Begierde und Schrecken

2014.BegierdeIm Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz beginnt heute die von Friedemann Beyer kuratierte Filmreihe „Begierde und Schrecken“. Es ist inzwischen schon das fünfte Stummfilmfestival in Folge mit vielen Neuent-deckungen oder in den letzten Jahren restaurierten Filmen. Eröffnet wird heute Abend mit EINE TOLLE NACHT (1926) von Richard Oswald mit Ossi Oswalda, Harry Liedtke und Kurt Gerron, einem relativ unbekannten Berlin-Film. Insgesamt werden 21 Filme gezeigt, zu den Stars gehören Conrad Veidt, Louise Brooks und Anita Berber. Als Weltpremiere wird die restaurierte und viragierte Fassung von LUCREZIA BORGIA (1922) von Richard Oswald aufgeführt. Alle Filme werden an der Kinoorgel von der Babylon-Organistin Anna Vavilkina und dem Wiener Organisten Florian C. Reithner begleitet. Mehr zur Filmreihe: stummfilme.htm

Akira Kurosawa

2014.KurosawaAkira Kurosawa (1910-1998) ist der international bekannteste japanische Spielfilmregisseur, seit er 1951 für seinen Film RASHOMON den „Goldenen Löwen“ in Venedig gewann. Drei Jahre später hat er mit DIE SIEBEN SAMURAI seinen Ruhm noch vermehrt. Sein Werk umfasst insgesamt 31 Filme. Marcus Stiglegger, hervorgegangen aus der Mainzer Filmwissenschaft, hat jetzt bei edition text + kritik eine klassische Regisseurs-Monografie zu Kurosawa publiziert, die sein Werk aus heutiger Sicht in der internationalen Filmgeschichte verortet. Stigleggers Vorteile: er hat eine große Affinität zur japanischen Kultur, er kann Handwerk und Stil eines Regisseurs beschreiben und er hatte das Gesamtwerk von Kurosawa verfügbar. Das Buch ist in fünf Kapitel strukturiert: „Kurosawas Leben“, „Kurosawas Vision des bushido“, „Kurosawas Handschrift“, „Kurosawas Themen“ und „Kurosawas Rezeption im Weltkino“. Durch konzentrierte Informationen (zum Beispiel über die engsten Mitarbeiter, mit denen der Regisseur regelmäßig zusammengearbeitet hat), durch präzise Beschreibungen von Bildern und Atmosphären, durch die Systematisierung der Stoffe und Genres gelingt Stiglegger die Würdigung eines sehr komplexen Werkes auf verhältnismäßig engem Raum; er hatte inklusive Abbildungen und Anhang gerade mal 180 Seiten zur Verfügung. Die nutzt er zur Vermittlung auch neuer Erkenntnisse. Der Verzicht auf eine „Kommentierte Filmografie“ kommt ihm dabei sehr zustatten. Mit einem Vorwort von Hyunseon Lee. Die technische Qualität der Abbildungen ist akzeptabel. Coverfoto: RAN (1985). Eine sehr empfehlenswerte Publikation zum japanischen Film und einem seiner größten Exponenten. Mehr zum Buch: ISBN=9783869163352#.U8WPrByWFgs

Stars all’italiana

2014.Stars all'itaianaEine Dissertation aus Köln (Historisches Seminar der Philosophischen Fakultät). Man spürt die große Affinität der Autorin zum Film. Sie beschäftigt sich mit „Kino und Körperdiskursen in Italien“ von 1930 bis in die 60er Jahre. Die Verehrung der großen Stars war natürlich auch ein italienisches Phänomen. Antje Dechert skizziert die historischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen und stellt vier große Persönlichkeiten des italienischen Films in den Mittelpunkt ihrer Untersuchung: Vittorio De Sica. Sophia Loren, Marcello Mastroianni und Catherine Spaak. Bei De Sica (1901-1974) geht es um seine Karriere als Schauspieler, um den „neuen Mann“ im weiblichen Blick, um die Filme GLI UOMINI, CHE MASCALZONI! (1932) von Mario Camerini, TEMPO MASSIMO (1934) von Mario Mattòli und IL SIGNOR MAX (1937), ebenfalls von Camerini. Es ist die Zeit des italienischen Faschismus. De Sica war einer der großen Stars der Jahrzehnts, bis er ab 1940 überwiegend Regie führte und zu einem Protagonisten des Neorealismus wurde. Sophia Loren (*1934) steht für die 50er Jahre. Ihr Image in Filmen wie L’ORO DI NAPOLI, LA DONNA DEL FIUME und PECCATO CHE SIA UNA CANAGLIA kombiniert eine exzessive Körperlichkeit mit einer coolen Schlagfertigkeit. Es kommt der Ruf nach Hollywood und die Rückkehr nach Italien für den wichtigen Film LA CIOCIARA von Vittorio De Sica, der von der Autorin eindrucksvoll analysiert wird. Besonders interessant finde ich das umfangreiche Kapitel über Marcello Mastroianni (1924-1996), das sich mit dem Wandel der 60er Jahre beschäftigt. Hier stehen zwei Filme von Federico Fellini im Mittelpunkt: LA DOLCE VITA und 8 ½. Die Kapitelüberschrift lautet: „Der verführte Latin Lover“. Im Schlusskapitel geht es um Catherine Spaak (*1945), den weiblichen Körper und die Jugendkultur in den Sixties. Die Autorin hat umfassend recherchiert; davon zeugen 1.129 Fußnoten. Aber sie hat vor allem eine eigene Haltung zu ihrem Thema, und das macht die Lektüre des Buches so spannend. Mehr zum Buch: http://www.boehlau-verlag.com/978-3-412-22126-3.html

Ein neuer Filmbuchverlag

2014.KöhnemannDer Mann ist mutig. Harald Mühlbeyer (*1978) hat in Mainz Filmwissenschaft studiert und mit dem Magister abgeschlossen, eine Dissertation soll noch folgen, er arbeitet als Journalist, lebt in Frankenthal und hat gerade einen neuen Filmbuchverlag gegründet. Die ersten drei Bände sind in diesem Monat erschienen. Sie sind anspruchsvoll, man kann sie als E-Book oder als Print erwerben, ihre Zielgruppe  sind offenbar Studierende der Film- und Medienwissenschaft. Der umfänglichste und für mich interessanteste Band ist die Magister-arbeit von Andreas Köhnemann im Bereich der Filmwissenschaft an der Universität Mainz. Ausgehend von der psychoanalytischen These, dass die Liebe ihrem Wesen nach dyadisch, also auf das Paar bezogen ist, untersucht er die dramaturgischen und ästhetischen Varianten, wenn eine dritte Person – Beispiel JULES ET JIM – ins Spiel kommt. Sein Filmverzeichnis nennt 52 Titel. Auf zehn Filme geht er in seinen Analysen genauer ein: TENUE DE DOIRÉE von Bertrand Blier, THE DOOM GENERATION von Gregg Araki, NETTOYAGE À SEC von Anne Fontaine, A HOME AT THE END OF THE WORLD von Michael Mayer, DARE von Adam Salky, DREI von Tom Tykwer, LES AMOURS IMAGINAIRES von Xavier Dolan, LES BICHES von Claude Chabrol, THREESOME von Andrew Flemming und GLUE von Alexis Dos Santos. Untersucht werden die ersten Begegnung, die traute Dreisamkeit, der unsichtbare Dritte, die Liebesszene, die Auseinandersetzung, das (un)happy ending. Die Szenen sind jeweils konkret beschrieben, die Erkenntnisse aufschlussreich. Ein interessanter Start für ein Verlagsprogramm. Nicht zufrieden bin ich mit den Abbildungen, sie sind in der Regel zu kontrastarm und eigentlich zu klein. Da muss noch gearbeitet werden. Auf die beiden anderen Bände komme ich noch zurück. Titelbild: Szenenfoto aus DREI von Tom Tykwer. Mehr zum Verlag auf seiner Homepage: http://muehlbeyer-verlag.blogspot.de/ / Mehr zum Buch: andreas-kohnemann-liebe-in-alle.html

Zwei Filme von Michail Kalatosow

2014.DVD.KalatosowSein bekanntester Film ist WENN DIE KRANICHE ZIEHEN (1957), der in Cannes 1958 die Goldene Palme gewann. Die wunderbare Hauptdarstellerin Tatjana Samoilowa ist gerade kürzlich verstorben. Michail Kalatosow (1903-1973) stammte aus Georgien und hat 20jährig mit der Filmarbeit begonnen. Der frühe, durchaus experimentell zu nennende dokumentarischen Spielfilm DAS SALZ SWANETIENS (1930) und der Agitationsfilm NAGEL IM STIEFEL (1932) wurden von der Zensur verboten. Sie sind jetzt erstmals in der Edition Filmmuseum als DVD zugänglich und haben in ihrer emotionalisierenden Bildsprache einen eigenen Reiz. Das brachte ihnen auch den Vorwurf des Formalismus ein. Beide Filme wirken sehr expressiv. Im Swanetien-Film geht es um die extrem schwierigen Lebens- und Arbeitsbedingungen in einer schwer zugänglichen Region. Salz ist eine Kostbarkeit. Religiöse Riten sind noch dominant. Anfangs wird mit sehr vielen Zwischentiteln gearbeitet, später stehen die Bilder im Vordergrund. Man kann wahlweise die Musik von Günter A. Buchwald oder Masha Khotimski hören, mir hat die Buchwald-Musik besser gefallen. Auch NAGEL IM STIEFEL beeindruckt vor allem durch die Bildmontagen. Das Thema Krieg und Verteidigung, auch wenn es parabelhaft dargestellt wird, zeigt viele Kanonen und den Umgang der Soldaten damit. Das wirkt ein bisschen redundant. Die Musik von Stephen Horne ist gut anzuhören. Bei der Edition haben das Filmmuseum München, das Österreichische Filmmuseum und das Georgische Nationalarchiv zusammengearbeitet. Das Booklet ist sehr informativ. Mehr zur DVD: Dzim-Svante–Sol–Svanetii—-Gvozd–v-sapoge.html

Frauenbilder im amerikanischen Film

2014.FrauenbilderEine Magisterarbeit. Nicole Phillips analysiert kurz und pointiert Frauenbilder im amerikanischen Film der letzten beiden Jahrzehnte. Sie differenziert zunächst die einzelnen Genres, unterscheidet zwischen der Herkunft der Frauen und konzentriert sich auf zehn Filme, die sie auf jeweils drei bis fünf Seiten genauer beschreibt. Dies sind: STEEL MAGNOLIAS von Herbert Ross, FRIEND GREEN TOMATOES von Jon Avnet, THE SECRET LIVFE OF BEES von Gina Prince-Bythewood, THE FIRST WIFE CLUB von Hugh Wilson, THE WOMEN von Diane English, BOYS ON THE SIDE von Herbert Ross, WAITING FOR EXHALE von Forest Whitaker und SET IT OFF von F. Gary Gray. Zu jedem Film gibt es eine Abbildung. Die Autorin benennt die aus ihrer Sicht erkennbaren Mängel einiger Filme, sie bringt vor allem im ersten Teil der Arbeit auch die Theorie ins Spiel, sie mutet dem Leser, der Leserin aber keinen größeren Diskurs zu; alles bleibt übersichtlich. Titelbild: Selbstinszenierung der Autorin im Kino „Lichtburg“ in Langen, fotografiert von Nicole Mattinger. Mehr zum Buch: frauenbilder-und-freundschaften-im-amerikanischen-film.html

Ennio Morricone

2014.MorriconeEr ist inzwischen 85 Jahre alt, wurde in den späten 1960er Jahren vor allem mit seiner Musik zu C’ERA UNA VOLTA IL WEST weltberühmt, hat über 500 Filmmusiken geschrieben und erhielt 2007 den Oscar für sein Lebenswerk. Bei edition text + kritik ist in deren neuer Reihe „FilmMusik“, herausgegeben von Guido Heldt, Tarek Krohn, Peter Moormann und Willem Strank, als Band 1 ein sehr informatives Buch über Morricone erschienen. Sergio Miceli beschreibt im Eröffnungstext „die Koexistenz der Gegensätze“ bei Morricone. Stefan Drees untersucht einige Aspekte der Zusammenarbeit zwischen Morricone und Sergio Leone. Besonders interessant, weil bisher weniger dargestellt, finde ich Roberto Calabrettos Analyse der Musik Morricone in den Filmen von Pier Paolo Pasolini. Natürlich ist seinem bekanntesten Film (s.o.) ein eigenes Kapitel gewidmet, es stammt von Tim Summers. Christiane Hausmann würdigt den Komponisten „diesseits der Filmmusik“ als Avantgardisten und Franco Saciannameo konzentriert seinen Text auf das „Concerto per Orchestra“ (1957). Ein aufschlussreiches Interview bildet den Abschluss des Bandes. In den Abbildungen dominieren die Partituren die Filmbilder. Umschlagabbildung aus UCCELLACCI E UCCELLINI von Pier Paolo Pasolini. Mehr zum Buch: ISBN=9783869162744#.U8AF0hyWGT0

Helden in Schwarz

2014.HeldenDies ist bereits der 27. Band der Schriftenreihe „Theologie und Film“, die es seit über zehn Jahren gibt. In der Regel wird jeweils eine Tagung oder ein Symposium dokumentiert. Die vorliegende Publikation entstand als Gemeinschaftsarbeit von Doktorandinnen und Doktoranden der Religions-wissenschaft in Graz, und man spürt den spirit, der dabei entstand, entfacht von den Herausgeberinnen Theresia Heimerl und Lisa Kienzl. Acht Texte fügen sich gut zusammen. Heimerl beschäftigt sich mit Priesterfiguren im Historiengenre, ein Schwerpunkt ist dabei der Film DER NAME DER ROSE. Peter Wiesflecker beschreibt die Figur des Don Camillo, verkörpert von dem französischen Schauspieler Fernandel, als Urvater des Priesters im Unterhaltungsfilm. Christian Hatzenbichler widmet sich dem britischen Pater Brown und seinen Erben. Kathrin Trattner rekapituliert verbotene Liebschaften und andere Unkeuschheiten von DIE DORNENVÖGEL bis BRAUNSCHLAG. Ein besonders spannender Text stammt von Matthias C. Steiner über Priester im Horrorfilm. Christiane K. Schachner referiert über den Priester als religiösen Experten im Mystery-Film. Originell ist der Text der beiden Herausgeberinnen über Priester in Komödien („Kirchentreuer Humor“). Lisa Kienzl schließt den Band mit Beispielen für die Figur des Priesters als emotionales Verkaufsargument in kommerziellen Werbespots ab. Die kleinen, aber technisch guten Abbildungen sind hilfreich. Umschlagfoto: THE DA VINCI CODE – SAKRILEG (2006) von Ron Howard. Mehr zum Buch: helden-in-schwarz.html

Manifest der Anonymen Schauspieler

2014.FrancoSeine Darstellung des Bergsteigers Aron Ralston in dem Film 127 HOURS von Danny Boyle hat mich sehr beeindruckt, aber bei der Oscar-Verleihung hatte er gegen Colin Firth keine Chance. James Franco (*1978) ist ein großer Schauspieler, arbeitet auch als Bildender Künstler (im vergangenen Jahr war eine Ausstellung von ihm in Berlin zu sehen) und als Schriftsteller. Auf sein Buch „Manifest der anonymen Schauspieler“ hat mich eine Kritik von Fritz Göttler in der SZ neugierig gemacht. Ich zitiere daraus eine Passage: „Einen Roman nennt Franco sein Buch ‚Anonymous Actors’, aber das ist es natürlich gerade nicht. Der Titel suggeriert Schauspielerei als Defekt, als Krankheit, die es zu kurieren gilt – das Ganze spielt sich ab im Schatten des Actors Studio, von Tennessee Williams, Brando und Steve McQueen, und die pragmatischen Ratschläge – die zwölf Schritte, die zwölf Traditionen des anonymen Schauspielers – schrammen so nah am Tautologischen vorbei wie in Europa einst Surrealismus und Situationismus. Von Typen wird erzählt, für die sich Lektionen der Schauspielschule vermengen mit privaten Obsessionen, das bringt einen zu öden Jobs bei McDonald’s und endet gar in nackter Prostitution, und James Franco lässt das richtig scheußlich werden. Er bleibt auch hier der penetrante Agent Provocateur in eigener Sache, naiv und abgebrüht, gnadenlos gebasht für seine Film-, Literatur-, Uni- und Museumsauftritte.“ (SZ, 28./29.5.2014). Trotz mancher Redundanzen lesenswert. Mehr zum Buch: Id/978-3-8479-0567-7

Volker Koepp (2)

2014.DVD.Koepp 214 Filme aus den Jahren 1970 bis 1987 auf zwei DVDs. DAS WEITE FELD (1976) war, wenn ich mich richtig erinnere, der erste Film von Volker Koepp, den ich gesehen habe, bei der Dokumentarfilmwoche in Leipzig. Er gehört ins Kapitel „Land-schaften“, verbindet Arbeitsbeobachtungen in der Landwirtschaft in dem kleinen Städtchen Häsen mit Rückblicken in die Geschichte. Sommer, Herbst, Winter, Frühling. Gedreht in 35mm/Farbe, an der Kamera stand Christian Lehmann. „Ein typischer Koepp-Film“, denkt man sofort. Auch HÜTES-FILM, ein Jahr später entstanden, gehört dazu. Zwei Schwestern erzählen von der Geschichte eines Dorfes in der Vorderrhön und kochen Klöße. Die Filme dauern jeweils um die 30 Minuten. Andere Titel sind AM FLUSS, IN RHEINSBERG, AN DER UNSTRUT, FEUERLAND. Immer geht es um gelebte Geschichte. Das ist natürlich auch die Basisthema der „Porträts“. Sie beginnen mit dem ältesten Film, JUNGE LEUTE aus dem Jahr 1970. Wir werden konfrontiert mit Hilde, einem Lehrling im Chemiekombinat Bitterfeld, mit Klaus, Lothar und Volker, drei jungen Arbeitern im Braunkohlentagebau, und mit Heidrun, die an der Technischen Universität in Dresden studiert. Alle wirken motiviert und optimistisch. Widersprüche gibt es noch nicht. Die verbindende Musik vermittelt den flotten Klang jener Jahre. Besonders gefallen hat mir der Filmessay über den Regisseur Slatan Dudow. Am Drehbuch hat damals der Filmhistoriker Wolfgang Gersch mitgearbeitet. Ein Film ist dem Dichter und kommunistischen Aktivisten Erich Weinert gewidmet (ER KÖNNTE JA HEUTE NICHT SCHWEIGEN, 1975). Alle Porträtfilme wurden in schwarzweiß gedreht. Ein informatives Booklet wie schon bei den WITTSTOCK-Filmen. Kompliment an Absolut Medien für die Koepp-Edition! Mehr zur DVD: 1585&list=thema&list_item=53