Österreichisches Filmmuseum (4)

2014.Kubelka 2Er hat, zusammen mit Peter Konlechner, 1964 das Österreichische Filmmuseum gegründet und bis 2001 geleitet. Peter Kubelka (*1934) ist Filmemacher, Kunsttheoretiker, Professor und ein legendärer Koch. Martina Kudláček, Filmemacherin, geprägt durch frühe Besuche im Österreichischen Filmmuseum und eng mit den Anthology Film Archives in New York verbunden, hat ein fast vierstündiges Porträt über Kubelka gedreht, das jetzt als Doppel-DVD in der Edition Filmmuseum erschienen ist. Wenn es nicht so lebendig wäre, könnte man es ein Denkmal nennen. Kubelka, immer im weißen Hemd, meist mit schwarzer Weste, vermittelt seine Film-Philosophie, erzählt seine Familiengeschichte, sitzt am Schneidetisch und kommentiert seine Filme, zeigt Objekte aus seinen erstaunlichen Sammlungen, hält Vorträge zur Metrik, zur Zeit, zur Sprache und zum Kochen. Kudláček ist mit ihrer Handkamera meist nahe bei ihm, und doch wackelt da nichts, weil Kubelka als Ruhepol fungiert und so viel zu sagen hat, dass man über die universellen Bezüge nur staunen kann. Gesprochen wird Englisch, es gibt keine Untertitel, weil sie das Bild zerstören würden; das lehnt Kubelka grundsätzlich ab. Zu den einmontierten Dokumenten gehören Ausschnitte aus einer amerikanischen Talkshow von 1972 (EATING THE UNIVERSE) und filmische Tagebuchskizzen von Jonas Mekas. Auch den 1970 gegründeten Anthology Film Archives ist ein Kapitel gewidmet. Den Schluss bildet – wie könnte es anders sein – die Fertigung eines Wiener Schnitzels. Die DVD ist auch ein Beitrag zum 50. Geburtstag des Filmmuseums, das in der Edition der Archive einen wichtigen Platz hat. Mehr zur DVD: Fragments-of-Kubelka.html

Robert Bresson

2014.BressonIm Berliner Arsenal beginnt heute eine Robert-Bresson-Retrospektive. Gezeigt werden alle 13 Filme, die der Regisseur zwischen 1943 und 1983 realisiert hat. Zur Eröffnung wird UNE FEMME DOUCE (1969; Foto) gezeigt, mit einer Einführung der Filmemacherin Angela Schanelec. Morgen Abend ist JOURNAL D’UN CURÉ DE CAMPAGNE (1951) zu sehen, eingeführt von Winfried Günther. Frieda Grafe: „Bresson begann als Maler. Was ihn am Kinematographen – die Bezeichnung, die sich vom Kino absetzt, übernahm er von Cocteau – so fasziniert sind die wunderbaren Möglichkeiten des technischen Mediums; die Kamera als Lupe, die Kamera, die ungerührt und ungeprägt soviel mehr registriert als das vom Denken und Konventionen befangene menschliche Auge. Er möchte Technik im Einmannbetrieb. Das Kollektiverlebnis des Filmemachens, das vielen Filmern so wichtig ist an ihrer Arbeit, interessiert ihn nicht. Vor allem soll das Kino keine Industrie sein.“ (SZ, 27. November 1980; damals lebte Bresson noch; er drehte seinen letzten Film 1983: L’ARGENT; er starb 1999). Im Arsenal zu sehen sind auch vier Dokumentationen über Bresson, darunter der Film ZUM BEISPIEL BRESSON (1967) von Theodor Kotulla, Hans Stempel und Martin Ripkens und ROBERT BRESSONS FILM „DAS GELD“ („L’ARGENT“) von Harun Farocki, Hartmut Bitomsky und Manfred Blank. Mehr zur Retrospektive: article/4790/2796.html

Österreichisches Filmmuseum (3)

Layout 1Fünfzig Objekte aus den Samm-lungen des Österreichischen Filmmuseums sind für dieses wunderbare Buch ausgewählt worden: technische Geräte, Fotos, Plakate, annotierte Drehbuchseiten, Filmstreifen. 18 Autorinnen und Autoren, in der Mehrzahl Angestellte des Museums, haben kurze Texte dazu geschrieben. Die Vielfalt des Gezeigten öffnet jedem das Herz, der in einem Filmmuseum tätig war. Es schieben sich bei mir in der Erinnerung Objekte aus den Sammlungen der Kinemathek neben die der Kollegen. Ich greife zehn Beispiele aus Wien mit besonderer Bewunderung heraus (Neid sollte in diesem Zusammenhang nicht aufkommen): 39 teils bewegliche Schiebebilder für die Laterna Magica in der Originaltruhe, 1860-1880. Kinoaushang zu METROPOLIS, 1927, handkoloriert. Storyboards und Notizen von Dziga Vertov zum MANN MIT DER KAMERA, 1929. Foto-Konvolut zu Josef von Sternbergs (verloren gegangenem) Film THE CASE OF LENA SMITH, 1929. Tagebuch von Amos Vogel, Wien 1936. Scrapbook von Ernst Marischka zu seinem Film SISSI, 1955. Mappe „New American Cinema“, Unterlagen und Dokumente, 1962-1998 (die Mappe enthält rund 600 Einzelobjekte). Autograph des Manifests „Que faire?“ von Jean-Luc Godard, 1970. Regie-Drehbuch von Michael Haneke zu seinem Film AMOUR, 2012. Das Gästebuch des Filmmuseums, ab 1987. Herausgeber des Bandes sind Paolo Caneppele, Leiter der Sammlungen des Österreichischen Filmmuseums, und Alexander Horwarth, Direktor des Filmmuseums. Von ihnen stammen auch zwei schöne Einführungstexte. Mehr zum Buch: 1386672122445#.UvETGOmPJ9M

Österreichisches Filmmuseum (2)

Layout 1Der zweite Band zum 50jährigen Bestehen des Österreichischen Filmmuseums ist eine Antho-logie mit Texten und Dokumen-ten zu seiner Geschichte, herausgegeben von Alexander Horwath unter Mitarbeit von Eszter Kondor. Mit 352 Seiten ist es der umfangreichste Band. Er enthält dreißig Originalbeiträge in Form von persönlichen Erinnerungen, Glückwünschen oder Kino-Assoziationen. Unter den Autorinnen und Autoren befinden sich Ruth Beckermann, Eileen Bowser, Paolo Cherchi Usai, Werner Dütsch, Helmut Färber (sein Text, ganz am Ende des Bandes, ist einer der schönsten), Harun Farocki, Erika und Ulrich Gregor, Eve Heller, Michael Omasta, Gottfried Schlemmer, Ulrich Seidl, P. Adams Sitney, Sissi Tax, Harry Tomicek und Ingo Zechner. Der Band dokumentiert außerdem 40 zeitgenössische Texte, zum Beispiel einen Brief von Len Lye (1964), eine Postkarte von Michael Snow (1971), einen Brief von Eric Rohmer (1972), eine Postkarte von Herbert Achternbusch (1973), einen Brief von Don Siegel (1975), eine E-mail von Ken Jacobs (2004), ein Fax von Marcel Ophüls (2010), berichtende Texte u.a. von Herbert Achternbusch, Frieda Grafe, Fritz Göttler, Enno Patalas, Bert Rebhandl, Hans Winge. Eine Chronik in Jahrzehntfolge gibt die Struktur vor und erinnert an all die Retrospektiven und Veranstaltungen, die in den vergangenen fünfzig Jahren im Filmmuseum stattgefunden haben. Martin Scorsese, dem Filmmuseum eng verbunden, hat ein Vorwort geschrieben. Und wieder bewährt sich das spezielle Format der Publikationen von Filmmuseum und Synema: 17 cm breit, 20 cm hoch. Ideal zum Blättern und Lesen. Mehr zum Buch: 1386672122438#.UvES6-mPJ9M. Morgen wird der dritte Band besprochen.

Österreichisches Filmmuseum (1)

Layout 1In Wien wird zurzeit der 50. Geburtstag des Österreichischen Filmmuseums gefeiert. Dafür gibt es allen Grund, denn in diesem Haus wird vorbildliche Arbeit geleistet, die Programme sind gut ausgedacht und originell, sie verbinden die Vergangenheit mit der Gegenwart des Films, die Sammlungen wachsen, und die internationale Anerkennung ist enorm. Zum Jubiläum hat sich das Filmmuseum eine dreibändige Festschrift geschenkt, deren Lektüre noch einmal vor Augen führt, was in den fünf Jahrzehnten geleistet wurde. Der erste Band erzählt von der Gründung und Etablierung, vor allem von der schweren Geburt. Zwei Väter haben hier Großes vollbracht: Peter Konlechner (*1936) und Peter Kubelka (*1934). Sie mussten sich in Wien gegen viele Vorbehalte durchsetzen, hatten mit der eifersüchtigen Feindschaft des Österreichischen Filmarchivs zu kämpfen und schafften es dank Energie und Kompetenz, in ihrer Stadt ein interessiertes Publikum an das Haus zu binden und international – zum Beispiel durch die schnelle Aufnahme in den internationalen Filmarchiv-Verband (FIAF) – anerkannt zu werden. Eszter Kondor (*1983) hat über die Gründung des Österreichischen Filmmuseums ihre Magisterarbeit geschrieben und war damit für den ersten Band zur Autorin prädestiniert, zumal sie seit 2009 Mitarbeiterin des Hauses ist. Ihre Recherchen sind bewundernswert, und sie hat die große Begabung, aus all den Aktennotizen, Zeitungsberichten und zum Teil spröden Dokumenten einen höchst lesenwerten Text zu formulieren, in dem man sich nicht zwischen den Fußnoten verirrt. Vorausgesetzt wird natürlich ein Interesse an Kulturpolitik, am Umgang mit Filmgeschichte und etwas Geduld mit den speziellen österreichischen Kommunikationsformen. Mitgearbeitet an der Publikation hat Alexander Horwath, der 2001 Nachfolger von Konlechner und Kubelka als Direktor des Filmmuseums wurde. Mehr zum Buch: 1386672122423#.UvESoOmPJ9M . Morgen folgt die Rezension des zweiten Bandes.

MENSCHEN UNTEREINANDER / UNTER DER LATERNE

2014.DVD.Lamprecht 1Im vergangenen Jahr sind bereits zwei Filme von Gerhard Lamprecht auf DVD in der Edition Filmmuseum erschienen: DIE VERRUFENEN (1925) und DIE UNEHELICHEN (1926). Jetzt folgen MENSCHEN UNTEREINANDER (1926) und UNTER DER LATERNE (1928). Der erste Film erzählt Geschichten aus einem „nicht uninteressanten Mietshause“, Hier leben ein Juwelier und ein Regierungs-rat im ersten Stock, über ihnen die verwitwete Hausbesitzerin und ein Beamter, darüber befinden sich eine Ballettschule und ein Heirats-vermittlungsinstitut, und unterm Dach wohnen ein armer Klavierlehrer und ein Luftballonverkäufer mit seiner Familie. Ihre individuellen Situationen werden uns vor Augen geführt. Dramatisch geht es vor allem beim Regierungsrat zu: seine Frau sitzt wegen eines Verkehrsdelikts mit Todesfolge im Gefängnis ein, bringt dort ein Kind zur Welt, wird schließlich aber begnadigt. Am Ende kauft der Juwelier das Haus und lädt zu einer Mieterversammlung ein. Viele gute Darsteller (darunter Alfred Abel, Aud Egede-Nissen, Paul Bildt, Käte Haack und Margarethe Kupfer), präzise Kameraführung (Karl Hasselmann), die Musikbegleitung kann alternativ gewählt werden: Donald Sosin oder das „ensemble mosaik“. UNTER DER LATERNE ist ein Melodram und zeigt, wie ein junges Mädchen aus gutem Hause durch die Bösartigkeit ihres Vaters aus der Bahn gerät, ihren Freund verliert und zur Prostituierten wird. Am Ende stirbt sie nach einer Auseinandersetzung mit ihrem Zuhälter. Beeindruckend gespielt (Lissy Arna als Mädchen Else, Mathias Wieman als ihr Freund, der sie verlässt, Gerhard Dammann als schrecklicher Vater, Hubert von Meyerinck als Varieté-Agent), hervorragend fotografiert (wieder: Hasselmann). Diesmal kann man zwischen Donald Sosin und der „shortfilmlivemusic“ wählen. Vor allem UNTER DER LATERNE, den ich noch nicht kannte, zeigt die Schattenseiten Berlins in den späten 1920er Jahren erstaunlich realistisch. Die Digitalisierung lässt die Bilder gut zur Geltung kommen. Mehr zur DVD: Menschen-untereinander—Unter-der-Laterne.html

Filmrezepte

2014.Filmrezepte 325 „kulinari-sche Filme“ und dazu 25 Menüs von zehn Köchen und drei Köchinnen, die sich von den Filmen haben inspirieren lassen. Also: ein Buch zur Unterhaltung mit sehr schönen Fotos von Joerg Lehmann. Dass unter den Filmen LE GRANDE BOUFFE von Marco Ferreri nicht fehlt, versteht sich von selbst. Aber man findet auch (jeweils auf einer Doppelseite mit Text und Fotos) Buñuels LE CHARME DISCRET DE LA BOURGEOISIE, Alexander Paynes SIDEWAYS, Sandra Nettelbecks BELLA MARTHA, Scorseses GOODFELLAS, Ang Lees EAT DRINK MAN WOMAN, Brad Birds RATATOUILLE, Chaplins THE GOLD RUSH, Hal Ashbys BEING THERE, Nora Ephrons JULIE & JULIA, Wes Andersons FANTASTIC MR. FOX und sechs Dokumentarfilme, darunter FOOD INC. von Robert Kenner und HOW TO COOK YOUR LIFE von Doris Dörrie. Eine durchaus originelle Filmauswahl. Auf der Küchenseite stehen u.a. Sonja Frühsammer, Michael Hoffmann, Johannes King, Kolja Kleeberg, Marco Müller, Cornelia Poletto und Tim Raue am Herd. Ihre Menüs werden jeweils auf zwei oder drei Doppelseiten präsentiert. Die Autorin Karin Laudenbach und der Filmemacher Thomas Struck (auch Sektionsleiter des „Kulinarischen Kinos“ der Berlinale) tragen die inhaltliche Verantwortung. Küche und Kino gehen da eine gute Verbindung ein. Mehr zum Buch: buecher/filmrezepte/

Auf den Spuren des DRITTEN MANNES

2014.Dritter MannEr wurde 1949 gedreht und ist wohl bis heute der berühmteste Wien-Film: DER DRITTE MANN (THE THIRD MAN) von Carol Reed nach einem Originaldrehbuch von Graham Greene mit Joseph Cotten, Orson Welles und Alida Valli, ein Kriminalfilm, zu dessen Höhe-punkten eine Verfolgungsjagd durch die Wiener Kanalisation gehört. Inzwischen gibt es in Wien ein „Dritte-Mann-Museum“, und jetzt ist im Pichler-Verlag ein kleiner Stadtführer von Alexander Glück erschienen, der den Film in eine Beziehung zur Gegenwart stellt. Er erzählt in zehn Kapiteln die Vorgeschichte des Films, seine Handlung, Kuriositäten  aus der Produktion, die Biografien der Macher, vieles über die Personen und ihre Darsteller (dazu gehörten auch Paul Hörbiger, Annie Rosar, Ernst Deutsch, Erich Ponto, Siegfried Breuer, Hedwig Bleibtreu) und die Geschichte des kleinen Jungen Hansl (dargestellt von Herbert Halbik), er informiert über die Kanalisation als Drehort, vergleicht die Orte von damals und heute, lässt die Zither erklingen, gespielt von Anton Karas, berichtet über die Nachwirkungen des Films und die „Erben“ des DRITTEN MANNES. Die Fremdenführerin Brigitte Timmermann führt Neugierige zweimal in der Woche wahlweise zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Bus zu den Drehorten des Films. Und dreimal in der Woche zeigt das Burgkino am Opernring die englische Originalfassung. Wien-Reisende mit Filminteresse sollten das Buch beim nächsten Mal im Gepäck mitnehmen. Es enthält viele Abbildungen. Mehr zum Buch: www.styriabooks.at/article/4818

Der Klang des Films

2014.KlangDie Beschäftigung mit dem Filmton ist in der letzten Zeit intensiver geworden. Ich verweise auf drei Publikationen (sounddesign-im-deutschen-spielfilm/ filmgerausch/ ton-im-dokumentar-film/) und empfehle das Buch von Peter Rabenalt mit dem Untertitel „Dramaturgie und Geschichte des Filmtons“, das kürzlich im Alexander Verlag erschienen ist. Der Autor unternimmt eine sehr anregende Reise durch die Filmgeschichte, holt sich Unterstützung in der Theorie (Kracauer, Adorno/Eisler, Arnheim), informiert über die „Stummfilm“-Zeit mit Hinweise auf die Begleitmusik (Giuseppe Becce, Werner Schmidt-Boelke, Edmund Meisel, speziell der „Fall“ PANZERKREUZER POTEMKIN) und geht auf einzelne Tonfilme sehr ausführlich ein: SOUS LE TOITS DE PARIS, M, LA STRADA, HIROSHIMA MON AMOUR). Eigene Kapitel sind Chaplin und Tati („Klingende Komik“), dem „Hollywood-Sound“, einer Reihe von Komponisten (Schostakowitsch, Rósza, Williams, Rota, Morricone, Nyman), dem Ton im Dokumentarfilm, Richard Wagner, Stanley Kubrick und Jean-Luc Godard gewidmet. Trotz vieler Zitate (es gibt 231 Quellenverweise) liest sich das Buch flüssig und ist sehr informativ. Das Titelfoto darf als bekannt vorausgesetzt werden. Mehr zum Buch: Klang_des_Films.html

40 Jahre Schirmer/Mosel

2014.SchirmerHeute wird in München der 40. Geburtstag des Verlages Schirmer/Mosel gefeiert: mit der Eröffnung der Ausstellung „Menschen vor Flusslandschaft. August Sander und die Fotografie der Gegenwart aus der Sammlung Lothar Schirmer“ in der Rotunde der Pinakothek der Moderne. Und anschließend mit einem Fest im Vorhoetzer Forum der TU München. Ich habe die Qualität der Bücher von Schirmer/Mosel immer sehr bewundert, wobei der Film im Verlagsprogramm ja eher ein Nebenschauplatz ist. Aber seit der Zusammenarbeit an dem Buch „Magnum am Set“ fühle ich mich Lothar Schirmer freundschaftlich verbunden, es war wunderbar, für ihn das Buch „Licht und Schatten“ zu machen, und es wird wohl noch die eine oder andere Publikation folgen. Natürlich sind wir heute bei der Gratulation in München dabei. Mehr zum Verlag und seiner Geschichte: www.schirmer-mosel.de/homed1/index.htm