Medialität der Mise-en-scène

Eigentlich ein Wahnsinn: Ein 900-Seiten-Buch über den Be-griff „Mise-en-scène“, ange-wandt auf den Film speziell der 1950er Jahre. Es geht um die Konstitution des Raumes für die Kamera und die Auflösung des Raumes in der Zeit. Einerseits bewegt sich Ivo Ritzer in seiner Habilitationsschrift im theore-tischen Bereich von Definitio-nen und historischen Deutun-gen. Andererseits werden die „Mavericks“ der 1950er Jahre zwischen Classic Hollywood und New Hollywood sehr beein-druckend in Erinnerung gerufen. Im Mittelpunkt stehen zwölf Regisseure und eine Regisseurin: Robert Aldrich, Jack Arnold, Budd Boetticher, John Frankenheimer, Sam Fuller, Phil Karlson, Joseph H. Lewis, Gerd Oswald, Don Siegel, Andre de Toth, Jacques Tourneur, Paul Wendkos und Ida Lupino. Ein eigenes Kapitel ist Nicholas Ray gewidmet. Die Unterschiedlichkeit der Genres wird natürlich berücksichtigt. Auch die Veränderungen von Schwarzweiß zu Farbe und die Öffnung der Leinwand in die Breite spielen eine Rolle. Originalschauplätze und Studiobauten werden spezifiziert. Fernsehfilme erhalten eine Gleichberechtigung mit Kinofilmen, sie wurden damals von vielen der genannten Regisseure realisiert. Besonders gut gefallen hat mir das Unterkapitel über die Tiefenschärfe bei der Mise-en-scène (S. 375-441), in dem der Autor sich von der wissenschaftlichen Literatur weitgehend freimacht und eigene Beobachtungen formuliert. Speziell das Kapitel „Form/Inhalt. Zum cinephilen Diskurs der Mise-en-scène“ wird sehr von Zitaten beherrscht. Insgesamt gibt es 1.496 Quellenverweise. Das macht die Lektüre nicht einfach, aber eine Habilitationsschrift stellt eben besondere Ansprüche. Immer dann, wenn Ivo Ritzer konkret Sequenzen beschreibt, bekommt sein Text individuelle Kraft. Das Vorwort stammt von Elisabeth Bronfen. Mit 590 Abbildungen in Schwarzweiß und Farbe in meist guter oder zumindest akzeptabler Qualität. Mehr zum Buch: book/9783658135690

Wer beherrscht die Medien?

Für die Größe der Medien-konzerne sind nackte Zahlen entscheidend: ihre jährlichen Umsätze. Die Veränderungen wirken ziemlich dramatisch. 2005 hießen die weltweit größten Fünf: 1. Time Warner Inc., 2. Walt Disney Comp., 3. Viacom Inc./CBS Corp., 4. News Corp. Ltd., 5. Bertelsmann SE & Co. Im vergangenen Jahr 2016 war die Reihenfolge: 1. Alphabet Inc. (mit Google), 2. Comcast Corp., 3. Walt Disney Comp., 4. News Corp., 5. AT&T Entertainment Group. Apple liegt auf Platz 9, Facebook auf Platz 13. Bertels-mann ist auf Platz 11 abgerutscht. Das Buch von Lutz Hachmeister und Till Wäscher über die fünfzig größten Medien- und Wissenskonzerne ist beeindruckend in der Faktensammlung und lesenswert dank der konkreten Texte. Auf insgesamt 460 Seiten wird jeder Konzern mit einem kurzen Überblick vorgestellt, mit seinen Basisdaten und dem verantwortlichen Management, dann folgen Texte zu Geschichte und Profil, zu Geschäftsfeldern und aktueller Entwicklung. Ein Einleitungstext der Herausgeber reflektiert über die aktuelle Bedeutung der Wissens- und Datenkonzerne, ein zweiter Text – von Lutz Hachmeister – erinnert an die Situation 2005: „Die Kulturen der Medienkonzerne“. Unter den Konzernporträts fand ich Time Warner, Sony, Apple, Vivendi, Microsoft, BBC und ARD (Plätze 28 und 29), Netflix, Amazon (Platz 33), Yahoo und Nintendo besonders interessant. Über die Plätze 51 bis 100 informiert eine spezielle Tabelle. Springer liegt auf Platz 52, ProSiebenSAT1 auf 53, Bauer Media auf 71, Hubert Burda auf 72, das ZDF auf 74, Georg von Holtzbrinck auf 83. Und natürlich gibt es Konzerne auch in China, Indien, Skandinavien oder Großbritannien. Man kann beim Lesen auf eigenen Wegen die Welt durchqueren. Und macht sich am Ende Gedanken, wie die Situation in zehn Jahren sein wird. Erschienen im Herbert von Halem Verlag. Mehr zum Buch: wer-beherrscht-die-medien/

Hollywood erzählt Mythen

Für junge, unerfahrene Autorinnen und Autoren enthüllt Jürgen Moh-ring, Absolvent der Filmhochschule in Babelsberg, „Das Geheimnis erfolgreicher Liebesgeschichten“, die Kraft der Mythen. Es geht um zwanzig mythische Themen (zum Beispiel verbotene Liebe, Obses-sion, Trennungsduell, die zweite Chance, schwierige Partnerwahl, den Geliebten in Not zu retten), um mythische Figuren, Motivations-mythen, mythische Eigenschaften, mythische Handlungen, mythische Gegenstände, mythische Orte und am Ende um das mythische Erzähl-modell. In Struktur und Sprache ein Lehrbuch. Am Ende jedes Unterkapitels wird auf Filmbeispiele verwiesen. Die 113 Filmtitel schlagen einen zeitlichen Bogen von 1930 (DER BLAUE ENGEL) bis 2015 (FIFTY SHADES OF GREY). Im Schlusswort steht der Satz „Mythen sind vor allem Geschichten, die sich bewährt haben.“ Sieben Bücher werden als weiterführende Literatur empfohlen, darunter die „Poetik“ des Aristoteles, die Bibel in der Übersetzung von Martin Luther und „Das Drehbuch“ von Syd Field. So ein Buch/Text lebt offenbar von Reduktionen. Mehr zum Buch: mythen-paperback-89676/ 

DER REST IST SCHWEIGEN (1959)

„frei nach motiven aus shake-speares ‚hamlet’“, heißt es im Vorspann. Helmut Käutner hat sich aus dem Drama personale Konstellationen und spezifische Handlungselemente geholt, und der Titel zitiert die letzten Worte des Helden. Käutners Hamlet-Figur bleibt allerdings am Leben. Der Philosophie-Dozent John H. Claudius kehrt zu Beginn des Films am Ende der 1950er Jahre aus Amerika in seine Heimat Deutschland zurück. Er ist Erbe der Claudius-Stahlhütte, sein Vater soll bei Kriegsende von einem Bombenangriff getötet worden sein. Aber John vermutet, dass ihn sein Onkel Paul umgebracht hat. Seine Mutter Gertrud hat inzwischen Paul geheiratet. John versucht mit allen Möglichkeiten, den Mord an seinem Vater zu beweisen. Ophelia heißt hier Fee, ist Tochter eines Arztes und wohnt in einem Blumenhaus. Sie wird am Ende in die Psychiatrie gebracht. Eigentlich hatte sich Käutner Montgomery Clift, Gustaf Gründgens und Marlene Dietrich für die Hauptrollen erhofft, aber das hat dann nicht geklappt. Hardy Krüger spielt den Heimkehrer John mit großer Verve, Peter van Eyck und Adelheid Seeck agieren als Paul und Gertrud eher zurückhaltend, Ingrid Andree als Fee setzt vor allem auf die Wirkung ihrer Augen. Der Film ist ziemlich dialoglastig, obwohl Igor Oberberg beeindruckende Schwarzweiß-Bilder aus dem winterlichen Ruhrgebiet rund um die Gutehoffnungshütte aufgenommen hat. Die Claudius-Villa wurde von Herbert Kirchhoff und Albrecht Becker stilsicher gebaut und eingerichtet. Bei den Filmjuwelen ist jetzt eine DVD des Films erschienen. Mit einem informativen Booklet von Dominik Starck. Mehr zur DVD: 22filmjuwelen%22

Disneys Welt

Richard Schickel war von 1965 bis 2009 Filmkritiker des Time magazine und hat Biografien über D. W. Griffith, Marlon Brando, Clint Eastwood und Elia Kazan publiziert. Sein erstes Buch erschien 1968: „The Disney Version. The Life, Times, Art and Commerce of Walt Disney“, eine sehr sachkundige aber auch kritische Publikation über den Erfinder von Mickey Mouse und Donald Duck, den Produzenten weltweit erfolgreicher Anima-tionsfilme und den Gründer von Disneyland in Anaheim und Orlando. Walt Disney war zwei Jahre zuvor im Alter von 65 Jahren an Lungenkrebs gestorben. 1997 erschien Schickels Buch in einer Neuauflage, die erstmals auch ins Deutsche übersetzt und vom Kadmos Verlag publiziert wurde. Nach zwanzig Jahren ist das inzwischen vergriffene Buch wieder präsent, und das ist sehr zu begrüßen. Die elf Kapitel haben die vielver-sprechenden Überschriften „Eine vorläufige Bilanz“, „Das Land, das Disney prägte“, „Von Kansas City nach Los Angeles“, „Zurück an den Zeichentisch“, „Eine Maus kommt zur Welt“, „Jeder wird einmal erwachsen“, „Disneys Torheit“, „Wirre Zeiten“, „Die lange Pause“, „Disneys Land“, „Eine Schlußbilanz“. Disneys Lebens-geschichte wird vom Autor eng verknüpft mit künstlerischen, ökonomischen, sozialen und politischen Fakten, so dass ein Panorama der Zeit und der amerikanischen Filmgeschichte entsteht, in dem die Hauptfigur sehr differenziert dargestellt wird. Auch die zahllosen von Disney produzierten Filme werden von Schickel unterschiedlich bewertet. Ein sehr lesenswertes Buch. Der Autor Richard Schickel ist im Februar 2017 in Los Angeles gestorben. Coverfoto: Walt Disney und Wernher von Braun. Mehr zum Buch: disneys-welt-4576.html

Systemwechsel

Der Band dokumentiert die Referate einer Tagung, die im Juli 2015 an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg statt-gefunden hat. Das Thema war die Darstellung Ostmitteleuro-pas im Gegenwartsfilm, gesehen aus der Perspektive der Film-wissenschaft, deutschen und slawischen Literaturwissen-schaft, Kunstgeschichte, Kultur-geschichte, deutschen und slawischen Sprachwissen-schaft. Zu lesen sind zehn interessante Texte. Die Kulturwissenschaftlerin Andrea Stänicke sieht Krzysztof Kieslowskis Film DIE ZWEI LEBEN DER VERONIKA als politische Allegorie. Die Musikwissenschaftlerin Natalia Fuhry beschäftigt sich mit Polens Geschichte in den Filmen von Andrzej Wajda. Der Historiker Christoph Kienemann reflektiert über den Mythos Widerstand im polnischen und deutschen Gegenwartsfilm. Die Film- und Literaturwissenschaftlerin Corina Erk richtet den Blick auf das transkulturelle Gedächtnis im Film Ostmitteleuropas am Beispiel von IDA (Regie: Pawel Pawlikowski) und RUN, BOY, RUN (Regie: Pepe Danquart), beide aus dem Jahr 2013. Die Sprachwissenschaftlerin Anna-Maria Meyer untersucht die Rolle der Sprache in acht Spielfilmen aus den Jahren 1991-2008, die die polnische Auswanderung nach Westeuropa und in die USA thematisieren. Die Filmwissenschaftlerin Patricia Pfeifer denkt nach über zwiegespaltene Körper im Young Hungarian Cinema. Die Medienwissenschaftlerin Meike van Hoorn und die Slowakistin Miroslava Kysel’ová geben einen Überblick über Europa und Nationalität im slowakischen Dokumentarfilm. Die Literaturwissen-schaftlerin Katja Freise fragt, ob ostmitteleuropäische Filme anders sind. Ihre Filmbeispiele stammen aus der Kurzfilmreihe „Europäische Visionen“. Bei der Filmhistorikerin Blazena Radas geht es um Selbst- und Fremdbilder im kroatischen Film der Gegenwart. Von dem Slawisten Franz Schindler stammt ein Beitrag über männliche Homosexualität in der zeitgenössischen Kinematografie Polens, Tschechiens und Ungarns. Mit Abbildungen in guter Qualität. Coverfoto: OSADNE von Marko Skop. Mehr zum Buch: 530-systemwechsel.html

Der Kameramann Robby Müller

Heute Abend wird im Museum für Film und Fernsehen am Potsdamer Platz eine Ausstel-lung über den Kameramann Robby Müller eröffnet: „Master of Light“. Sie war im vergangenen Jahr im Filmmuseum Amster-dam zu sehen. Robby Müller (*1940) war bei vielen inter-national bekannten Regisseuren der Director of Photography, u.a. bei Peter Bogdanovich, William Friedkin, Barbet Schroeder, Jim Jarmusch, Andrzej Wajda, Lars von Trier und vor allem bei Wim Wenders. Seine Bilder haben eine große Intensität, sie geben den Schauspielerinnen und Schauspielern den notwendigen Raum, sie bleiben in Erinnerung. Er hat viele Preise gewonnen, auch den „Marburger Kamerapreis“ (2003); die in diesem Zusammenhang von Rolf Coulanges, Michael Neubauer, Karl Prümm und Peter Riedel herausgegebene Publikation „Die lyrische Leinwand“ würdigt seine herausragende Arbeit. In der Ausstellung werden Filmausschnitte, Interviews mit Regisseuren, Dokumente aus Müllers Privatarchiv und Polaroidfotos vom ihm präsentiert. Im August ist im Kino Arsenal eine Reihe mit sechs Filmen zu sehen, bei denen Robby Müller die Kamera geführt hat. Die Ausstellung ist bis zum 5. November zu sehen. Mehr zur Ausstellung: robby-mueller

Der Komponist Erich Wolfgang Korngold

Er war der Sohn eines Musik-kritikers in Wien, galt als musikalisches Wunderkind, komponierte mit elf Jahren ein pantomimisches Ballett und hatte 1920 mit der Oper „Die tote Stadt“ einen großen Erfolg. Erich Wolfgang Korngold (1897-1957) emigrierte 1935 nach Hollywood und schrieb dort die Musik zu mehr als zwanzig Filmen. Zweimal gewann er einen Oscar: 1937 für ANTHONY ADVERSE, 1938 für THE ADVENTURES OF ROBIN HOOD. Ab 1946 widmete er sich vornehmlich der absoluten Musik. 1924 hatte er in Wien die Sängerin Luise („Luzi“) von Sonnenthal geheiratet, die ihn durch sein Leben begleitete. Von diesem Leben erzählen die 206 Briefe, die Lis Malina jetzt im Mandelbaum Verlag herausgegeben hat. Es sind Briefe aus der Zeit von 1907 bis 1996, in der Mehrzahl in familiärem Zusammenhang geschrieben, die uns einen Blick in das Auf und Ab einer Künstlerexistenz gestatten, geprägt durch den Wechsel aus Europa nach Amerika. Vor allem die Korrespondenz zwischen Erich und Luzi, wenn er beruflich unterwegs ist, hat berührende Momente. Eine zwiespältige Rolle spielt der Vater Julius Korngold, der mit seiner Schwiegertochter viele Konflikte hatte. Natürlich ist auch die Musikwelt präsent mit Briefen von/an Bruno Walter, Richard Strauss, Lotte Lehmann, Giacomo Puccini, Arnold Schönberg, Marcel Prawy oder Igor Strawinsky. Eine enge Verbindung gab es zwischen Luzi Korngold und Alma Mahler-Werfel. Der Anhang enthält eine wunderbare Karikaturenfolge von Luzi über Max (Reinhardt) und Erich (Korngold) im Wilhelm Busch-Stil. Die Herausgeberin hat mit Kommentaren zu den Briefen, einem Glossar, einer Zeittafel und einem Werkverzeichnis hervorragende editorische Arbeit geleistet. Abbildungen in guter Qualität. Mehr zum Buch: 737&menu=buecher

Berlin in den 1920er-Jahren

Sehr sachkundig führt uns der Herausgeber Rainer Metzger, Kunst-historiker in Karlsruhe, in seinem einleitenden Essay durch Berlins Kulturszene der Weima-rer Republik. In 31 Ein-zeltexten von Ralf Bur-meister, Maik Novotny und Ulrike Zitzlsperger werden dann Werke der Architektur, der Bilden-den Kunst, der Fotografie und des Film vorgestellt, zum Beispiel das Große Schauspielhaus von Hans Poelzig, die Hufeisensiedlung Britz von Bruno Taut, Berolinahaus und Alexanderhaus am Alexanderplatz von Peter Behrens, das Columbushaus von Erich Mendelsohn, Bilder von Hannah Höch, Otto Dix, George Grosz und Käthe Kollwitz, ein Foto von Lotte Jacobi („Hände an der Schreibmaschine“), ein Buchumschlag von Georg Salter („Berlin Alexanderplatz“ von Alfred Döblin). Die drei beispielhaften Filme sind METROPOLIS von Fritz Lang, BERLIN. DIE SINFONIE DER GROSSSTADT von Walther Ruttmann und DER BLAUE ENGEL von Josef von Sternberg. Als Einführung in diese Zeit durchaus akzeptabel und sehr preiswert (9,99 €). Coverabbildung: „Bildnis der Journalistin Sylvia von Harden“ von Otto Dix. Mehr zum Buch: berlin_in_den_1920er_jahren.htm

Zwei Western

Andre de Toth (1913-2002), geboren in Ungarn, war einer der interessanten Regisseure der 1950er und 60er Jahre. Er hat vor allem Western und Krimi-nalfilme gedreht. CARSON CITY (1952, deutsch: SABOTAGE) erzählt eine Geschichte vom Eisenbahnbau in Nevada. Protagonist ist der Ingenieur Jeff Kincaid (Randolph Scott), der sich gegen die Intrigen des Minenbesitzers Jack Davis (Raymond Massey) durchsetzt und für sichere Gold- und Silbertransporte sorgt, die bisher mit der Postkutsche erfolgt sind. Wir erleben die Geschichte der Entlarvung eines Ehrenmannes, dem wir als Zuschauer von Anfang an nicht trauen. Frauen spielen in diesem Zusammenhang eher eine Nebenrolle. Die DVD ist kürzlich bei SchröderMedia erschienen, man kann den Film in deutscher und englischer Sprache sehen. Mehr zur DVD: Carson+City+&x=0&y=0

Anthony Mann (1906-1967), geboren in San Diego, war einer der großen Regisseure des ame-rikanischen Kinos der 1950er und 60er Jahre. Sein Genre war der Western, auch wenn man nicht vergessen darf, dass er 1954 die GLENN MILLER STORY gedreht hat. Er starb 1967 während der Aufnahmen zu A DANDY IN ASPIC in Berlin. THE TIN STAR (1957, deutsch: DER STERN DES GESETZES), nach einem Drehbuch von Dudley Nichols, erzählt die Geschichte des Kopfgeldjägers Morg Hickman (Henry Fonda), der dem unerfahrenen Sheriff Ben Owens (Anthony Perkins) zur Seite steht, als der beliebte Doc McCord (John McIntire) ermordet wird. Am Ende kann Hickman den Ort verlassen, weil Owens sich dort positioniert hat. Starker Cast, beeindruckende Kameraführung (Loyal Griggs), wunderbare Musik (Elmer Bernstein). Auch diese DVD gibt es bei SchröderMedia. Mehr zur DVD: Stern+des+Gesetzes&x=16&y=5