenjägers, den Tier-horror, das transgressive Kino von Mitch Davis und Karim Hussain, den Einfluss shintoistischer Motive auf den westlichen Genrefilm und die Auferstehung des Verdrängten in Nazi-Zombie-Filmen. Ein Gespräch zwischen Kai Naumann und Marcus Stiglegger leitet den Band ein. Mit einem Grußwort von Buddy Giovinazzo. Coverabbildung: Porträt des Autors. Mehr zum Buch: /Buch.html. Im neuen Heft von epd Film ist ein interessanter Text von Marcus Stiglegger über die Veränderungen der klassischen Filmgenres und den Trend zum Genre-Mix zu lesen.