Claus Peymann

2016.Claus PeymannKein Film-, sondern ein Theaterbuch, von der ersten bis zur letzten Seite. Eine Würdi-gung zum 80. Geburtstag und ein Abschiedsgeschenk für den Noch-Intendanten des Berliner Ensembles, der im Juli 2017 das Zepter an seinen Nachfolger Oliver Reese übergibt. Claus Peymann (*1937) hat – wenn man die Zwischenspiele in Frankfurt, München, Wuppertal und Hamburg ausspart – als Theaterdirektor vier Bühnen beherrscht: das Stuttgarter Staatstheater (1974-79), das Schauspielhaus in Bochum (1979-86), das Wiener Burgtheater (1986-99) und das Berliner Ensemble (1999-2017). Er hat mit Inszenierungen und mit politischen Provokationen Aufsehen erregt. Das Buch, erschienen im Alexander Verlag, dokumentiert seine Lebens- und Arbeitsgeschichte in Bildern, Texten und Gesprächen auf über 500 Seiten. Acht Exkurse gelten Peter Handke, Uraufführungen, Klassikern, Thomas Bernhard, William Shakespeare, Bertolt Brecht, Weggefährten und dem Fußball. Der Titel „Mord und Totschlag“ bezieht sich auf eine Aktion, bei der (ohne Peymanns) Wissen eine Fahne mit den drei Worten auf dem Burgtheater gehisst wurde. Die Anregung kam von Thomas Bernhardt. Für Theaterfans – wenn sie nicht gerade Gegner von Peymann sind – ist dieses Buch ein Muss. Ich habe ihn mehrfach im Kulturausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses erlebt; seine Auftritte dort waren beeindruckend und durchaus lustig. Mehr zum Buch: Mord_und_Totschlag.html

Dagmar Manzel

2017.Dagmar ManzelSie ist im Theater, in der Oper, im Kino und im Fernsehen präsent. Im kommenden Jahr feiert sie ihren 60. Geburtstag. Knut Elstermann hat mit ihr Gespräche über ihr Leben und ihre Arbeit geführt, die jetzt unter dem Titel „Menschenskind“ als Autobiografie im Aufbau Verlag erschienen sind. Dagmar Manzel gehört zu den großen Persönlichkeiten der Darstellenden Kunst in unserem Land. Ich habe gejubelt, als ich sie im Deutschen Theater mit Ulrich Matthes in dem Stück „Gift“ von Lot Vekemans und in der Komischen Oper in der musikalischen Komödie „Eine Frau, die weiß, was sie will“ von Oscar Straus erlebt habe, ich war beeindruckt von ihr in dem Kinofilm DIE VERLORENE ZEIT von Anna Justice und in dem Dokumentarfilm IRGENDWO AUF DER WELT von Enrique Sanchez Lansch, der sie auf der Spurensuche nach Liedern von Werner Richard Heymann zeigt. Sie hat, wie wir jetzt lesen können, viel gelernt, viel erlebt und kann das in den Gesprächen wunderbar erzählen: selbstbewusst, aber niemals eitel, immer mit dem Blick auf Menschen, mit denen sie zusammengearbeitet hat. Das Privatleben bleibt weitgehend ausgespart, wichtig sind ihr Erinnerungen an Thomas Langhoff, Heiner Carow, Helmut Dietl, Ulrich Mühe oder Heiner Müller, sie spricht ausführlich über die Arbeit mit Andreas Kleinert, Barrie Kosky, Ulrich Matthes, Christian Schwochow. Zwischen die 15 Gesprächskapitel sind persönliche Intermezzi eingefügt, in denen sich u.a. Sylvester Groth, Johanna Schall, Gudrun Ritter, Matthias Habich, ihre Mutter, ihre Kinder, ihre beste Freundin und einige der genannten Regisseure und Kollegen über Dagmar Manzel äußern. Ein sehr lesenswertes Buch! Mit Abbildungen, Bühnenverzeichnis und Filmografie. Mehr zum Buch: menschenskind.html

Zwei Bücher über den Science-Fiction-Film

2017.future worldsZwei neue Bücher über den Science-Fiction-Film sind jüngst bei Bertz + Fischer erschienen. Zur Vorbereitung der Science-Fiction-Ausstellung haben die Deutsche Kinemathek und das Einstein Forum im Januar 2016 ein Symposium veranstaltet, bei dem film-theoretische Analysen mit Prognosen aus Natur- und Sozialwissenschaften verbunden wurden. Neun überarbeitete Referate sind in der Publikation „Future Worlds“ zu lesen, die von Kristina Jaspers, Nils Warneke, Gerlinde Waz und Rüdiger Zill herausgegeben wurde. Bei Josef Früchtl geht es um den Film INTERSTELLAR und das cineastische Raum-Zeit-Kontinuum. Simon Spiegel beschäftigt sich mit dem Problem der positiven Zukunft in der Science-Fiction. Christine Cornea informiert über die Zerstörung der Umwelt und Visionen einer postapokalyptischen Zukunft im amerikanischen Science-Fiction-Kino. Andreas Rauscher unternimmt einen transmedialen Vergleich zwischen STAR TREK und STAR WARS. Klaudia Wick gibt einen Überblick über Science-Fiction als Bildungsprogramm im Fernsehen der Bundesrepublik. Matthias Schwarz richtet den Blick auf Kosmovisionen im sowjetischen Science-Fiction-Film. Harald Hamrell erinnert an die Entstehung der Fernsehserie ÄKTA MÄNNIGSKOR – REAL HUMANS. Ytasha begibt sich auf eine Reise in die Kunst und den Film des Afrofuturismus. Mingwei Song entdeckt verborgene Dimensionen im chinesischen Science-Fiction-Kino. Lesenswert. Das Coverfoto stammt aus der TV-Serie REAL HUMANS. Mehr zum Buch: /futureworlds.html

2017.Reality UnboundElf Beiträge – alle in englischer Sprache – enthält das Buch „Reality Unbound“, das Aidan Power, Delia Gonzélez de Reufels, Rasmus Greiner und Winfried Pauleit herausgegeben haben. Es geht um „Moving Through the End of Time“, „Rethinking Science Fiction, Science Fiction Histories“ und „Sound and Science-Fiction“. Die Texte stammen von Marc Bonner, Delia González de Reufels, Rasmus Greiner, Karin Harrasser, Winfried Pauleit, Aidan Power, David Seed, Vivian Sobchak, Rüdiger Zill, Sherryl Vint und Brian Willams. Der Band dokumentiert die 20. Bremer Film-konferenz in ausgewählten Beiträgen für internationale Interessenten. Eine deutschsprachige Ausgabe erschien bereits im Mai 2016 (die-zukunft-ist-jetzt/ ). Das Coverfoto stammt aus dem Film PREDESTINATION. Mehr zum Buch: realityunbound.html

„Die Toten“ von Christian Kracht

2016.Die TotenEin Roman aus der Filmwelt der frühen 1930er Jahre. Er verbin-det reale Personen jener Zeit mit drei fiktiven Figuren: dem Schweizer Filmregisseur Emil Nägeli, der den sehr erfolg-reichen Film „Die Windmühlen“ gedreht hat, seiner Verlobten, der Schauspielerin Ida von Üxküll, und dem japanischen Kulturbeamten Masahiko Amakasu, der eine „zelluloidene Achse“ zwischen Berlin und Tokio schmieden möchte, um den amerikanischen Kultur-imperialismus aufzuhalten. Ausführlich werden zunächst die Lebensläufe von Nägeli und Amakasu geschildert, bis – im zweiten Teil – die Filmwelt in den Blickpunkt rückt, beginnend mit einem Besuch von Charles Chaplin in Tokio, der dabei fast einem Attentat auf den japanischen Premier-minister zum Opfer fällt. Dann fliegt Emil Nägeli von Bern nach Berlin, um mit Alfred Hugenberg über ein Filmprojekt zu verhandeln, bei dem Heinz Rühmann eine Hauptrolle spielen soll. Er lernt Lotte Eisner und Siegfried Kracauer kennen, bei denen er übernachtet. Am nächsten Tag unterschreibt er den Vertrag im Büro von Hugenberg, während Eisner und Kracauer zusammen mit Fritz Lang im Zug nach Paris fahren und sich im Speisewagen betrinken. Nägeli fliegt dagegen nach Japan, trifft dort seine Verlobte und den Kulturbeamten Amakasu. Zusammen schauen sie sich einen Film von Yasujiro Ozu an. Dann beginnt Ida ein Verhältnis mit Amakasu, Nägeli reist mit seiner Bolex zornig durch Japan und kehrt mit einem impressionistischen Film auf vielen Umwegen in die Schweiz zurück, während Ida in Los Angeles landet, dort aber keine Rolle bekommt und ein tragisches Ende erlebt. Das alles findet auf 200 Seiten statt, ist über weite Strecken prätentiös formuliert, aber auch spannend zu lesen, wenn man es nicht allzu ernst nimmt. Das fällt, wenn es vom Anfang bis zum Ende immer wieder um den Tod geht, nicht ganz leicht. Mehr zum Buch: 978-3-462-04554-3/

Joel und Ethan Coen

2016.Joel und Ethan CoenIhr jüngster Film, HAIL, CAESAR, lief im vergangenen Jahr zur Eröffnung auf der Berlinale. 18 Filme haben sie bisher zusammen realisiert, sie sind, zusammen mit Jean-Pierre und Luc Dardenne, das kreativ-ste Brüderpaar im Filmbereich. Kein Wunder, dass gern über sie geschrieben wird. Das neueste Buch stammt von der Psycho-analytikerin Mechthild Zeul, hat den Untertitel „Meister der Überraschung und des viel-schichtigen Humors“ und ist kürzlich bei Transcript erschienen. Es beginnt mit einer „Einführung in das Universum der Coen-Brüder“, beschreibt die soziale und politische Situation in den USA, macht Anmerkungen zur Ästhetik der Coen-Filme und gibt eine Orientierung über den psychoanaly-tischen Umgang mit ihren Filmen. Zwölf Coen-Filme werden dann von der Autorin genauer analysiert. Der Inhaltsbeschreibung folgt jeweils eine psychoanalytisch fundierte Interpretation. Dabei spielen Erwartungsverletzungen, die Inszenierung von Humor und die Konfrontation von Bild und Musik eine besondere Rolle. Vor allem für Liebhaber der Coen-Filme ist dies eine lohnenswerte Lektüre. Keine Abbildungen. Mehr zum Buch: joel-und-ethan-coen?c=738

Musik und Medien

2016.Musik und MedienAuf insgesamt sechs Bände ist die Edition der Texte von Peter Weibel angelegt, die im Verlag Hatje Cantz erscheint. Der erste Band über „Architektur und Medien“ wurde im Herbst 2015 publiziert (architektur-und-medien/). Jetzt folgt Band 2: „Musik und Medien“. 31 Texte (mit vielen Fotos) sind hier versammelt, beginnend mit dem Aufsatz „Musik als numerische Sensi-bilität“, erstmals veröffentlicht 1984, überarbeitet 2000, aktualisiert 2016, endend mit den beiden englischen Texten „Digital Synesthesia“ und „Data Music“ (beide 2016). Die Beiträge sind – wie schon im Band 1 – nicht chronologisch geordnet, sie werden durch einen Index erschlossen. Besonders gut hat mir der längste Text gefallen: „Von den visuellen Musik zum Musikvideo“ (1987), der sich auf über 60 Seiten auf sein Thema einlässt. Schön sind auch die Porträts von Meredith Monk („Die Kehle als Klangkörper“, 1983 von Weibel als Ghostwriter für Susanne Widl verfasst), Milan Grygar („Inside the Sound“, 2016) und Ryoji Ikeda („Physik als Musik“, 2014), sowie das Gespräch mit Olga Neuwirth („Die Musik sollte Herrin der Zeit sein“, 2005). Als Leitsatz steht über dem Band das Weibel-Zitat: „Die Musik ist die Mutter aller technologischen Künste“. Mehr zum Buch: 6228-0.html

Gilmore Girls

2016.Gilmore GirlsGILMORE GIRLS war eine amerikanische TV-Serie, die mit großem Erfolg von 2000 bis 2007 in sieben Staffeln mit insgesamt 153 Folgen ausge-strahlt wurde. In Deutschland war sie auf VOX zu sehen. Karla Pauls Büchlein in der Reclam-Serie „100 Seiten“ ist eine dezidierte Liebeserklärung, die gut begründet wird und sich vor allem an die Fans der Serie richtet. Zunächst werden alle Angehörigen der Gilmore-Familie vorgestellt und charakterisiert. Dann geht es um den Schauplatz Stars Hollow und seine Bewohner, bis hin zu Kirk Gleason und seine 61 Jobs, die präzise aufgelistet sind. Wir werden informiert über die Gilmores und die Liebe, über Bücher, Songs und Filme, die in der Serie eine Rolle spielen. Es folgen 42 Zitate aus den inzwischen legendären Dialogen, einige Hinweise für Insider und die schönsten Fehler der Serie. Den Abschluss bilden zwei Kurzinterviews: mit der Genderforscherin Heike Mißler und dem Medienwissenschaftler Herbert Schwaab. Seit November 2016 gibt es eine vierteilige Fortsetzung der Serie. Mehr zum Buch: gilmore_girls

Gangsterwelten

2017.GangsterweltenEine erste Welle von Gangster-filmen entstand um 1930 in den USA, eine zweite in den 1950er Jahren in Frankreich. Im vor-liegenden Band, den Hermann Doetsch und Andreas Mahler herausgegeben haben, geht es um „Faszination und Funktion des Gangsters im französischen Nachkriegskino“. Einem einlei-tenden Text der beiden Heraus-geber folgen acht Essays. An-dreas Mahler reflektiert über die Vereinsamung des Gangsters in der abstrakten Gesellschaft („Vom Patron zum Samourai“). Susanne Dürr schlägt den historischen Bogen zum amerikanischen Gangsterfilm als Vorläufer („Die Paten des film noir“). Bei Hermann Doetsch geht es um den heist-Film und die Technisierung der Lebenswelt in Jules Dassins DU RIFIFI CHEZ LES HOMMES (aus dem Film stammt auch das Cover-foto). Wolfram Nitsch untersucht Handwerk und Hasardspiel in Melvilles BOB LE FLAMBEUR („Der Gangster als Spieler“). Maria Imhof richtet den Blick auf Topographien des Verbrechens im französischen Gangsterfilm („Zwischenräume“). Jörg Dünne beschäftigt sich mit „Gangstern am Pool“. Wolfgang Lasinger erinnert an den „flic“ als Einzelgänger in POLICE von Maurice Pialat („Zwischen den Fronten“). Dunja Bialas thematisiert Aspekte des französischen Gangsterfilms der 2000er und 2010er Jahre („Von Ex-Bullen, Rechercheuren und Reanimateuren“). Alle Beiträge sind konkret an Filmbeispielen orientiert. Mit Abbildungen und Literaturhinweisen. Es fehlen Kurzbiografien der Autorinnen und Autoren. Mehr zum Buch: gangsterwelten?c=738

DIE FRAU MIT DER KAMERA (2015)

2016.DVD.Frau mit der KameraDer Film über ihre Freundin, die Fotografin Abisag Tüllmann (1935-1996) war ein Herzens-projekt von Claudia von Alemann. Nach der Kinoauswertung ist er jetzt bei good!movies als DVD erschienen. Mir hat dieses Porträt, das mit einem langsamen Gang durch die Wohnung kurz nach ihrem Tod beginnt und mit dem Foto endet, das wir auf dem DVD-Cover sehen, sehr gut gefallen. Es ist nicht nur der Film über eine große Künstlerin, sondern auch über eine Freundschaft, die diese beiden Frauen über mehr als drei Jahrzehnte verbunden hat. Hunderte von Fotos führen uns zurück in die Konflikte der 1960er und 70er Jahre, beginnend mit der Unterzeichnung des Oberhausener Manifests. Freundinnen und Freunde erzählen von Abisag Tüllmanns Leben und ihrer Arbeit, darunter die Malerin Sigrid Baumann-Senn, die Fotografin Barbara Klemm, der Designer Josef Bar-Pereg, die Produzentin Helma Schleif. Sie war Standfotografin bei den Filmen DIE ALLSEITIG REDUZIERTE PERSÖNLICHKEIT von Helke Sander und DIE REISE NACH LYON von Claudia von Alemann. Ein eigenes Kapitel ist ihren Theaterfotografien gewidmet. Sie war sozial engagiert und hat Obdachlose fotografiert, sie war unterwegs in Algerien, in Rhodesien, in Israel. Sie hat langsam und sehr nachdenklich gesprochen, schnell und meist im entscheiden Moment auf den Auslöser der Kamera gedrückt. Porträts von Künstlerinnen und Künstlern ist ebenfalls ein eigenes Kapitel gewidmet. Am Ende des Films gibt es Ausschnitte aus einem späten Interview, in dem sie sich über Veränderungen in der Fotografie äußert. Beeindruckend! Mehr zur DVD: 81&cid=15588

Stanley Kwan

2017.Stanley KwanEr gehört – wie sein Kollege Wong Kar-wei – zur Second Wave des Hongkong-Kinos, die in den 1980er Jahren mit der Filmarbeit begonnen hat. Sechsmal war er mit einem Film auf der Ber-linale: zuerst mit LOVE UNTO WASTE (1987) im Forum, mit FULL MOON IN NEW YORK (1990) im Panorama und viermal im Wettbewerb: mit den Filmen CENTER STAGE (1992), RED ROSE WHITE ROSE (1995), HOLD YOU TIGHT (1998, ausgezeichnet mit dem Alfred Bauer-Preis und einem Teddy Award) und THE ISLAND TALES (2000). Dem Regisseur Stanley Kwan ist das neue Heft der Film-Konzepte (Nr. 45) gewidmet, das Johannes Rosenstein herausgegeben hat. Er verortet Kwan in seinem Einleitungstext im Hongkong-Kino und richtet dann den Blick auf „(Melo-)Drama und (Homo-)Sexualität“ in seinem Werk. Anna Stecher vergleicht den Film EVERLASTING REGRET (2005) mit der literarischen Vorlage von Wang Anyi. Bei Martin Gieselmann geht es um Raum- und Zeitkonzeptionen in FULL MOON IN NEW YORK und EVERLASTING REGRET. Isabel Wolte untersucht die China-Motive in FULL MOON IN NEW YORK. Tim Trausch reflektiert über den wiederholten Selbstmord in CENTER STAGE. Clemens von Haselberg begibt sich auf die Suche nach Hongkong in LOVE UNTO WASTE. Hendrike Bake analysiert den frühen Kwan-Film ROUGE (1988). Alle Beiträge sind sachkundig und machen auf die Filme neugierig. Das Coverfoto stammt aus dem Film ROUGE. Mehr zum Heft: WJtLKyjzTV4