DER GANG IN DIE NACHT (1920) + SCHERBEN (1921)

Beim GANG IN DIE NACHT hat Murnau Regie geführt, bei SCHERBEN Lupu Pick, die Drehbücher stammten von Carl Mayer. Es sind beeindruckende frühe Stummfilme mit heraus-ragenden Schauspielern. Olaf Fönss, Erna Morena, Gudrun Bruun-Steffensen und Conrad Veidt sind das Quartett in Murnaus Film, Werner Krauß, Hermine Stratmann-Witt, Edith Posca und Paul Otto in Picks Film. Es sind unterschiedliche Welten, in denen wir uns befinden. Bei Murnau löst ein Augenarzt seine Verlobung, nachdem er sich in eine Tänzerin verliebt hat, mit der er auf eine einsame Insel zieht, wo ein blinder Maler auftaucht, der von dem Augenarzt geheilt wird, was zu Konflikten mit der Tänzerin führt. Es gibt kein Happyend. Bei Pick leben ein Bahnwärter, seine Frau und seine Tochter kleinbürgerlich und ziemlich trostlos zusammen, bis ein Bahninspektor auf der Bildfläche erscheint und das Leben der Familie zerstört. Zwei Dramen, die man nicht so reduziert nacherzählen darf, wie ich es gerade getan habe. Ihre Bedeutung ist beim Anschauen zu begreifen. Zum Beispiel in der Sequenz der Heilung des blinden Malers. Oder in der Darstellung des Arbeitsalltags des Bahnwärters. Wunderbar, dass beide Filme jetzt in der Edition Filmmuseum als DVD erschienen sind. Mit einem dreisprachigen Booklet, in dessen Zentrum ein Essay von Werner Sudendorf über die beiden Filme steht („Wie schwer Werner Krauß geht“). Aber auch die Texte von Stefan Drößler über die zeitgenössische Rezeption der beiden Filme, von Anton Kaes über SCHERBEN, von Richard Siedhoff über die Musik zu DER GANG IN DIE NACHT sind lesenswert, bevor man sich die beiden Filme anschaut. Mehr zur DVD: Der-Gang-in-die-Nacht.html

DOGMAN (2018)

Marcello lebt als Hundefriseur in der Nähe von Rom, hat gute Beziehungen zu seinen Nach-barn, liebt seine kleine Tochter Alida, handelt ein bisschen mit Kokain und könnte friedlich existieren, wenn es im Ort nicht den gewalttätigen Boxer Simon-cino gäbe, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde. Zum Konflikt wird Simoncinos Plan, gegen den Willen Marcellos im benachbarten Juwelenladen einzubrechen. Nach dem erfolgreichen Juwelenraub wird jedoch Marcello verhaftet, weil alle Indizien gegen ihn sprechen. Er verrät Simoncino nicht, sondern geht für ein Jahr ins Gefängnis, wird nach seiner Entlassung aber von den Nachbarn verachtet, und der eigentliche Täter hat das Geld des Juwelenraubes für den Erwerb eines teuren Motorrades ausgegeben. Marcello verbeult Simoncinos Motorrad, wird von diesem vor den Nachbarn geschlagen und sinnt nun auf Rache. Die Konfrontation der beiden Männer eskaliert. Der Film von Matteo Garrone ist ein Drama in einer entlegen wirkenden Welt. Marcello ist eigentlich sympathisch, aber naiv, man möchte ihn vor sich selbst schützen. Die optischen Qualitäten des Films sind groß, es regnet viel und Nebel bestimmt die Atmosphäre. Marcello Fonte (in Cannes 2018 als bester Darsteller ausgezeichnet) spielt den Dogman beeindruckend. Ein Film nicht nur für Hundeliebhaber. Die DVD ist jetzt bei Alamode erschienen. Mehr zur DVD: dogman.html

Filme aus Ulm / Werkschau Claudia von Alemann

In der Akade-mie der Künste am Hansea-tenweg findet morgen ab 11 Uhr eine Ver-anstaltung über die Film-ausbildung an der Hoch-schule für Ge-staltung in Ulm statt. Der Titel „Der alte Film ist tot. Wir glauben an den neuen.“ ist ein Zitat aus dem Oberhausener Manifest, das Alexander Kluge 1962 initiiert hatte. Er war damals schon Dozent an der Hochschule in Ulm. Die Veranstaltung beginnt mit einem 60-Minuten-Film von Kluge: WINTER IN LOVE (2018), über den anschließend mit dem Regisseur gesprochen wird. Ab 14 Uhr gibt es Kurzfilme aus Ulm zu sehen und Andreas Kilb moderiert ein Gespräch mit Edgar Reitz, Alexander Kluge, Claudia von Alemann, Günther Hörmann, Jeanine Meerapfel und Reinhard Kahn. RUHESTÖRUNG heißt der Dokumentarfilm von Günther Hörmann und Hans Dieter Müller aus dem Jahr 1967, der um 17.30 Uhr gezeigt wird, ZWICKEL AUF BIZYCKEL der Film von Reinhard Kahn, Michael Leiner, Jeanine Meerapfel u.a., der ab 20 Uhr zu sehen ist. Es gibt jeweils Einführungen und Gespräche. Das Foto zeigt eine Szene aus ZWICKEL AUF BIZYCKEL. Mehr zur Veranstaltung: date=2019-04-06

Im Bundesplatz-Kino beginnt am Sonntag eine Werkschau mit zehn Filmen von Claudia von Alemann. Gezeigt werden im April EXPRMNTL 4 KNOKKE (1967/68), DAS IST NUR DER ANFANG, DER KAMPF GEHT WEITER (1968/69), ES KOMMT DARAUF AN, SIE ZU VERÄNDERN (1972/73), FUNDEVOGEL (1967/68), DIE REISE NACH LYON (1978/80), DIE FRAU MIT DER KAMERA: PORTRÄT DER FOTOGRAFIN ABISAG TÜLLMANN (2015). Claudia ist bei den Vorführungen anwesend. Im Mai wird die Werkschau fortgesetzt. Foto: Rebecca Pauly und Claudia von Alemann bei der Dreharbeit von DIE REISE NACH LYON. Mehr zum Programm: http://www.bundesplatz-kino.de

Louise, Licht und Schatten

Die Österreicherin Louise Kolm-Fleck (1873-1950) ist als Film-pionierin in die Geschichte eingegangen. Ihr Mädchen-name war Louise Veltée, sie war die Tochter des Gründers des Wiener Panoptikums Louis Veltée, heiratete 1893 den Fotografen Anton Kolm, gründete mit ihm und dem Kameramann Jakob Fleck 1910 die „Erste österreichische Kinofilms-Industrie“, realisierte Dokumentar- und Spielfilme und gilt – nach der Französin Alice Guy – als zweite Regisseurin des europäischen Films. Ihre Lebensgeschichte erzählt die Autorin und Filmemacherin Uli Jürgens in einer beeindruckend recherchierten Biografie, die im Mandelbaum Verlag erschienen ist. Sie ist geprägt von privaten, beruflichen und politischen Ereignissen. 1922 stirbt ihr Mann Anton Kolm, Louise heiratet zwei Jahre später Jakob Fleck, mit dem sie 1926 nach Berlin zieht, wo beide u.a. für die Ufa arbeiten. Weil Fleck jüdischer Abstammung ist, kehren sie 1933 nach Wien zurück. Nach der Machtübernahme der Nazis in Österreich wird Fleck im KZ Dachau interniert, Louise kann ihn mit Hilfe von William Dieterle freikaufen, das Paar emigriert nach Shanghai, dreht dort 1941 den Film KINDER DER WELT und kehrt 1947 nach Österreich zurück. 1950 stirbt Louise Fleck nach schwerer Krankheit, drei Jahre später ihr Ehemann und häufiger Co-Regisseur Jakob Fleck. Uli Jürgens informiert in ihrem Buch natürlich nicht nur über diese Lebensstationen, sondern auch über die vielen Filme, die Louise Kolm-Fleck realisiert hat. Sie schrieb rund zwei Dutzend Drehbücher und führte über 100 Mal Regie. 666 Quellenhinweise zeigen, wie intensiv die Autorin recherchiert hat. Zahlreiche Abbildungen schaffen auch eine visuelle Ebene. Mehr zum Buch: 895&menu=buecher

Das STAR WARS Archiv

So tief konnte man noch nie in die Welt von STAR WARS hinein-blicken. Und 6,6 Kilo hat noch kein KRIEG DER STERNE-Buch gewogen. Dabei geht es doch nur um die Episoden IV bis VI aus den Jahren 1977 bis 1983: EINE NEUE HOFFNUNG, DAS IMPERIUM SCHLÄGT ZURÜCK und DIE RÜCKKEHR DER JEDI-RITTER. Aber Paul Duncan hat eine Schatztruhe geöffnet und breitet den Inhalt auf mehr als 600 Seiten vor uns aus. Wieder erweist sich das Querformat als besonders geeignet, um die Bilder mit all ihrem Reichtum erkennbar zu machen. Und die Tiefe des Raums ist oft schier unendlich. Ein Vorwort von George Lucas eröffnet den Band, ein Gespräch von Duncan mit Lucas erinnert an die Lebensstationen des Regisseurs, an die Zusammenarbeit mit Kollegen, an die Filmsituation in den USA Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre. Wir erfahren sehr genau, wie all die Figuren erfunden wurden, die uns so vertraut sind: Luke Skywalker, Han Solo, Prinzessin Leia, Moff Tarkin, Ben Kenobi, R2-D2, C-3PO und der böse Vater des Universums, Lord Darth Vader. Die Trick-technik war für damalige Verhältnisse revolutionär. Das wird im Buch durch Storyboards, Produktionsunterlagen, Konzeptentwürfe und Werkfotos deutlich. Die Regie des zweiten Teils lag bei Irvin Kershner, der dritte Teil wurde von Richard Marquand verantwortet. Aber George Lucas war der Chef. Die Verbindung von Kosmos und Comic ist bis heute unübertroffen. Das Buch kostet eine ganze Menge Geld, aber das ist es wert. Mehr zum Buch: googhydr08-21 oder 19771983.htm

Das innerste Denken

Eine Dissertation, die an der Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Slawistik) entstan-den ist. Mareike Sera untersucht darin das Groteske in den Filmen des tschechischen Regisseurs Jan Švankmajer, der eine große Vorliebe für surrealistische, alptraumhafte Formen hat. Sie sind vorwiegend durch Animation entstanden. Die Autorin setzt sich zunächst ausführlich mit der Kategorie des Grotesken und ihrem Bezug zur Wahrheit auseinander. Ihr Ausgangspunkt ist der Text „Vorrede zum Cromwell“ von Victor Hugo (1827), dessen Definitionen sie in eine enge Verbindung mit den Filmen von Švankmajer setzt. Es geht um das Aussehen, den Charakter und das Handeln von Personen, um das Gemeine, Geizige, Zänkische und Hinterlistige, um das Motiv des Essens, den Kannibalismus, die Sexualität, um das Heuchlerische in der Gesellschaft, um Masken, Dinge und Sprache und das subversive Potential des Grotesken. Dabei hat sie das Gesamtwerk von Švankmajer im Blick. Drei Filme werden dann unter speziellen Aspekten analysiert. Bei FAUST (1994) sind es „das verführerische Zeichen und die Unnahbarkeit des Objekts“, bei DON JUAN (1970) die „verkörperte Emotion“, bei THE FALL OF THE HOUSE OF USHER (1980) „der leidenschaftliche Ausdruck als Eindruck“. Mareike Seras Text kommt dem innersten Denken Švankmajers sehr nahe. Wenige Abbildungen im Buch, keine aus Filmen. Coverabbildung: Filmstill aus DON JUAN. Mehr zum Buch: das-innerste-denken/

Volker Schlöndorff 80

Heute wird Volker Schlöndorff achtzig Jahre alt. Ich gratuliere ihm herzlich und wünsche ihm das Beste für die kommenden Jahre. Arthaus hat als Geburts-tagsgeschenk eine Blu-ray-Cassette mit sechs seiner Filme veröffentlicht: DER JUNGE TÖRLESS (1966, erstmals auf Blu-ray), BAAL (1970), DIE VERLORENE EHRE DER KATHARINA BLUM (neu in 4K restauriert), DIE BLECH-TROMMEL (1979), TOD EINES HANDLUNGSREISENDEN (1985, erstmals auf Blu-ray), HOMO FABER (1991). Damit bedanken sich Robert Musil, Bert Brecht, Heinrich Böll, Günter Grass, Arthur Miller und Max Frisch bei Volker für die Verfilmung wichtiger Werke. Zu den Extras gehören: Interviews mit Volker u.a. über den Director’s Cut der BLECHTROMMEL, filmhistorische Dokumente, Storyboards, Pressehefte, geschnittene Szenen, Originaltrailer und die Episode DIE VERSCHOEBENE ANTIGONE aus dem Gruppenfilm DEUTSCHLAND IM HERBST (1977). Hervorragend zusammengestellt. Ein schönes Geschenk für den nun 80jährigen. Mehr zur Blu-ray-Edition: volker_schloendorff-blu-ray

1000 ARTEN, REGEN ZU BESCHREIBEN (2017)

Der gerade 18 Jahre alt gewor-dene Mike hat beschlossen, auf unbestimmte Zeit sein Zimmer nicht mehr zu verlassen. Alle Versuche seiner Eltern und seiner jüngeren Schwester Miriam, ihn umzustimmen, sind vergebens. Die einzige Kommu-nikation zur Familie sind kleine Zettel, auf denen er aktuelle globale Regenphänomene beschreibt. Knapp 90 Minuten sind wir Augen- und Ohren-zeugen eines Familiendramas. Der Vater (Bjarne Mädel) rastet immer wieder aus, brüllt, verbrennt im Garten die Kindheitserinnerungen seines Sohnes. Die Mutter (Bibiana Beglau) stellt Schnittchen vor die verschlossene Tür, nimmt Kontakt zu einem Schulfreund von Mike auf, verliert die Hoffnung nicht. Miriam (Emma Bading) hat selbst viele Probleme und fühlt sich alleingelassen. Und es gibt für Vater, Mutter und Miriam auch noch einen Alltag, den sie bewältigen müssen. Wir sind immer wieder bei ihnen. Der Erstlingsfilm von Isa Prahl – Drehbuch: Karin Kaci – hat fast experimentelle Züge, es erfordert viel Geduld, sich auf ihn einzulassen, aber die schauspielerischen Leistungen sind hervorragend, die Kamera (Andreas Köhler) ist nah am Geschehen, und Mike bekommen wir auch am Ende nicht zu sehen. Die letzten Bilder zeigen den sonnenbeschienenen Horizont hinter dem Regen. Hoffnung? Die DVD des Films ist bei good!movies erschienen. Mehr zur DVD: 20Arten&searchcnid=-1

Filmische Moderne

Lorenz Engell ist Professor für Medienphilosophie an der Bauhaus-Universität Weimar. Im Januar feierte er seinen 60. Geburtstag. 60 Kolleginnen und Kollegen haben ihm aus diesem Anlass eine Festschrift gewid-met, die von Oliver Fahle, Lisa Gotto, Britta Neitzel, Lars Nowak, Hedwig Wagner, André Wendler und Daniela Wentz im Transcript Verlag herausgegeben wurde: „Filmische Moderne“. Zu lesen sind 60 Texte über Filme aus dem Zeitraum 1959 bis 2018. Sie sind kurz, pointiert, reflektiert. Sie müssten dem Geehrten gefallen haben. Ich nenne 24 Autorinnen und Autoren, deren Beiträge mir besonders gut gefallen haben: Oliver Fahle über THE BIG COUNTRY (1959) von William Wyler, Martin Schlesinger über L’ANNÉE DERNIÈRE À MARIENBAD (1961) von Alain Resnais, Lars Nowak über THE MAN WHO SHOT LIBERTY VALANCE (1962) von John Ford, Volker Pantenburg über THE NUTTY PROFESSOR (1963) von Jerry Lewis, Hermann Kappelhoff über BLOW UP (1966) von Michelangelo Antonioni, Michael Chion über ROSEMARY’S BABY von Roman Polanski, Gertrud Koch über WARNUNG VOR EINER HEILIGEN NUTTE (1971) von Rainer Werner Fassbinder, Michaela Krützen über die Serie EIN HERZ UND EINE SEELE (1973), Vinzenz Hediger über NETWORK (1976) von Sidney Lumet, Kay Kirchmann über MESSER IM KOPF (1978) von Reinhard Hauff, Jörg Brauns über BLADE RUNNER (1982) von Ridley Scott, Gerd Zimmermann über PARIS, TEXAS (1984) von Wim Wenders, Britta Neitzel über MILLER’S CROSSING (1990) von Ethan und Joel Coen, Bernd Herzogenrath über NAKED LUNCH (1991) von David Cronenberg, Claudia Tittel über PULP FICTION (1994) von Quentin Tarantino, Johannes Boettner über FARGO (1996), Jürgen Müller über THE BIG LEBOWSKI von Ethan und Joel Coen, Katarzyna Wloszczynska über IN THE MOOD FOR LOVE (2000) von Wong Kar-Wai, Katharina Niemeyer über GOOD BYE, LENIN! (2003) von Wolfgang Becker, Joseph Vogl über CACHÉ (2005) von Michael Haneke, Frank Kessler über THE BOURNE ULTIMATUM (2007) von Paul Greengrass, Uta Holl über WALTZ WITH BASHIR (2008) von Ari Folman, Lisa Gotto über INCEPTION (2010) von Christopher Nolan, Hartmut Winkler über die Serie GRACE AND FRANKIE. Eine tolle Idee für eine Festschrift! Mehr zum Buch: filmische-moderne/

Short Cuts – 755 Filmempfehlungen

Robert Lorenz ist Politik-wissenschaftler und Film-enthusiast. Er betreibt die Seite www.filmkuratorium.de . 2017 hat er das interessante Buch „Heartlands“ über den US-amerikanischen Südwesten im Film publiziert. Sein neues Buch „Short Cuts“ macht mich etwas ratlos. Auf 460 Seiten sind 755 kurze Filmempfehlungen zu lesen. Es gibt keine alphabeti-sche oder chronologische Ordnung. Ein Register der Originaltitel erschließt den Band. Der Prolog des Autors gibt die Richtung vor: „Die Auswahl der Filme, die in diesem Buch in prägnanten Miniaturen präsentiert werden, ist völlig subjektiv und folgt keinerlei Struktur. Doch soll gerade diese erratische Kumulation eine inspirierende Reise durch Dekaden, Genres und Stile ermöglichen.“ Die Vorliebe des Autors gilt dem amerikanischen Film. Ich schätze mal, 700 Produktionen stammen aus den USA. Aus Deutschland habe ich drei Filme entdeckt: METROPOLIS von Fritz Lang, DAS BOOT von Wolfgang Petersen und DIE KATZE von Dominik Graf. Enttäuschend: kein Film von Chaplin, Keaton oder Lubitsch, kein japanischer, kein chinesischer. Vieles dagegen von Altman, Cassavetes, De Palma, Huston, Kazan, Lumet, Pakula, Pollack, Scorsese, Wilder, Zinnemann, wie zu erwarten. Ja, die Texte sind „prägnant“. Vielleicht sollte man nicht danach suchen, was fehlt, sondern nur lesen, was man vorfindet. Zufallsentdeckungen. Dieser Umgang mit einem Buch fällt mir eher schwer. Aber ich werde mich bemühen. Mehr zum Buch: 1552424161&sr=1-16