LUDWIG II. (1955)

Er war der Bayerische Märchen-könig, lebte von 1845 bis 1886, stammte aus dem Hause Wit-telsbach, ließ die Schlösser in Linderhof, Herrenchiemsee und Neuschwanstein erbauen, hatte eine große Zuneigung zu seiner Jugendfreundin Elisabeth, der Kaiserin von Österreich, verehr-te den Komponisten Richard Wagner und starb auf geheim-nisvolle Weise im Starnberger See. Das Leben Ludwigs II. ist mehrfach verfilmt worden, zuerst 1921 von Otto Kreisler und Rolf Raffé, 1929 von Wilhelm Die-terle. Der Film von Helmut Käutner war die kommerziell erfolgreichste deutsche Produktion der Kinosaison 1955/56. Das lag vor allem an den beiden Stars O. W. Fischer und Ruth Leuwerik, die diesem Historiendrama zu starker Wirkung verhelfen. Sie stellt sich auch heute noch ein. Auch in Nebenrollen ist der Film hervorragend besetzt, Marianne Koch spielt die Prinzessin Sophie, Paul Bildt den Komponisten Richard Wagner, Friedrich Domin den preußischen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck, Herbert Hübner den bayerischen Kabinettchef, Robert Meyn den Psychiater Professor Gudden, Klaus Kinski Ludwigs Bruder Prinz Otto. Die Handlung wird in Rückblenden erzählt, die Kameraführung von Douglas Slocombe finde ich beeindruckend, natürlich ist Wagners Musik für die Stimmung des Films von großer Bedeutung. Bei den Filmjuwelen ist jetzt eine neue DVD des Films mit guter Bildqualität erschienen. Das informative Booklet stammt von Friedemann Beyer. Mehr zur DVD: 28%3A-pidax

Ein Traum von Paris

Georg Stefan Troller, den ich als Fernsehpublizisten immer ver-ehrt habe, lebt seit 1949 in Paris. Er war zuvor aus Öster-reich in die USA emigriert. Seine Sendereihen „Pariser Journal“ (ARD, 60er Jahre) und „Per-sonenbeschreibung“ (ZDF, ab 1971) sind legendär. Er hat in den vergangenen Jahren ver-schiedene Bücher veröffentlicht, in denen Paris die zentrale Rolle spielt. Jetzt ist ein Buch erschie-nen, das mir besonders gut gefällt: „Ein Traum von Paris“. Im ersten Teil lesen wir Texte, die er in seinem Archiv gefunden hat, darunter zwei Gedichte aus den Jahren 1946 und 1966, eine Erinnerung an das Jahr 1940, zwei Tagebucheintragungen aus den Jahren 1960 und 61 und ein längeres Porträt der Sängerin Barbara (1966). Wenn man die Texte liest, hört man immer seine Stimme, die so unverwechselbar klingt. Eine Überraschung birgt der zweite Teil: er dokumentiert 64 Fotografien von Troller aus den Jahren 1953 bis 56. Zu sehen sind Clochards, Kinder, Männer, Frauen, Straßen, Häuser, Fassaden, Brücken. Alle in schwarzweiß, sehr kontrastreich, aufgenommen mit der Leica. Sie wurden bisher nie veröffentlicht, Trollers Tochter Fenn hat sie in einer alten Kiste gefunden, ihr Vater dachte, sie seien irgendwann entsorgt worden. Ein schöner Blick zurück. Mehr zum Buch: 3737407434.html

Fesche Lola, brave Liesel

Marlene Dietrich hatte eine Schwester, die zwei Jahre älter war: Ottilie Josephine Elisa-beth, genannt Liesel. Sie heiratete 1926 den Dramaturgen und Theatermanager Georg Hugo Will, der in Berlin das Kabarett „Tingel-Tangel“ und das Theater „Tribüne“ betrieb, und bekam 1928 den Sohn Hans-Georg. Georg Will trat 1934 der NSDAP bei und übernahm 1937 die Leitung der Truppenkinos in Bergen-Belsen, Fallingbostel-Oerbke und Wildflecken. 1939 zog Elisabeth zu ihrem Mann nach Bergen-Belsen. Im April 1945 entzog die britische Militärregierung Georg Will die Leitung der Truppenkinos, am 7. Mai 1945 besuchte Marlene Dietrich ihre Schwester Elisabeth in Bergen-Belsen. Einerseits hat sie ihre Schwester in der Öffentlichkeit immer verleugnet, anderseits hat sie ihr über alle Jahre mit Geldzuwendungen und jedweder Unterstützung geholfen. Heinrich Thies beschreibt in seiner Doppelbiografie über Marlene und Elisabeth das ambivalente Verhältnis der beiden Schwestern sehr detailliert. Über Marlene hat er wenig Neues mitzuteilen, er nutzt ihre Autobiografie „Nehmt nur mein Leben“ (1979) , die Autobiografie von Maria Riva „Meine Mutter Marlene“ (1992), die Biografien von Steven Bach (1993), Werner Sudendorf (2001) und Eva Gesine Baur (2017). Sehr gut recherchiert ist die Biografie von Elisabeth Will. Hier wurden vom Autor die Materialien der Marlene Dietrich Collection hervorragend ausgewertet. Elisabeth Will starb 1973. Der Teil der Doppelbiografie, der ihr gewidmet ist, liest sich spannend. Mit Abbildungen. Mehr zum Buch: fesche-lola-brave-liesel-buch-8942/

Film Noir

Für die Neuausgabe in der „Bi-bliotheca Universalis“ haben Paul Duncan und Jürgen Müller ihr Film Noir-Buch (film-noir/) im Umfang und im Format re-duziert. Es hat an Substanz aber kaum verloren. In der Einleitung fragen die Herausgeber „Was ist Noir?“. Dann folgen zehn in-haltliche Kapitel: Das perfekte Verbrechen – Der Albtraum der Vorbestimmung – Die Last der Vergangenheit – Das große Ding – Doku-noir – Liebe auf der Flucht – Männliche Gewalt – Die Frau im Film Noir – Der Privatdetektiv – Finsternis und Korruption (S. 32-211). Der zweite Teil präsentiert 50 Top-Noir-Filme von 1940 bis 1960, beginnend mit REBECCA von Alfred Hitchcock, endend mit TIREZ SUR LE PIANISTE von François Truffaut. Jeder Film wird auf sechs bis zehn Seiten vorgestellt, mit filmografischen Daten, gut formulierten Texten, Reproduktion des Plakats und verschiedenen Abbildungen. Eingefügt sind 50 kleine Kästen mit zusätzlichen Informationen zu Themen oder Personen, die allerdings nicht durch ein Register erschlossen sind. Der Anhang enthält eine Chronologie von 1867 bis 1981 und eine kleine Bibliografie. Das Buch ist handlich und preiswert (14,99 €). Coverfoto: Peggy Cummins in GUN CRAZY (1950) von Joseph H. Lewis. Mehr zum Buch: Film+Noir

Freundschaft – Przyjaźn?

Wie intensiv waren die filmkul-turellen Beziehungen der DDR mit der Volksrepublik Polen zwischen 1945 und 1990? Das fragt der Medienhistoriker Thomas Heimann in seinem hervorragend recherchierten Buch, das kürzlich in der Schrif-tenreihe der DEFA-Stiftung im Verlag Bertz + Fischer erschie-nen ist. Zunächst werden einige grundsätzliche Feststellungen zu den kulturellen Beziehungen zwischen Polen und der DDR gemacht. Dann geht es um „Umsiedler“, Flüchtlinge und Vertriebene in Wochenschauen, Reportagen und Dokumentarfilmen. Das erste große Kapitel ist der Darstellung der Vergangenheit in Spielfilmen der DEFA und in Fernsehfilmen gewidmet. Elf Filme werden hier ausführlich analysiert: DIE SONNENBRUCKS (1951) von Georg C. Klaren, DER FALL GLEIWITZ (1961) von Gerhard Klein, NACKT UNTER WÖLFEN (1963) von Frank Beyer, DAS TAL DER SIEBEN MONDE (1967) von Gottfried Kolditz, DIE GEFRORENEN BLITZE (1967) von János Veiczi, WEGE ÜBERS LAND (1968) von Martin Eckermann, JAKOB DER LÜGNER (1974) von Frank Beyer, DIE ÜBERLEBENDE (1975) von Christian Steinke, DANIEL DRUSKAT (1976) von Lothar Bellag, LEVINS MÜHLE (1980) von Horst Seemann und DER AUFENTHALT (1983) von Frank Beyer. Sieben Filme im zweiten Kapitel erzählen Gegenwartsgeschichten, darunter sind DIE SCHLÜSSEL (1974) von Egon Günther, ÜBER SIEBEN BRÜCKEN MUSST DU GEHEN (1978) von Hans Werner und ÜBER DIE GRENZEN (1990) von Rainer Ackermann. In einem dritten Kapitel werden zwölf DDR-polnische Gemeinschaftsproduktionen thematisiert, darunter DER SCHWEIGENDE STERN (1960) von Kurt Maetzig, SIGNALE – EIN WELTRAUMABENTEUER (1970) von Gottfried Kolditz, COPERNICUS (1973) von Czeslaw Petelski und Ewa Petelska und DER SCHIMMELREITER (1984) von Klaus Gendries. Der Autor informiert jeweils auch über die Produktionshintergründe und hat hier oft interessante Konflikte ermittelt. Mit Abbildungen und einem Geleitwort von Ralf Schenk. Mehr zum Buch: 1_134&products_id=500

„Moabit“ von Volker Kutscher

Auf Sky sind am kommenden Freitag die letzten beiden Folgen der Serie BABYLON BERLIN zu sehen. Der erste historische Berlin-Roman von Volker Kutscher, „Der nasse Fisch“ (2007), war dafür Inspiration und Stofflieferant, allerdings wurden die Figuren für die Serie stark variiert. Das betrifft vor allem Charly Ritter, die Part-nerin des Protagonisten Gereon Rath. In seinem gerade erschie-nenen Kurzroman „Moabit“ erzählt Volker Kutscher eine Geschichte aus dem Jahr 1927 aus drei Perspektiven. Zunächst erleben wir mit, wie im Zellen-gefängnis in der Lehrter Straße von einem Insassen versucht wird, den ebenfalls einsitzenden Schränker Adolf Winkler, Boss des Berliner Ringvereins Berolina, umzubringen. Dies wird – zweiter Erzählstrang – von dem Oberaufseher Christian Ritter im letzten Moment verhindert. Er bringt dabei den Mann, der den Mord versuchte, mit seinem Schlag-stock um. Es gibt später ein Treffen zwischen Winkler und Ritter, als Winkler aus dem Gefängnis entlassen worden ist, in der Eckkneipe „Bei Mathilde“. Schließlich kommt Christian Ritters Tochter ins Spiel: Charlotte, geboren am 23. Oktober 1907, wie man hier erfährt. Sie wohnt noch beiden Eltern, sucht nach beruflichen Möglichkeiten, geht öfter mit ihrer Freundin Greta tanzen. Als sie in der Nacht des Mordversuchs auf dem Heimweg ist, macht sie eine interessante Beobachtung am Gefängnistor. Und am Ende erlebt sie eine schreckliches Ereignis. Die drei Perspektiven sind vom Autor raffiniert verknüpft, auf 84 Seiten finden viele Aktionen, Dialoge und Selbstreflektionen statt. Und auf der visuellen Ebene kommt die Zeichnerin Kat Menschik ins Spiel: mit Porträts der Personen, Szenen des Stadtlebens, Gegenständen des Alltags. Wunderbar! Erschienen bei Galiani/Kiepenheuer & Witsch. Mehr zum Buch: 978-3-86971-155-3/

Velden 1977

Das Filmarchiv Austria hat eine neue Buchreihe eröffnet, sie heißt „Film Geschichte Österreich“, begleitet Retrospektiven im METRO Kinokultur-haus und richtet den Blick auf zum Teil vergessene Personen, Ereignisse und Themen der heimischen Filmgeschichte. Band 1 ist den Ersten Österreichi-schen Filmtagen gewid-met, die vor vierzig Jahre in Velden am Wörthersee stattfanden. Gezeigt wurden damals Spiel-, Dokumentar- und Experimentalfilme. Das Festival zog dann nach Kapfenberg und später nach Wels, 1996 gab es die letzte Ausgabe. Das einzige in Österreich noch stattfindende Festival ist jetzt die Diagonale in Graz. Der Rückblick auf das Jahr 1977 ist sehr interessant. Florian Widegger (Herausgeber des Bandes) berichtet von der Entstehung der Filmtage. Dokumentiert sind das Vorwort des Katalogs 1977 von Horst Dieter Sihler, damals zusammen mit Gerald Kargl Leiter der Veranstaltung, und ein Text von Bernhard Frankfurter und Michael Pilz aus dem Katalog, der über die damalige Situation des österreichischen Films informiert. Albert Meisl erinnert an die Kurzfilme der Filmakademie Wien im Programm, Gerhardt Ordnung blickt wie Horst Dieter Sihler auf das Jahr 1977 zurück. Eine Filmografie aller gezeigten Titel schließt den Band ab, der als Eröffnung einer Reihe neugierig macht auf die nächsten Bände. Mit zahlreichen Abbildungen. Mehr zum Buch: die-ersten-oesterreichischen-filmtage/

11 Berliner Friedhöfe

Heute ist Totensonntag. Das soll der Anlass sein, ausnahmsweise keine DVD zu rezensieren, son-dern ein Buch von Jörg Sunder-meier vorzustellen: „11 Berliner Friedhöfe, die man gesehen haben muss, bevor man stirbt“ (mit Fotografien von Kristine Listau), erschienen im be.bra Verlag. Dies ist die Auswahl des Autors: Doro-theenstädtischer Friedhof (wo Prominenz ruht), Künstlerfried-hof Friedenau (wo Entdeckungen zu machen sind), Invaliden-friedhof (wo Preußen zu sich selbst kommt), Sowjetisches Ehrenmal (wo Menschen Helden sind), Friedhöfe an der Bergmannstraße (wo Vergessene auf Ewigkeit pochen), Urnenfriedhof Gericht-straße (wo Asche für den Fortschritt steht), Frauenfriedhof (wo Lesben ihre Ruhe haben), Jüdischer Friedhof Weißensee (wo das Leben schläft), Türkischer Friedhof am Columbiadamm (wo der Islam zu Deutschland gehört), Friedhöfe vor dem Halleschen Tor (wo Tote gefeiert werden) und Friedhöfe an der Hermannstraße (wo die Arbeit am Tod sichtbar ist). Die Auswahl war für den Autor schwierig, er nennt selbst am Ende einige Friedhöfe, die wirklich fehlen. Ich vermisse zum Beispiel den Friedhof an der Heerstraße (Michael Althen, Horst Buchholz, Wolf Donner, Dietrich Fischer-Dieskau, Loriot, Heinz Rathsack), die Waldfriedhöfe in Zehlendorf (Willy Brandt und Ernst Reuter, Helmut Käutner, Wolfgang Menge, Hildegard Knef) und in Dahlem (Michael Ballhaus, Friedrich Luft, Richard von Weizsäcker). Mit diesen Friedhöfen sind viele persönliche Erinnerungen verbunden. Vor 22 Jahren habe ich mit Antje im tip einen Text über Berliner Friedhöfe veröffentlicht (novembertage-2/ ). Das Buch von Jörg Sundermeier ist lesenswert, verliert sich gelegentlich zu sehr in einzelnen Biografien, vermittelt aber viel von der speziellen Bedeutung der elf ausgewählten Friedhöfe. Mehr zum Buch: bevor-man-stirbt.html

Rosa von Praunheim 75

Heute wird der Filmemacher Rosa von Praunheim, mit dem ich seit über zwanzig Jahren befreundet bin, 75 Jahre alt. Er feiert das mit dem gerade publi-zierten Buch „Wie wird man reich und berühmt?“ und mit dem Kinostart seines neuen Films ÜBERLEBEN IN NEUKÖLLN, er wird gefeiert mit der Ausstrah-lung verschiedener Filme im Dritten Programm des rbb (HÄRTE morgen am späten Abend), des WDR (ROSA-KINDER am 27. November), auf arte (DER EINSTEIN DES SEX und HÄRTE am 29. November). In seinem Buch beantwortet er viele Fragen, zum Beispiel: „Wie dreht man Filme, schreibt man Gedichte, malt man Sterne und Schwänze?“ Rosa hat weit über 100 Filme gedreht, zwischendurch war er einige Jahre Professor an der HFF in Babelsberg, sein Buch richtet sich vor allem an junge Menschen, die Filme machen wollen. Ihnen gibt er konkrete Ratschläge, zum Beispiel: Nimm alles persönlich! Sieh in den Spiegel! Schreibe jeden Morgen ein Gedicht! Sei ein Voyeur! Mach alles selbst! Er beantwortet immer wieder Fragen: Was ist eine Geschichte? Wie funktioniert Spannung? Wie führt man Schauspieler*innen? Es geht um Dokumentarfilm und Spielfilm, um Emotion und große Gefühle, um Handlung und Action, um Filme mit und ohne Geld, um erste und letzte Schritte. Viele Ratschläge finde ich gut und originell, manche auch falsch, aber das macht nichts, denn das Buch ist nicht systematisch strukturiert, sondern so assoziativ geschrieben, dass kleine Aussetzer schnell zu überlesen sind. Gegen Ende gibt es eine kurze Autobio von Rosa, Hinweise auf ungedrehte Filme von ihm und schließlich sechs Interviews: mit Tom Tykwer, Axel Ranisch, Julia von Heinz, Wolfgang Kirchner, Nico Hofmann und Charlotte Siebenrock. Mit vielen Zeichnungen, Fotos und Gedichten. Coverfoto: Rosa, als er noch etwas jünger war. Herzlichen Glückwunsch, Rosa, und bleib noch lange in dieser Welt! Mehr zum Buch: Praunheim/Buch.html

Josef Hader

Mit zwei Filmen hat er in jüng-ster Zeit Aufsehen erregt: als Darsteller des Schriftstellers Stefan Zweig in Maria Schra-ders VOR DER MORGENRÖTE und des Musikkritikers Georg in dem von ihm inszenierten Film WILDE MAUS. Josef Hader (*1962) ist als Kabarettist, Schauspieler, Autor und nun auch Regisseur vor allem in Österreich sehr populär. Mehr-fach hat er den Privatdetektiv Simon Brenner in den Verfil-mungen der Romane von Wolf Haas gespielt. Im Schüren Verlag ist jetzt ein sehr liebevoll gestaltetes Buch über ihn erschienen, das Andreas Ungerböck herausgegeben hat. Von Haders Kollegin Maria Hofstätter stammt ein kurzes Vorwort. Der Herausgeber Ungerböck porträtiert den Schauspieler in einem klugen Essay. Er hat auch ein sehr reflektiertes Gespräch mit ihm geführt. Michael Pekler charakterisiert in seinem Text die Rollen, die Hader verkörpert. Auf 20 Seiten sind dann Filmstills und Porträts dokumentiert, weitere Abbildungen sind über das Buch verteilt. Seine persönlichen Erfahrungen mit Josef Hader vermittelt sein Agent Georg Hoanzl in einem Gespräch. Die Schriftstellerin Doris Knecht erzählt über Haders Präsenz im Kabarett und im Kino. Eine sehr präzise Filmografie schließt den Band ab, in dem Josef Hader angemessen gewürdigt wird. Mehr zum Buch: 556-josef-hader.html