Billy Wilder on Assignment

Nach seinem Abitur hat Billie Wilder zunächst viele Jahre als Zeitungsreporter gearbeitet, zuerst in Wien, ab 1926 in Berlin. Die damals verfassten Texte sind natürlich in Sammel-bänden vor einiger Zeit in Deutschland und Österreich publiziert worden: „Der Prinz of Wales geht auf Urlaub. Reportagen, Feuilletons und Kritiken der zwanziger Jahre“, herausgegeben von Klaus Siebenhaar, 1996, „Billie. Billy Wilders Wiener journalistische Arbeiten“, herausgegeben von Rolf Aurich, Wolfgang Jacobsen und Günter Krenn, 2006. Jetzt ist eine Auswahl auch in Englisch erschienen, übersetzt von Shelley Frisch, herausgegeben von Noah Isenberg bei Princeton University Press. Die insgesamt 74 Texte sind drei Bereichen zugeordnet: 1. Reportage, Opinion Pieces, and Features from Real Life. 2. Portraits of Extraordinary and Ordinary People. 3. Film and Theater Reviews. Jedem Kapitel hat Isenberg eine kurze Einführung vorangestellt. Auch seine 18seitige Einleitung ist sehr lesenswert. Natürlich ist Text Nr. 1 „Aus dem Leben eines Eintänzers“, erstmals veröffentlicht in der B.Z. am Mittag in vier Folgen im Januar 1927. Schön zu lesen sind zum Beispiel: der Ausflug eines Touristen nach Venedig im kalten Winter, was Leute in Berlin gern trinken, die Dreharbeiten zu MENSCHEN AM SONNTAG. Interessante Portraits gibt es u.a. von Asta Nielsen, den Tiller Girls, Paul Whiteman, Grock, Claude Anet, Erich von Stroheim, Klabund. Die 27 Kritiken, zumeist für die B.Z. am Mittag, sind kurz und pointiert. Es ist eine Reise durch die Kultur der zweiten Hälfte der zwanziger Jahre, auf die man sich hier begibt. Dass sie in englischer Sprache stattfindet, wirkt wie eine kleine Verfremdung. Mehr zum Buch: 9780691194943/billy-wilder-on-assignment

WIE EIN PANTHER IN DER NACHT (1972)

Der Schauspieler Robert Duvall ist inzwischen 90 Jahre alt. Er gehörte nie zu den ganz großen Stars, hat aber bei Francis Ford Coppola, Sam Peckinpah und Barry Levinson wichtige Rollen gespielt. Zu seinen eher unbe-kannten Filmen gehört WIE EIN PANTHER IN DER NACHT, ein Polizeifilm aus dem Jahr 1972. Schauplatz: New York. Durch einen Fehler der NYPD kommt bei einer Rauschgift-Razzia ein Händler ums Leben. Der Cop Eddie Ryan (Duvall) wird dafür verantwortlich gemacht und aus dem Dienst entlassen. Er macht sich selbstständig und versucht, den Mord an einem Kollegen aufzuklären. Seine Beziehung zu der attraktiven Maureen (Verna Bloom) gerät in Gefahr. Aber Eddie nimmt am Ende Rache für den Kollegenmord und entlarvt den puertorikanischen Drogenboss Sweet Willy (Henry Darrow). Regie führte Howard W. Koch. Der Film hat Noir-Qualitäten, die Geschichte wird spannend erzählt, und Robert Duvall ist durchgehend präsent. Bei Koch Media ist jetzt die DVD des Films erschienen. Der Originaltitel ist BADGE 373. Sehenswert. Mehr zur DVD: wie_ein_panther_in_der_nacht_dvd/

35 Millimeter – Tiere im Film

Das neue Heft des Retro-Film-magazins 35 Millimeter (Nr. 43) hat das Thema Tiere im Film als Schwerpunkt. Elf Texte sind ihm gewidmet: über Wale, Delphine und andere Seeungeheuer in Film und Fernsehen und über Tiermenschen und andere Halbwesen im Film (Autor: Lars Johansen), Hunde im frühen Film (Frank Hoyer), die Bremer Stadtmusikanten von Disney bis DEFA und die Filme von Bernhard Grzimek (beide von Bernward Knappik), die britischen „Tierhelfer“-Filme SCHWARZES ELFENBEIN, WESTLICH SANSIBAR, KÖNIG DER SAFARI und ODONGO (Robert Zion), John Wayne auf Safari (Björn Küster), über den französischen Film REINEKE FUCHS aus dem Jahr 1937, Katzen im Film, Jean Painlevés zoologischen Surrealismus und den Pferde-Film ELÉGIA (alle von Christoph Seelinger). In sechs kurzen Texten wird jeweils ein Lieblingstier im Film porträtiert. Michael Klein vergleicht Hitchcocks Film DIE VÖGEL mit der literarischen Vorlage von Daphne DuMaurier. Matthias Merkelbach beschäftigt sich mit Joan Crawford im Film Noir. Christoph Seelinger erinnert an den Dialog zwischen Jean Rouch und Ousman Sembène 1965. Lars Johansen richtet den Blick auf das Weltkulturerbe und den Film. Bernward Knappil porträtiert den Regisseur Henry Cornelius. Carsten Henkelmann informiert über die frühen Jahre von Umberto Lenzi. Bei Ralph Turnheim geht es um den Kinoerklärer im Stummfilm. Ingo Strecker beschreibt die amerikanisch-schwedische Co-Produktion TERROR IN THE MIDNIGHT SUN von Virgil W. Vogel. Robert Zion reflektiert über Fritz Langs Film RANCHO NOTORIUS (1952). Auf zwölf Seiten werden DVDs, Blu-rays und Filmbücher vorgestellt. Wieder ein Heft mit vielen lesenswerten Beiträgen. Im Dezember erscheint das Heft 44. Hauptthema: MGM. Coverfoto: MOBY DICK. Mehr zur Zeitschrift: produkt/35-millimeter-43-september-2021/

cinema präsentiert: Filmstars

Filmstars haben für das Kino noch immer eine große Bedeutung, auch wenn sie sich in den letzten Jahrzehnten etwas reduziert hat. Ein Höhepunkt für Stars in der Filmgeschichte waren sicherlich die 1950er Jahre. Die Zeitschrift cinema präsentiert jetzt einen Band mit den 30 größten Ikonen der Kinogeschichte. 19 Männern und elf Frauen sind in dem Band jeweils vier bis zehn Seiten mit Bildern und Texten gewidmet. Auf zehn Seiten werden Grace Kelly, Steve McQueen und Sean Connery gewürdigt, Catherine Deneuve muss sich mit vier Seiten begnügen. Natürlich vermisst man viele wichtige Namen, zum Beispiel bei den weiblichen Stars Greta Garbo, Rita Hayworth, Sophia Loren oder Barbara Stanwyck, bei den männlichen Alain Delon, Henry Fonda, Gregory Peck oder John Wayne. Auf Orson Welles hätte man vielleicht verzichten können. Zwei deutschsprachige Darstellerinnen haben es unter die 30 Ikonen geschafft: Marlene Dietrich und Romy Schneider. Sechs Stars sind noch am Leben: Brigitte Bardot, Jack Nicholson, Catherine Deneuve, Clint Eastwood, Robert Redford und Sidney Poitier. Jede Person wird in einem umfangreichen Text porträtiert, es gibt kurze Lebensläufe, Hinweise auf die wichtigsten Filme und zahlreiche Abbildungen in hervorragender Qualität. Das Vorwort stammt vom cinema-Chefredakteur Philipp Schulze, der Band ist bei Panini-Books erschienen. Mehr zum Buch: filmstars-die-30-groessten-ikonen-der-kinogeschichte-ydcine003

Das richtige Bild

Michael Bertl (*1963) ist Kameramann und Autor, hat in den letzten Jahren für Sandra Nettelbeck, Johannes Schmid, Oliver Schmitz und Christiane Balthasar gearbeitet und leitet seit zehn Jahren die Abteilung Bildgestaltung an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Seine „Gedanken zur Gestaltung von bewegten Bildern“ sind Reflexionen auf hohem Niveau. Sein erster Befund: „Alle machen Bilder und keiner sieht sie sich an. Diese Bilderflut und die damit veränderte Art des Sehens stellen einen vorläufigen Endpunkt der Evolution der Bilder dar.“ (S. 12). Was sehen wir, was empfinden wir, wenn wir Bilder betrachten? Vier Kapitel strukturieren das Buch: Bewegung und Dauer, Licht und Erinnerung (mit 25 Seiten das längste Kapitel), Farbe und Berührung, Bild und Vertrauen. Diese Basiseinführung in die Welt der bewegten Bilder ist eine spannende Lektüre, wenn man sich Zeit zum Nachdenken nimmt. Keine Abbildungen – und das ist auch gut so. Mehr zum Buch: 684-das-richtige-bild.html

Grindhouse-Kino

Seit 2007 gibt es im Mann-heimer Cinema Quadrat die Filmreihe „Grindhouse Double Feature“: jeden Monat zwei B-Movies hintereinander – Horror, Action, Western, Science-Fiction, Sex. Harald Mühlbeyer hat 80 Filme aus dem Programm ausgewählt, die er auf unterhaltsame Weise beschreibt. Sie stammen zumeist aus Japan, den USA, Italien oder Hongkong. Auch vier deutsche Filme sind dabei: ZINKSÄRGE FÜR GOLDJUNGEN (1973) von Jürgen Roland, DIE KLEINE MIT DEM SÜSSEN PO (1975) von Hans-Georg Keil (Pseudonym für Georg Tressler), DIE SÄGE DES TODES (1983) von Jess Franco und FLUCHTWEG ST. PAULI (1971) von Wolfgang Staudte. Man kann auch Entdeckungen machen, zum Beispiel UN CONDÉ (1970) von Yves Boisset, GRAND SEFT AUTO (1977) von Ron Howard, I CRUDELI (1967) von Sergio Corbucci oder DER MANN AUF DEM DACH (1976) von Bo Widerberg. Und man wird neugierig auf FLASHMAN – DER UNSICHTBARE (1967) von Mino Loy, THE LOVE REBELLION (1967) von Joseph W. Sarno, STERNENKRIEG IM WELTALL (1978) von Kinji Fukasaku oder MANIAC COP (1988) von William Lustig. Mühlbeyer hat einen guten Blick für Qualitäten in der Dramaturgie, Darstellung und Kameraführung, er ist mit der Filmgeschichte vertraut und verliert sich nicht in unwichtigen Details. Das lesenswerte Buch ist in seinem Verlag erschienen. Mehr zum Buch: buecher/grindhouse-kino.html

THE ADVENTURES OF ROBIN HOOD (1938)

Dieser inzwischen klassische Abenteuerfilm hatte seine Premiere, als ich auf die Welt kam. Ich habe ihn zum ersten Mal gesehen, als ich zwölf Jahre alt war. Schauplatz des Films ist England im Jahre 1191. König Richard Löwenherz ist abwe-send, weil er bei der Rückkehr vom Kreuzzug in Österreich gefangen gehalten wird. Sein machthungriger Bruder John übernimmt die Herrschaft und wird von seinem Berater Sir Guy von Gisbourne tatkräftig unterstützt. Beide bereichern sich unrechtmäßig. Zum größten Gegner wird Robin Hood, der alle Mittel einsetzt, um die Unterdrückung im Lande zu bekämpfen. Dies gelingt ihm in vielen Varianten, bis am Ende Richard Löwenherz zurückkehrt und wieder auf den Thron kommt. Robin Hood erhält zur Belohnung Lady Marian zur Frau, die im Hintergrund eine wichtige Rolle gespielt hat. Regie bei dem frühen Technicolor-Film führten damals Michael Curtiz und William Keighley. Errol Flynn als Robin Hood, Olivia de Havilland als Marian, Basil Rathbone als Guy von Gisbourne und Claude Rains als Prinz John haben eine starke Präsenz. Die Musik stammt von Erich Wolfgang Korngold. Bei Pidax ist jetzt eine Blu-ray des Films erschienen, die Farben kommen hervorragend zu Geltung. Unbedingt sehenswert. Mit einem Audiokommentar von Rudy Behlmer, vier Dokumentationen und diversen anderen Extras. Mehr zur Blu-ray: Robin-Hood-Koenig-der-Vagabunden-Blu-ray::2084.html

Klassische Filmtheorie

In sieben Texten und beispiel-haften Filmanalysen erschließt der Band die klassischen Film-theorien der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Bei Daniel Wiegand geht es um „Film als Kunst“. Analysiert wird der japanische Film TRÄUME JEDE NACHT von Mikio Naruse. Barbara Wurm beschäftigt sich mit Montage-theorien. Analyse: KINOGLAZ von Dziga Vertov. Margrit Tröhler erinnert an theoretische Konzeptionen des Dokumen-tarischen vor 1950. Filmbeispiel: DRIFTERS von John Grierson. Guido Kirsten richtet seinen Blick auf klassische Realismustheorien. Film: BRÜDER von Werner Hochbaum. Chris Tedjasukmana informiert über soziologische Filmtheorien. Film: METROPOLIS von Fritz Lang. Karl Sierek befasst sich mit der Anthropologie des Kinos. Seine Filmbeispiele: SUNSET BOULEVARD von Billy Wilder, LETTER FROM AN UNKNOWN WOMAN von Max Ophüle und THE SHANGHAI GESTURE von Josef von Sternberg. Matthias Wittmann äußert sich zur Filmpsychologie. Film: THE GENERAL von Buster Keaton. Die Verbindung der Texte mit einer konkreten Filmanalyse ist äußerst hilfreich. Mit umfangreichen Literaturhinweisen und Abbildungen in akzeptabler Qualität. Coverfoto: SNOW PEOPLE (1928) von King Vidor. Mehr zum Buch: 1885/klassische-filmtheorie

Monroe – ein Hollywoodmärchen

In einer Graphic Novel erzählen Bernard Swysen (Text) und Christian Paty (Zeichnungen) die Lebensgeschichte der Holly-woodlegende Marilyn Monroe, beginnend 1916 mit der ersten Schwangerschaft und Heirat ihrer damals 15jährigen Mutter Gladys Pearl Monroe. Als Norma Jean Mortensen am 1. Juni 1926 in Los Angeles zur Welt kommt, ist sie das ungewollte Kind in der zweiten Ehe ihrer Mutter, wächst bei Pflegeeltern auf und hat eine schwierige Kindheit und Jugend. Die Höhen und Tiefen der folgenden Jahre sind extrem. 1942 heiratet sie den Nachbarn James Dougherty, die Ehe wird 1946 geschieden. Sie arbeitet zunächst als Fotomodell und bekommt dann einen Vertrag bei 20th Century Fox, der zu kleinen Filmrollen führt. Sie nimmt den Namen Marilyn Monroe an. Schauspiel- und Gesangsunterricht professionalisieren sie, aber die Karriere lässt auf sich warten. Auch die Beziehungen zu Männern verlaufen eher unglücklich. In ASPHALT JUNGLE, ALL ABOUT EVE und CLASH BY NIGHT spielt sie Nebenrollen. Fritz Lang regt sich darüber auf, dass sie zu den Dreharbeiten immer zu spät kommt. Dann lernt sie den Baseballstar Joe DiMaggio kennen, dessen Karriere zu Ende ist, und bekommt größere Rollen in DON’T BOTHER TO KNOCK und MONKEY BUSINESS. Sie heiratet DiMaggio, lässt sich aber nach neun Monaten wieder scheiden, weil er eifersüchtig auf ihre Erfolge ist. Mit NIAGARA beginnt 1953 ein steiler Aufstieg. Es folgen GENTLEMEN PREFER BLONDES, HOW TO MARRY A MILLIONAIRE, RIVER OF NO RETURN und THE SEVEN YEAR ITCH. In New York lernt sie 1955 den Schriftsteller Arthur Miller kennen, zu dem eine enge Beziehung entsteht. Sie heiraten ein Jahr später. Ihre weiteren Filme sind BUS STOP (mit Don Murray), THE PRINCE AND THE SHOWGIRL (mit Laurence Olivier), SOME LIKE IT HOT (Regie: Billy Wilder), LET’S MAKE LOVE (mit Yves Montand), THE MISFITS (mit Clark Gable, nach einem Drehbuch von Arthur Miller). Die Ehe mit Miller wird 1961 nach vielen Streitigkeiten geschieden. 1962 singt sie bei der Geburtstagsfeier für John F. Kennedy im Madison Square Garden in New York „Happy Birthday, Mr. President“. Die Arbeiten an ihrem letzten Film SOMETHING’S GOT TO GIVE müssen aus Krankheitsgründen mehrfach unterbrochen werden. MM stirbt am 4. August 1992. In Brentwood/L.A.). Die Graphic Novel ist wunderbar gezeichnet, wir können lesen, was Marilyn denkt und sagt, bis sie uns am Ende im Alter von gerade mal 36 Jahren verlässt. Nicht nur für Fans zu empfehlen. Mit einem Vorwort von Mylène Demongeot und der Trauerrede ihres Schauspiellehrers Lee Strasberg bei ihrer Beerdigung. Mehr zum Buch: monroe-ein-hollywoodmaerchen-ydchap002

Große US-Western

Reinhard Marheinecke und Peter L. Stadlbaur sind große Westernfans. Das macht ihre Bücher „Präriebanditen“ und „Schießerei am O. K. Corral“ so lesenswert. Ihr neues Buch ist eine Hommage an große Western aus der Zeit zwischen 1941 und 1971. Sie haben zwanzig Titel ausgewählt und dabei auf Filme von John Ford und Howard Hawks verzichtet. Die folgenden zehn Texte haben mir besonders gut gefallen: über SEVEN MEN FROM NOW von Budd Boetticher, THE TEXAS RANGERS von Phil Karlson, THE GREAT NORTHFIELD MINNESOTA RAID von Philip Kaufman, WINCHESTER 73 und MAN OF THE WEST von Anthony Mann, THE LEFT HANDED GUN von Arthur Penn, ESCAPE FROM FORT BRAVO und BAD DAYS AT BLACK ROCK von John Sturges, THE SUNDOWNERS von George Templeton und MAN WITHOUT A STAR von King Vidor. In den Texten gibt es viele Verweise auf andere Filme, biografische Informationen, kurze Sequenzanalysen und originelle Assoziationen. Von Reinhard Marheinecke stammt ein einleitender Essay zur Geschichte des Westernfilms. Das Cover der Illustrierten Film-Bühne oder eines anderen Programmhefts eröffnet jeden Beitrag. Mit SW-Abbildungen in guter Qualität. Cover-Abbildung: THE GUNFIGHTER von Henry King mit Gregory Peck. Mehr zum Buch: https://buchfindr.de/autoren/stadlbaur-peter-l/