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Frauen 70+

Zwanzig Frauen aus Politik und Kultur porträtiert Rita Kohlmaier in diesem Buch, die sie als cool, rebellisch und weise bezeichnet. Dies sind die französische Chansonsängerin Juliette Gréco (1927-2020), die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde Charlotte Knobloch (*1932), die Richterin am US-Supreme-Court Ruth Bader Ginsburg (1933-2020), die italienische Fotojournalistin und Kulturmanagerin Letitia Battaglia (1935-2022), die Schauspielerin Jane Fonda (*1937), die Fotografin Herlinde Koelbl (*1939), die Schauspielerin Erika Pluhar (*1939), die Schriftstellerin Margaret Atwood (*1939), die Sängerin Tina Turner (*1939), die Sprecherin des US-Repräsentanten-hauses Nancy Pelosi (*1940), die Schriftstellerin und aktuelle Nobel-preisträgerin Annie Ernaux (*1940), die Modedesignerin Vivienne Westwood (*1941), die Fotografin Elfie Semotan (*1941), die Philosophin Elisabeth Badinter (*1944), die Menschenrechtsanwältin Alice Nkom (*1945), die Schauspielerin Helen Mirren (*1945), die Performance-Künstlerin Marina Abramovic (*1946), die ehemalige Chefanklägerin am Internationalen Strafgerichtshof Carla Del Ponte (*1947), die Politikerin Marianne Birthler (*1948) und die Friedens-nobelpreisträgerin Shirin Ebadi (*1947). Die jeweils sechs bis acht Seiten langen Texte sind klug formuliert. Ein Porträtfoto ist vorangestellt. Mit einem Vorwort von Iris Berben. Mehr zum Buch: frauen-70-cool-rebellisch-weise-t-9783458682301

DIE KÄNGURU-VERSCHWÖRUNG

Zuerst gab es das Känguru als Podcast auf Radio Fritz, dann folgte die Roman-Trilogie. Autor: Marc-Uwe Kling. 2020 kam der erste Känguru-Film ins Kino, Regie führte Dany Levi, der Erfolg war groß. Jetzt ist der zweite Film, DIE KÄNGURU-VERSCHWÖRUNG im Kino zu sehen, und bei Ullstein ist der Storyboard-Comic zum Film erschienen. Mit fast 300 Seiten ziemlich lang. Die Handlung beginnt in Berlin und endet in Bielefeld. Marc-Uwe lebt mit seinem Alter-Ego, dem Känguru, in Kreuzberg und ist in seine Nachbarin Maria verliebt. Deren Mutter Lisbeth wohnt in Hinterwalde, leugnet den Klimawandel und bekennt sich zu den Querdenkern. Marc-Uwe schließt mit Maria eine Wette ab: wenn es ihm gelingt, Lisbeth zur Vernunft zu bringen, gibt es zur Belohnung ein Essen in Paris. Andernfalls bekommt sie seine Wohnung mit einem günstigen Mietvertrag. Erste Versuche, Lisbeth zu überzeugen, scheitern. Sie macht sich auf den Weg nach Bielefeld, wo die Verschwörungstheoretiker-Messe „CoCon“ stattfindet. Inzwischen taucht auch Marias Ex-Freund Joe auf, der in Nordkorea im Gefängnis gesessen hat. Er begleitet Marc-Uwe und das Känguru im Auto nach Bielefeld, kurz vor dem Ziel gibt es einen Unfall, sie erreichen die Messe zu Fuß. Die Konflikte eskalieren dort, die Besucher wollen Marc-Uwe und das Känguru lynchen, aber Lisbeth schlägt sich auf ihre Seite. Marc-Uwe gewinnt so die Wette, Maria fährt mit ihm zu einem Essen nach Paris, heiratet aber am Ende Joe. Es gibt viele witzige Momente, die Komik bewegt sich auf der Ebene des Klamauks, die sich für Comics gut eignet. Die Storyboards stammen von Axel Eichhorst. Mehr zum Buch: die-kaenguru-verschwoerung-9783550202247.html

LA PASSION DE JEANNE D’ARC (1928)

Der dänische Regisseur Carl Theodor Dreyer (1889-1968) war einer der Großen des europäischen Films. Er drehte in den 1920er Jahren in Däne-mark, Schweden, Deutschland und Frankreich. LA PASSION DE JEANNE D’ARC gilt als ein Höhepunkt in seinem Werk. Er schildert einen Gerichtsprozess im Jahre 1431. Das Bauern-mädchen Jeanne behauptet, vom Erzengel Michael mit der Befreiung Frankreichs beauftragt worden zu sein. Sie wird zunächst zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt, dann nach einem Schuldgeständnis zu lebenslangem Kerker begnadigt, nach dem Widerruf ihrer Schuld aber mit einer Dornenkrone auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Hatte sie einen göttlichen Auftrag? Leidensgeschichten prägen die Filme von Dreyer. Sein Umgang mit Schauspielerinnen und Schauspielern soll hart gewesen sein. Maria (eigentlich: René) Falconetti als Jeanne D’Arc, meist in Großaufnahmen ihres Gesichts zu sehen, ist herausragend. Zum Ensemble gehörten auch Antonin Artaud und Michel Simon. Hinter der Kamera stand Rudolph Maté. Seine Bilder sind extrem stilisiert. Ursprünglich sollte dies ein Tonfilm werden, aber dafür mangelte es an Geld. Es gibt mehrere Musiken für den Film. Bei StudioCanal ist jetzt die DVD erschienen. Zu sehen ist die 2015 von Gaumont restaurierte Fassung des Films (110 Minuten) mit der Orgelmusik von Karol Mossakowski. Ein Ereignis! Mehr zur DVD: title/johanna-von-orleans-1928/

Filmjahr 2021/2022

Die Basis für dieses Jahrbuch ist weiterhin der Filmdienst, der als Portal sehr gut funktioniert. Der Rückblick auf das Filmjahr 2021 hat die Überschrift „Auf. Zu. Stopp. Go – Und wie weiter?“ Die Pandemie hatte die Kinos im Würgegriff. Unter den zwanzig besten Kinofilmen des Jahres findet man FIRST COW von Kelly Reichardt, FABIAN ODER DER GANG VOR DIE HUNDE von Dominik Graf, TITANE von Julia Ducournau, NOMADLAND von Chloe Zhao, HERR BACHMANN UND SEINE KLASSE von Maria Speth, THE POWER OF THE DOG von Jane Campion, DER RAUSCH von Thomas Vinterberg, ANNETTE von Leos Carax, DUNE von Denis Villeneuve, DRIVE MY CAR von Ryusuke Hamaguchi und LIEBER THOMAS von Andreas Kleinert. Es folgt der Blick auf 15 bemerkenswerte Serien. Fünf Gespräche und Texte beschäftigen sich mit Filmbranche & Filmkultur, sechs Texte mit Themen und Motiven. Zehn Filmschaffende werden porträtiert, darunter die Schauspielerinnen Vicky Krieps (von Esther Buss), Maren Eggert und Lubna Azabai (von Cosima Lutz), der Schauspieler Matt Damon (von Patrick Holzapfel), die Regisseure Abbas Kiarostami (von Lukas Foerster), Denis Villeneuve (von Stefan Stiletto) und Satyajit Ray (von Michel Ranze). Eine Hommage von Patrick Holzapfel gilt Bob Dylan und er feiert auch den 100. Geburtstag von Simone Signoret. Fünf Interviews mit Franz Rogowski, Maria Speth, Dominik Graf, Alexander Kluge und Janna Ji Wonders beschäftigen sich mit dem deutschen Kino, in fünf Gesprächen mit Ildiko Enyedi, Anders Thomas Jensen, Jasmila Zbanic, Thomas Vinterberg und Iclair Bollain geht es um das internationale Kino. Acht längere Nachrufe nehmen Abschied von Tamara Trampe, Jean-Paul Belmondo, Tatjana Turanskyj, Richard Donner, Libuse Safrankova, Monte Hellman, Hanns Eckelkamp und Cicely Tyson. Es folgen 71 kurze Nachrufe. Auf Seite 227 beginnt das „Lexikon des internationalen Films“ mit Kurzkritiken und filmografischen Daten. Im Anhang findet man die Auflistung der wichtigsten Preise. Redaktion: Jörg Gerle, Felicitas Kleiner, Josef Lederle und Marius Nobach. Als Filmbuch für mich weiterhin unverzichtbar. Coverfoto: DER RAUSCH von Thomas Vinterberg. Mehr zum Buch: filmjahr-2021-2022-lexikon-des-internationalen-films.html

Marlene Dietrich: Die Kleider ihres Lebens

Am 27. Dezember ist ihr 120. Geburtstag zu feiern. Man kann dann ihr Grab auf dem Friedhof in der Schöneberger Stuben-rauchstraße besuchen, einen ihrer Filme anschauen, die fast alle auf DVD zugänglich sind, oder das Buch von Gabriele Katz lesen, in dem die Kleider ihres Lebens beschrieben werden. Sie verkörperte über Jahrzehnte Glamour, Eleganz und Perfektion. In ihrem Nachlass, der von der Deutschen Kinemathek verwahrt wird, befinden sich mehr als 3.000 Kleidungsstücke aus ihren Filmen und ihrem Privatleben. Die Autorin, professionell im Verfassen von Biografien, erzählt Marlene Dietrichs Leben in einem Wechselspiel zwischen Ereignissen und Filmen, sie erinnert an Pailettenkleider und Herrenzüge, an Kopfbedeckungen und Schuhe, an Strapse und Uniformen. Ihre Quellen sind zeitgenössische Fotos, die Filme und die MD-Biografien speziell von Steven Bach, Maria Riva und Werner Sudendorf. Mehr als 700 Quellenverweise fundieren den Text, zahlreiche Abbildungen konkretisieren ihn. Ein schönes Weihnachtsgeschenk nicht nur für Marlene Dietrich-Fans. Mehr zum Buch: Marlene%20Dietrich/#prettyPhoto

Marlene Dietrich

In einer Graphic Novel werden „Augenblicke eines Lebens“ von Marlene Dietrich dokumentiert. Claudia Ahlering hat sie gezeichnet, von Julian Voloj stammen die Texte. Der junge Journalist Leon besucht sie in ihrer Wohnung in Paris 1992, kurz vor ihrem Tod. Sie erzählt in einem Interview pointiert, welchen Weg sie von Berlin über Hollywood nach Paris gegangen ist. Ausgangspunkt ist DER BLAUE ENGEL, der Film von Josef von Sternberg, der ihrer Karriere die Richtung gab. Es sind vor allem Männer, die in diesem Zusammenhang eine Rolle spielten: ihr Ehemann Rudi Sieber, dem sie lange verbunden blieb, der Regisseur Josef von Sternberg, der sie nach Amerika holte, der Schriftsteller Erich Maria Remarque, mit dem sie drei Jahre liiert war, der Politiker Joachim von Ribbentrop, der 1937 versuchte, Marlene nach Deutschland zurückzuholen, der Schauspieler Jean Gabin, zu dem sie in den 40er Jahren eine intensive Beziehung hatte, Aber auch drei Frauen kommen ins Spiel: ihre Mutter Josefine von Losch, ihre ältere Schwester Liesel, die sie später meist verleugnete, und ihre Tochter Maria, geboren 1924. Die Filmarbeit in Amerika wird weitgehend ausgespart. Ein originelles Buch über eine Legende, die bis heute eine große Präsenz hat. Mehr zum Buch: marlene_dietrich/t-56/984

Filmfestspiele Venedig

Mit dem Film PARALLEL MOTHERS von Pedro Almo-dóvar werden heute in Venedig die 78. Internationalen Film-festspiele eröffnet. 21 Langfilme konkurrieren um den Goldenen Löwen, darunter THE CARD COUNTER von Paul Schrader mit Oscar Isaac und Willem Dafoe, COMPETENTIA OFICIAL von Gastón Duprat und Mariano Cohn mit Penélope Cruz und Antonio Banderas, È STATA LA MANO DI DIO von Paolo Sorrentino mit Filippo Scotti, THE LOST DAUGHTER von Maggie Gyllenhaal mit Olivia Coleman, THE POWER OF THE DOG von Jane Campion mit Benedict Cumberbatch und Kirsten Dunst, SPENCER von Pablo Larrain mit Kristen Stewart als Prinzessin Diana, SUNDOWN von Michel Franco mit Tim Roth. Außer Konkurrenz werden u.a. DUNE von Denis Villeneuve, THE LAST DUEL von Ridley Scott, ONE NIGHT IN SOHO von Edgar Wright und HALLOWEEN KILLS von David Gordon Green gezeigt. Die Vielfalt des Programms ist beeindruckend. Der Jury unter Leitung des PARASITE-Regisseurs Bong Joon-ho gehören der italienische Filmemacher Saverio Costanzo, die belgisch-französische Schauspielerin Virginie Efira, die britische Schauspielerin Cynthia Erivo, die kanadische Schauspielerin Sarah Gadon, der deutsch-rumänische Filmemacher Alexander Nanau und die chinesische Filmemacherin Chlóe Zhao (NOMADLAND) an. Am 11. September werden die Löwen verliehen. Goldene Löwen für ihr Lebenswerk erhalten in diesem Jahr der Regisseur Roberto Benigni und die Schauspielerin Jamie Lee Curtis. Mehr zum Programm: Internationale_Filmfestspiele_von_Venedig_2021 oder: labiennale.org/en/cinema/2021

Verfilmte Autorschaft

Der Band dokumentiert die Beiträge einer Tagung, die im April 2019 in München statt-gefunden hat. Es geht um „Auftritte von Schriftsteller*in-nen in Dokumentationen und Biopics“. Vom Herausgeberduo Torsten Hoffmann und Doren Wohlleben stammt die informa-tive Einführung. Sigrid Nieberle reflektiert über die „Möglichkei-ten des Verschwindens“ mit diversen Filmbeispielen. Ste-phanie Catani erinnert an die Biopics FRIEDRICH SCHIL-LER (1923) von Curt Goetz und FRIEDRICH SCHILLER. TRIUMPH EINES GENIES (1940) von Herbert Maisch. Gerhard Kaiser richtet seinen Blick auf Schiller in Dominik Grafs DIE GELIEBTEN SCHWESTERN (2014). Agnes Bidman befasst sich mit DIE MANNS. EIN JAHRHUNDERTROMAN (2001) von Heinrich Breloer. Bei Torsten Hoffmann geht es um die Präsenz von Rainer Maria Rilke in PAULA. MEIN LEBEN SOLL EIN FEST SEIN (2016) von Christian Schwochow und in LOU-ANDREAS SALOMÉ (2016) von Cordula Kablitz-Post. Anna-Katharina Gisbertz äußert sich zu VOR DER MORGENRÖTE – STEFAN ZWEIG IN AMERIKA (2016) von Maria Schrader. Stefanie Kreuzer analysiert Steven Soderberghs KAFKA (1991). Jürgen Heizmann beschreibt zwei Brecht-Filme: MACKIE MESSER (2018) von Joachim A. Lang und ABSCHIED – BRECHTS LETZTER SOMMER (2000) von Jan Schütte. Björn Hayer erforscht die Kino-Figur Marguerite Duras in DIESE LIEBE (2001) von Josée Sayan. Thomas Wegmann entdeckt Thomas Bernhard in drei Dokumentarfilmen. Bei Doren Wohlleben geht es um Hilde Domin und Felicitas Hoppe als Filmfiguren. Alexander Honold stellt zwei Peter Handke-Filme gegenüber: DER SCHWERMÜTIGE SPIELER (2002) von Peter Hamm und BIN IM WALD, KANN SEIN, DASS ICH MICH VERSPÄTE (2016) von Corinna Belz. Henrike Serfas informiert über drei Museumsfilme des Literaturarchivs Marbach: über Sibylle Lewitscharoff, Tankred Dorst & Ursula Ehlers und Hanns Zischler. Angela Hildebrand sieht Francisco de Goya in den Spielfilmen von Konrad Wolf und Carlos Saura. Das Protokoll eines Podiumsgesprächs mit Thomas Henke und Marion Kollbach zur Praxis verfilmter Autorenschaft schließt den Band ab. Alle Beiträge auf hohem Niveau. Mit Abbildungen in akzeptabler Qualität. Mehr zum Buch: 978-3-8376-5063-1

Klassiker des russischen und sowjetischen Films 2

22 Filme wurden für diesen zweiten Band der „Klassiker des russischen und sowjetischen Films“ ausgewählt, beginnend mit DIE KRANICHE ZIEHEN (1957) von Michail Kalatozov, endend mit ZARTES ALTER (2000) von Sergej Solov’ev. Die Texte stammen von 22 verschie-denen Autorinnen und Autoren. Sie haben alle ein hohes Niveau und machen Lust, einige Filme noch einmal anzuschauen. Elf Texte haben mir besonders gut gefallen: Barbara Wurm über DIE KRANICHE ZIEHEN, Dominik Graf über EIN MENSCHENSCHICKSAL von Sergej Bondarčuk, Florian Mundhenke über den Dokumentarfilm DER GEWÖHNLICHE FASCHISMUS von Michail Romm, Franziska Thun-Hohenstein über DIE KOMMISSARIN von Aleksandr Askol’dov, Irina Schulzki über LANGE ABSCHIEDE von Kira Muratova, Alexander Markin über ROTER HOLUNDER von Vasilij Šuksin, Torben Philipp über DER AUFSTIEG von Larissa Šepit’ko, Petra Maria Meyer über STALKER von Andrej Tarkovskij, Marcus Stiglegger über KOMM UND SIEH von Elem Klimov, Ulrike Kießling über DIE REUE von Tengiz Abuladze, Matthias Schwartz über DIE TAGE DER FINSTERNIS von Aleksandr Sokurov. Vielleicht hat diese Auswahl auch damit zu tun, dass ich die genannten Filme besonders schätze. Mehr zum Buch: klassiker-des-russischen-und-sowjetischen-films-bd-2.html

Barbara Albert

„Aus der Werkstatt“ heißt eine neue Buchreihe der Filmakade-mie Wien, herausgegeben von Kerstin Parth und Claudia Walkensteiner-Preschl, publi-ziert vom Sonderzahl Verlag. Band 1 ist der österreichischen Filmemacherin Barbara Albert gewidmet. Ihr bekanntester Film ist NORDRAND (1999), der bei den Filmfestspielen in Venedig uraufgeführt wurde. In einem 80seitigen Werkstattgespräch mit Albert Meisl, Kerstin Parth und David Bohun gibt sie Auskunft über die Entstehung ihrer bisher zwölf kurzen und fünf langen Filmen, über die Inspi-rationen, die Arbeit am Drehbuch, das Casting, die Zusammenarbeit im Team, die Resonanz. 1999 hat sie zusammen mit Martin Gschlacht, Jessica Hausner und Antonin Svoboda die Produktionsgesellschaft „coop99“ gegründet. Ihr bisher letzter Film war LICHT (2017), das Porträt der blinden Pianistin Maria Theresia Paradis, einer Zeitgenossin Mozarts. Das Gespräch ist außerordentlich aufschlussreich und macht neugierig auf einige Filme von Barbara Albert, die ich bisher nicht kenne. Zu den Materialien des Bandes gehört ein sehr persönlicher Text von ihr aus der österreichischen Zeitschrift Fleisch: „35 Jahre – die Mitte oder erst der Anfang?“ (2005). Mehr zum Buch: aus-der-werkstatt-barbara-albert/