Renate Holm

Eigentlich hieß sie Renate Franke, aber es gab in den 50er Jahren die populäre Schlager-sängerin Renée Franke, mit der sie nicht verwechselt werden wollte. So nannte sie sich Renate Holm, wurde berühmter als ihre Namenskonkurrentin und war ein Star der Wiener Staatsoper von den 60er bis in die frühen 90er Jahre. Sie ist mir in bester Erinnerung aus den 50er Jahren, als ich mehrere Filme mit ihr gesehen habe, unter anderem FRÄULEIN VOM AMT von Carl-Heinz Schroth, WUNSCH-KONZERT von Erik Ode, WO DIE LERCHE SINGT von Hans Wolff, SCHÖN IST DIE WELT von Géza von Bolváry, und sie sehr geschätzt habe. Dafür muss ich mich nicht schämen, auch wenn diese Filme eher trivial waren. Aus der Berlinerin ist eine Österreicherin geworden, die viel erlebt hat und jetzt unter dem Titel „Wer seiner Seele Flügel gibt…“ ihre Autobiografie publiziert hat. Sie basiert auf Gesprächen mit der Journalistin Christine Dobretsberger, die mehre eigene Texte eingefügt hat, sodass ein Buch mit einem breiten Spektrum entstanden ist, das nicht nur von der Gesangskunst, sondern auch von Renate Holms Tierliebe erzählt. Mit vielen Abbildungen. Mehr zum Buch: wer-seiner-seele-fluegel-gibt/

Soldatenkörper unter Beschuss

Eine Dissertation, die an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg entstanden ist. Patricia Mühr untersucht darin die „(Trans-)Nationalen Narra-tionen und Geschlechterkon-struktionen im US-amerikani-schen Kriegsfilm“. Im ersten Kapitel gibt sie auf 60 Seiten einen sehr sachkundigen Literaturbericht über das Genre Kriegsfilm. Das zweite Kapitel liefert methodologische und theoretische Begründungen für ihre intermedialen Lektüren, denn die Autorin ergänzt ihre Filmanalysen immer wieder mit Hinweisen auf die Kriegsdarstellung in Malerei und Fotografie; der Film WE WERE SOLDIERS von Randall Wallace steht hier im Mittel-punkt. Im dritten Kapitel geht es um Schreckensbilder, ausgelöst durch 9/11, als Filmbeispiel dient APOCALYPSE NOW/REDUX (1979/2001) von Francis Ford Coppola. Authentizitäts- und Wahrheitsversprechen werden im vierten Kapitel im Zusammenhang mit dem Film SAVING PRIVATE RYAN von Steven Spielberg untersucht („Die Zeugenschaft der Augenzeugenschaft“); wie lassen sich Nähe und Unmittelbarkeit herstellen? Malerei (Goya) und Fotografie (Capa) sind interessante Bezugspunkte. Orte und Landschaften werden oft als Zäsuren für die Bilder des Schreckens genutzt; im fünften Kapitel analysiert die Autorin beispielhaft dafür die beiden Filme THE THIN RED LINE von Terrence Malick und BLACK HAWK DOWN von Ridley Scott. Zentrale Bedeutung hat das sechste Kapitel, „in dem die in den vorangegangenen Kapiteln bereits diskutierten Zusammenhänge zwischen Geschlecht, Nation und Weltgemeinschaft zusammenlaufen“ (Mühr) und die „family values“ ins Spiel kommen; hier richtet sich der Blick speziell auf Frauenfiguren und Geschlechterdifferenzen. Die Analysen von Patricia Mühr sind sehr präzise und konkret, das Spektrum der Filme geht weit über die genannten Titel hinaus, man kann das Buch durchaus der Basisliteratur zum Thema Kriegsfilm hinzufügen. Mit 176 sehr kleinen Abbildungen auf 14 separaten Seiten, ausgewiesen als „Bilderatlas“. Mehr zum Buch: soldatenkoerper-unter-beschuss

CITIZEN KANE und die Filmtheorie

In 16 Texten wird der Film CITIZEN KANE aus jeweils einer grund-legenden Position der Filmtheorie und Filmanalyse ins Visier genom-men. Bei Vinzenz Hediger (Frank-furt am Main) geht es um Film-geschichte („Vor dem Gericht der Fakten“), bei Tanja Prokic (Dres-den) zunächst um Neoformalismus „De-constructing Rosebud“) und später um Intermedialität („Von Medien und Mogulen“), bei Ivo Ritzer (Bayreuth) um die Autoren-theorie („Auteurismus“) bei Stefanie Kreuzer (Kassel) um Filmnarrato-logie („Wer erzählt eigentlich den Blick durch die Schneekugel?“), bei Klaus Kanzog (München) um Filmrhetorik („Faustregeln für eine Filmrhetorik“), bei Michael Braun (Köln) um Film und Erinnerung („Die Wahrheit der Erinnerung und biografisches Erzählen im Film“), bei Michaela Krützen (München) um Filmdramaturgie („Charlies Reise“), bei Ulrich Meurer (Wien) um Raumtheorie („Schneekugel/ Lustschloss“), bei Marcus Stiglegger (Berlin) um Körpertheorie („Die Inszenierung des mythischen Körpers“), bei Fabienne Liptay (Zürich) um Bildtheorie („A Rosebud Is…“), bei Melanie Letschnig (Wien) um Gender Studies („Susan doesn’t live here anymore“), bei Sulgi Lie (Basel) um Psychoanalyse („Rosebud ist nicht Rosebud“), bei Oliver Fahle (Bochum) um Filmphilosophie („Wissen, Medien, Zeit“) bei Guido Kirsten (Mainz) um Semiopragmatik („CITIZEN KANE und die Modi seiner Lektüre“), bei Birk Weiberg (Zürich) um Technikgeschichte („Playing with a jigsaw puzzle“). Die fünf Autorinnen und zehn Autoren sind alle sehr kompetent und fachlich ausgewiesen. Am besten gefallen haben mir persönlich die Beiträge von Michael Braun, Stefanie Kreuzer, Michaela Krützen und Fabienne Liptay. Die Qualität der Abbildungen ist grenzwertig. Mehr zum Buch: Kane___und_die_Filmtheorie

Meine Filme des Jahres

Hier sind die für mich wichtigsten Filme des Jahres 2017. Unter den ausländischen Filmen ist meine Nr. 1 der ungarische Film ON BODY AND SOUL von Ildikó Enyedi, der Berlinale-Sieger, der auf wunderbare Weise zwei Traumgeschichten miteinander verbindet, die zwei Menschen zusammenführen, die auf einem Schlachthof in Budapest arbeiten. Meine Nr. 2 ist der amerikanische Film Manchester by the Sea von Kenneth Lonergan, meine Nr. 3 die finnisch-deutsche Produktion Die andere Seite der Hoffnung von Aki Kaurismäki.

Bei den deutschen Filmen hat mich am meisten  WESTERN von Valeska Grisebach beeindruckt. Der Film erzählt die Geschichte des deutschen Bauarbeiters Meinhard in Bulgarien , der schon viel erlebt hat und auch im tiefen Osten seine Souveränität bewahrt. Kamera: Bernhard Keller, Montage: Bettina Böhler. Nr. 2 ist für mich Casting von Nicolas Wackerbarth, Nr. 3 Aus dem NichTS von Fatih Akin mit der herausragenden Diane Kruger.

Drei Dokumentarfilme stehen auf meiner Jahresbestenliste: Beuys von Andres Veiel, Überleben in Neukölln von Rosa von Praunheim und I AM NOT YOUR NEGRO von Raoul Peck. Ein interessantes Kinojahr!

Filmbuch des Jahres 2017

Als das Buch 1996 im Rowohlt Verlag erschien, war es mein Filmbuch des Jahres. Hanns Zischler hatte sich auf eine Spuren-suche begeben, um speziell die Kinobesuche von Franz Kafka in Prag, Paris, München, Verona und bei anderen Reisen aus Briefen und Tagebüchern zu rekonstruieren. Seine Recherchen führten zu beeindruckenden Ergebnissen. Jetzt ist das Buch, stark überarbeitet, in einer Neuauflage erschienen, und eine beigefügte DVD enthält sechs Filme, die Kafka einstmals gesehen hat und die ihn zum Weinen oder zum Lachen gebracht haben. Noch einmal erkläre ich „Kafka geht ins Kino“  zum Filmbuch des Jahres, weil die Neuausgabe noch größere Qualitäten hat als die Erstausgabe und keine Neuerscheinung damit konkurrieren kann. Mehr zum Buch: 16099&action=edit 

Filmmuseum Amsterdam: EYE

Im April 2014 hat Königin Beatrix das Filmmuseum Amsterdam eröff-net; es trägt den Namen EYE, ist ein imposanter Bau nördlich vom Hauptbahnhof, den man mit einer Fähre erreicht. Er wurde von dem Wiener Architektenpaar Roman Delugan und Elke Delugan-Meissl entworfen. Vier Stockwerke geben die Struktur vor. Ganz oben befindet sich ein großes Kino, in dem ab 10 Uhr gespielt wird und häufig auch Premieren stattfinden. Darunter ist eine sehr große Fläche für Sonder-ausstellungen reserviert, pro Jahr gibt es davon drei oder vier, zurzeit ist eine interessante Installation des dänischen Künstlers Jesper Just zu sehen. Im Erdgeschoss bietet ein großes Café einen schönen Blick auf den See; dies ist eigentlich der beeindruckendste Raum des Hauses. Zwei kleine Kinos präsentieren spezielle Vorführungen, im Museums-shop findet man Bücher, DVDs, Filmpostkarten und Souvenirs. An den Wänden sind überall Filmplakate aufgehängt. Die Dauerausstellung im Untergeschoss fanden wir eher enttäuschend, sie nennt sich „Panorama“ und versucht mit visuellen Angeboten den Mangel an Exponaten – dies sind einige Kameras und andere technische Geräte – vergessen zu machen. An kleinen Sichtplätzen kann man sich Filmausschnitte anschauen. Im Untergeschoss gibt es auch noch ein kleines Kino. Sehr viel investiert wird offenbar in die Arbeit mit Kindern. Die Direktorin des Filmmuseums Amsterdam, Sandra den Hamer, wird von ihren internationalen Kolleginnen und Kollegen sehr geschätzt. Das Gebäude fanden wir bei unserem ersten Besuch beeindruckender als die Präsentationen. Mehr über das Filmmuseum: /eye-filmmuseum

Durch Manhattan

Im Mai 2017 haben der Autor Niklas Maak und die Künstlerin Leanne Shapton zu Fuß Manhattan durchquert, vom Staten Island Ferry Terminal im Süden bis zum Inwood Hill Park im äußersten Norden, sie haben an zwei Tagen eine Strecke von insgesamt 21 Kilometern zurückgelegt. In 107 kleinen Texten erzählt Maak von der Begegnung mit Menschen, von bekannten und weniger bekannten Gebäuden, von der Geschichte Manhattans. Stationen auf ihrem Weg sind u.a. die Beaver Street (mit dem Restaurant ‚Delmonico’s’), die Wall Street, die Liberty Street und der Zucotti Park, die Nassau Street (mit fünf Texten), die Ann Street (mit dem Woolworth Building), die Grand Street (mit dem Zugang zu Chinatown), Little Italy, die Prince Street (mit dem Italiener ‚Fanelli’ und dem Apple Store), die Houston Street (mit den Türmen der NYU), der Washington Square Park, 5th Avenue/East 18th Street (mit sehr speziellem Urban Gardening), Broadway/West 25th Street (man riecht noch, dass hier kürzlich die St. Sava-Kirche abgebrannt ist), der Bryant Park am Time Square, East 43rd Street (mit dem Century Club), 6th Avenue/56th Street (mit dem Blick auf den Trump Tower), der Central Park (mit acht Stationen), West 114th Street (mit der unfertigen Kathedrale Saint John the Devine), der Hancock Place (den der Autor mit einer Reflektion über Edward Hopper verbindet), die Morningside Avenue (Begegnung mit verschiedenen Menschen), die Saint Nicholas Avenue (sie werden Zeugen eines Autounfalls, es gibt aber nur Sachschaden), Amsterdam Avenue/Sugar Hill (mit einem Sozialbau, der nach Thurgood Marshall benannt ist), West 160th Street (mit dem Morris-Jumel Mansion), 192nd Street (wo nur noch Spanisch gesprochen wird), die Dyckman Street Station (mit Informationen über unterschiedliche Lederjacken), Inwood Hill I (mit dem Café ‚Capitol’, wo Musik von Cat Power erklingt), die Subway Station an der 215 Street (wo über dem Harlem River die Lichter angehen und die Reise zu Ende ist). Die Erzählweise von Niklas Maak finde ich phänomenal in ihrer Anschaulichkeit, in den Assoziationen und in der Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart. Die Abbildungen von Leanne Shapton sind mir über weite Strecken zu simpel und plakativ. Ein Übersichtsplan mit der zurückgelegten Route ist beigefügt. Wenn wir je wieder nach New York fahren, werde ich das Buch auf die Reise mitnehmen. Mehr zum Buch: durch-manhattan/978-3-446-25666-8/

Martin Scorsese

Das jüngste Heft der Schweizer Kulturzeitschrift Du (November/ Dezember 2017, Nr. 880) ist dem amerikanischen Regisseur Martin Scorsese gewid-met. Das Editorial stammt vom Chef-redaktor Oliver Prange („Düstere Ironie und mora-lische Mehrdeu-tigkeit“). Martin Scorsese äußert sich zu der Frage „Warum Filme-machen eine Kunst ist“. Er kommt auch in drei Gesprächen zu Wort: das erste stammt aus dem Jahr 1976, geführt von Roger Ebert, Paul Schrader und Scorsese, das zweite aus dem Jahr 1997, als sich Woody Allen und Scorsese in New York trafen, das dritte aus dem Jahr 2008, mit seinem Freund Spike Lee. Susan Vahabzadeh charakterisiert in ihrem Text Scorsese als Dokumentaristen der dunklen Seite des amerikanischen Traums, Jesse Hassenger beschreibt, wie die Zusammenarbeit mit dem Darsteller Leonardo DiCaprio Scorseses Werk verändert hat, Stephen Galloway erzählt die lange Geschichte des Projekts SILENCE, Rick Tetzeli listet mit längeren Zitaten die 85 Filme auf, die den Regisseur geprägt haben; dominant sind Titel von Robert Altman, Roberto Rossellini und Luchino Visconti. Auf Seite 71 wird ausdrücklich auf die Ausstellung des Berliner Museums für Film und Fernsehen hingewiesen, die hier vor vier Jahren stattfand und seither um die Welt wandert. 82 Seiten, im Großformat, mit vielen Abbildungen. Mehr zur Zeitschrift: http://www.du-magazin.com

„Die Zweisamkeit der Einzelgänger“

Dies ist der vierte autobio-grafische Roman des Schauspie-lers Joachim Meyerhoff, ich habe ihn über Weihnachten gelesen, er hat mich – wie die vorangegangenen – sehr beeindruckt. Der Autor blickt diesmal zurück auf die frühen 1990er Jahre und erzählt von seinem existentiellen Spagat zwischen Bielefeld und Dort-mund, als er sich in drei Frauen verliebt: die ehrgeizige und literarisch sehr gebildete Studentin Hanna, die attraktive und lebenslustige Tänzerin Franka und die nachtaktive Bäckerin Ilse. Das Medikament „Hallo Wach“ wird bald zu einem Grundnahrungsmittel, um allen Ansprüchen – auch denen des Theaters – gerecht werden zu können. Gesangsunterricht für die Mitwirkung in „Anatevka“ bringt nicht die erhofften Ergebnisse. In Schillers „Räubern“ spielt er nur die Nebenrolle des Razmann, aber er ist Mitwisser von drei folgenreichen Schreck-schüssen Karl Moors auf die bereits halbblinde Darstellerin der Amalia. Immer wieder gibt es Rückblenden auf Joachims Kindheit und Jugend, deren Personal uns aus den ersten drei Romanen bekannt ist; trauma-tisch: der Tod des mittleren Bruders bei einem Autounfall. Auch die Großeltern werden mehrmals ins Spiel gebracht. Das alles geschieht nicht nur dramaturgisch, sondern auch sprachlich auf hohem Niveau. Ich bin gespannt auf die fünfte Folge von „Alle Toten fliegen hoch“. Mehr zum Buch: 978-3-462-04944-2/

Abschied vom gedruckten „Filmdienst“

Heute ist die letzte gedruckte Ausgabe des Filmdienstes erschienen, nach siebzig Jahren ist Schluss. Das vor-liegende Heft ist aus gegebe-nem Anlass ein besonderes. 26 Autorinnen und Autoren verabschieden sich mit einem persönlichen Text unter der Kafka variierenden Über-schrift „Im Kino gewesen. Geschrieben“. Da liest man wunderbare, zum Teil sehr persönliche Reminiszenzen von Wilfried Reichart an Kino und Heimkino, Michael Ranze an Vincente Minnellis THE BAND WAGON, Ulrich Kriest an Straub-Huillet, Franz Everschor an Filmmusik, Ralf Schenk an das Kino in seiner Kindheit auf dem Dorf, Rainer Gansera an den Filmkritiker Gunter Groll, Alexandra Wach an das Filmmuseum in Amsterdam, Esther Buss an Texte von Maria Lang, Jörg Gerle an den Nachspann oder Claus Löser an das Kino seines Großvaters in Hilbersdorf. Die zwanzig Zeichnungen auf dem Titel (TAXI DRIVER) und im Heft stammen von Wolfgang Diemer. Daniel Kothenschulte macht sich Gedanken darüber, warum das Kino in Vincent van Gogh verliebt ist. Felicitas Kleiner rezensiert Blu-ray und DVD von Peter Bogdanovichs THE LAST PICTURE SHOW und gibt der neuen STAR WARS-Episode vier Sterne. Man blättert und liest, freut sich und ist doch traurig, dass dies die letzte Ausgabe sein soll, die man in der Hand hält. „Fürchtet Euch nicht! Große Veränderungen stehen kurz bevor!“ heißt es auf der letzten Umschlagseite. Ja, den Filmdienst gibt es künftig „online“. Und wer eine gedruckte Filmzeitschrift bevorzugt, möge doch epd film abonnieren. Aber das tue ich bereits seit 34 Jahren. Also bedanke ich mich bei Horst Peter Koll, dem scheidenden Chefredakteur der Zeitschrift, für die tolle Arbeit, die er geleistet hat, und lasse es offen, ob und wie oft ich künftig filmdienst.de aufrufen werde.

Im vergangenen Februar habe ich während der Berlinale eine Laudatio auf den Filmdienst gehalten, der damals mit einem „Caligari Filmpreis“ ausgezeichnet wurde. Hier kann man den Text lesen: siebzig-jahre-filmdienst/