Peter Pleyer:
Deutscher Nachkriegsfilm 1946 – 1948

Vierzig west- und ostdeutsche Filme der ersten Nachkriegsjahre werden in dieser Dissertation auf ihre Themen und Tendenzen hin untersucht, vor allem: wie verhalten sie sich in Sujet und Stil zur NS-Zeit oder zur unmittelbaren Gegenwart? Als Rahmen schildert der Autor die Entwicklung der deutschen Filmproduktion nach 1945 und deutet die Reaktionen des Publikums.

Theodor Kotulla (Hg.):
Der Film. Manifeste, Gespräche, Dokumente.
Band 2: 1945 bis heute

31 Texte aus zehn Ländern. Autoren sind u.a. Vittorio De Sica, Luchino Visconti, Federico Fellini, Michelangelo Antonioni, François Truffaut, Chris Marker, Robert Bresson, Jean-Luc Godard, Ingmar Bergman, Luis Buñuel, Kenji Mizuguchi, Elia Kazan. Außerdem: Gespräche mit Roberto Rossellini, Luis Buñuel, Akira Kurosawa, Orson Welles, Andrej Wajda. Deutschland ist mit einem Aufsatz von Wolfgang Staudte vertreten.

Enno Patalas:
Sozialgeschichte der Stars

Für Enno Patalas sind Stars und Startypen „Manifestationen der kollektiven Hoffnungen, Wünsche und Befürchtungen. Als Reflex gehören sie zur Geschichte dieses Jahrhunderts“.

Ulrich Gregor/Enno Patalas:
Geschichte des Films

Dies ist die erste ernsthafte Geschichtsdarstellung der internationalen Filmkunst von deutschen Autoren.

Joe Hembus:
Der deutsche Film kann gar nicht besser sein

Der maliziöse, doppeldeutige Titel ist – ein Jahr vor dem „Oberhausener Manifest“ – das Motto eines polemischen Nachrufs. Auch die wenigen prominenten Regisseure der Bundesrepublik (Helmut Käutner, Wolfgang Staudte, Kurt Hoffmann, Rolf Thiele) werden hier zu Grabe getragen. Der Autor ist damals 28 Jahre alt und fordert einen Neubeginn.