Robert Warshow

v8.warshowPR.inddNachdem ich 1958 den Text „Der Westerner – ein amerikanischer Mythos“ von Robert Warshow gelesen hatte, veränderte sich meine Einschätzung des Western-Genres fundamental. Was ich bis dahin nur naiv bewundert hatte, bekam plötzlich ein theoretisches Fundament. Der Text war in der Zeitschrift Film 58 publiziert worden, die kurzfristig parallel zur Filmkritik von Enno Patalas, Wilfried Berghahn und Ulrich Gregor herausgegeben wurde, und damit als seriös authorisiert. Mir hat Warshows Genrebetrachtung eine wichtige Brücke gebaut zur großen Western-Retrospektive in Oberhausen 1965, in der ich dann erstmals die filmhistorischen Zusammenhänge entdecken konnte. Im Verlag Vorwerk 8 sind jetzt alle Filmtexte von Robert Warshow und viele seiner Beiträge zur Populärkultur in Amerika erschienen. Wer den Autor bisher nicht kennt, kann wirklich Entdeckungen machen. Es sind Texte aus den 1940er und 50er Jahren, die hier versammelt sind. Zum Beispiel sein Essay „Der Gangster als tragischer Held“, erstmals 1948 publiziert, der ebenfalls eine große Genrewürdigung ist. Oder seine Rezension des Films THE BEST YEARS OF OUR LIVES von William Wyler aus dem Jahr 1947. Oder die scharfe Kritik an dem Film MY SON JOHN von Leo McCarey, dem Warshow schlicht Dummheit vorwirft. Oder der interessante Vergleich der Bühnenaufführung mit der Verfilmung von Arthur Millers DEATH OF A SALESMAN, verfasst 1952. Zwei bewundernde Texte sind Charles Chaplin gewidmet. Und auch dem europäischen Film schenkte Warshow große Aufmerksamkeit, bespielhaft seien hier die Gedanken zu Rossellinis PAISÀ, zu Dreyers VREDENS DAG und der Rückblick auf eine Filmreihe mit russischen Filmen der 1920er Jahre genannt. Ein sehr lesenswerter Text von David Denby, ein kurzes Vorwort der Herausgeberin Sherry Abel und eine informative Einführung von Lionel Trilling leiten den Band ein. Der Autor Robert Warshow lebte von 1917 bis 1955, er wurde nur 37 Jahre alt. Mehr zum Buch: titel-ansicht.php?id=191

DER GREIFER (1930)

2014.DVD.GreiferIn der Stummfilmzeit war Hans Albers überwiegend in Nebenrollen besetzt und spielte vor allem zwielichtige Charaktere. Mit dem Tonfilm wurde er zum Helden-darsteller. Ein frühes Beispiel ist der Kriminalfilm DER GREIFER (1930) von Richard Eichberg. Wir sehen Albers als Scotland Yard-Sergeanten Harry Cross, der mit Unterstützung der Sängerin Dolly Mooreland (gespielt von Charlotte Susa) den Gangster Messer-Jack zur Strecke bringt. Er muss dabei ungewöhnliche Mittel anwenden. Eine besonders spannende Szene spielt im Coliseum-Theater, wo Cross/Albers durch einen Sprung in die Proszeniumsloge einen Juwelenraub verhindern kann. Allerdings entkommen die Täter über die Dächer von London. In Nebenrollen beeindrucken u.a. Harry Hardt, Margot Walter, Karl Ludwig Diehl und Hertha von Walther. Der Regisseur Richard Eichberg war in den 1920er und 30er Jahren eine zentrale Figur des deutschen Genrekinos. Seine Sensations-Melodramen, Historien- und Abenteuerfilme, Kriminal- und Spionagefilme, aber auch seine Operetten- und Varietéfilme hatten internationales Niveau. Michael Wedel hat 2007 in der Reihe der Filmblatt-Schriften von CineGraph Babelsberg eine sehr lesenswerte Monografie über Eichberg publiziert. DER GREIFER ist – wie die jetzt erschienene DVD beweist – ein bis heute wirkungsvoller früher Tonfilm. Das informative Booklet stammt von Friedemann Beyer. Im Remake von 1957 spielte Hans Albers ebenfalls die Hauptrolle, war aber nicht mehr so einsatzfreudig. Mehr zur DVD: Filmjuwelen/dp/B00F6EJGUU

Medientheorien kompakt

2014.MedientheorienAndreas Ströhl ist Leiter der Abteilung Kultur beim Goethe-Institut in München, er hat über Vilém Flusser seine Dissertation geschrieben und von 2004 bis 2011 das Münchner Filmfest geleitet. Sein Buch „Medientheorien kompakt“ stellt in zwölf Kapiteln die wichtigsten Denker oder Denktraditionen vor, die die Geschichte der Medientheorien geprägt haben, beginnend mit Platons Ideenlehre, Höhlengleichnis und Erkenntnistheorie, gefolgt von Bertolt Brechts Radiotheorie und Walter Benjamins Reflexionen zur Reproduzierbarkeit der Kunst. In sechs Texten werden die modernen Theorien der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vorgestellt: Marshall McLuhan, die Frankfurter Schule und die Kritische Theorie (hier finden wir Adorno und Horkheimer, Enzensberger und Habermas als Medientheoretiker), Roland Barthes und Susan Sonntag (das Kapitel heißt „Melancholische Meditationen über die Fotografie“), Niklas Luhrmann, Neil Postman und Vilém Flusser. Im Bereich Postmoderne und Gegenwart kommen schließlich noch Jean Baudrillard, Paul Virilio und Friedrich Kittler zu Wort. Die Auswahl erscheint mir klug, die Texte sind verständlich geschrieben, sie eignen sich auch zur schnellen Information. Und man spürt, dass dem Autor das Schreiben, wie er in seinem Vorwort bekennt, „Spaß gemacht hat“.  Mehr zum Buch: d4f00c8458c/

Nordic Noir

2014.Nordic NoirAuch wenn die amerikanischen Serien weltweit die Number one sind – seit einiger Zeit gibt es eine auch international wachsende Fangemeinde der skandinavischen Fernsehserien. Lea Gamula und Lothar Mikos nennen in ihrem Buch „Nordic Noir“ die wichtigsten Beispiele und können eine Reihe guter Gründe für den Erfolg und die Qualität dieser Serien auflisten. Sie beginnen ihre Publikation mit einer kurzen globalen Seriengeschichte, gehen dann auf die bekanntesten amerikanischen Serien ein und beschreiben sehr konkret den skandinavischen Weg der Serien-produktion mit der Internationalisierung des Contents, den Innovationen, dem Prinzip der Double Stories, der Nachwuchs-ausbildung und dem speziellen Produktonssystem in Schweden und Norwegen. Vier Serien werden schließlich genauer analysiert: FORBRYDELSEN (dt.: KOMMISSARIN LUND), BRON/BROEN (dt.: DIE BRÜCKE – TRANSIT IN DEN TOD), BORGEN (dt.: BORGEN – GEFÄHRLCHE SEILSCHAFTEN) und LILYHAMMER . Die Besonderheiten der skandinavischen Serien – das beschreiben Gamula und Mikos sehr einleuchtend – sind ihre Mehrdimensionalität und ihr multithematischer Ansatz, ihre Dramaturgie und Narration, die Formatwahl der Miniserie, der Fokus auf den Frauencharakteren, ihr Realismus und ihre Authentizität, ihre Ästhetik und Gestaltung und – aus all dem resultierend – ihr internationaler Erfolg. Titelfoto: Sofie Gråbøl als Kommissarin Lund in FORBRYDELSEN. Mehr zum Buch: 58961602f5950b2/

FilmBildung

2014.FilmBildungBand 4 der „Bremer Schriften zur Filmvermittlung“. Er dokumentiert zwei Seminare eines Master-Studienmoduls, das im Sommer 2013 an der Bauhaus-Universität Weimar stattgefunden hat. Die Herausgeberinnen Lena Eckert und Silke Martin sind im Bereich der Gender- und Literaturwissenschaft und der Medienwissenschaft tätig. Ihr Vorwort definiert die Ziel-setzung des Buches: theoretische Überlegungen und praktische Erfahrungen bei der Filmvermittung vor allem für Kinder miteinander zu verbinden. Fünf Textbeiträge sollen das leisten. Bettina Henzler knüpft an die Vorgaben von Alain Bergala und Roland Barthes an und stellt die Montage als Denkbewegung in den Mittelpunkt ihres Konzepts. Volker Pantenburg und Stefanie Schlüter operieren im Umfeld des experimentellen Films und formulieren „Zehn Anmerkungen zur Filmbildung“ – die zehnte lautet: „Man hört in pädagogischen Kontexten oft die Maxime, die Schüler müssten ‚da abgeholt werden, wo sie stehen’. Uns scheint es vielversprechender, sie ohne Umwege dahin zu bringen, wo sie noch nicht gewesen sind.“ Wenke Wegner nutzt die Berliner Schule und speziell den Film PLÄTZE IN DEN STÄDTEN von Angela Schanelec, um didaktische Alternativen zu vermitteln. Bei Manuel Zehn geht es um „Filmbildungstheoretische Überlegungen für eine Praxis ästhetischer Filmvermittlung“. Und abschließend verarbeiten die Studierenden ihre Erfahrungen in den beiden Weimarer Seminaren. Mehr zum Buch: filmbildung.html

Zeitreisemodelle im Film

2014.ZeitreisenIm dritten Band aus dem neuen Filmbuchverlagsprogramm von Harald Mühlbeyer geht es um die Zeitreise im Film. Die Medien-wissenschaftlerin Henriette Nagel analysiert insgesamt 15 Filme eines Genres, das sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Für den theoretischen Überbau sorgen Warren Buckland, Thomas Elsaesser und David Bordwell. Die Autorin hat folgende Filme für ihre Darstellung ausgewählt: HARRY POTTER AND PRISONER OF AZKABAN (2004) von Alfonso Cuaròn, THE TIME TRAVELLER’S WIFE (2009) von Robert Schwendtke, BILL AND TED’S EXCELLENT ADVENTURE (1988) von Stephen Herek, TWELVE MONKEYS (1995) von Terry Gilliam, STAR TREK (2009) von J. J. Abrams, DÉJÀ VU (2006) von Tony Scott, THE BUTTERFLY EFFECT (2004) von Eric Bress und J. Mackye Gruber, TIMELINE (2003) von Richard Donner, BACK TO THE FUTURE (1985) von Robert Zemecki, PLANET OF THE APES (1968) von Franklin J. Schaffner, THE TIME MACHINE (1960) von George Pal, DONNIE DARKO (2001) von Richard Kelly, JUMANJI (1995) von Joe Johnston, PEGGY SUE GOT MARRIED (1986) von Francis Ford Coppola und GROUNDHOG DOG (1993) von Harold Ramis. Die Texte zu jedem Film (Inhaltsangabe, Hinweise auf die dramaturgische Struktur) sind kurz, aber präzise. Für die Darstellung der Zeitreisestruktur werden zusätzlich grafische Mittel verwendet. Mehr zum Buch: zukunft-war-gestern.html

Zwei Filme von Richard Blank

2014.DVD.BlankFRIEDLICHE TAGE (1984) erzählt die Geschichte des Henkers Robert Kern (Branko Samarovski) in einem Zukunftsstaat und seines Opfers, der jungen Frau Hanna Rinkes (Katharina Thalbach), die gemeinsam in die Freiheit fliehen und nach vielen Zwischenstationen in die „Pension Elvira“ kommen, deren Besitzerin (Hannelore Schroth) eigene Utopien verfolgt. PRINZENBAD (1993) schildert den Kosmos einer Männerwelt im Bad des Budapester Hotels Gellért, mit eigenen Hiercharchien, mit Abhängigkeiten, Betrug, Korruption, Liebe, Eifersucht und Kriminalität. Ein Schauspieler (Ulrich Wildgruber) spielt monologisierend einen Schauspieler. Und nur der Bademeister (Bernhard Wicki) behält den Überblick. Gegen Ende kommen sogar zwei Frauen ins Spiel, die sich erfolgreich gegen die Männer zur Wehr setzen. Die Verknüpfung der Geschichten eines Tages wirkt wie ein spezieller Reigen. Die Filme von Richard Blank (*1939) stellen in ihren Stoffen und in ihrer Inszenierung Endzeitstimmungen dar. Sie fügen sich aus unendlich vielen schönen Details zusammen, sie lassen Ambivalenzen ihren Raum und muten dem Zuschauer Beobachtungsarbeit zu. Das Filmmuseum München – und das sollte unbedingt gelobt werden – hat jetzt für eine Doppel-DVD in der „Edition Filmmuseum“ die Verantwortung übernommen. Im Booklet kann man interessante Produktionserinnerungen von Richard Blank lesen und zwei sehr zugeneigte Texte von Helmut Schödel. (Eine persönliche Erinnerung: 1983 unternahm unsere Skatgruppe eine Reise nach Budapest. Wir haben damals im Hotel Gellért gewohnt und waren vom legendären Bad tief beeindruckt. Das hat die Sicht auf den Film PRINZENBAD zehn Jahre später natürlich intensiviert.) Mehr zur DVD: Friedliche-Tage—Prinzenbad.html

Jean Renoir

2014.RenoirEr war einer der großen Regisseure des 20. Jahrhunderts, und die Film-Konzepte widmen ihm jetzt ihr 35. Heft. Jean Renoir (1894-1979) ist nicht nur mit seinem Meisterwerk LA RÈGLE DU JEU (1939) in die Filmgeschichte eingegangen, er hat in den 1930er, 40er und 50er Jahren viele Filme realisiert, die man einfach lieben muss. Für Orson Welles war er „The Greatest of all Directors“, für Peter Bogdanovich „The Best Director, Ever“. Die Herausgeberin Lisa Gotto öffnet mit ihrer Einleitung den Blick auf das Lebenswerk Renoirs. Fünf Texte würdigen spezielle Aspekte: Oliver Fahle stellt interessante Verbindungen her zwischen Jean Renoir und seinem Vater, dem Maler August Renoir. Vinzenz Hediger untersucht das lang anhaltende Interesse des Filmtheoretikers André Bazin an Renoirs Werk als eine Denkbewegung zur Medienspezifik. Simon Frisch erinnert an die Rezeption Renoirs in den Cahiers du Cinéma, speziell in der Wahrnehmung der späteren Regisseure der Nouvelle Vague. Bei Thomas Elsaesser geht es um die Beziehungen zwischen Theater und Leben in den Filmen LA RÈGLE DU JEU, LE CARROSSE D’OR (1952) und ELENA ET LES HOMMES (1956). Lorenz Engell beschreibt Renoirs ersten Farbfilm THE RIVER (1950) als „kinematografische Anthropologie“. Man spürt in den Texten die enge Verbindung der Autoren zum Werk Renoirs. Eine kurze Biografie und eine Filmliste im Anhang. Zehn Abbildungen. Titelfoto: LA RÈGLE DU JEU.

Das Monster im Blick

2014.Monster im BlickDies ist der zweite Band des neuen Filmbuchverlages Mühlbeyer, er rückt die Repräsentation des Femininen im Horrorfilm ins Blickfeld. Vom Umfang her haben wir es eher mit einem Essay als mit einer voluminösen Untersuchung zu tun, aber die achtzig Seiten erfüllen ihren theoretischen Anspruch. Der Medien-wissenschaftler Moritz Rosenthal referiert die zentralen Positionen und Thesen zum Thema Feminismus und Horrorfilm. Er vermittelt die Perspektiven von Laura Mulvey („The Male Gaze – Visual Pleasure and Narrative Cinema“), Linda Williams („When the Woman Looks“), Carol J. Clover („Gender in Modern Horror Film“), Julia Kristeva (Exkurs: „Abjekttheorie“) und Barbara Creed („The Monstrous-Feminine“). Das geschieht auf fünfzig Seiten mit vielen Zitatbelegen. In seiner Einzelanalyse konzentriert sich Rosenthal auf Peter Jacksons BRAINDEAD (1992). Die Abbildungen sind grenzwertig in Größe und Qualität. Titelfoto: THE PHANTOM OF THE OPERA (1925) von Rupert Julian. Mehr zum Buch: moritz-rosenthal-das-monster-im.html

Venedig literarisch und filmisch

2014.VenedigSie ist, aus der Sicht von Thomas Mann, „die unwahrscheinlichste der Städte“ und mit der Erzählung „Der Tod in Venedig“ hat er ihr 1912 ein literarisches Denkmal gesetzt. Der Passauer Literatur- und Medien-wissenschaftler Martin Nies analysiert im Zeitrahmen von 1787 bis 2013 literarische und mediale Bilder dieser Stadt. Dies ist seine Habilitationsschrift, sie wurde mit dem Wissenschaftspreis der Universität Passau ausgezeichnet und erweist sich – wenn man eine Affinität zu Venedig hat – als faszinierende Lektüre. Natürlich bildet die Literatur den Schwerpunkt, beginnend mit der Goethe-Zeit und dessen „Italienischer Reise“. E.T.A. Hoffmann, August von Platen, Nietzsche und Fontane kommen ins Spiel, Thomas Mann und Hugo von Hofmannsthal. Im zweiten Drittel des Buches dominiert das Kino, beginnend mit Josef von Bakys Ufa-Jubiläumsfilm MÜNCHHAUSEN (1943). Ein größeres Kapitel widmet sich Venedig als touristischem Filmraum im westdeutschen Nachkriegsfilm mit den beispielhaften Titeln ITALIENREISE – LIEBE INBEGRIFFEN (1957) von Wolfgang Becker, MANDOLINEN UND MONDSCHEIN (1959) von Hans Deppe und ROMANZE IN VENEDIG (1962) von Eduard von Borsody. Eine spezielle Aufmerksamkeit richtet der Autor auf den dritten Teil von Ernst Marischkas SISSI-Trilogie, SCHICKSALSJAHRE EINER KAISERIN (1957), der in Venedig endet. „Postmoderne Reflexe“ entdeckt er in dem britischen Film DON’T LOOK NOW von Nicholas Roeg (1973), der in Deutschland unter dem Titel WENN DIE GONDELN TRAUER TRAGEN zu sehen war. Interessant ist die Passage über die zwei Fassungen des Romans „Die Rote“ von Alfred Andersch (1960/72) mit dessen langen Verweis auf Antonionis Film IL GRIDO. Die Verfilmung des Andersch-Romans durch Helmut Käutner (1962) bleibt unerwähnt. Als filmische Venedig-Geschichten der Gegenwart bilden MEIN TRAUM VON VENEDIG (2008) von Michael Kreindl und THE TOURIST (2011) von Florian Henkel von Donnersmarck die Schlusslichter des Buches. Die sparsamen Abbildungen sind klug ausgewählt. Der Anhang enthält eine Bibliografie und eine Chronologie. Titelfoto: Günter Derleth. Mehr zum Buch: venedig-als-zeichen.html