Peter Biskind:
Easy Riders, Raging Bulls

Eine Handvoll wilder, kinobesessener Amerikaner verändert in den Siebzigern den Film: Robert Altman, Hal Ashby, Peter Bogdanovich, Francis Coppola, Peter Fonda, William Friedkin, Dennis Hopper, George Lucas, John Milius, Jack Nicholson, Bob Rafelson, Paul Schrader, Martin Scorsese, Steven Spielberg, alle zwischen 1935 und 1948 geboren, nur Altman ist ein Jahrzehnt älter. Aus einer perspektivlosen Produktionsfabrik machen sie eine erfolgreiche Phantasiemaschine: New Hollywood.

Elisabeth Bronfen:
Heimweh.
Illusionsspiele in Hollywood

Die Zürcher Literaturwissenschaftlerin, Anglistin und Filmliebhaberin Elisabeth Bronfen erforscht in ihrem Buch die Wunsch- und Wahnvorstellungen, die sich im Kino ereignen.

Geoffrey Nowell-Smith (Hg.):
Geschichte des internationalen Films

Ein Überblick über die nationalen Kinematographien und die Filmregionen der Welt.

Thomas Koebner (Hg.):
Idole des deutschen Films

„Eine Galerie von Schlüsselfiguren“ heißt der Untertitel des Bandes, der mit Kaiser Wilhelm II. beginnt und mit den antifaschistischen Widerstandskämpfern im DEFA-Film endet.

Hanns Zischler:
Kafka geht ins Kino

Der Autor und Schauspieler Hanns Zischer (*1947) hat sich auf eine detektivische Spurensuche gemacht und die Kino-Welt von Frank Kafka erforscht.

Karsten Witte:
Lachende Erben, Toller Tag

Karsten Wittes Frankfurter Dissertation, eingerahmt von zehn seiner journalistischen und publizistischen Texte der siebziger und achtziger Jahre zum Thema.

Ralf Schenck (Red.):
Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg

Drei Bücher in einem: ein Bildband, eine komplette Filmographie aller DEFA-Spielfilme und eine gut recherchierte Produktionsgeschichte. Herausgegeben vom Filmmuseum Potsdam, redaktionell verantwortet von Ralf Schenk.

Gero Gandert (Hg.):
Der Film der Weimarer Republik 1929.
Ein Handbuch der zeitgenössischen Kritik

Ein filmhistorisches Standardwerk. Eine Hommage an die großen Filmkritiker der Weimarer Republik.

Klaus Kreimeier:
Die Ufa-Story

Die Geschichte eines deutschen Filmkonzerns. Kreimeier erzählt die Story als Beziehungsgeflecht von Fakten und Filmen, von Politik und Ökonomie, von Euphorien und Depressionen.

Michael Hanisch:
Auf den Spuren der Filmgeschichte.
Berliner Schauplätze

Spaziergänge durch Berlin in der frühen Zeit des Kinos: als die Skladanowskys ihr ›Bioskop‹ erfanden, Oskar Messter sein kleines Imperium aufbaute, Guido Seeber das Glashaus konstruierte, Paul Davidson seine Kinos vermehrte, Ernst Lubitsch Schauspieler und Regisseur wurde. Spaziergänge mit Umwegen. Genau recherchiert.

Heide Schlüpmann:
Unheimlichkeit des Blicks

Eine Untersuchung über die »heimliche Komplizenschaft zwischen Kinematographie und Frauenemanzipation in der wilhelminischen Gesellschaft«. Aus feministischer Sicht werden die Anfänge des Erzählkinos analysiert: Komödie, Melodram, soziales Drama, Kriminalfilm, Sensationsdrama. Angefügt ist ein Diskurs zur Entwicklung der frühen Filmtheorien.

Hilmar Hoffmann/Walter Schobert (Hg.):
Zwischen Gestern und Morgen.
Westdeutscher Nachkriegsfilm 1946-1962

Publikation zu einer Ausstellung und einer Retrospektive des Deutschen Filmmuseums in Frankfurt am Main. Kluge Essays, gut ausgewählte Abbildungen, umfangreiche filmografische Daten. Vorbildhaft.