Hitchcock’s Blondes

Sie hatten meist blon-des Haar, waren ziem-lich emanzipiert und mussten sich in der Suspense-Welt von Alfred Hitchcock be-haupten. Zwölf Schau-spielerinnen porträtiert Thilo Wydra in diesem wunderbaren Bilder-buch, das kürzlich bei Schirmer/Mosel er-schienen ist. Es sind, chronologisch nach ihren Film geordnet: Joan Fontaine (REBEC-CA, SUSPICION), Ingrid Bergman (SPELLBOUND, NOTORIOUS, UNDER CAPRICORN), Grace Kelly (DIAL M FOR MURDER, REAR WINDOW, TO CATCH A THIEF), Shirley MacLaine (THE TROUBLE WITH HARRY), Doris Day (THE MAN WHO KNEW TO MUCH), Vera Miles (THE WRONG MAN, PSYCHO), Kim Novak (VERTIGO), Eva Marie Saint (NORTH BY NORTHWEST), Janet Leigh (PSYCHO), Tippi Hedren (THE BIRDS, MARNIE), Julie Andrews (TURN CURTAIN) und Karin Dor (TOPAS). Sieben von ihnen sind noch am Leben: Shirley MacLaine (inzwischen 84 Jahre alt), Doris Day (96), Vera Miles (89), Kim Novak (85), Eva Marie Saint (94), Tippi Hedren (88), Julie Andrews (83). „Hitchcock-Blondinen haben stets etwas Überirdisches. Der Regisseur überhöht sie, stilisiert sie, formt sie. Hitchcock-Blondinen sind bigger than life. Seine Filme – die der französische Philosoph Gilles Deleuze einmal wunderbar treffend ‚mentale Bilder’ nennt – sind Träume. Tag-Träume, Alb-Träume. In diesen Träumen lässt Hitchcock die Frauen auftreten und lässt sie durch die Photographie seiner Kameramänner ikonisch wirken. Hitchcock-Blondinen sind Frauen zum Anbeten, starke Frauen, oftmals von großen Emotionen geleitet und immer auch mal am schwindel-erregenden Abgrund des Lebens stehend.“ (Wydra in seinem „Vorspann“). Jeder Frau ist zunächst eine Fotostrecke gewidmet und dann ein individueller, pointierter Text. Im „Abspann“ erinnert Wydra in die Verleihung des Ehren-Oscars an Hitchcock am 7. März 1979. Es versteht sich von selbst, dass die Qualität der Abbildungen herausragend ist. Coverfoto: Publicity-Porträt von Cary Grant und Grace Kelly für TO CATCH A THIEF (1955). Mehr zum Buch: 39&products_id=892

Front – Stadt – Institut

Von 1960 bis 1968 habe ich im Nebenfach Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin studiert. Das von Peter Jammer-thal und Jan Lazardzig heraus-gegebene Buch über die Theater-wissenschaft an der FU von 1948 bis 1968 habe ich natürlich mit großem Interesse gelesen. Zwei Essays fand ich besonders interessant: die Aufarbeitung der zwiespältigen Rolle des durch seine NS-Vergangenheit belaste-ten Professors Hans Knudsen, der eine Schlüsselfigur des Instituts auch in der Nachkriegs-zeit war, durch den heutigen Institutsdirektor Jan Lazardzig und das Porträt des „unsichtbaren Ordinarius“ Wolfgang Baumgart von Mechthild Kirsch. Ich habe damals Vorlesungen von Knudsen und Baumgart besucht, hatte zu beiden ein eher distanziertes Verhältnis, fühlte mich aber eher Baumgart als Knudsen verbunden. Mein Haupt-fach war die Publizistik, ich wollte bei Professor Fritz Eberhard promovieren, dessen Nachfolger 1967 Harry Pross wurde. Aber im April 1969 habe ich mich von der FU verabschiedet und wurde Studienleiter an der DFFB. Bücher wie „Front – Stadt – Institut“ wecken Erin-nerungen an vergangene Zeiten. Das hat auch mit den guten Recherchen zu tun, die bei der Lektüre der Texte zu spüren sind. So dokumentieren 30 „Schlaglichter“ wichtige Momente der Instituts-geschichte, man findet dort Namen, Orte und Ereignisse, die mit dem eigenen Leben verbunden sind. Interessant fand ich auch die Essays über Theaterwissenschaft in Ost und West von Joachim Fiebach, über die Theaterhistorischen Sammlungen von Peter Jammerthal und über „Warten auf Godot“ in Westberlin von Ulrike Haß. Eine Ausstellung über die Theaterwissenschaft an der FU 1948 bis 1968 ist noch bis zum 31. März 2019 in der Grunewaldstraße 35 zu sehen. Mehr zum Buch: book/detail/951

Der Angriff der Zukunft auf die Gegenwart

Rolf Giesen schätze ich seit Jahrzehnten als Experten für Special Effects, Fantasy- und Science-fiction-Filme. Vor 33 Jahren haben wir bei einer Aus-stellung der Kinemathek im Kaufhaus Wertheim und bei der Retrospektive der Berlinale eng zusammengearbeitet. Sein Wis-sen über viele Aspekte der Film-geschichte hat mich immer beeindruckt. Jetzt hat Rolf im Herbert von Halem Verlag ein Buch über „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Bewegtbilder“ publiziert. Es sind „Spekulationen diesseits und jenseits der Digitalisierung“. In seinem Text erzählt er sehr assoziativ und provokant von der kulturellen Erschließung der Räume, von den Studiengängen Szenografie und Virtual Environments der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, von Geisterbildern, Walt Disney und den Menschen im Weltraum, von der Umstellung von analog auf digital, der Verflüchtigung der Bilder im Internet, den utopischen Blockbustern, der Konfrontation von DAS BOOT und STAR WARS, der ideologischen Begriffsbestimmung 2D versus 3D, den interaktiven Bilderkulturen und ihrer sozialen Bedeutung für etablierte Filmberufe, von der Filmarbeit in China, vom Homo ludens, den Brillen, dem Bildtransfer ins menschliche Gehirn, dem Traum vom ewigen Leben und der digitalen Ikonomanie. 160 lesenswerte Seiten. Der zweite Teil (S. 187-316) dokumentiert Interviews u.a. mit den Produzenten Gerhard Hahn, Tony Loeser und Georg Struck, dem Kinobesitzer Hans-Joachim Flebbe, dem Filmförderer Thomas Schäffer, dem Set Decorator Bernhard Henrich, den Special-Effects-Spezialisten Robert Blalack, Volker Engel und Joe Letteri, dem 3D-Spezialisten Karl Meyer, den Animatoren Felix Gönnert und Heinrich Sabl, dem Games-Fachmann Thomas Dlugaiczyck, Studentinnen und Studenten der Filmuniversität Babelsberg, dem digitalen Medienexperten Wolf Siegert, dem Kunst- und Medien-theoretiker Peter Weibel und dem Filmwissenschaftler Dieter Wiedemann. Mehr zum Buch: der-angriff-der-zukunft-auf-die-gegenwart/

Alles Gute für 2019

Ein gutes und gesundes Neues Jahr

wünschen 

Hans Helmut Prinzler und Antje Goldau

Bild: Kurfürstendamm, 1. Januar 2019, 0.23 Uhr

fotografiert von Anke Sterneborg.

Abschiede

Am Ende eines Jahres ist an Menschen zu erinnern, die uns in diesem Jahr verlassen haben. Ich nenne hier sieben, denen ich mich beruflich oder privat besonders eng verbunden fühlte. Hilmar Hoffmann starb am 1. Juni in Frankfurt. Er wurde 92 Jahre alt. Zwanzig Jahre war er in Frankfurt für die Kulturpolitik zuständig, hat dort zuerst das Kommunale Kino und dann das Deutsche Filmmuseum initiiert, dessen Entwick-lung ich von Berlin aus mit Respekt (und Neid) beobachtet habe. Er hat interessante Bücher publiziert und war für mich immer ein anregender Gesprächspartner. (Hilmar+HoffmannH&cat=1 )

Eckhard Keßler (*1938) war mein ältester Freund, wir haben in Rottweil gemeinsam Abitur gemacht, er studierte anschließend Klassische Philologie, Philosophie und Germanistik, wurde zunächst Assistent und später Nachfolger von Ernesto Grassi als Professor für Philosophie der Renaissance an der Ludwig-Maximilian-Universität in München. 1964 heiratete er Rose Goes, die Tochter des Schriftstellers Albrecht Goes. Das Paar wohnte viele Jahre in der Konradstraße in Schwabing. Wir haben sie dort oft besucht. Dann sind sie nach Leipzig gezogen. Am 11. Juni ist „Ecki“ für mich überraschend gestorben.

Der Publizist und Lektor Manfred Delling starb am 17. Juni im Alter von 90 Jahren. Sein Themenfeld war vor allem das Fernsehen. Als Dozent der dffb kam er in den 70er und 80er Jahren regelmäßig von Hamburg nach Berlin. Wir waren eng befreundet und haben immer donnerstags Skat gespielt. In den letzten Jah-ren lebte er in seiner umgebauten Schmiede in der Nähe von Bad Segeberg. Wir haben häufig miteinander telefoniert, er war neugierig, meinungsfreudig und streitlustig. (manfred-delling/

Enno Patalas (*1929) war Gründer der Zeit-schrift Filmkritik, Autor wichtiger Filmbücher und zwanzig Jahre Leiter des Münchner Film-museums. Er hat sich vor allem um die Rekon-struktion bedeutender deutscher Filme ver-dient gemacht. Er starb – 16 Jahre nach seiner Frau, der Publizistin Frieda Grafe, die ich immer sehr bewundert habe – am 7. August 2018 in München. Aus der Öffentlichkeit hatte sich Enno schon vor längerer Zeit zurückgezogen. Für den Tagesspiegel habe ich einen Nachruf geschrieben: 22899050.html

Klaus Wildenhahn (*1930) war einer der großen Dokumentaristen in der Bundesre-publik. Wir haben eng zusammengearbeitet, als er Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre Dozent an der dffb war. Sein Buch „Über synthetischen und dokumentarischen Film“ habe ich redaktionell betreut, seine Filme sind für mich beispielhaft für den beobachtenden Dokumentarfilm. Klaus starb am 9. August in Hamburg; zur Urnenbeisetzung und einer Trauerfeier waren wir vor Ort. In der Akademie der Künste habe ich einen Nachruf auf ihn gehalten (klaus-wildenhahn-1930-2018/ ).

Helmut Merker (*1942) war über 30 Jahre Filmredakteur des WDR, seine „Filmtips“ sind legendär. Nach seiner Pensionierung zog er nach Berlin, man traf sich bei Pressevor-führungen, er schrieb für die taz und den Tagesspiegel. Und ein Thema war immer der Fußball, speziell seine Heimmannschaft: Arminia Bielefeld. Am 3. September ist Helmut in Berlin gestorben. Wir haben auf dem Friedhof in der Stubenrauchstraße von ihm Abschied genommen. Hier mein kurzer Nachruf: helmut-merker/ 

Hans Günther Pflaum (*1941) hat Film-kritiken für die Süddeutsche Zeitung und den Filmdienst geschrieben, über ein Dezennium das „Jahrbuch Film“ des Hanser Verlags herausgegeben, war viel für das Goethe-Insti-tut unterwegs und hat über Rainer Werner Fassbinder ein Buch geschrieben und einen Film gedreht. Zwischen 1979 und 1992 habe ich mit ihm für den Hanser Verlag und InterNationes das Handbuch „Film in der Bundesrepublik Deutsch-land“ verfasst, das mehrere Auflagen erlebte und als Standardwerk galt. Die Zusammenarbeit war kollegial und freundschaftlich. Am 19. Dezember ist Günther in München gestorben.

Auch wenn es eine Logik hat, dass die Abschiede zahlreicher werden – sie stimmen traurig und schmerzen.

Meine DVDs des Jahres

Regelmäßig – meist sonntags – bespre-che ich auf meiner Seite neue DVD-Editionen. Im Jahr 2018 habe ich hier 38 einzelne DVDs, fünf Doppel-DVDs und sieben Boxen vorgestellt. Dies waren die für mich wichtigsten: die Box mit allen 14 Spielfilmen von Konrad Wolf, also inklusive DER KLEINE PRINZ, mit hervorragendem Bonus-material (konrad-wolf/ ), die Box mit sechs Stummfilmen von Fritz Lang, in restaurierten Fassungen herausgegeben von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung (fritz-lang-box/ ) und die „Ulmer Dramaturgien“ mit 25 kurzen und neun längeren Filmen aus den Jahren 1962 bis 68, die an der Hochschule für Gestaltung in Ulm entstanden sind (ulmer-dramaturgien/ ) und „Babelsberger Freiheiten“: 19 Spiel- und Dokumentarfilme, die zwischen 1957 und 1990 an der dortigen Filmhochschule realisiert wurden (babelsberger-freiheiten/ ).

Mein größtes Kompliment für eine Doppel-DVD gilt der Edition Film-museum für LIEBELEI und LOLA MONTEZ von Max Ophüls in rekon-struierter Fassung (liebelei-1933-lola-montez-1955/), herausgegeben vom Filmmuseum München und dem Goethe-Institut. Meine drei Einzel-DVDs des Jahres sind: NARZISS UND PSYCHE von Gabor Body, publiziert von Absolut Medien (narziss-und-psyche-1980/ ), MENSCHEN AM SONNTAG von Robert Siodmak und Edgar G. Ulmer, erschienen bei Atlas Film (atlas-film.de ), und LUCKY von John Carroll Lynch, herausgegeben von Alamode (lucky-2017/).

Der beste und wichtigste DVD-Anbieter ist für mich Absolut Medien von Molto Menz (absolutmedien.de ). Weil ich gern DEFA-Filme sehe, fühle ich mich mit Icestorm (icestorm.de ) verbunden. Als Filmhistori-ker lobe ich natürlich die Edition Filmmuseum (edition-filmmuseum.com ). Selbstverständlich ist das Angebot der „Film-juwelen“ (filmjuwelen.de) groß. Nicht nur wegen der „Western-Legenden“ schätze ich Koch-Media (kochmedia-film.de/dvd/ ). Die neue, sehr empfehlenswerte Reihe der „Nero-Filmklassiker“ führt uns zu Atlas-Film (neu-auf-dvd-und-bluray.html ). Nicht zu vergessen: Alamode (medium.html ), good! movies (goodmovies.de ) oder Alive (394597&id=89 ). Und einige spezielle Anbieter gibt es auch. Man braucht viel Zeit, um all die Filme zu sehen.

Filmbuch des Jahres 2018

Zwölf „Bücher des Monats“ habe ich in diesem Jahr ausgewählt. Traditionell mache ich eines davon zum Filmbuch des Jahres. In die engste Auswahl dafür kommen: der Erinnerungs-roman „Paris, Mai ’68“ von Anne Wia-zemsky, die Plakat-Dokumentation „Mehr Kunst als Werbung“ von Detlef Helmbold und der Begleitband zur Berlinale-Retrospektive „Weimarer Kino – neu gesehen“, herausgegeben von Karin Herbst-Meßlinger, Rainer Rother und Annika Schaefer. Das Weimar-Buch wurde beim CineGraph-Kongress im November mit dem diesjährigen Willy Haas-Preis ausgezeichnet. Hier ist die Begründung der Jury: „Ergänzend zur Retrospektive der diesjährigen Berlinale entstandener Band zu weniger bekannten Filmen der Weimarer Republik mit informativen Beiträgen zur Darstellung von inhaltlichen Aspekten wie Revolution und Reformation, Arbeitswelt oder Kindheit und Jugend sowie zum Experimentalfilm. Dazu Aufsätze zu ausgewählten Filmen bzw. Regisseuren der Zeit, verfasst von heutigen Filmmachern. Beson-ders lobenswert erscheint, dass sich das »neu gesehen« tatsächlich auf ›neue‹, d.h. bisher kaum betrachtete Filme bezieht. Darüber hinaus überzeugt der Band auf den ersten Blick mit einer sehr guten Bildquali-tät und einem tollen Layout und Satz. Ein Buch, das Lust auf die Filme macht.“ Es ist mein „Filmbuch des Jahres 2018“. Mehr zum Buch: weimarer-kino-neu-gesehen/

Meine Filme des Jahres

Hier sind die für mich wich-tigsten Kinofilme des Jahres 2018. Unter den ausländischen ist meine Nr. 1 der amerikani-sche Film THREE BILL-BOARDS OUTSIDE EBBING, MISSOURI von Martin McDonagh mit der wunder-baren Frances McDormand als Mutter, die von der örtlichen Polizei fordert, nach sieben Monaten Untätigkeit endlich die Ermordung ihrer Tochter aufzuklären. Sie mietet Plakatwände am Ortseingang und löst damit einen Kleinkrieg aus. Die komischen und dramatischen Momente des Films mischen sich auf beeindruckende Weise. McDormand erhielt im Februar den Oscar als beste Hauptdarstellerin. Meine Nr. 2 ist das Drama LUCKY von John Carroll Lynch mit Harry Dean Stanton in der Titelrolle eines 90jährigen Navy-Veteranen in einer amerikanischen Kleinstadt. Es war Stantons letzte Rolle, er starb im September 2017. Nr. 3: Steven Spielbergs Film THE POST mit Meryl Streep als Verlegerin.

Unter den deutschen Filmen hat mir besonders TRANSIT von Christian Petzold gefallen, der den Roman von Anna Seghers ins Frankreich der Gegenwart transponiert. Franz Rogowski spielt den politischen Flüchtling Georg, Paula Beer die Frau des Schriftstellers Weidel, die nicht weiß, dass sich ihr Mann umge-bracht hat. Hervorragend: die Montage des Films von Bettina Böhler. Meine Nr. 2: der biogra-fische Film GUNDERMANN von Andreas Dresen mit Alexander Scheer als Liedermacher. Nr. 3: 303 von Hans Weingartner, ein Roadmovie der speziellen Art.

Zwei Dokumentarfilme stehen für mich ganz oben auf der Jahresliste: VISAGES VILLAGES (dt.: AUGENBLICKE: GESICHTER EINER REISE) von dem Streetart-Künstler JR und Agnès Varda und WALDHEIMS WALZER von Ruth Beckermann.

Woody Allen

Das Heft 52 der Film-Konzepte, herausgegeben von Johannes Wende, ist dem Regisseur Woody Allen gewidmet. Kann man über ihn neue Erkenntnisse vermitteln? Ja, wenn eine Publikation klug konzipiert ist. Die Einleitung des Herausgebers definiert den aktuellen Blick. Zwei Texte behandeln generelle Themen: Tim Moeck fragt, wer die Autoren der Bilder sind und erinnert an die Kameramänner von Woody Allen, Eva Trobisch (Regisseurin des Films ALLES IST GUT) beschäftigt sich mit dem Stereotyp des Intellektuellen in den Filmen von WA. Drei Beiträge sind auf einzelne Filme fokussiert: Bei Rasmus Greiner geht es um sinnliche Geschichtserfahrung in MIDNIGHT IN PARIS, Isabel Jansson reflektiert über Körperlichkeit und Sexualität in THE SLEEPER, Johannes Wende untersucht aus heutiger Sicht den Film MANHATTAN. 100 interessante Seiten über den inzwischen 83jährigen Regisseur, der ja auch im Blickfeld der #MeToo-Debatte steht. Coverabbildung: Fotomontage aus Standbildern von CRISIS IN SIX SCENES (2016). Mehr zum Heft: XBE9sOkqtW8

Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten und gute Fahrt ins Neue Jahr

wünschen mit herzlichen Grüßen vom Kurfürstendamm Hans Helmut Prinzler und Antje Goldau