OLLE HENRY (1983)

Berlin 1947. Henry Wolters ist ein ehemaliger Profiboxer, der im Zweiten Weltkrieg seinen Beruf aufgegeben hat, ohne Alternativen zu kennen. Bei einer Hamsterfahrt fällt er aus dem Zug und landet, das ist sein Glück, bei dem Animiermäd-chen Xenia, die in einem ausrangierten Waggon auf einem Abstellgleis lebt. Sie kümmert sich um ihn, sein Comeback beginnt in einer Rummelplatzbude, er steigt wieder ins Profigeschäft ein, aber der erste Kampf endet mit einer schlimmen Niederlage. Xenia bleibt an seiner Seite, auch wenn Henry nicht wieder boxen wird. Ulrich Weiß (*1942) hat diesen DEFA-Film 1983 nach einem eigenen Drehbuch inszeniert, die Geschichte wird mit viel Empathie erzählt, die Zeitatmosphäre ist präsent. Star des Films ist natürlich Michael Gwisdek als Boxer Henry, immer schwankend zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Xenia wird von der attraktiven Ungarin Anikó Sáfár gespielt, in Nebenrollen sind Hermann Beyer, Ursula Karusseit und Ulrich Mühe zu sehen. Bei Icestorm/Spondo ist jetzt eine DVD des Films erschienen, die Bildqualität – HD remastered – finde ich beeindruckend. Zum Bonus-Material gehört die Dokumentation BERLIN IM AUFBAU von Kurt Maetzig (1946, 22 Minuten). Mehr zur DVD: olle-henry.html

„Rimini“ von Sonja Heiss

Sonja Heiss (*1976) ist Filme-macherin, sie hat die HFF in München absolviert. Ihren Film HEDI SCHNEIDER STECKT FEST mit Laura Tonke schätze ich sehr. Jetzt hat sie bei Kie-penheuer & Witsch ihren ersten Roman veröffentlicht. Er erzählt die Geschichte der Familie Armin aus vier Perspektiven, aus der Sicht des Vaters Alexander, der Mutter Barbara, des Sohnes Hans und der Tochter Masha. Rimini war das Ziel der Hoch-zeitsreise von Alexander und Barbara, das ist inzwischen über vierzig Jahre her. Dass in Rimini etwas sehr Spezielles passiert ist, erfährt man erst relativ spät. Inzwischen sind Alexander und Barbara Armin Rentner, sie wohnen in Frankfurt und erleben dort einen schwierigen Alltag. Hans ist Anwalt in München, er führt eine konfliktreiche Ehe mit der Wirtschaftsjournalistin Ellen, die Tochter Lou ist sieben, der Sohn Leo fünf. Zu einer Schlüsselfigur wird für ihn die Psychoanalytikerin Maria Mandel-Minkic, mit der er intensive Gespräche führt. Masha ist eine mäßig erfolgreiche Schauspielerin in Berlin, 39 Jahre alt und sehnt sich nach einer Beziehung, aus der noch ein Kind geboren werden könnte. Das geschieht auch ganz am Ende des Romans. Der Weg dorthin ist für alle Beteiligten mühsam, der Vater Alexander, das erfahren wir gleich zu Beginn, stirbt. Sonja Heiss ist eine hervorragende Erzählerin, ihre Dramaturgie mit den wechselnden Perspektiven schafft Spannung, es gibt viele tragikomische Momente, die Dialoge sind pointiert. 400 Seiten, deren Lektüre sich lohnt. Mehr zum Buch: 978-3-462-05044-8/

Filmexil Sowjetunion

Das Filmexil Hollywood ist relativ gut erforscht, was man zuletzt bei der Publikation „Continental Strangers – German Exile Cinema 1933-1951“ von Gerd Gemünden (2014) feststellen konnte. Über deutsche Emigranten in der sowjetischen Filmproduktion der 1930er und 40er Jahre ist deutlich weniger veröffentlicht worden. Mit seinem jetzt bei der edition text + kritik erschienenen Buch hat Christoph Hesse eine neue Basis geschaffen. In zwanzig Kapiteln beschäftigt er sich sehr differenziert mit seinem Thema. In einer ersten Ankündigung des Verlages war noch von ca. 400 Seiten die Rede. Jetzt sind es 670 geworden. Da die Zahl der Abbildungen sehr begrenzt ist, hat man eine große Textmenge zu bewältigen. „Vorläufige Instruktionen“ nennt sich das erste Kapitel, das sich mit dem Filmexil insgesamt beschäftigt und immerhin 58 Seiten umfasst. Drei Kapitel sind den großen Filmen gewidmet, die von Deutschen in der Sowjetunion realisiert wurden. DER AUFSTAND DER FISCHER (1931-34) von Erwin Piscator, produziert von der Firma Meschrabpom, KÄMPFER (1935/36) von Gustav von Wangenheim, produziert in deutscher Sprache, und PROFESSOR MAMLOCK (1938) von Herbert Rappaport, gedreht für die Firma Lenfilm in russischer Sprache. In sechs Kapiteln geht es um Personen, die vor allem in den 1930er Jahren eine Schlüsselrolle im Moskauer Exil spielten: „König der Ostjuden: Alexander Granach“, „Heinrich Heine rettet Heinz Goldberg“, „Mann im Hintergrund: Hans Rodenberg“, „Piscators langer Abschied“, „Auf dem Korridor“ (Friedrich Wolf, Béla Balázs, Erwin Sinkó, Wolfgang Duncker), „Letzte Zeugen“ (Heinrich Greiff, Hans Klering). Es gab „Zaungäste in der Dämmerung“ (die Moskau-Besucher Max Ophüls und Ernst Lubitsch); und: „Brecht bleibt draußen“. Gegen Ende stehen Nachrufe auf Walter Rauschenbach, Ernst Mansfeld, Carola Neher, Susanne Leonhard, Ernst Ottwald, Alexander Granach, Hans Hauska, Bruno Schmidtsdorf, Helmut Damerius, Wolfgang Duncker (der Filmkritiker Mersus). Sie wurden verhaftet und zum Teil hingerichtet. Christoph Hesse hat hervorragend recherchiert, viele Fußnoten begleiten den Text, der auch durch ein Personenregister erschlossen ist. Mehr zum Buch: 9783869165523

Lust und Laster

Sexualität spielt – wie Gewalt und Kriminalität – im Film seit über 100 Jahren eine große Rolle. Ihre un-mittelbare Darstellung wird durch Zensurbestimmungen einge-schränkt, aber in den letzten Jahr-zehnten hat eine große Enttabuisie-rung stattgefunden. Das Buch „Lust und Laster“, herausgegeben von Parfen Laszig und Lily Gramatikov, kommentiert in 32 Texten Filme, in denen sexuelles Begehren eine zentrale Rolle spielt. Die Autorinnen und Autoren sind überwiegend im Bereich der Psychoanalyse tätig. Die Filme stammen aus der Zeit zwischen 1966 und 2015, werden weitgehend in chronologischer Reihenfolge vorgestellt und repräsentieren ein internationales Spektrum. Zehn Texte haben mir besonders gut gefallen: Franziska Lamott und Michael Astroh über BELLE DE JOUR von Luis Buñuel, Jann Schlimme über IM REICH DER SINNE von Nagisa Oshima, Ilka Quindeau über INTIMACY von Patrice Chéreau, Mechthild Zeul über LA MALA EDUCACIÓN von Pedro Almodóvar, Susann Heenen-Wolff über IRINA PALM von Sam Gabarski, Susanne Benzel, Vera King und Julia Schreiber über LIEBESLEBEN von Maria Schrader, Gerhard Bliersbach über WOLKE 9 von Andreas Dresen, Parfen Laszig über SHAME von Steve McQueen, Joachim Küchenhoff über NYMPHO-MANIAC I & II von Lars von Trier, Beate West-Leuer über LA VIE D’ADÈLE von Abdellatif Kechiche. Die Texte sind immer gut strukturiert, es gibt Abbildungen (Fotos, Plakat), Literaturhinweise, Internetquellen, Credits und Vermerke über die Verfügbarkeit auf DVD. Zwei Geleitworte leiten den Band ein, sie stammen von der Filme-macherin Angelina Maccarone und dem Film- und Kulturwissen-schaftler Marcus Stiglegger. Ein beeindruckendes Buch. Mehr zum Buch: 9783662537145

Zwei Western

Immer wieder kann man in der Reihe der „Western-Legenden“ von Koch Media Entdeckungen machen. Die beiden Filme, die jetzt als DVD erschienen sind, kannte ich bisher nicht. DER GROSSE ZUG NACH SANTA FÉ (1951, Originaltitel: CATLLE DRIVE) von Kurt Neumann erzählt die Geschichte des 14jährigen Chester Graham, der während einer Zugreise in den Westen von seinem Vater getrennt und von dem Cowboy Dan Mathews gefunden wird. Zusammen mit einer Rinderherde, in Gemeinschaft mit anderen Cowboys macht Chester soziale Erfahrungen, die ihn sympathisch und erwachsen werden lassen. Am Ende findet er in Santa Fé seinen Vater wieder. Dean Stockwell, damals noch ein Kinderdarsteller, spielt Chester Graham, Joel McCrea den väterlich handelnden Cowboy Dan. Frauenfiguren gibt es nicht, nur auf einem Foto zeigt Dan dem Jungen seine Verlobte (abgebildet ist dort McCreas Ehefrau Frances Dee). Das alles klingt pädagogisch wertvoll, ist aber spannend erzählt und dauert nur 77 Minuten. Das sehr informative Booklet – mit ausführlichen Hinweisen auf den Regisseur Kurt Neumann – stammt von Thorsten Hanisch. Mehr zur DVD 1: id=1020392&nav1=FILM

DER EISERNE KRAGEN (1962, Originaltitel: SHOWDOWN) von R. G. Springsteen erzählt die Geschichte der beiden Cowboys Chris Foster und Bert Pickett, die in die Gewalt des Gangsters Lavalle geraten und sich zunehmend in Geldaktionen verstricken, bei denen Picketts Freundin Estelle schließlich eine dubiose Rolle spielt. Audie Murphy ist der Cowboy Foster, Charles Drake sein Freund Pickett, Kathleen Crowley das Mädchen Estelle und Harold J. Stone der Gangster Lavalle. Der Film wurde in Schwarzweiß gedreht, die Bildqualität der DVD ist gut. Das Booklet stammt wieder von Thorsten Hanisch und enthält interessante Informationen über den Drehbuchautor Ric Hardman, der für diesen Film das Pseudonym Bronson Horwitzer benutzte. Ein spannender 79-Minuten-Film. Mehr zur DVD 2: id=1020370&nav1=FILM

Funktionen der Fantastik

Der Band dokumentiert eine Tagung, die im Dezember 2013 an der Universität Freiburg/CH stattgefunden hat. Zehn Text-beiträge untersuchen „Neue Formen des Weltbezugs von Literatur und Film nach 1945“. In drei Texten spielt der Film eine zentrale Rolle. Sonja Klimek setzt sich mit dem Bühnenstück „Draußen vor der Tür“ von Wolfgang Borchert und dem Film FILM OHNE TITEL von Rudolf Jugert auseinander, die beide aus dem Jahr 1947 stammen. Im Zentrum steht jeweils die Frage „Wie geht es weiter?“. Sie wird auf der Bühne und auf der Leinwand unterschiedlich beantwortet. Keyvan Sarkhosh beschäftigt sich in seinem Text „Wenn die Wirklichkeit aus den Fugen gerät“ mit dem „konfliktbeladenen Aufeinandertreffen inkompatibler Glaubens- und Erkenntnissysteme“ in drei britischen fantastischen Filmen des Jahres 1973: THE LEGEND OF HELL HOUSE von John Hough, DON’T LOOK NOW von Nicolas Roeg und THE WICKER MAN von Robin Hardy. Der Autor macht in diesem Zusammenhang vor allem die große Bedeutung des Films THE WICKER MAN begreifbar. Bei Ingrid Tomkowiak (Zürich) geht es um „Gore Verbinskis Relektüren des alten US-amerikanischen Westens“. Sie stellt die Filme RANGO (2011) und LONE RANGER (2013) in den Mittelpunkt ihrer Analyse. Auch die Beiträge zu literarischen Themen haben hohes Niveau. Keine Abbildungen. Mehr zum Buch: Funktionen_der_Fantastik/

„Selbstverfickung“ von Oskar Roehler

Seinen Film DIE UNBERÜHR-BARE (2000) finde ich heraus-ragend, seine Romane „Her-kunft“ und „Mein Leben als Affenarsch“ habe ich mit Gewinn gelesen. Oskar Roehler (*1959) ist ein interessanter Autor und Filmemacher. Eigene Lebens-erfahrungen sind immer spürbar. Sein neuer Roman „Selbstver-fickung“ erzählt die Geschichte des knapp sechzigjährigen Filmregisseurs Gregor Samsa, der keine Lust mehr hat, Filme zu drehen, viel Zeit im Puff verbringt und schlecht schlafen kann, oder, im O-Ton Roehler: „Er war ein als Enfant terrible getarnter staatlich subventionierter Filmbeamter, der sehr gut bezahlt wurde.“ Er nimmt seinen Bedeutungsverlust als Künstler zur Kenntnis: „Früher war mein Kopf voll und mein Bankkonto leer. Heute ist es umgekehrt.“ Während Gregor Berlin durchquert, zwischen Charlotten-burg und dem Alexanderplatz Geschäfte, Restaurants und Bordelle besucht, erinnert er sich an die Arbeit an seinen Filmen, an die Streitigkeiten mit dem Schauspieler Sebastian Held, mit der Schauspielerin Konstanze Lüders, mit dem Produktionsleiter, der ihm keine Schlaftabletten besorgt hat, mit dem Regieassistenten, der alles besser weiß. Es gibt viele schöne Momente in diesem Roman: den Kauf einer Matratze in der Lietzenburger Straße, die Übertragung vom Deutschen Filmpreis, die Erinnerung an den Film FIEBER IM BLUT von Elia Kazan, die literarischen Reminiszenzen an Edgar Allan Poe, „Moby Dick“ und „Krieg und Frieden“. Aber im zweiten Teil überwiegen die Redundanzen, und weder die lange Suche nach der Prostituierten Grete aus Litauen noch die diversen Kehrtwendungen beim Aidstest haben dramaturgische Qualitäten. Am Anfang spielt „Der Tod in Venedig“ von Thomas Mann eine große Rolle, am Ende „Die Verwandlung“ von Franz Kafka. Literarisch ist Roehler davon natürlich weit entfernt. Einen „Wutmonolog“ nennt David Steinitz in seiner lesenswerten Rezension in der Süddeutschen Zeitung (8.9.17) das Buch. Nur Gregor Samsas Tochter übersteht unversehrt alle Konflikte. Mehr zum Buch: 9783550050138.html

Moving History

Heute Abend wird in Potsdam das erste Festival des histori-schen Films eröffnet. Es werden dort dokumentarische und fiktionale Filme aus Vergan-genheit und Gegenwart gezeigt, es gibt Werkstattgespräche, eine Masterclass und ein Sympo-sium. Zentrales Thema sind in diesem Jahr die filmische Wahrnehmung der studenti-schen Proteste im Juni 1967 und die daraus hervorgegangene RAF. So stehen die Filme DER POLIZEISTAATSBESUCH (1967) von Roman Brodmann, TÄTOWIERUNG (1967) von Johannes Schaaf, BRANDSTIFTER (1969) von Klaus Lemke, (1978), DIE BLEIERNE ZEIT (1981) von Margarethe von Trotta, FRITZ TEUFEL ODER WARUM HABEN SIE NICHT GESCHOSSEN? (1981) von Hans-Dieter Grabe, DIE TERRORISTEN (1992) von Philip Gröning, DIE STILLE NACH DEM SCHUSS (2000) von Volker Schlöndorff, STARBUCK HOLGER MEINS (2001) von Gerd Conrad, SCHLEYER – EINE DEUTSCHE GESCHICHTE (2003) von Lutz Hachmeister und WER WENN NICHT WIR (2011) von Andres Veiel auf dem Programm. Viele der genannten Filmemacher sind zu Gesprächen vor Ort. In einer Preview wird der neue „Tatort“ von Dominik Graf gezeigt: DER ROTE SCHATTEN. Schirmherrin der Veranstaltung ist Margarethe von Trotta. In der Eröffnungs-veranstaltung heute Abend wird erstmals der „Clio“ für den besten Film zu einem historischen Thema verliehen. Mehr zum Festival: moving-history-2017.pdf

Äther und Information

„Die mathematisch-physi-kalischen Konzepte des Äthers und der Information stellen die beiden großen theoretischen Rahmen-programme dar, aus denen unsere heutige, hochtech-nologische ‚Medienland-schaft’ hervorging.“ Martin Donner gibt in seiner sehr informativen Abhandlung zunächst einen Überblick über die Äthertheorien und den Informationsbegriff, widmet sich dann den Bereichen Dekonstruk-tionen/Rekonstruktionen und richtet schließlich den Blick auf symbolische, zeitliche und ontologische Verschränkungen. Ein sachkundiger Beitrag aus wissenschaftlicher Perspektive zu einigen Zusammenhängen unserer Informationsgesellschaft. Mit grafischen Abbildungen und umfangreicher Literaturliste, erschienen im Kadmos Verlag. Mehr zum Buch: aether-und-information.html

DIE DREIGROSCHENOPER (1963)

Als G. W. Pabst 1931 „Die Drei-groschenoper“ von Bert Brecht und Kurt Weill verfilmte, kam es zu juristischen Konflikten, weil Autor und Komponist mit der gewählten Form nicht einver-standen waren; man einigte sich in einem Vergleich. Als der Produzent Kurt Ullrich 1958 den Plan fasste, ein Remake zu rea-lisieren, hatte er es nicht mehr mit Brecht und Weill, sondern mit ihren Witwen, mit Helene Weigel und Lotte Lenya zu tun. Er zahlte 80.000 $. Aber es dauerte fünf Jahre, bis die Zweitverfilmung in die Kinos kam. Mit über fünf Millionen DM war es der bis dahin kostspieligste deutsche Nachkriegsfilm. Ulrich hätte gern Helmut Käutner als Regisseur gehabt, aber der sagte nach ersten Konzeptüberlegungen ab. Auch der Mauerbau 1961 führte zu Verzögerungen, weil Brecht im Westen zunächst persona non grata wurde. Im Spiegel 45/1962 konnte man eine bestens recherchierte Produktionsgeschichte lesen. Am Ende übernahm Wolfgang Staudte die Regie, entschied sich für eine relativ konventionelle Musical-Form und hatte ein Ensemble internationaler Schauspieler/innen zur Verfügung. Curd Jürgens war Mackie Messer, Hildegard Knef die Spelunken-Jenny, Gert Fröbe der alte Peachum, Hilde Hildebrand seine Frau Cella, June Ritchie seine Tochter Polly, Lino Ventura der Polizeichef von London, Walter Giller der Bettler Filch und Sammy Davis jr. der Moritatensänger. Bei den Filmjuwelen ist jetzt eine DVD des Films zu sehen, die man mit Vergnügen sehen kann. Interessant ist die Farbgestaltung, die den Bühnencharakter betont. Für die Ausstattung war Hein Heckroth verantwortlich, die Kamera führte der Franzose Roger Fellous. Zum DVD-Material gehört ein informatives Booklet von Roland Mörchen. Mehr zur DVD: Curd-Jürgens/dp/B01HJ1IMJ8