Christian Petzold: YELLA

Yella Fichte stammt aus Wit-tenberge an der Elbe und will in Hannover ein neues Berufs-leben beginnen. Sie verabschiedet sich von ihrem Vater, ihr Ex-Mann will sie zum Bahnhof fahren, es gibt Streit im Auto, er lenkt es auf der Elbbrücke in den Abgrund. Dann beginnt ein Traum. Der Film von Christian Petzold ist ein Psychothriller von außerordentlicher Qualität. Brad Prager, Professor für German and Film Studies an der University of Missouri, analysiert die Komplexität auf 90 Seiten und macht deutlich, welche filmischen und literarischen Inspirationen den Regisseur bei seiner Arbeit begleitet haben. Vor allem MARNIE von Alfred Hitchcock spielte dabei eine große Rolle. Petzold selbst bezeichnet sich als „Hitchcockianer“. Auch Fritz Lang, THE WIZARD OF OZ von Victor Fleming und das B-Movie CARNIVAL OF SOULS von Herk Harvey haben deutliche Spuren hinterlassen. In vier Kapiteln erschließt der Autor die Traum- und Bildwelt des Films. Die Hauptdarstellerin Nina Hoss wird angemessen gewürdigt. YELLA (2007) ist der dritte Teil der Gespenster-Trilogie. Das Buch von Brad Prager ist Band 2 der neuen Reihe FILM/Lektüren, die von Jörn Glasenapp bei edition text + kritik herausgegeben wird. Coverfoto: Devid Striesow + Nina Hoss. Mehr zum Buch: ISBN=9783967074154#.YKZ2MjsgBW8

DIE REISE NACH LYON (1981)

Vor vierzig Jahren wurde der Film von Claudia von Alemann im Internationalen Forum des jungen Films der Berlinale uraufgeführt. Seine herausragenden Qualitäten haben sich in keiner Hinsicht verringert. Die Reise nach Lyon wird von der jungen deutschen Historikerin Elisabeth unternommen. Sie ist auf der Spurensuche nach der Sozialistin und Feministin Flora Tristan, die im frühen 19. Jahr-hundert eine Weile dort gelebt hat. Mit einem Kassettenrekorder durchquert sie die Stadt, ihre Wahrnehmungen sind subjektiv, haben nichts mit der Rekonstruktion der Geschichtswissenschaft zu tun, wie sie ihr von einem ortsansässigen Professor nahegelegt wird. Flora Tristans Tagebuch ihrer letzten Lebensmonate ist für Elisabeth ein wichtiger Begleiter. In einem Restaurant erzählt ihr die Wirtin von den Judenmassakern, die sie selbst miterlebt hat. Am Nebentisch montiert eine Frau Zeitungs-ausschnitte mit inhaltlichen Zusammenhängen. So erlebt Elisabeth die unterschiedlichsten Perspektiven der Wahrnehmung von Geschichte und Gegenwart und erinnert sich selbst an ihre Kindheit und Jugend, an Lieder, Gedichte, Märchen, die in verschiedenen Sprachen erklingen. Am Ende steht sie auf dem Bahnhof von Lyon, der sich verändert hat. Die Bildeinstellungen des Films sind meist lang und immer sorgfältig positioniert (Kamera: Hille Sagel). Herausragend: Musik (Frank Wolff) und Ton/Geräusche. Rebecca Pauly als Elisabeth hat eine große Präsenz auf ihren Wegen durch Lyon. Für die DVD wurde der Film digital restauriert. Die Supervision lag bei Martin Koerber/Deutsche Kinemathek. Zu sehen sind die deutsche und die französische Fassung. Das dreisprachige Booklet enthält u.a. einen beeindruckenden Text von Philippe Roger. „Edition filmmuseum“ Nr. 118. Unbedingt sehenswert. Mehr zur DVD: p200_Die-Reise-nach-Lyon.html

„Ich freue mich, wenn es regnet…“

„…denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.“ Der Band versammelt über hundert „Gerade Gedanken eines Schrägdenkers“ namens Karl Valentin (1882-1948). Es sind Monologe, Dialoge und Szenen aus der Zeit zwischen 1900 und 1947. Viele sind so bekannt, dass man sie fast auswendig zitieren kann, zum Beispiel „Der Buchbinder Wanninger“ als klassischer Telefondialog. Oft ist als Partnerin Liesl Karlstadt präsent, beispielweise in „Der Firmling“, „Im Schallplatten-laden“ oder „Im Fotoatelier“. Wunderbar am Ende: „Der Maskenball der Tiere“ mit 40 Zweizeilern wie „Die Fliege, die Fliege / Stand draußen auf der Stiege“ und dem Ende: „Dass der Gesang nur Unsinn war / Das wird zum Schlusse jedem klar.“ (1920). Mit einer sehr lesenswerten Einleitung des Herausgebers Josef K. Pöllath. Noch ein Zitat: „Im Kino – im Kino, da ist’s sehr interessant. / Im Kino – im Kino, da sieht man allerhand. / Die neusten Schlager der Saison / die kemma mir net aus, / drum kumm i’s ganze Jahr fast aus dem Kino nimmer raus.“ (entstanden um 1920). Mehr zum Buch: EAN:9783737411707.html

Inseln

Sie können Wunschland, Wildnis oder Weltferne bedeuten, sie sind in der Literatur und im Film zu finden. Thomas Koebner hat sich auf die Suche nach Inseln gemacht. Ein literarischer Klassiker ist natürlich „Robinson Crusoe“ (1719) von Daniel Defoe, aber auch „Utopia“ (1516) von Thomas Morus oder „The Treasure Island“ (1883) von Robert Louis Stevenson gehören dazu. Aus jüngerer Zeit: „Kruso“ (2014) von Lutz Seiler und „Eine Insel nur für uns“ (2016) von Nina und Adrian Hoffmann. 77 Fundstücke aus dem Bereich der Literatur hat der Autor ausgewählt. Sie erzählen von Forschungsreisenden und Globetrottern, von Aussteigern, Robin-sonaden, zerbrechlichem Inselfrieden, Insel-Utopien und Toteninseln. Auf 260 Seiten bewegen wir uns rund um die Erde und machen viele Entdeckungen. Der Filmbereich fällt mit 45 Fundstücken auf 90 Seiten etwas schmaler aus. Hier geht es um Robinsonaden, verlorene Paradiese, Schreckensinseln, Krieg auf Inseln, Enklaven und Exklaven. Ich nenne elf Texte, die mir besonders gut gefallen haben. Sie beschreiben ROBINSON CRUSOE (1954) von Luis Buñuel, MOANA (1926) und MEN OF ARAN (1934) von Robert J. Flaherty, TABU (1931) von Friedrich Wilhelm Murnau, HURRICANE (1937) von John Ford, JURASSIC PARK (1993) von Steven Spielberg, ESCAPE FROM ALCATRAZ (1979) von Donald Siegel,  THE THIN RED LINE (1998) von Terrence Mallick, FLAGS OF OUR FATHERS und LETTERS FROM IWO JIMA (2006) von Clint Eastwood, vier Filme von Ingmar Bergman und DIE NACKTE INSEL (1960) von Kaneto Shindo. Thomas Koebner verfügt über die große Fähigkeit, seinen Leserinnen und Lesern Filme präsent zu machen. Das gelingt ihm auch hier wieder. Respekt! Mehr zum Buch: titel/682-inseln.html

No Angels

Drei sehr eigenwilligen Holly-wood-Stars sollte die Retro-spektive der Berlinale 2021 gewidmet sein: Mae West, Rosalind Russell und Carol Lombard. Inzwischen wurde die Retro auf das Jahr 2022 ver-schoben, aber das Buch von Rainer Rother ist bereits bei edition text + kritik erschienen. So kann man sich in Ruhe auf das Ereignis vorbereiten. Als „female leading comedians“ sind die Drei Teil der amerika-nischen Filmgeschichte. Mae West (1893-1980) brach als femme fatale im Leben und auf der Leinwand sexuelle Tabus, sie wurde mehrfach ein Fall für die Zensur, brillierte nicht nur als Darstellerin, sondern auch als Sängerin. Rosalind Russell (1907-1976) spielte gern die Karrierefrau, beherrschte die Szene und überraschte gelegentlich durch Slapstick-Momente. Einer ihrer größten Erfolge war HIS GIRL FRIDAY von Howard Hawks mit Cary Grant als Partner. Carole Lombard (1908-1942) beeindruckte durch ihre Eleganz, ihr Temperament und ihre variablen Rollen. Ein Höhepunkt: als New Yorker Erbin Irene Bullock in MY MAN GODFREY von Gregory La Cava mit William Powell als Partner. Ihre letzte Rolle spielte sie in Ernst Lubitschs TO BE OR NOT TO BE. Sie starb bei einem Flugzeug-absturz 1942 im Alter von 33 Jahren. Der Autor beschreibt sehr differenziert das darstellerische Spektrum seiner Protagonistinnen. Seine drei Essays machen Lust auf die Filme. Text in englischer und deutscher Sprache. Die Coverabbildung verbindet die drei Stars: Mae West (links), Rosalind Russel (oben) und Carole Lombard (rechts unten). Mehr zum Buch: ISBN=9783967075045#.YKPOuDsgBW8

„Wie man langsamer verliert“

Ein Roman vorwiegend in der Form eines Gedichtes. Der schottische Lyriker Robin Robertson erzählt die Ge-schichte des D-Day-Veteranen Walker, die 1946 in New York beginnt. In einer Bar trifft er den Regisseur Robert Siodmak und beschließt, nach L.A. zu gehen. Er fährt 1948 mit der Eisenbahn quer durch Amerika, findet ein Zimmer im Viertel Bunker Hill und schreibt für die Zeitung Press Filmkritiken und Reportagen. Er trifft Fred Zinnemann, sieht Filme wie GUN CRAZY und NIGHT AND THE CITY. In seinem Viertel werden ständig neue Filme gedreht, die von der Zerstörung der alten Häuser profitieren. Sein Chef beauftragt ihn, einen größeren Text über Obdachlose zu schreiben. Das führt ihn 1951 per Anhalter nach San Francisco, wo die Armut noch größer ist als in L.A. Er durchquert monatelang die Stadt, interviewt Walter Friedländer an der UC Berkeley, sieht im Kino THE SNIPER von Edward Dmytryk, lernt viele Menschen kennen und kehrt 1953 nach L.A. zurück. Sein Viertel hat sich sehr verändert, die Obdachlosen-Reportage erscheint über Wochen verteilt in Press, er trifft alte Freunde wieder, und am Ende bleibt offen, ob Walker in L.A. bleiben wird. Der Text von Robertson ist eine kongeniale Verbindung von Lyrik, Roman und Film, ein Zeit-porträt, ein Amerika-Gedicht, eine Film-Noir-Hommage. Hervor-ragend übersetzt von Anne-Kristin Mittag. Eine sehr lesenswerte Rezension des Buches hat Alf Mayer auf culturmag veröffentlicht: http://culturmag.de/crimemag/alf-mayer-robin-robertson-wie-man-langsamer-verliert/133908 Mehr zum Buch: wie-man-langsamer-verliert/978-3-446-26571-4/

ORLANDO (1992)

Ein Film über Geschlechter-wechsel und Unsterblichkeit, nach dem Roman von Virginia Woolf. Orlando, ein englischer Edelmann, wird von Königin Elisabeth I. mit Geld und einem Landsitz beschenkt, wenn er nicht altert. Das gelingt ihm für lange Zeit, bis er als Botschafter in Konstantinopel Opfer eines Aufruhrs wird und aus der Be-wusstlosigkeit als Frau erwacht. Die Rückkehr nach England führt zu juristischen Schwierig-keiten, sie verliert ihren Landsitz, aber die Beziehung zu einem Kapitän hat als Resultat die Geburt einer Tochter. Inzwischen sind wir im 20. Jahrhundert, die Tochter arbeitet als Filmemacherin und ihre Mutter sitzt unter einem Eichenbaum und schaut dabei zu. Sally Potter hat den Roman beeindruckend in Bilder umgesetzt, die uns durch die Jahr-hunderte führen. Sieben Zwischentitel strukturieren den Film: 1600-death / 1610-love / 1650-poetry / 1700-politics / 1850-sex / birth. Herausragend: Tilda Swinton als Orlando. Bei Studio Canal sind jetzt DVD und Blu-ray des Films erschienen. Unbedingt zu empfehlen. Mehr zur DVD: studiocanal.de/blu-ray/orlando-blu-ray

Bilder der Enge

Eine Dissertation, die an der Ruhr-Universität Bochum entstanden ist. Martin Schlesin-ger untersucht „Geschlossene Gesellschaften und Räume des brasilianischen Films“. Aus-gangspunkt seiner Analysen ist der Kurzfilm FILM (1965) von Alain Schneider nach einem Drehbuch von Samuel Beckett mit Buster Keaton. Das Kino des Blicks, das Verweilen in einem Zimmer und Becketts Dispositiv der Enge werden beispielhaft beschrieben und methodisch auf die dann folgenden vier Analysen brasilianischer Filme angewandt. Dies sind O CHEIRO DO RALO / DRAINED (2006) von Heitor Dhalia, ENSAIO SOBRE A CEGUEIRA / DIE STADT DER BILNDEN (2008) von Fernando Meirelles, O AMOR SEGUNDO B. SCHIANBERG / LOVE ACCORDING TO B. SCHIANBERG (2010) von Beto Brandt und O SOM AO REDOR / NEIGHBORING SOUNDS (2012) von Kleber Mendonca Filho. Die jeweils rund 40seitigen Beschreibungen und Analysen der Filme sind beeindruckend in ihrer Genauigkeit, in der Kenntnis brasilianischer Verhältnisse und in der Verbindung urbaner, architekturaler und soziopolitischer Beobachtungen mit filmästhetischen Befunden. Zwei Beispiele für Entengungen, die Filme QUE HORAS ELA VOLTA? / DER SOMMER MIT MAMA (2015) von Anna Muylaert und AQUARIUS (2016) von Kleber Mendonca Filho, öffnen den Text am Ende. Vorwort von Oliver Fahle. Mit Abbildungen in guter Qualität. Coverfoto: O SOM AO REDOR. Mehr zum Buch: bilder-der-enge/?number=978-3-8376-5362-5#gallery

Aufbruch ins Ungewisse

Er war einer der herausragen-den kritischen Journalisten in der Bundesrepublik, beginnend 1957 als politischer Redakteur der Neuen Ruhr-Zeitung, endend 1991 als ARD-Korrespondent in London mit seiner Pensionierung. Jetzt hat Peter Merseburger (*1928) seine Lebenserinnerungen publiziert. Geboren in Zeitz in Sachsen-Anhalt wurde er mit 15 Jahren Luftwaffenhelfer, erlebte die Befreiung durch die Alliierten als Geschenk zum 17. Geburtstag, studierte zunächst in Halle, dann in Marburg, wurde Mitglied des SDS, arbeitete zwei Jahre als „Cultural Advisor“ in Korbach, volontierte bei der Hannoverschen Presse in der Lokal- und Feuilleton-Redaktion und bekam seine erste feste Stelle in Essen. Das Private spielt in seinen Erinnerungen nur am Anfang eine Rolle, zunehmend gewinnt das Politisch-Historische an Bedeutung, es werden die Biografien vieler Wegbegleiter skizziert und zentral die Verhältnisse der Jahrzehnte rekapituliert, der fünfziger, sechziger, siebziger, achtziger Jahre. Am 1. Januar 1960 begann Merseburger als Redakteur beim Spiegel und leitete das Berliner Büro. Der Mauerbau fand im August 61 statt, Willy Brandt und Egon Bahr wurden zu den wichtigsten Protagonisten. 1962, bei der Spiegel-Affäre, befand sich Merseburger gerade in Kuba und hatte Schwierigkeiten zurückzukommen. 1963 wechselte er nach Brüssel und bekam einen Einblick in europäische Zusammenhänge. Mit der Übernahme der Leitung und Moderation des Fernsehmagazins Panorama 1967 als Nachfolger von Joachim Fest begann die wohl schwierigste Zeit für Merseburger. „Auf dem Feuerstuhl“ heißt das 64-Seiten-Kapitel, es gibt einen tiefen Einblick in die Machtstruktur des NDR mit vielen Konfliktbeispielen. Nach neun Jahren beendete er den Job und wurde ARD-Korrespondent in Washington D.C. (1977-82), Ost-Berlin (1982-87) und London (1987-91). Auch diese Lebensphasen hatten spannende Momente, die wirkungsvoll erzählt werden. Im Ruhestand hat Merseburger in den letzten Jahren Biografien über Kurt Schumacher, Willy Brandt, Rudolf Augstein und Theodor Heuss publiziert. Das spart er in seinen Erinnerungen aus, die mit dem Jahr 1991 enden. Sie sind sehr lesenswert. Mehr zum Buch: Peter-Merseburger/DVA-Sachbuch/e534340.rhd

Der Kurfürstendamm

Wenn man an diesem Boule-vard wohnt – und das tun wir seit über zehn Jahren – dann liest man gern etwas über seine Geschichte. Das Buch der Historikerin Regina Stürickow erschien erstmals 1995 und wurde von ihr jetzt überarbeitet und aktualisiert. Ursprünglich war der Kurfürstendamm ein Reitweg, der die Stadt mit dem Grunewald verband. Ende des 19. Jahrhunderts entstanden dort Wohnhäuser für wohlha-bende Bürger. 1913, also vor Beginn des Ersten Weltkriegs, eröffneten am oberen Ende das „Marmorhaus“ und die „Filmbühne Wien“. In den 1920er Jahren kamen Restaurants, Geschäfte und weitere Kinos hinzu, zum Beispiel das „Universum“ am Lehniner Platz, erbaut von dem Architekten Erich Mendelsohn, mit 1791 Plätzen. Heute ist es das Haus der Schaubühne. In der NS-Zeit verlor der Kurfürstendamm deutlich an Glanz, immerhin wurde 1934 das „Astor“ eröffnet. Der Krieg hinterließ viele Schäden. Noch in den 1950er Jahren fuhr allerdings eine Straßenbahn bis nach Halensee. Im Maison de France an der Ecke Uhlandstraße eröffnete 1950 das „Cinéma Paris“, schräg gegenüber vom „Marmorhaus“ 1953 der „Gloria-Palast“. Kurzfristig war das Leben des „MGM-Kinos“, das im Dezember 1956 als modernstes Filmtheater Deutschlands eröffnet wurde und bereits zehn Jahre später wieder schließen musste. Der „Zoo-Palast“, in enger Nachbarschaft zum Kurfürstendamm, war von 1957 bis 2000 das Zentrum der Berlinale, die Retrospektive fand im „Astor“ statt, das es auch nicht mehr gibt. Aber aus dem „Ufa-Pavillon“ am Kurfürsten-damm 225, eröffnet 1955, wurde inzwischen die „ASTOR Film Lounge“. Natürlich schreibt die Autorin auch über viele andere Gebäude, aber ich habe mich für diese Kurzbesprechung des Buches vor allem auf die Kinos konzentriert. Der Text des Buches ist sehr anschaulich, die Abbildungen haben eine relativ gute Qualität. Mehr zum Buch: detail/der-kurfuerstendamm.html