Filmliteratur in Deutschland

Bild 1Im neuen Filmdienst (Nr. 21) ist ein Text von mir über die Situation der Film-literatur in Deutschland zu lesen: „Die alte Tante ist noch munter“. Er informiert über das Spektrum der Themen, über spezielle Filmbuchverlage, über Biografien und Bildbände der jüngsten Zeit, über Autorinnen und Autoren, die allein von den Honoraren allerdings nicht leben können. Jährlich erscheinen in Deutschland rund 200 Filmbücher. Ihre Auflagen sind meist klein, es sei denn, es handelt sich um Biografien großer Stars. – Demnächst wird mein Text auch im Netz zu finden sein.

Die alte Tante ist noch munter…

Text für den Filmdienst  (mehr …)

Classical Hollywood und kontinentale Philosophie

2015.Classical HollywoodIvo Ritzer, Absolvent der Mainzer Filmwissen-schaft, dessen Texte ich immer gern lese, weil sie klug und sachkundig sind, hat in der Reihe „Neue Perspektiven der Medienästhetik“ einen Band herausgegeben, in dem elf Autorinnen und Autoren über das Verhältnis zwischen Classical Hollywood und kontinentaler Philosophie reflektieren. Ritzers Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass sich in den letzten Jahren Philosophen verstärkt mit dem Medium Film auseinandersetzen, vor allem mit dem US-Kino der klassischen Studio-Ära: „Französische Poststrukturalisten wie Gilles Deleuze, Jacques Rancière, Alain Badiou und Jean-Luc Nancy, slowenische Neo-Lacanianer wie Slavoj žižek, Jean Cobjec und Malden Dolar, aber auch deutsche Postadorniten wie Martin Seel und Josef Früchtl, sie alle widmen sich intensiv einer Neu-Rezeption des Classical Hollywood.“ Seel eröffnet den Band mit einem „Selbstversuch“: er begründet, warum der Terminus „Hollywood“ in seinem Buch „Die Künste des Kinos“ (2013) nicht benutzt wird, und fordert, die theoretische Privilegierung von Hollywood zu vermeiden, um dessen ästhetische Qualitäten besser erkennen zu können. Thomas Meder und Ivo Ritzer setzen sich in einem gemeinsamen Text mit den Theorien des Kunsthistorikers Erwin Panofsky auseinander, der mit seinem Aufsatz „Style and Medium in the Motion Pictures“ (1946) wichtige Impulse für die Bewertung der Künste gegeben hat. Bei Malte Hagener geht es um die ideologiekritischen Analysen des Classical Hollywood in den 1970er Jahren – als beispielhaft gilt die kollektive Analyse der Cahiers du Cinéma-Redaktion von John Fords YOUNG MR. LINCOLN (1939) – , die in ihrer Detailbesessenheit paranoide Züge annahmen. Lisa Gotto lässt sich in ihrem Text „Der Mensch des (Hollywood-)Kinos“ von einer Publikation des Philosophen und Soziologen Edgar Morin begleiten. Ivo Ritzer konfrontiert Filme von Allan Dwan mit Thesen von Gilles Deleuze. Johannes Binotto stellt Überlegungen zu Jacques Lacan, Delmer Daves und dem Happyend an. Drehli Robnik thematisiert „Chaplins Slapstick als Denkbild von (Nicht)Philosophien politischer Macht bei Kracauer, žižek, Badiou und Rancière“. In drei Texten geht es dann um „Philosophien des Western“, sie stammen von Marcus Stiglegger (über John Ford), Ines Bayer (zur Krise des Körpers bei Anthony Mann) und Josef Früchtl (THE WILD BUNCH). Den Abschluss des Bandes bildet eine Betrachtung von Thomas Elsaesser über LIFE OF PI und die Film-Philosophie. Mehr zum Buch: book/9783658066192

Kunst und Fernsehen

2015.TeleGenIm Kunstmuseum Bonn findet zurzeit die Aus-stellung „TeleGen. Kunst und Fernsehen“ statt. Der beeindruckende Katalog ist im Hirmer Verlag erschienen und öffnet den Blick für eine wechsel-hafte Beziehungs-geschichte. Sechs Texte (alle in Deutsch und Englisch) führen in das Thema ein. Sie stammen von den Kuratoren Dieter Daniels („Das Fernsehen anschauen, als Kunst“) und Stephan Berg („Die Kunst des Fern-Sehens“), von dem Kultur-philosophen Marc Ries („Was muss man vom Fernsehen verstehen, um die Kunst zu verstehen, die sich auf das Fernsehen bezieht?“), der Kuratorin Sarah Waldschmitt („Liveness“), der Philosophin Ina Bloom („Passives Schauen – Fernsehen denken“), den Kunsthistorikern Ursula Frohne und Christian Katti („TV als Passion: Kontrolle, Exzess, Konstrukt“). Ausstellung und Katalog schlagen eine Brücke von den 1960er Jahren in die Gegenwart und machen die großen Veränderungen unserer visuellen Kultur in den vergangenen fünfzig Jahren deutlich. Beispielhaft werden Werke aus der Zeit zwischen 1960 und 1965 und zwischen 1990 und 2015 präsentiert. Darunter befinden sich in der ersten Phase Künstler wie John Cage, Dennis Hopper, Uwe Johnson, Edward Kienholz, Fabio Mauri, Nam June Paik, Edgar Reitz, Gerhard Richter und Konrad Lueg, Günther Uecker, Wolf Vostell, Andy Warhol, Lawrence Weiner und Tom Wesselmann, in der zweiten Phase Tauba Auerbach, Joe Biel, Phil Collins, Christoph Draeger und Reynold Reynolds, Harun Farocki, Melanie Gilligan, Christian Jankowski, Bea Meyer, Ulrich Polster, Tobias Rehberger und Christoph Schlingensief. Ein Text von Umberto Ecco („Fernsehen: Die verlorene Transparenz“) aus dem Jahr 1983 steht im Mittelpunkt des zweiten Teils. Im Anhang findet man Biografien und eine Werkliste. Die Ausstellung ist bis zum 17. Januar 2016 in Bonn zu sehen und ab 19. Februar 2016 im Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz. Mehr zum Buch: 2-2/tele_gen-1246/

Berliner Theatertagebücher 1991-96

2015.EinheitMichael Eberth (*1943) war Dramaturg an Theatern in Frankfurt, Köln, München und Wien. Er hatte in den 1980er Jahren bei acht Produktionen eng mit dem Regisseur Thomas Langhoff zusammengearbeitet. Als Langhoff 1991 die Inten-danz des Deutschen Theaters in Berlin übernimmt, macht er Eberth das Angebot, sein Chefdramaturg zu werden. Der verabschiedet sich aus seiner Dramaturgen-Position am Burgtheater (Intendant Claus Peymann sagt zu ihm: „Lebensfehler“) und geht nach Berlin. Unter dem Titel „Einheit“ hat Michael Eberth jetzt seine Berliner Theatertagebücher der Jahre 91 bis 96 publiziert. Sie sind eine selbstkritische Bilanz dieser Zeit und ein gnadenloser Blick ins Innere einer Kulturinstitution, die damals noch von DDR-Mentalitäten beherrscht war. Eberths bis dahin freundschaftliche Kooperation mit Langhoff gerät schnell aus dem Gleichgewicht. Er fühlt sich in der neuen Umgebung gemobbt, aber er macht auch viele Fehler, die ihn bald spüren lassen, dass er sich auf verlorenem Posten befindet. Nach fünf Jahren kündigt er, ein weiteres Jahr bleibt er als Berater im Haus. Natürlich steht die Arbeit im Deutschen Theater im Mittelpunkt der Eintragungen (Entscheidungen für oder gegen Stücke, Dramaturgensitzungen – Eberth ist Chef von sechs Kolleginnen und Kollegen – Leitungssitzungen, Pressekonferenzen, Proben, Hauptproben, Generalproben, Premieren, Misserfolge vor allem bei Stücken, die er ausgewählt hat), aber auch die anderen Theater der Stadt und im Land werden beobachtet: die Schaubühne nach Peter Stein, die Volksbühne unter Frank Castorf, das Berliner Ensemble mit einer Gemeinschaftsintendanz, zu der Peter Palitzsch und Peter Zadek gehören, die Kammerspiele in München, die Theater in Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf. Das Schillertheater wird 1993 geschlossen. Heiner Müller stirbt 1995. Es war eine ereignisreiche Zeit, die Michael Eberth hier als Zeitzeuge beschreibt, immer mit einer eigenen Meinung, die oft von einer Mehrheit nicht geteilt wird. Seine Partnerschaft mit der Schauspielerin Lena Stolze und die Vernachlässigung seiner Kinder spielen nur eine Nebenrolle. Es ist vor allem ein Theaterbuch, das man mit Spannung liest, wenn man die Zeit vor Ort erlebt hat. Mehr zum Buch: titel/362-EINHEIT.html

TÄTOWIERUNG (1967)

2015.DVD.TätowierungVier Kinofilme hat Johannes Schaaf (*1933) gedreht, TÄTOWIERUNG (1967) war der erste und ist für mich sein interessantester. Gezeigt wird ein Generationskonflikt. Das Ehepaar Lohmann (gespielt von Alexander May und Rosemarie Fendel) betreibt eine Mosaikfabrik in Westberlin, ganz in der Nähe der Mauer. Zur Familie gehört bereits die 16jährige Adoptivtochter Gaby (Helga Anders), neu hinzu kommt der gleichaltrige Benno (Christof Wackernagel), der bisher in einem Jugendhof gelebt hat, gern opponiert und in seinem Dasein wenig Sinn sieht. Lohmanns schenken ihm ein Moped, ermöglichen ihm eine Lehre als Koch, demonstrieren ein harmonisches Zusammenleben, akzeptieren eine Liebesnacht von Gaby und Benno. Aber der Junge kündigt seinen Küchenjob, tut sich mit einem Kleinganoven zusammen, ist von den Vorträgen seines Stiefvaters genervt, will am liebsten auf den Jugendhof zurück. Für Gaby war die kurze Beziehung zu Benno nur ein One-Night-Stand. Ein Sonntagsspaziergang wird zum überraschenden Showdown. Gaby fährt mit einem jungen Mann davon, Lohmann rezitiert klassische Gedichte, Benno erschießt ihn mit einer gestohlenen Pistole und flüchtet. Er wird in einer leeren Schwimmhalle von der Polizei festgenommen. Johannes Schaaf und sein Kameramann Wolf Wirth erzählen das lakonisch, aus wechselnden Perspektiven, ohne Diffamierung einer Hauptfigur. Die zunächst eher blassen Farben verstärken sich. Einen großen Anteil an der Wirkung des Films hat sicherlich die Schnittmeisterin Dagmar Hirtz. Bei den „Filmjuwelen“ ist jetzt eine DVD erschienen. Mit einem Booklet von Friedemann Beyer. Mehr zur DVD: 91&keywords=%22filmjuwelen%22

Brigitte Desalm

2015.Desalm größerÜber zwanzig Jahre hat sie das Film-Ressort beim Kölner Stadt-Anzeiger geleitet. Ihre Kritiken, Kommentare und Porträts waren klug, sensibel und offen für neue, positive Entwicklungen. Sie liebte das Kino. Als Brigitte Desalm am 12. Dezember 2002 starb, war ich – wie all ihre Freundinnen und Freunde – sehr traurig. Ihren Blick, ihre Stimme, ihr Engagement für den Film habe ich seither nie vergessen. In der Reihe „Film & Schrift“ ist jetzt ein Band mit 108 Texten aus dem Stadt-Anzeiger und aus der Zeitschrift Steadycam erschienen, die uns noch einmal ihren großen Denkhorizont, ihre differenzierte Wahrnehmung und ihr beeindruckendes Formulierungsvermögen vor Augen führen. Die Auswahl der Texte stammt von zwei vertrauten Freunden von Brigitte: von Thomas Koebner und seinem Sohn Sascha. Ihnen sind auch die beiden Einleitungstexte zu verdanken: „Zur Erinnerung an Brigitte Desalm“ von Thomas Koebner und „Mit Brigitte Desalm im Kino“ von Sascha Koebner. Drei Filmkritiken haben mir beim Wiederlesen besonders gut gefallen: über E.T. von Steven Spielberg („Freund vom andern Stern“), über PULP FICTION von Quentin Tarantino („Ein Zombie des Kinos“) und über LOLA RENNT von Tom Tykwer („Wettlauf mit der Zeit“) – aber ich könnte natürlich noch viele andere nennen. Drei Porträts haben mich noch einmal besonders beeindruckt: ihr Text zum 100. Geburtstag von Friedrich Wilhelm Murnau aus dem Stadt-Anzeiger („Mit Licht und Bewegung malen“), zum 100. Geburtstag von Fritz Lang, ebenfalls aus dem Stadt-Anzeiger („Lust an den sprechenden Bildern“) und ihr Porträt von Michelangelo Antonioni in Steadycam („Verführerische Unschärfe“). Ich freue mich sehr, dass dieses Buch erscheinen konnte. Mehr zum Buch: VeGWCxyWFgs

Warum Hitler King Kong liebte…

2015.Hitler King KongAdolf Hitler war bekanntlich süchtig nach Filmen. Meist am späten Abend, manchmal auch am frühen Morgen ließ er sich in der Reichkanzlei in Berlin, auf dem „Berg-hof“ bei Berchtesgaden oder im „Braunen Haus“ in München Filme vorführen. Leinwände und Projektoren waren hinter Gobelins instal-liert, Gäste und Bedienstete wurden eingeladen. Volker Koop, Autor zahlreicher Bücher über Protagonisten des Nationalsozialismus, hat jetzt im be.bra verlag ein Buch über „Die geheimen Lieblingsfilme der Nazi-Elite“ publiziert: „Warum Hitler King Kong liebte, aber den Deutschen Micky Maus verbot“. Sieben Kapitel fächern das Thema auf: Es geht zunächst um den „Filmgeschmack des deutschen Diktators“, dann um die begrenzte Macht des Propaganda-ministers Joseph Goebbels und um „Stars und Sternchen unterm Hakenkreuz“ (dazu gehörten u.a. Kristina Söderbaum, Zarah Leander, Olga Tschechowa, Henny Porten, Pola Negri, Imperio Argentina, Lida Baarová, Emil Jannings und Heinz Rühmann). Ihre Nähe zu Hitler und Goebbels und auch ihre Distanzen werden detailliert beschrieben. Ein eigenes Kapitel ist Leni Riefenstahl gewidmet („Hitlers Regisseurin“). Zum Problem wurde oft, dass Hitler und Goebbels Filme unterschiedlich bewerteten und dadurch Bearbeitungen notwendig wurden. Dies kommt in mehreren Kapiteln zur Sprache, speziell im Kapitel „Staatspolitisch wertvoll“. Natürlich konnte die NS-Elite viele ausländische Filme sehen, die von der Zensur nicht zugelassen wurden („Verbotene Früchte“). Im letzten Kapitel wird von der Planung eines bombastischen Premierenkinos an der „Nord-Süd-Achse“ durch Albert Speer berichtet, dessen Realisierung 1939 aufgeschoben und 1942 endgültig zu den Akten gelegt wurde. Das „Deutsche Lichtspieltheater“ an der Potsdamer Brücke war für 2.300 Besucher geplant. – Der Autor hat sorgfältig recherchiert, davon zeugen 893 Anmerkungen und Quellenverweise. Die Abbildungen sind technisch akzeptabel, ein Register erleichtert die Suche nach Personen und Filmtiteln. Mehr zum Buch: verbot.html

Hans Albers in Berlin

2015.Hans AlbersDer Schauspieler Hans Albers (1891-1960) wurde in Hamburg geboren. Dort gibt es auch einen Hans-Albers-Platz in der Nähe der Reeperbahn. Denn zu seinen bekanntesten Filmen gehören GROSSE FREIHEIT NR. 7 (1944), AUF DER REEPERBAHN NACHTS UM HALB EINS (1954) und DAS HERZ VON ST. PAULI (1957). In Berlin gibt es bisher keine Straße und keinen Platz, die nach ihm benannt sind. Dafür hat jetzt Michael Grisko ein kleines Buch publiziert, das faktenreich beweist, wie eng Hans Albers mit dieser Stadt verbunden war, in der er ab 1917 16 Jahre gelebt und mehr als vier Jahrzehnte gearbeitet hat. Zu seinen großen Rollen auf der Bühne gehörte der Kellner Tunichtgut im Schauspiel „Die Verbrecher“ von Ferdinand Bruckner und der Rekommandeur „Liliom“ im Stück von Ferenc Molnár. Albers hat in den 1920er Jahren in über 100 Stummfilmen kleinere und größere Rollen gespielt, seine Tonfilm-Karriere begann 1929 mit DIE NACHT GEHÖRT UNS von Carl Froelich, gefolgt von DER BLAUE ENGEL von Josef von Sternberg und DER GREIFER von Richard Eichberg. Grisko erzählt auf 70 Seiten die private und berufliche Lebensgeschichte des Schauspielers, der ab 1933 in einer Villa am Starnberger See wohnte, aber in der Nazi-Zeit 18 zum Teil durchaus politische Filme drehte (zum Beispiel CARL PETERS von Herbert Selpin). Sein erster Nachkriegsfilm war 1947 …UND ÜBER UNS DER HIMMEL von Josef von Baky, sein letzter Film hieß KEIN ENGEL IST SO REIN (1960). Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof Ohldorf in Hamburg. Mehr zum Buch: 1&Itemid=1

Los Angeles

2015.Los AngelesWolf Jahnke hat seine Magister-arbeit in Münster über das Thema „Los Angeles im Film“ geschrieben, Michael Scholten war im Sommer 1995 ein Semester an der University of California, L.A. Jahnke ist Produktmanager, Scholten Journalist, beide sind filmaffin und können routiniert schreiben. Sie unternehmen in ihrem Buch auf 128 Seiten eine Reise durch L.A. und Umgebung und erinnern uns zunächst an das historische L.A. im Film: in CHINATOWN von Roman Polanski (1974) im Jahr 1937, in L.A. CONFIDENTIAL von Curtis Hanson (1997) im Jahr 1953, in CHANGELING/DER FREMDE SOHN (2008) von Clint Eastwood im Jahr 1928, in BLADE RUNNER (1982) von Ridley Scott an die Zukunft im Jahr 2019. Dann geht es im Zick-Zack-Kurs zum Mulholland-Drive, nach Downtown, zum L.A. River und nach East L.A., nach North L.A. und nach Hollywood, nach West Hollywood, in die Hollywood Hills, zum Wilshire Boulevard, nach Midtown, Beverly Hills, Century-City, Westwood und Brentwood, zum Pacific Coast Highway, nach Malibu und Santa Barbara, zum L.A. Airport, zum Hafen San Pedro, nach South Central und schließlich ins San Fernando Valley. Die letzten sechs Seiten sind den „Masters of the L.A.-Universe“ gewidmet: dem schönsten L.A. von Michael Mann, dem seltsamen L.A. von David Lynch, dem kindischen L.A. von Judd Apatow, dem nekrophilen L.A. von Bret Easton Ellis, dem coolen Pop-L.A. von Quentin Tarantino und dem historischen L.A. von Michel Hazanavicius. Mit vielen Adressen, Anekdoten und Abbildungen. Coverfoto: GANGSTER SQUAD (2913) von Ruben Fleischer. Mehr zum Buch: 463–los-angeles.html