Zeitreisemodelle im Film

2014.ZeitreisenIm dritten Band aus dem neuen Filmbuchverlagsprogramm von Harald Mühlbeyer geht es um die Zeitreise im Film. Die Medien-wissenschaftlerin Henriette Nagel analysiert insgesamt 15 Filme eines Genres, das sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Für den theoretischen Überbau sorgen Warren Buckland, Thomas Elsaesser und David Bordwell. Die Autorin hat folgende Filme für ihre Darstellung ausgewählt: HARRY POTTER AND PRISONER OF AZKABAN (2004) von Alfonso Cuaròn, THE TIME TRAVELLER’S WIFE (2009) von Robert Schwendtke, BILL AND TED’S EXCELLENT ADVENTURE (1988) von Stephen Herek, TWELVE MONKEYS (1995) von Terry Gilliam, STAR TREK (2009) von J. J. Abrams, DÉJÀ VU (2006) von Tony Scott, THE BUTTERFLY EFFECT (2004) von Eric Bress und J. Mackye Gruber, TIMELINE (2003) von Richard Donner, BACK TO THE FUTURE (1985) von Robert Zemecki, PLANET OF THE APES (1968) von Franklin J. Schaffner, THE TIME MACHINE (1960) von George Pal, DONNIE DARKO (2001) von Richard Kelly, JUMANJI (1995) von Joe Johnston, PEGGY SUE GOT MARRIED (1986) von Francis Ford Coppola und GROUNDHOG DOG (1993) von Harold Ramis. Die Texte zu jedem Film (Inhaltsangabe, Hinweise auf die dramaturgische Struktur) sind kurz, aber präzise. Für die Darstellung der Zeitreisestruktur werden zusätzlich grafische Mittel verwendet. Mehr zum Buch: zukunft-war-gestern.html

Zwei Filme von Richard Blank

2014.DVD.BlankFRIEDLICHE TAGE (1984) erzählt die Geschichte des Henkers Robert Kern (Branko Samarovski) in einem Zukunftsstaat und seines Opfers, der jungen Frau Hanna Rinkes (Katharina Thalbach), die gemeinsam in die Freiheit fliehen und nach vielen Zwischenstationen in die „Pension Elvira“ kommen, deren Besitzerin (Hannelore Schroth) eigene Utopien verfolgt. PRINZENBAD (1993) schildert den Kosmos einer Männerwelt im Bad des Budapester Hotels Gellért, mit eigenen Hiercharchien, mit Abhängigkeiten, Betrug, Korruption, Liebe, Eifersucht und Kriminalität. Ein Schauspieler (Ulrich Wildgruber) spielt monologisierend einen Schauspieler. Und nur der Bademeister (Bernhard Wicki) behält den Überblick. Gegen Ende kommen sogar zwei Frauen ins Spiel, die sich erfolgreich gegen die Männer zur Wehr setzen. Die Verknüpfung der Geschichten eines Tages wirkt wie ein spezieller Reigen. Die Filme von Richard Blank (*1939) stellen in ihren Stoffen und in ihrer Inszenierung Endzeitstimmungen dar. Sie fügen sich aus unendlich vielen schönen Details zusammen, sie lassen Ambivalenzen ihren Raum und muten dem Zuschauer Beobachtungsarbeit zu. Das Filmmuseum München – und das sollte unbedingt gelobt werden – hat jetzt für eine Doppel-DVD in der „Edition Filmmuseum“ die Verantwortung übernommen. Im Booklet kann man interessante Produktionserinnerungen von Richard Blank lesen und zwei sehr zugeneigte Texte von Helmut Schödel. (Eine persönliche Erinnerung: 1983 unternahm unsere Skatgruppe eine Reise nach Budapest. Wir haben damals im Hotel Gellért gewohnt und waren vom legendären Bad tief beeindruckt. Das hat die Sicht auf den Film PRINZENBAD zehn Jahre später natürlich intensiviert.) Mehr zur DVD: Friedliche-Tage—Prinzenbad.html

Jean Renoir

2014.RenoirEr war einer der großen Regisseure des 20. Jahrhunderts, und die Film-Konzepte widmen ihm jetzt ihr 35. Heft. Jean Renoir (1894-1979) ist nicht nur mit seinem Meisterwerk LA RÈGLE DU JEU (1939) in die Filmgeschichte eingegangen, er hat in den 1930er, 40er und 50er Jahren viele Filme realisiert, die man einfach lieben muss. Für Orson Welles war er „The Greatest of all Directors“, für Peter Bogdanovich „The Best Director, Ever“. Die Herausgeberin Lisa Gotto öffnet mit ihrer Einleitung den Blick auf das Lebenswerk Renoirs. Fünf Texte würdigen spezielle Aspekte: Oliver Fahle stellt interessante Verbindungen her zwischen Jean Renoir und seinem Vater, dem Maler August Renoir. Vinzenz Hediger untersucht das lang anhaltende Interesse des Filmtheoretikers André Bazin an Renoirs Werk als eine Denkbewegung zur Medienspezifik. Simon Frisch erinnert an die Rezeption Renoirs in den Cahiers du Cinéma, speziell in der Wahrnehmung der späteren Regisseure der Nouvelle Vague. Bei Thomas Elsaesser geht es um die Beziehungen zwischen Theater und Leben in den Filmen LA RÈGLE DU JEU, LE CARROSSE D’OR (1952) und ELENA ET LES HOMMES (1956). Lorenz Engell beschreibt Renoirs ersten Farbfilm THE RIVER (1950) als „kinematografische Anthropologie“. Man spürt in den Texten die enge Verbindung der Autoren zum Werk Renoirs. Eine kurze Biografie und eine Filmliste im Anhang. Zehn Abbildungen. Titelfoto: LA RÈGLE DU JEU.

Das Monster im Blick

2014.Monster im BlickDies ist der zweite Band des neuen Filmbuchverlages Mühlbeyer, er rückt die Repräsentation des Femininen im Horrorfilm ins Blickfeld. Vom Umfang her haben wir es eher mit einem Essay als mit einer voluminösen Untersuchung zu tun, aber die achtzig Seiten erfüllen ihren theoretischen Anspruch. Der Medien-wissenschaftler Moritz Rosenthal referiert die zentralen Positionen und Thesen zum Thema Feminismus und Horrorfilm. Er vermittelt die Perspektiven von Laura Mulvey („The Male Gaze – Visual Pleasure and Narrative Cinema“), Linda Williams („When the Woman Looks“), Carol J. Clover („Gender in Modern Horror Film“), Julia Kristeva (Exkurs: „Abjekttheorie“) und Barbara Creed („The Monstrous-Feminine“). Das geschieht auf fünfzig Seiten mit vielen Zitatbelegen. In seiner Einzelanalyse konzentriert sich Rosenthal auf Peter Jacksons BRAINDEAD (1992). Die Abbildungen sind grenzwertig in Größe und Qualität. Titelfoto: THE PHANTOM OF THE OPERA (1925) von Rupert Julian. Mehr zum Buch: moritz-rosenthal-das-monster-im.html

Venedig literarisch und filmisch

2014.VenedigSie ist, aus der Sicht von Thomas Mann, „die unwahrscheinlichste der Städte“ und mit der Erzählung „Der Tod in Venedig“ hat er ihr 1912 ein literarisches Denkmal gesetzt. Der Passauer Literatur- und Medien-wissenschaftler Martin Nies analysiert im Zeitrahmen von 1787 bis 2013 literarische und mediale Bilder dieser Stadt. Dies ist seine Habilitationsschrift, sie wurde mit dem Wissenschaftspreis der Universität Passau ausgezeichnet und erweist sich – wenn man eine Affinität zu Venedig hat – als faszinierende Lektüre. Natürlich bildet die Literatur den Schwerpunkt, beginnend mit der Goethe-Zeit und dessen „Italienischer Reise“. E.T.A. Hoffmann, August von Platen, Nietzsche und Fontane kommen ins Spiel, Thomas Mann und Hugo von Hofmannsthal. Im zweiten Drittel des Buches dominiert das Kino, beginnend mit Josef von Bakys Ufa-Jubiläumsfilm MÜNCHHAUSEN (1943). Ein größeres Kapitel widmet sich Venedig als touristischem Filmraum im westdeutschen Nachkriegsfilm mit den beispielhaften Titeln ITALIENREISE – LIEBE INBEGRIFFEN (1957) von Wolfgang Becker, MANDOLINEN UND MONDSCHEIN (1959) von Hans Deppe und ROMANZE IN VENEDIG (1962) von Eduard von Borsody. Eine spezielle Aufmerksamkeit richtet der Autor auf den dritten Teil von Ernst Marischkas SISSI-Trilogie, SCHICKSALSJAHRE EINER KAISERIN (1957), der in Venedig endet. „Postmoderne Reflexe“ entdeckt er in dem britischen Film DON’T LOOK NOW von Nicholas Roeg (1973), der in Deutschland unter dem Titel WENN DIE GONDELN TRAUER TRAGEN zu sehen war. Interessant ist die Passage über die zwei Fassungen des Romans „Die Rote“ von Alfred Andersch (1960/72) mit dessen langen Verweis auf Antonionis Film IL GRIDO. Die Verfilmung des Andersch-Romans durch Helmut Käutner (1962) bleibt unerwähnt. Als filmische Venedig-Geschichten der Gegenwart bilden MEIN TRAUM VON VENEDIG (2008) von Michael Kreindl und THE TOURIST (2011) von Florian Henkel von Donnersmarck die Schlusslichter des Buches. Die sparsamen Abbildungen sind klug ausgewählt. Der Anhang enthält eine Bibliografie und eine Chronologie. Titelfoto: Günter Derleth. Mehr zum Buch: venedig-als-zeichen.html

Thank You for Smoking

2014.SmokingDies ist die Festschrift zum 60. Geburtstag von Claudia Dillmann, Direktorin des Deutschen Filmmuseums und des Deutschen Filminstituts in Frankfurt am Main – bekannt-lich eine passionierte Raucherin. 28 Texte sind ihr zu Ehren geschrieben worden, 27 über die Zigarette im Film und einer über Claudia Dillmanns Lebens-leistung, formuliert vom Elder Statesman der Frankfurter Kulturpolitik, Himar Hoffmann. Das Thema des Buches ist wirklich originell und wird von den Autorinnen und Autoren auf unterschiedlichste Weise mit kurzen oder längeren Texten durch die Filmgeschichte verfolgt. Den weitesten Horizont bildet Jan Distelmeyer mit einer Passage durch die deutsche, amerikanische und französische Filmgeschichte. Ich wähle mal elf Texte aus, die mir besonders gut gefallen haben: das Porträt der rauchenden Rebellin Wanda Treumann von Philipp Stiasny; die Entdeckung von Rudolf Worschech, dass der Western eine ziemlich rauchfreies Genre war; Rainer Rothers Fokussierung des Themas auf den Film ABSCHIED (1930) von Robert Siodmak und speziell eine wichtige Zigaretten-Szene; die Erinnerung des Regisseurs Michael Verhoeven an seinen Film DIE WEISSE ROSE (1982) mit Lena Stolze als rauchende Sophie Scholl; Winfried Günthers Essay über das Rauchen bei Laurel & Hardy; die „Schnipsel“ des Nichtrauchers Thomas Koebner über das Rauchen in THE BIG PARADE (1925) von King Vidor, in der Autobiografie von Leonard Frank und in Wayne Wangs Film SMOKE (1995); Dieter Kosslicks Gedanken zu Alains Resnais’ SMOKING/NO SMOKING (1993); Herbert Gehrs Ergänzungen zum CASANOVA-Projekt; Anna Frickes Überlegungen zur Bedeutung der Zigarette im Werk von Rainer Werner Fassbinder; Ines Bayers Verweise auf die Zigarette im Road Movie; Olaf Brills Bemerkungen zur Zigarette im James-Bond-Film. Aber eigentlich haben alle Texte ihren speziellen Charme, und man spürt als Subtext die persönliche Verehrung für Claudia Dillmann. Eine schöne Festschrift, auf die Claudia stolz sein kann. Titelfoto: Marlene Dietrich in DESTRY RIDES AGAIN. Mehr zum Buch: buch.php?ID=622

DER HAUPTMANN VON KÖPENICK (1931)

2014.DVD.HauptmannHelmut Käutners Verfilmung des „Hauptmann von Köpenick“ mit Heinz Rühmann aus dem Jahr 1956 ist einer der bekanntesten westdeutschen Nachkriegsfilme und hat seine speziellen Qualitäten. Aber mir hat Richard Oswalds Verfilmung von 1931 auf Anhieb besser gefallen, seit ich sie vor dreißig Jahren zum ersten Mal gesehen habe. Sie ist näher an Carl Zuckmayers Theaterstück, die Schwarzweiß-Kamera von Ewald Daub wirkt realistischer, und ihr großes künstlerisches Kapital ist der Hauptdarsteller Max Adalbert. Alfred Kerr schwärmte damals: „…Und wie er jetzt flitzt und guckt, / Und wie er Sätze spritzt und spuckt, / Krakeelend, ruppig, zynisch, / Und dann mit keiner Wimper zuckt: / Im tiefsten Kern berlinisch…“ Adalbert ist näher an der originalen Figur, sein Sprachduktus überrascht immer wieder, auch in der Gestik und Mimik wirkt er ganz eigenständig. Leider starb er zwei Jahre nach dem HAUPTMANN im Alter von 59 Jahren an einer Lungenentzündung. In Nebenrollen sind viele große Darsteller der späten Weimarer Repubik zu sehen: Hermann Vallentin als Uniformschneider, Albert Florath als Zuchthausaufseher, Max Gülstorff als Dr. Obermüller, Käthe Haack als seine Frau, Ilse Fürstenberg als Wilhelm Voigts Schwester, Friedrich Kayßler als ihr Mann, Leonard Steckel als Trödler Kracauer, Fritz Odemar als Stadtkämmerer Rosenkranz. Wie schön, dass es jetzt bei den „Filmjuwelen“ eine DVD der ersten „Hauptmann“-Verfilmung gibt. Von Friedemann Beyer stammt das informative Booklet.

Der Dude und sein Zen-Meister

2014.BridgesJeff Bridges, der wunderbare Hollywood-Schauspieler, und sein Freund, der Zen-Meister Bernie Glassman, führen einen Dialog über das Leben, über Familien-einflüsse, über das Spielen, über humanitäre Pflichten und natürlich über den Film THE BIG LEBOWSKY von den Coen-Brothers. Ich zitiere aus dem großartigen Text meines Freundes Fritz Göttler, der mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat: „Amerikanisches Erzählen hat im 20. Jahrhundert mehr mit Schauspielerei zu tun gehabt als das Erzählen im Rest der Welt. Amerikanisches Leben ist Selbstdarstellung, eine Spiegelfechterei, die frei ist vom Zwang, sich auf eine feste Rolle festzulegen – amerikanische Neurosen sind nicht unbedingt Profilneurosen. Natürlich ist der Dude ein Egozentriker, aber bei Jeff Bridges, Jahrgang ’49, spürt man, wie das Individuum, der Ich-Sager verschwindet im Erzählen und die Grenze zwischen dem Leben und dem Spielen, vor der Kamera, sich auflöst. Ein schöner assoziativer Fluss geht durch das Buch, in dem Hollywood wirklich zu einem Zentrum des Zen wird.“ (SZ, 28./29.5.2014). Aus dem Englischen von Maria Mill. Mehr zum Buch: Details/Id/978-3-7857-6111-3

Revolver, das 30. Heft

2014.Revolver 30xSeit 15 Jahren gibt es die Zeitschrift Revolver. Sie erscheint im Verlag der Autoren (Vertrieb: edition text + kritik, München) und wird zurzeit herausgegeben von Benjamin Heisenberg, Christoph Hochhäusler, Franz Müller, Marcus Seibert, Nicolas Wackerbarth und Saskia Walker. Ihr Markenzeichen: kleines Format, relevante Beiträge. Jetzt gibt es bereits das 30. Heft. Drei Interviews stehen im Mittelpunkt. Isa Willinger hat mit der ukrainischen Filmregisseurin Kira Muratova und ihrem Mann, dem russischen Autor und Schauspieler Evgenij Golubenko, über gemeinsame Arbeitserfahrungen, speziell über Montagekonzepte und politische Hintergründe gesprochen. 2013 hat Willinger eine Murotova-Monografie publiziert. Protokolliert ist ein Gespräch von Saskia Walker mit der deutschen Regisseurin Ula Stöckl, das im Oktober 2013 im Roten Salon der Volksbühne stattgefunden hat. Ula, die in den letzten zehn Jahren an der University of Central Florida unterrichtet hat, erzählt von ihren schwierigen Erfahrungen als Frau in der Filmlandschaft der Bundesrepublik seit den 1960er Jahren, von der Ausbildung an der Hochschule für Gestaltung in Ulm bei Alexander Kluge und Edgar Reitz, von der Arbeit u.a. an den Filmen NEUN LEBEN HAT DIE KATZE, ERIKAS LEIDENSCHAFTEN, DAS GANZ PERFEKTE EHEPAAR und dem nicht realisierten Projekt „Killer Tango“, von den Problemen mit Fernsehredakteuren und von ihren Erfahrungen als Dozentin in Amerika. Daniel Kasman hat mit dem von mir sehr verehrten amerikanischen Dokumentaristen Frederick Wiseman gesprochen, der inzwischen 80 Jahre alt ist und zuletzt die Filme AT BERKELEY (2013) und NATIONAL GALLERY (2014) realisiert hat. Hier werden vor allem die technischen Veränderungen der Filmarbeit in den letzten Jahrzehnten thematisiert und die Überlegungen bei der dokumentarischen Beobachtung in Institutionen. In drei kleineren Texte äußern sich der französische Regisseur und Autor Serge Bozon („Wie einen Film enden lassen?“), der Experimentalfilmer und Tonmann Frank Bubenzer („Wohin mit der Angel?“) und die amerikanische Künstlerin Amy Lockhart („Tonaufnahmestudio aus Pappkartons“). Ein interessantes Jubiläumsheft. Mehr zur Zeitschrift: www.revolver-film.de

Michael Douglas

2014.Michael DouglasEr ist der Sohn eines berühmten Schauspielers. Das hat sein Leben geprägt, aber seine Karriere nicht beeinträchtigt. Für einen Biografen bedeutet die Vater- und Sohn-Prominenz zumindest für die ersten Kapitel eine Vergrößerung von Stoff und Spannung, zumal wenn die Eltern sich früh scheiden lassen. Der Autor Marc Eliot erzählt zunächst mehr vom Vater Kirk Douglas als von dessen Sohn Michael, aber das ändert sich schnell, wenn sich Michael als Filmproduzent emanzipiert und den Film ONE FLEW OVER THE CUCKOO’S NEST realisiert, der fünf Oscars gewinnt. Als Schauspieler profiliert er sich zunächst in der Fernsehserie THE STREETS OF SAN FRANCISCO (1972-77) und wechselt mit dem Thriller COMA zum Film. Für den ersten WALLSTREET-Film von Oliver Stone gewinnt er 1988 einen Darsteller-Oscar. Große Rollen folgen, die ihn auch international populär machen (zum Beispiel in THE WAR OF THE ROSES, BASIC INSTINCT und zuletzt in LIBERACE). Da auch das Privatleben in einer klassischen amerikanischen Filmbiografie eine Rolle spielt, ist die Lektüre durchaus unterhaltsam. Marc Eliot hat bereits Bücher über Cary Grant, Clint Eastwood und Steve McQueen geschrieben. Er ist also ein Profi. Im Herbst feiert Michael Douglas im Übrigen seinen 70. Geburtstag. Und sein Vater Kirk nähert sich den 100. Mehr zum Buch: michael-douglas-die-biografie.html