Deutsche Filmarchitektur 1918-1933

Im Museum für Architektur-zeichnung auf dem Pfefferberg findet zurzeit die Ausstellung „Deutsche Filmarchitektur 1918-1933“ statt. Sie ist noch bis zum 29. September zu sehen. Gezeigt werden Originalentwürfe von sieben Architekten aus den Beständen der Stiftung Deutsche Kinemathek und des Deutschen Film-Instituts/Filmmuseums. Den Katalog zur Ausstellung (zweisprachig Deutsch/ Englisch) hat die Kuratorin Nadejda Bartels herausgegeben. Von ihr stammen das Vorwort und der informative Essay über Filmarchitektur und Zeitstimmung. Kristina Jaspers hat einen sehr reflektierten Text über „Künstlerische Positionen der Filmarchitektur“ geschrieben. Dietrich Neumann richtet den Blick beispielhaft auf Fritz Langs METROPOLIS. Auf 70 Seiten werden ausgewählte Entwürfe der Architekten Hermann Warm (DAS CABINET DES DR. CALIGARI), Hans Poelzig (DER GOLEM, WIE ER IN DIE WELT KAM und ZUR CHONIK VON GRIESHUUS). Robert Herlth (FAUST – EINE DEUTSCHE VOLKSSAGE), Otto Hunte (DIE NIBELUNGEN, DER BLAUE ENGEL), Erich Kettelhut (DIE NIBELUNGEN, METROPOLIS), Franz Schroedter (PIQUE DAME – DAS GEHEIMNIS DER ALTEN GRÄFIN und NUR EINE TÄNZERIN) und Emil Hasler (M) dokumentiert. Die Qualität der Abbildungen ist sehr gut. Cover-Abbildung: Entwurf zu METROPOLIS. Mehr zur Ausstellung und zum Buch: 10-0-Ausstellungen.html

Revolver 40

Die Zeitschrift Revolver wurde 1998 gegründet, sie hat eine politische Grundierung, lässt vor allem Filmschaffende in Interviews zu Wort kommen und erscheint zweimal jährlich im Verlag der Autoren. Jetzt gibt es die Nr. 40 mit vier größeren Beiträgen. Ben Gibson, Direktor der DFFB, hat ein Gespräch mit der griechischen Filmemacherin Athina Rachel Tsangari geführt. Von Claudia Lenssen ist der Text „Liste des Unverfilmten“ dokumentiert, der 1983 in dem Buch „Bestandsaufnahme: Utopie Film“, herausgegeben von Alexander Kluge, zu lesen war. Besonders interessant finde ich das Gespräch mit Ulrich Gregor, Susanne Heinrich und Thomas Heise von Nicolas Wackerbarth und Marcus Seibert, das im Juni 2018 nach der Vorführung des Films REQUIEM FÜR EINE FIRMA anlässlich der Buchpräsentation „Filmfunke – 50 Jahre DFFB“ im Kreuzberger Buchladen b_books stattgefunden hat. Ulrich Gregor war Dozent an der DFFB in den frühen Jahren, Susanne Heinrich studiert zur Zeit an der DFFB, Thomas Heise erzählt von seinen Erfahrungen an der Filmhochschule in Babelsberg. Der vierte Beitrag ist ein Gespräch von Marco Abel mit dem Filmemacher Klaus Lemke aus dem Jahr 2014, mit dem typischen Lemke-Sound. Die Abbildungen zeigen Filmgesichter in empathischen Momenten. Mehr zur Zeitschrift: www.revolver-film.com

Alfred Hitchcock

Heute ist sein 120. Geburtstag zu feiern. Im Fernsehen wird dies mit der Ausstrahlung ausgewählter Filme getan. In den Zeitungen sind Texte zu lesen, in denen er gewürdigt wird. Da fast alle seine Filme auf DVD verfügbar sind, kann man auch eine persönliche Auswahl treffen. Oder ein Buch zur Hand nehmen, das in angemessener Weise an den großen Regisseur erinnert. Im Mühlbeyer Verlag ist gerade das lesenswerte Buch „Hitchcock – Angstgelächter in der Zelle“ von Ingo Kammerer erschienen. Der Autor arbeitet als Akademischer Rat an der Universität Augsburg, hat eine Dissertation über Genrefilme im Deutschunterricht verfasst und ist mit dem Werk von Hitchcock bestens vertraut. Drei Kapitel strukturieren seine Publikation: I. Referenzen – Schöpfung des Zuschauers, II. Prinzipien – Reinheit im Genrekino, III. Tendenzen – Muster und Spuren. Im dritten, umfangreichsten Kapitel geht der Autor auf 23 Filme genauer ein. Seine Stichworte sind dabei Schnittmuster, Bewegung, Bühne, Dressur, Dopplung, Untergang, Musterschnitt. Der abschließende Text ist dem Film PSYCHO gewidmet. Der erste und der letzte Satz des Buches lauten „Filme sind kuriose Erscheinungen.“ Kammerers Passage durch Hitchcocks Werk hat eine persönliche Grundierung, verweist aber immer wieder auf die unterschiedlichsten Texte, die in einer Literaturliste aufgeführt sind. Eine gelungene Publikation zum runden Geburtstag. Mit wenigen kleinen Abbildungen in akzeptabler Qualität. Mehr zum Buch: angstgelaechter-in-der-zelle.html

Western-Legenden 59 und 60

In der Reihe der Western-Legenden bei Koch Media ist jetzt der vierte Film von Budd Boetticher schienen: AUF EIGENE FAUST (1959), im Original: RIDE LONESOME. Wieder spielt Randolph Scott den einsamen Rächer. Diesmal heißt er Ben Brigade, seine Frau wurde von dem Banditen Frank (Lee Van Cleef) vergewaltigt und erhängt, er ist auf der Suche nach ihm. Zunächst findet er dessen Bruder John, auf den eine Kopfgeldprämie ausgesetzt ist. Ben nimmt ihn gefangen und macht sich, begleitet von zwei Ganoven und Carrie, der Frau eines Stationsleiters, der von den Apachen umgebracht wurde, auf den Weg nach Santa Cruz, um die Prämie zu kassieren. Unterwegs trifft er auf Frank und erhängt ihn. Obwohl er sich in Carrie verliebt hat, reitet er am Ende allein in die Ferne. Gedreht in Farbe und Scope. Ein beeindruckender Western mit einem starken Darstellerteam. Mehr zur DVD: legenden_59_dvd/

Bei dem Film SECHS SCHWAR-ZE PFERDE (1961) hat Harry Keller Regie geführt. Die Story: Ben Lane (Audie Murphy) soll wegen Pferdediebstahls aufge-hängt werden, Frank Jesse (Dan Duryea) rettet ihn davor. Die beiden werden von der at-traktiven Kelly (Joan O’Brien) angeheuert, sie nach Santa Rita de Cobre zu bringen. Unterwegs stellt sich heraus, dass Jesse den Mann von Kelly umgebracht hat. Die Konflikte auf der Reise eskalieren. Das Drehbuch hat – wie beim Boetticher-Film – Burt Kennedy geschrieben. Die Dramaturgie sorgt für 80 spannende Minuten. Exzellent sind die Landschaftsaufnahmen. Zu den Extras gehört ein Booklet.  Mehr zur DVD: legenden_60_dvd/

EIN KÖNIGLICHER TAUSCH (2017)

Ein Historienfilm. Wir befinden uns im Europa des frühen 18. Jahrhunderts. Frankreich und Spanien bemühen sich um ein friedliches Nebeneinander. Da könnte es hilfreich sein, die Monarchien durch Vermäh-lungen zu verbinden, auch wenn die davon Betroffenen noch relativ jung sind. Der elfjährige französische König Ludwig XV. soll die Tochter des spanischen Königs, die vierjährige Infantin Maria Anna Victoria heiraten, die zwölfjährige Tochter des Herzogs Philipp von Orleans, Louise-Élisabeth, soll den vierzehnjährigen spanischen Thronfolger Don Luis ehelichen. Die diplomatischen Verhandlungen zwischen den beiden Regierungen verlaufen erfolgreich, es kommt zum Prinzessinnenaustausch an der Grenze, aber die dann folgenden Konflikte haben erstaunliche Dimensionen und sind spannend zu beobachten. Der Film von Marc Dugain – nach einem Roman von Chantal Thomas – ist ein beeindruckendes Bild der Zeit mit manchen Bezügen zur Gegenwart. Es gibt malerische Momente, interessante Rituale und komische Situationen. Vor allem die Darstellerinnen von Maria Anna Victoria (Juliane Lepoureau) und Louise-Élisabeth (Anamaria Vartolomei) sind herausragend. Bei Alamode ist jetzt eine DVD des Films erschienen, die unbedingt zu empfehlen ist. Zu den Extras gehören Interviews mit dem Regisseur Marc Dugain und dem Schauspieler Lambert Wilson. Mehr zur DVD: ein-koeniglicher-tausch.html

Filmgeschichte als Kinogeschichte

Über die Zukunft des Kinos wird viel nachgedacht. Lars-Henrik Gass, seit 22 Jahren Leiter der Oberhausener Kurzfilmtage, tut dies auf hohem Niveau. Vor sieben Jahren erschien sein Buch „Film und Kunst nach dem Kino“, vor zwei Jahren noch einmal in überarbeiteter Form. Sein neues Buch hat den Unter-titel „Eine kleine Theorie des Kinos“. Gass definiert Kino als „eigenständige gesellschaftliche Wahrnehmungsform“, als „mentalen Raum“, in dem man, „in der Zeit verloren, zur Wahrnehmung gezwungen ist“. Um dies zu konkretisieren, erinnert er an Umbruchphasen in der Filmgeschichte, beginnend mit Slapsticks von Fatty Arbuckle und Buster Keaton: „Der Slapstick ist die Zumutung einer zerstörerischen Begegnung zwischen dem Auge und einer Materie vor ihrer sozialen Bestimmung. Die Beziehungen beruhen nicht auf Arbeit, nicht auf Wertschöpfung, sondern auf unentfremdeter Produktion.“ (S. 32). Der zweite Umbruch ist der frühe Tonfilm. Als Beispiele dienen Gass VAMPYR von Carl Theodor Dreyer, KING KONG von Merian C. Cooper & Ernest B. Schoedsack und LIEBELEI von Max Ophüls. Seine Beschreibungen von Bild und Ton sind beeindruckend. Dritte Phase: New Hollywood. Hier sind es vor allem vier Filme, auf die Gass genauer eingeht: PAT GARRETT AND BILLY THE KID von Sam Peckinpah, THE LAST MOVIE von Dennis Hopper, TAXI DRIVER von Martin Scorsese und THE PARALLAX VIEW von Alan J. Pakula. Sein Fazit: „Die Randständigkeit, das Verschwinden schließlich des Stars im Film, die Verrätselung der Räume des Films spiegeln die gesellschaftliche Marginalisierung , die Ohnmacht des politischen Subjekts außerhalb des Kinos, für das gut und böse, richtig und falsch nicht mehr auseinanderzuhalten sind, nachdem seine politischen Repräsentanten die US-amerikanischen Grundwerte verraten haben.“ (S. 76). Das Kapitel „Vom Ende des Kinos“ hat zwei Protagonisten, Dario Argento & Steven Spielberg, und schließt mit einem Blick auf Karen Bigelow. Das Nachwort „Irgendwas mit Medien“ ist kurz und resignativ. Die Lektüre des Buches, das bei Spector Books erschienen ist, sollte dennoch nicht mutlos machen. Mehr zum Buch: filmgeschichte-als-kinogeschichte

Put the X in PolitiX

Der Band dokumentiert fünf Beiträge einer Tagung, die im November 2017 im Depot – Raum für Kunst und Diskussion in Wien stattgefunden hat. Sie wurde vom Herausgeber Drehli Robnik konzipiert. Das Thema: Machtkritik und Allianzdenken mit den X-Men-Filmen. Es gibt seit 2000 sieben X-Men-Filme und einige Mutanten, die auch behandelt werden. Ulrike Wirth beschäftigt sich mit den „Children of (X-)Men“. David Auer richtet seinen Blick auf „Mutants als Friends der Fans im Popkulturrefugium“. Tobias Ebbrecht-Hartmann entdeckt „Visuelle Erinnerungen an den Holocaust im X-Men-Universum“. Bei Drehli Robnik geht es um „Film-Wahrnehmung von Politik als Mitnahmen mit Namen der Geschichte“, sein Text hat den sprachspielerischen Titel „Logan des Sinns, Slogans der Politik, Le(h)nsherr’ Lens und Laclau’sche Klauen“. Von Karin Harrasser stammt ein Beitrag zu körperpolitischen Variablen („Ein X für ein X“). Alle Texte haben hohe Kompetenz in der Sache und eine große Nähe zum Genre. Mit Abbildungen in sehr guter Qualität. Erschienen im Neofelis Verlag. Mehr zum Buch: put-the-x-in-politix?c=358

Figurationen von Solidarität

Der Untertitel des Buches heißt „Algerien, das Kino und die Rhythmen des anti-kolonialen Internationalismus“. Ausgangs-punkt war ein Forschungs-projekt, das 2014 von Elisabeth Büttner initiiert wurde und im Dezember 2016 zu einer Tagung in Wien führte, an der die Initia-torin nicht mehr teilnehmen konnte, weil sie im Februar des Jahres verstorben ist. Viktoria Metschl hat jetzt als Co-Heraus-geberin das Projekt im Sinne ihrer Kollegin zu einem guten Ende gebracht. Das Buch ist eine Collage von Essays, Gedichten, Songtexten, Fotos, Reden und Cartoons. Hier sind einige Texte, die mir besonders gut gefallen haben: Daho Djerbal informiert über das algerische Kino vor der Herausfor-derung der Unabhängigkeit („Vom kolonialen zum emanzipierten Subjekt“). Petra Löffler reflektiert über das Kino als „kleine“ Kunst („Genealogien des Minoritär-Werdens“). Bei Todd Shepard geht es um „Die extreme Rechte und den Wiederaufschwung des sexuellen Orientalismus in Frankreich nach 1962“. Sudeep Dasgupta richtet seinen Blick auf Figurationen des Gemeinschaftsbildes („’Displacement’ und / in Substitution“). Atef Botros al-Attar äußert sich zur Verschiebung des öffentlichen Widerstandsraums im heutigen Ägypten („Von der Straße zum Gefängnis“). Alle Texte haben ein hohes theoretisches Niveau, die vielfältigen Abbildungen eine akzeptable technische Qualität. Erschienen bei Vorwerk 8.Mehr zum Buch: 242&am=6

50 Jahre Verlag der Autoren

Am 8. Februar 1969 wurde in der Schloßstraße 125 in Frankfurt am Main, in der Wohnung von Karlheinz Braun, beschlossen, den Verlag der Autoren zu gründen, eine genossen-schaftliche Vereinigung, die sich von den Interessen der privaten Verlage unabhängig machen wollte. Anfang April 1969 wurde der Verlag gegründet, der in diesem Jahr fünfzig Jahr alt wird. Das ist natürlich ein guter Anlass, auf die erfolgreiche Arbeit zurückzublicken. Das Buch „Fundus“, herausgegeben von Wolfgang Schopf und Marion Victor, will keine traditionelle Festschrift sein, aber es ist eine wunderbare Dokumentation der Aktivitäten des Verlages, es ist eine Würdigung der Autorinnen und Autoren, die sich damals auf individuelle und kreative Weise emanzipiert haben. Dies betrifft die Bereiche Literatur, Theater und Film. Eine zentrale Rolle spielte über alle Jahrzehnte Karlheinz Braun, eine Schlüsselfigur der Institution. Das Buch führt uns chronologisch durch die Jahre. Bilder und Texte rufen Konflikte in Erinnerung, die es natürlich auch gab. Wichtige Personen, die in der Publikation eine besondere Rolle spielen, sind Peter Handke und Botho Strauß, Hans Magnus Enzensberger und Urs Widmer, Heiner Müller und Barbara Honigmann, aus dem Filmbereich: Rainer Werner Fassbinder und Wim Wenders, Peter Steinbach und Edgar Reitz, Alfred Behrens und Peter Lilienthal, Helma Sanders-Brahms und die Zeitschrift Revolver. Wichtig sind das Vorwort der Herausgeber und ihre editorische Notiz im Anhang. Hilfreich ist das Personenregister, interessant die Liste lieferbarer Bücher. 1988 habe ich zusammen mit Eric Rentschler das Buch „Augenzeugen. 100 Texte neuer deutscher Filmemacher“ im Verlag der Autoren publiziert. Das Cover, ein mit Filmsteifen umwickeltes Gesicht, fand ich schrecklich. Bei der Neuauflage 2001 unter dem Titel „Der alte Film war tot“ wurde es verändert. Das Buch ist noch lieferbar. Im vergangenen Jahr bekam ich 2,24 € Autorenhonorar. Ich fühle mich mit dem Verlag sehr verbunden. Mehr zum Buch: buch.html?book=9955

ADEL VERPFLICHTET (1949)

Vor sechzig Jahren wurde diese makabre Komödie bei den Film-festspielen in Venedig uraufge-führt. Einen Preis bekam sie damals nicht. Ich habe den Film 1958 zum ersten Mal gesehen und war begeistert. Er erzählt die Geschichte der Herzogfamilie von Chalfont zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Hauptfigur ist Louis Mazzini D’Ascoyne, der zehnte Herzog, der sein Amt allerdings erst antreten kann, nachdem er sieben Würdenträger und eine Trägerin aus dem Weg geräumt hat. Denn sein Anspruch wird von der Familie negiert, weil seine Mutter mit einem italienischen Opernsänger durchgebrannt ist und von der Familie verstoßen wurde. Sein Vater hat bei der Geburt von Louis einen Herzschlag erlitten. Als die Mutter viele Jahre später stirbt, darf sie nicht in der Familiengruft bestattet werden. Louis, der sein Brot als Verkäufer verdient, nimmt systematisch Rache. Die Personen der Familie D’Ascoyne , die von ihm umgebracht werden, sind ein Bankier, ein Fotograf, ein Pfarrer, eine Suffragette, ein General, der Sohn des Bankiers und der Herzog selbst; der Achte, ein Admiral, geht mit seinem Schiff unter. Alle acht Figuren werden von Alec Guinness gespielt, seine Verwandlungskunst ist phänomenal, Maskenbild und Kostüme sind herausragend. Die Komik des Films ist eng mit den englischen Ritualen verbunden, die vor hundert Jahren ihre eigenen Spielregeln hatten. Darsteller des Louis Mazzini ist Dennis Price, der auch große Qualitäten hat. Bei Studio Canal ist jetzt eine DVD des Films erschienen, die ich mit großem Vergnügen angeschaut habe. Zu den Extras gehören ein Featurette über Dennis Price, eine Dokumentation über die Ealing Studios, ein Audiokommentar u.v.a. Mehr zur DVD: adel_verpflichtet-digital_remastered