James Benning

2014.DVD.BenningDas Österreichische Filmmuseum kümmert sich in hervorragender Weise um das Werk von James Benning (*1942). In der DVD-Reihe der „Edition Filmmuseum“ sind jetzt die Filme DESERET (1995) und FOUR CORNERS (1997) erschienen. Es ist die vierte Benning-DVD der Reihe. Seine Filme zeigen Landschaften, Bauwerke, Orte, meist im Südwesten der USA. Er hat ein sehr spezielles Interesse an den Bildern und am Ton. DESERET, 78 min., ist die Geschichte des Mormonen-Staates Utah, die Tonzitate stammen aus der New York Times, die Bilder sind in Schwarzweiß und Farbe fotografiert. Sie haben eine überwältigende Tiefe. FOUR CORNERS, 76 min., ist eine Hommage an das Vier-Länder-Eck, an dem die Staaten Colorado, New Mexico, Arizona und Utah aufeinander treffen. Und es ist auch ein Porträtfilm über vier sehr unterschiedliche Künstler: über den Impressionist Claude Monet, den afroamerikanischen Volkskünstler Moses Tolliver, die fiktive indianische Wandbild-Malerin „Yukawa“ und den amerikanischen Maler und Popart-Künstler Jaspers Johns. Als Sprecher fungieren Hartmut Bitomsky, James Benning, Yeasup Song und Billy Woodberry. Jeder Text besteht dabei aus der gleichen Anzahl von Worten. Zu den beiden DVDs gehören ein Booklet mit einem Text von Neil Young und die Aufnahme eines Publikumsgesprächs mit Benning bei der Viennale 1996 (15 min.) Das Österreichische Filmmuseum hat 2007 ein wunderbares Buch über James Benning publiziert: VswBzGInU . Mehr zur DVD: Deseret—Four-Corners.html

Hanna Schygulla

2014.schygullaIn der Berliner Akademie der Künste am Pariser Platz wird heute die Ausstellung „Hanna Schygulla: Traum-protokolle“ eröffnet. Es geht dabei um ihre Videoarbeiten aus der Zeit 1978/79 bis 2007/08. „Angefangen hat es mit dem Träumen, denn wenn wir schlafen und träumen, erwacht in uns ein Dichter, der uns mit gewagten Bildern und Worten das sagt, was unser Wachsein uns verbirgt. Auf Grund von kurzen Auf-zeichnungen habe ich einige Träume mit offenen Augen vor meiner laufenden Videokamera nacherlebt.“, beschreibt Hanna Schygulla die Intention für ihre Videos. Bis zum 30. März sind die Installationen zu sehen. Eigentlich war eine eher traditionelle Ausstellung über das künstlerische Leben der inzwischen 70jährigen Schauspielerin geplant. Ihr Archiv hat sie vor einiger Zeit der Akademie der Künste anvertraut. Aber sie wollte lieber eine Videoinstallation. Zur Eröffnung sprechen Klaus Staeck, Dieter Kosslick und Hanna Schygulla. Während der Laufzeit finden zwei Begleitveranstaltungen mit Hanna Schygulla statt. Ihre Gesprächspartner sind Andres Veiel (25. Februar) und Max (früher: Dieter) Moor (6. März). Mehr zur Ausstellung: we_objectID=32606

German Cinema: Terror and Trauma

2013.ElsaesserThomas Elsaesser (*1943), inzwischen emeritierter Pro-fessor für Film- und Fernseh-wissenschaften an der Univer-sität Amsterdam, hat zwei Forschungsschwerpunkte: den deutschen und den amerikani-schen Film. In den Epochen ist er nicht festgelegt, ich schätze sehr seine Publikationen über den „Neuen Deutschen Film“ (1994), „Das Weimarer Kino – aufgeklärt und doppelbödig“ (1999), „Filmgeschichte und frühes Kino“ (2002), aber auch über „Hollywood heute“ (Bertz + Fischer 2009). 2007 erschien bei Kadmos seine Aufsatzsammlung „Terror und Trauma“ über die Gewalt des Vergangenen in der Bundesrepublik. Simon Rothöhler hat damals in der taz eine kluge Rezension des Bandes veröffentlicht: 2007/04/05/a0215. Routledge (New York und London) hat jetzt eine erweiterte Fassung des Buches publiziert: „German Cinema – Terror and Trauma“. Cultural Memory Since 1945“. Neu sind u.a. eine sehr differenzierte Analyse von Konrad Wolfs Film STERNE (1959), der mir viel bedeutet, die Überarbeitung eines Aufsatzes über Fassbinders DIE DRITTE GENERATION (1978/79) und eine Würdigung von Harun Farockis AUFSCHUB/RESPITE (2007). Für die deutsche Filmgeschichte arbeitet Elsaesser auch in den anderen Kapiteln die traumatischen Folgen des Holocaust und der RAF-Bewegung auf, gibt ihnen ein theoretisches Fundament und erweitert den Horizont mit der Perspektive auf die Folgen von 9/11. Die Texte sind immer an konkreten Filmbeispielen orientiert, taugen aber auch zu historiografischen Verallgemeinerungen. Das Buch enthält keine Abbildungen. Titelbild: Foto vom Anschlag auf Alfred Herrhausen in Bad Homburg. Mehr zum Buch: details/9780415709279/

Lubitsch

2014.LubitschHeute wäre der Schauspieler und Regisseur Ernst Lubitsch 122 Jahre alt geworden. Aber er ist leider schon 1947 gestorben. Ihm waren in den letzten Jahren viele Retro-spektiven gewidmet (zum Beispiel eine vollständige im Berliner Babylon-Kino, zum 60. Todestag, 2007, und eine zusammen mit Werner Richard Heymann im Babylon 2013), es wurden Symposien über ihn veranstaltet (zuletzt im Oktober 2012 von der Slowenischen Kinemathek), und hier und da gibt es auch ein Buch über ihn. Mein eigenes, herausgegeben zusammen mit Enno Patalas, wurde 1984 anlässlich einer Retrospektive der Berlinale publiziert. In der „Neuen Rundschau“ (Heft 4/2013) sind jetzt die Beiträge zum slowenischen Symposium publiziert worden, zehn Texte auf 220 Seiten, die man mit großem Vergnügen und beträchtlichem Erkenntnisgewinn lesen kann. Die programmatische Einführung „Lubitsch kann nicht warten“ stammt von Jela Krečič und Ivana Novak. Aaron Schusters Essay „Die Komödie im Zeitalter der Sparsamkeit“ handelt von der Aufmerksamkeit für Details und den berühmten Auslassungen in TROUBLE IN PARADISE (1932). Auch Russell Grigg konzentriert seinen Beitrag auf diesen Film. „Garbo lacht“ von Tatjana Jukić ist eine Reflexion über Revolution und Melancholie in NINOTCHKA (1939). Bei Mladen Dolar geht es um TO BE OR NOT TO BE. Auch „Lubitschs Krieg“ von Elisabeth Bronfen analysiert diesen Film und entschlüsselt, wie subtil Lubitsch 1941, als der Film gedreht wurde, Amerikas Eingreifen in den Weltkrieg mitinszeniert. Mladen Moder deutet die (falschen) Bärte in TO BE… als Phallussymbole. Alenka Zupančič schreibt sehr differenziert über Lubitschs letzten Film CLUNY BROWN (1946). Den Abschluss bildet Slavoj Žižeks philosophischer Diskurs über die generelle Bedeutung des „Ärgers im Paradies“ mit vielen Lubitsch-Filmbeispielen, inklusive der berühmten Eingangssequenz von DIE PUPPE (1919). Mehr zur Publikation: neue_rundschau_2013_4/9783108090951

Multimodale Bilder

Grabbe-1.indd„Die Analyse des komplexen Verhältnisses von Inter-medialität, Intermodalität und Intercodalität innerhalb des filmischen Rezeptionsprozesses steht im Zentrum dieses Bandes.“ Es geht um die synkretistische Struktur des Filmischen, die bei einer Tagung der „Forschungsgruppe Bewegt-bildwissenschaft Kiel (FBK)“ verhandelt wurde. Keine leicht zugängliche Lektüre. Vier der zehn Texte habe ich mit größerem Interesse gelesen. Janina Wildfeuer untersucht unter dem Titel „Trompeten, Fanfaren und orangefarbene Tage“ die Intersemiose in DIE FABEL-HAFTE WELT DER AMELIE von Jean-Pierre Jeunet mit viel theoretischer Begleitung, aber konkret am Film. Stefanie Kreuzer beschreibt die filmische Selbstreflexion als gespiegelten Filmtraum in Ingmar Bergmans PERSONA. Bei Tanja Prokic werden drei Szenen der Filme BLOW-UP, THE CONVERSATION und PULP FICTION mit einem Fotografen, einem Abhörspezialisten und einer überwachenden Frau auf die Relation von Sinnesapparat und Medialität untersucht. Am spannendsten fand ich die Korpusanalyse von Rollenstereotypen im DEFA-Film von Doris Schöps. 50 DEFA-Filme aus unterschiedlichen Zeitabschnitten mit verschiedenen Themen waren ihre Datenbasis, sie stellte dabei „Helden und Systemvertreter“ den „Feinden und Außenseitern“ gegenüber und suchte nach 42 Körperhaltungen, vor allem „Hände vor dem Körper geschlossen“, „Beine übereinander geschlagen“, „Ein Bein aufgestellt“, „Hand am Kinn“, „Hände in die Hüfte gestemmt“, „Aktentasche untergeklemmt“, „Daumen eingehakt“, und kommt zur Erkenntnis, dass diese Haltungen die Unterschied-lichkeit der positiven und negativen Figuren charakterisieren. Klingt erst befremdlich, wird aber durch entsprechende Abbildungen nachvollziehbar. Mehr zum Buch: multimodale-bilder

Kino und Automobil

2013.Kino + AutoAusgangspunkt für dieses Buch war ein Kolloquium an der Universität Leipzig, veranstaltet vom Institut für Romanistik. 13 Texte sind hier versammelt, sie folgen einer groben Chronologie. Dass das Auto dabei etwas kreuz und quer durch die Filmge-schichte fährt, hat seinen eigenen Reiz. Im ersten Beitrag geht es noch ums Auto und die Literatur (Autor: Elmar Schenkel), dann um die Frühzeit („L’automobile dans le cinéma primitif“, Jean-Claude Seguin), gefolgt von einem Essay von Charles Grivel über Spiegelungseffekte des Autos u.a. bei Rossellini und Visconti, Truffaut, Malle und Godard, Eastwood und Cronenberg (schöne Abbildungen). Isabel Maurer Queipo macht Anmerkungen zur Faszination des Automobilen und Kinematographischen, Tanja Schwan schreibt über Rennwagen und fliegende Autos vom Futurismus bis Luc Besson, Volker Roloff entdeckt die Komik des Mythos „Automobil“. Wolfgang Bongers vergleicht VIAGGIO IN ITALIA von Rossellini mit LES CHOSES DE LA VIE von Claude Sautet, Uta Felten IL SORPASSO von Dino Risi mit MIO COGNATO von Alessandro Piva. Bei Nicoleta Bazgan geht es um den Star Brigitte Bardot, bei Hauke Lehmann um Spielbergs DUEL als Horrorfilm. Kristin Mlynek-Theil analysiert FEUX ROUGES von Cédric Kahn, Sieglinde Borvitz KOPEJKA von Ivan Dychovychnij. Und am Ende reflektiert Gregor Schuhen über Autofahren und Gender Trouble von Proust über Tarantino bis Madonna. Also: viele Kreuzungen, wenig Einbahnstraßen. Hilfreich wäre ein Filmtitel-Register gewesen. Titelfoto: Danièle Huillet und Jean-Marie Straub mit Filmkopien im Kofferraum ihres Autos (1999). Mehr zum Buch: 24990540.htm (man landet auf der Verlagsseite, das Buch muss man dann suchen).

NANUK, DER ESKIMO (1922)

2014.NanukAnfang der 1950er Jahre habe ich den Film im Kino gesehen, da wusste ich noch nicht einmal, was ein Dokumentarfilm ist. Aber die Beobachtung des Lebens einer Familie in Eis und Schnee hat mich tief beeindruckt. Später, in der Dokumentarfilm-Schule von Klaus Wildenhahn, spielten die Filme von Robert Flaherty eine große Rolle, weil sie – zeitbedingt – dokumentarisches Material mit nachgespielten Szenen verbanden. Einerseits sollten sie so authentisch wie möglich Alltag, Arbeit und Lebenswelt in der Arktis zeigen, anderer-seits musste es aber auch Spannung und Empathie geben im Kampf mit der Natur, beim Robbenfang oder beim Erlegen eines Walrosses. Und die Schönheit der Landschaft im Norden Kanadas durfte nicht zu kurz kommen. Flaherty sah sich als Forscher und Entdecker, aber auch als Filmemacher, der an sein Publikum dachte. NANOOK OF THE NORTH liegt jetzt in einer restaurierten und in HD gemasterten Fassung vor. Die Begleitmusik stammt von Timothy Brock. Zu den Extras gehört ein Acht-Minuten-Gespräch mit Flahertys Witwe Frances. Unbedingt sehenswert. Mehr zur DVD: view=film&id=1556

 

Filmstadt Potsdam

2013.PotsdamPotsdam: das sind Schloss Sanssouci und die Erinnerungen an eine preußische Monarchie, der neue Landtag und die Regierung von Brandenburg. Zu Potsdam gehört Babelsberg mit den alten, modernisierten Filmstudios (sie schreiben gerade wieder schwarze Zahlen), der Marlene-Dietrich-Allee und dem Billy-Wilder-Platz, der HFF Konrad Wolf, dem Filmpark, dem RBB, dem Medienboard Berlin-Brandenburg. Das vorliegende Buch konzentriert sich auf die „Filmstadt Potsdam“ selbst, auf Drehorte, Prominenten-Villen, Parks und Schlösser. Es ist ein Wegweiser durch die Stadt und durch die Filmgeschichte, soweit sie sich konkret mit Potsdam verbindet. 25  Filme werden ausführlich dargestellt, 113 sind am Ende aufgelistet, beginnend mit dem FILM VON DER KÖNIGIN LUISE (1913) von Franz Porten, endend mit THE MONUMENT MEN (2013) von George Clooney. Der gut zu lesende Text ist das Ergebnis einer genauen Recherche, hat eine Haltung zu den Filmen und ist in der Summe natürlich eine Liebeserklärung an die Region. Die HFF, das Filmstudio und das Potsdamer Filmmuseum werden dabei nicht vergessen. Titelbild: Am Set von FRIDERICUS REX (1923). Mehr zum Buch: filmstadt-potsdam–drehorte-und-geschichten.php

Digitale Filmrestaurierung

2013.Work:s in progressIm September 2011 fand in der Österreichischen Filmgalerie in Krems ein internationales Symposium zur digitalen Filmrestaurierung statt (filmrestaurierung ). In einer sehr lesenswerten Dokumentation der Synema Publikationen sind die Beiträge des Symposiums jetzt veröffentlicht worden. Die Eröffnungsreden von Alexander Horwath (Österreichisches Filmmuseum) und Thomas Ballhausen (Filmarchiv Austria) führen bereits ins Zentrum des Themas. Vier Beiträge – von Paolo Cherchi Usai, David Walsh, Martin Koerber und Thomas C. Christensen – bilden so etwas wie einen theoretischen Rahmen. Fumiko Tsuneishi, Simona Monizza, Reto Kromer, Matteo Lepore/Raoul Schmidt und eine Gruppe um Peter Schallauer vermitteln eher generelle praktische Erkenntnisse. In fünf Beiträgen geht es um Fallstudien zu einzelnen Filmen: BEYOND THE ROCKS (1922) von Sam Wood (hierüber berichtet Giovanni Fossati), DAS EINKÜCHEN-HAUS (1923) von Leopold Niernberger (Dobringer/Stöger/Wratschko), METROPOLIS (1926/27) von Fritz Lang (Anke Wilkening), DER LEBENDE LEICHNAM (1929) von Fedor Ozep (Oliver Hanley/Adriana Noviello) und AMERICAN DREAMS (1984) von James Benning (Matteo Lepore). Mit vielen signifikanten Abbildungen. Gerade in der aktuellen Diskussion um den Erhalt des Filmerbes auch in digitaler Form ist dieses Buch konkrete Basisliteratur. Mehr zum Buch: film_restoration_within_archives

„Licht und Schatten“ in Berlin

2014.LichtundSchatten_Plakat2Heute wird im Berliner „Museum für Film und Fernsehen“ die von mir kuratierte Ausstellung „Licht und Schatten“ eröffnet. Sie war zunächst im Kunstfoyer der Bayerischen Versicherungs-kammer in der Münchner Maximilianstraße zu sehen (Oktober 2012 bis Februar 2013) und kommt jetzt (bis 27. April) in mein altes Haus. Gezeigt werden 225 Filmfotos  aus 65 Filmen der Weimarer Republik; es sind alles Originale aus dem Archiv der Deutschen Kinemathek. Dazu: 13 Filmplakate (also etwas weniger als in München) und rund 20 Werkfotos (die waren in München nicht ausgestellt). Das Begleitbuch aus dem Verlag Schirmer/Mosel (ich halte es drucktechnisch für sensationell) ist seit Jahresbeginn preiswerter geworden und kostet jetzt 29,95 €. Ich habe in den vergangenen Tagen zusammen mit Kristina Jaspers im vierten Stock des Filmhauses die Hängung der Bilder konzeptionell begleitet. Der Raum hat eine ganz andere Flächenverteilung als das Kunstfoyer, ich finde, dass die Fotos sehr gut zur Geltung kommen (sie dürfen ja nicht mit mehr als 50 Lux angestrahlt werden) und die Plakate den langen Raum bestens strukturieren. Nun bin ich auf die Reaktionen gespannt. Mehr zur Ausstellung demnächst.

2014.TheUnseenSeen_Plakat2Parallel wird eine zweite Sonderausstellung eröffnet: „The Unseen Seen. Film im neuen Licht“. Der österreichische Fotograf Reiner Riedler hat im vergangenen Jahr im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek und im Bundesarchiv Filmrollen (16 und 35 mm) fotografiert; sie leuchten in vielfältigen Farben und vermitteln einen zum Teil sehr überraschenden Eindruck von der Beschaffenheit des analogen Materials. 57 Fotos sind zu sehen, teils in Leuchtkästen, teils an den Wänden, sie zeigen Filme wie CASABLANCA, KING KONG oder CITIZEN KANE, wie wir sie noch nie gesehen haben. Zur Eröffnung der Ausstellung spricht Ulrike Ottinger (von ihr ist eine Rolle des Films DORIAN GREY IM SPIEGEL DER BOULEVARDPRESSE zu sehen). Eine Publikation zur Ausstellung erscheint im Februar. Foto: DER BLAUE ENGEL. Mehr zur Ausstellung: the-unseen-seen