Zur Genese des Jungen Deutschen Films

2013.AstMit dieser Dissertation hat Michaela Ast 2013 an der Ruhr-Universität in Bochum promo-viert. Der Titel „Der alte Film ist tot. Wir glauben an den neuen.“ ist ein Zitat aus dem „Oberhau-sener Manifest“ vom Februar 1962. Die Autorin stellt ihren Text methodisch in den Zusammenhang der „New Film History“, sie untersucht das Entstehen des Jungen Deutschen Films nicht primär an den Filmen selbst, sondern stellt sie in den größeren Zusammenhang (film)politischer, (film)publi-zistischer und gesellschaftlicher Veränderungen. Ein wichtiger Aspekt sind für sie die „Westdeutschen Kurzfilmtage“ in Oberhausen. Auch die Zeitschrift Filmkritik spielt für sie eine große Rolle. Sie hat in den Archiven sorgfältig recherchiert (davon zeugen 1.369 Quellenhin-weise). Eigene Kapitel gelten der Frage „Operationalisierung des Films für Gesellschaftskritik oder Operationalisierung von Gesellschaftskritik für den Film?“ und dem Verhältnis des Jungen Deutschen Films zu Sprache und Literatur. Der Anhang enthält reproduzierte Dokumente und fünf Interviews mit Zeitzeugen, mit den Manifest-Unterzeichnern Bernhard Dörries und Haro Senft, dem damaligen Leiter der Oberhausener Kurzfilmtage Hilmar Hoffmann, dem filmpolitisch sehr engagierten Tagesspiegel-Redakteur Volker Baer und der Schauspielerin Hanna Schygulla. Das Cover-Foto stammt von Haro Senft. Mehr zum Buch: wir-glauben-an-den-neuen.html

TAT/ORT

2013.TAT:ORTMit der Krimireihe in unserem Ersten Fernsehprogramm hat dieses Buch nicht das Geringste zu tun. Es handelt sich vielmehr um die Dissertation des Schweizer Filmwissenschaftlers Johannes Binotto, mit der er 2010 in Zürich promoviert hat. Den Eingang in seinen Text bildet das Horrorhotel „The Castle“ in Chicago, das der Serienmörder H. H. Holmes in den 1890er Jahren erbauen ließ und zu einem Tatort machte. Am Ende, als Ausgang, sind wir in dem von Gregor Schneider ab 1985 erbauten „Haus ur“ in Mönchengladbach-Rheydt, das  wie ein Irrgarten funktioniert. Auf der Basis des von Freud und Lacan für die Psychoanalyse definierten „Unheimlichen“ schlägt Binotto einen großen historischen Bogen durch die Kulturgeschichte, von Giovanni Battista Piranesi über Edgar Allen Poe, Charlotte Perkins Gilman, H. P. Lovecraft bis zu Fritz Lang („Obskure Kammern“) und Dario Argento („Perverse Räume“). Bei jeder Person findet der Autor einen für die Thematik individuellen Kern. Und wer eine Affinität zum Unheimlichen hat, wird mit vielen Entdeckungen konfrontiert. Dass Binotto ein glänzender Stilist ist, wissen wir u.a. aus seinen Texten für das Film-Bulletin. Seine Dissertation wurde von Elisabeth Bronfen wissenschaftlich betreut. Ein kleiner Nachteil des Buches: die Abbildungen sind technisch nicht gerade brillant. Titelfoto: Detail aus Hans Holbeins „The Ambassadors“ (1533). Mehr zum Buch: tatort-2178

Hollywood in Kodachrome

2013.Hollywood in KodachromeDies ist ein ganz spezielles Bilderbuch. Es handelt von den großen Hollywood-Stars der 1940er Jahre. Alle Fotos in den schönsten Farben, nichts ist verblasst. Mehr Hoch-glanz ist kaum vorstellbar. Es geht auf 328 Seiten um die Göttinnen und Götter der Zeit. Um ihre Gesichter, ihre Figur, ihre Kleider oder Anzüge, um Hüte und Schuhe, um Frisuren, Augen, Lippen, Hände und Schmuck, um privates Leben und öffentliche Auftritte, zu zweit, auch in Gruppen, aber vor allem allein, mit sich und dem Fotografen, der zu Posen animiert oder nur das Gesicht porträtiert. So sehen wir u.a. Ingrid Bergman, Bette Davis, Marlene Dietrich, Rita Hayworth, Hedy Lamarr, Jane Russell, Barbara Stanwyck, Fred Astaire, Humphrey Bogart, Montgomery Clift, Gary Cooper, William Holden, Frank Sinatra und 100 andere Stars, deren Namen zum Teil nur noch Spezialisten bekannt sind. Fotografiert von den Großen der Zeit, zum Beispiel George Hurrell, Clarence Sinclair Bull, Paul Hesse, Eugene Robert Richee. Auch der Krieg kommt ins Bild: Stars in Uniform, patriotisch vor der amerikanischen Flagge positioniert. Ein eigenes Kapitel gilt der Werbung: Zigaretten, Lippenstifte, Max Factor, Royal Crown Cola, Mint Cocktail, Lipton Tea. David Willis und Stephen Schmidt haben die Publikation herausgegeben, Rhonda Fleming hat ein Vorwort geschrieben. Titelbild: Lauren Bacall. Unser Freund Rick Rentschler hat uns das Buch aus Amerika mitgebracht. Danke! Mehr zum Buch: 9780062265548

Schauplatz „Tatort“

2013.TatortGestrige Tages-meldung: Meret Becker bildet zusammen mit Mark Waschke das neue Er-mittlerpaar im rbb-„Tatort“. Das gefällt mir gut, weil ich Meret seit ihrer Schulzeit kenne und als Schau-spielerin besonders schätze. – Im Münchner Callwey-Verlag ist kürzlich ein großes und sehr schönes Buch über die „Tatort“-Reihe erschienen. Sein Untertitel: „Die Architektur, der Film und der Tod“. Zunächst werden die Teams der „Tatorte“ in Wort und Bild vorgestellt (einschließlich Wohn- und Präsidiumsarchitektur, Wohnverhalten und Blickfang). In einem zweiten Hauptteil werden die „Tatort“-Städte Duisburg, Essen, Frankfurt, Berlin, Münster, München und Hamburg ausführlicher dokumentiert. Einzeltexte gelten u.a. speziellen „Tatort“-Gebäuden, den Szenenbildnerinnen im „Tatort“, der frauenbewegten Spurensuche in Frankfurt und Bremen, den Orten des Bösen, wo getötet wird und den Kommissarswohnungen als Charakterzeichnungen. Zehn Fragen werden von Mehmet Kurtulus, Stefan Konarske, Andres Hoppe und Adele Neuhauser beantwortet. Dominik Graf äußert sich in einem Gespräch über die Räumlichkeit der Spannung. Die Druckqualität des Buches ist hervorragend, die Texte (Autoren: Oliver Elser, Alexander Gutzmer, Udo Wachtveitl, Guido Walter) sind intelligent und fördern zum Teil überraschende Erkenntnisse zutage. Mehr zum Buch: www.callwey.de/buecher/schauplatz-tatort/

Wagner und das Kino der Dekadenz

Bild 1Ein schöner Nachklang des Wagner-Jahres, auch wenn inzwischen schon das Richard Strauss-Jahr begonnen hat: bei Turia + Kant wurden jetzt die Vorträge publiziert, die im April 2013 bei einem Symposium zur Veranstaltungsreihe „Wagner Kino“ im Zeughauskino gehalten worden sind. Dass ihre Lektüre zusätzlichen Gewinn bringt, war mir schon klar, als ich die Vorträge gehört habe. Der Philosophie-Professor Andreas Urs Sommer (Freiburg) setzt sich mit Nietzsche, Wagner und der Dekadenz auseinander. Der Filmhistoriker Bernd Kiefer (Mainz) bringt Wagner in eine sehr reflektierte Beziehung zu den Untergangsfantasien und Verfallsgeschichten von Luchino Visconti und Hans-Jürgen Syberberg. Peter Moormann, inzwischen Professor am Institut für Musikpädagogik der Universität Köln, unternimmt eine sehr sachkundige Entdeckung von Wagners Klangwelten im Fantasyfilm. Von Elisabeth Bronfen (Zürich) stammt ein neuer Essay über „Hollywoods Wagner“ mit analytischen Verweisen auf HI DOODLE DIDDLE (1943) von Andrew I. Stone, VERTIGO (1958) von Alfred Hitchcock, PANDORA AND THE FLYING DUTCHMAN (1951) von Albert Lewin und THE LADY EVE (1941) von Preston Sturges. Und Jörg Buttgereit (Berlin) führt ein sehr substantielles Gespräch mit Marcus Stiglegger (Siegen) über Wagnerianische Monsterfilmsound-tracks von Akira Ifukube. Den Abschluss des Bandes, den Jan Drehmel, Kristina Jaspers und Steffen Vogt herausgegeben haben, bildet eine Medieninstallation zum Thema „Wagner Kino“, die in der Akademie der Künste zu sehen war. Mehr zum Buch: www.turia.at/titel/wagnerkino.html

Kino und Geschichte bei Kracauer

2013.KracauerVor 125 Jahren, im Februar 1889, wurde er geboren, vor 48 Jahren, im November 1966, ist er gestorben. Siegfried Kracauer war Filmkritiker, Theoretiker und Geschichts-philosoph. Vor allem zwei seiner Bücher haben Spuren in der Filmgeschichtsschrei-bung hinterlassen: „Von Caligari zu Hitler“ (zuerst erschienen 1947) und „Theorie des Films“ (1960). Das jetzt vorliegende Buch „Film als Loch in der Wand“ basiert auf einem Workshop, der im November 2009 in Budapest und Wien stattfand. 13 Texte sind hier versammelt, beginnend mit Heide Schlüpmanns sehr reflektierten und informativen Essay über Kracauers politischen Humanismus und die Filmwissenschaft, der einen Bogen von den 1920er Jahren bis in die Gegenwart schlägt. Ich nenne noch vier andere Beiträge, die mir besonders gefallen haben: die Überlegungen von János Weiss über Kracauers frühe filmtheoretische Reflexionen mit seiner fast euphorischen Kritik zu Karl Grunes DIE STRASSE (1923); Amália Kerekes’ Gedanken zum Begriff der Episode bei Béla Balázs und Kracauer; die Thesen von Philippe Despoix zur Geschichtsschreibung im Zeitalter fotografischer und filmischer Reproduzierbarkeit; und Siegfried Mattls Text über das Bild der Vergangenheit bei Siegfried Kracauer. In mehreren Beiträgen steht Kracauers letztes, posthum veröffentlichtes Buch, „Geschichte. Vor den letzten Dingen“ (1969), im Mittelpunkt, das ich nicht gelesen habe. Ich finde es wichtig, dass die Auseinandersetzung mit Kracauer auch in der Gegenwart stattfindet. Mehr zum Buch: www.turia.at/titel/kracauer.html

Scenario 8

2014.Scenario8Dies ist nun schon der achte Band des Film- und Drehbuchalmanachs, und der Heraus-geber, unser Freund Jochen Brunow, verweist in seinem Vorwort auf die vielfältige Symbolik der Zahl acht, auch in ferneren Kulturkreisen. Sein Werkstattgespräch mit dem Autor und Regisseur Alexander Adolph („Über Wahrheit und Lüge“) hat ein hohes Niveau und ist in vieler Hinsicht informativ. Sebastian Heeg, Drehbuch-Absolvent der Ludwigsburger Filmakademie, rekapituliert persönliche Lebensmomente, die mit dem Schreiben zu tun hatten (muss aber noch lernen, wie man Brechts Vornamen schreibt). Stammautor Keith Cunningham reflektiert über das Storytelling in Ost und West und geht dabei weit in die Geschichten zurück. Jochen Brunow unternimmt eine Rückblende in die Geschichte des Märchens als Vorlage filmischen Erzählens (alle Abbildungen stammen von Lotte Reiniger). Oliver Schütte macht einen Streifzug durch die Pixar-Welten. Bei der Backstory geht es diesmal um Jurek Becker, mit zwei Texten aus dem Nachlass und einem sehr schönen Essay von Michael Töteberg. Fünf Lesezeichen machen auf interessante Bücher aufmerksam: auf die von Wolfgang Jacobsen und Heike Klapdor herausgegebene Anthologie „In der Ferne das Glück“ (enthusiastisch besprochen von Thomas Knauf), auf Patrick Roths „Die amerikanische Fahrt“ (mein Filmbuch des Monats August 2013, rezensiert von Manuela Reichart), auf Guido Erol Öztanils Buch über Arno Schmidt und das Kino (Text: Michael Töteberg), auf die sehr schöne englische Publikation „FilmCraft: Screenwriting“ von Tim Grierson (Friederike Gralle) und auf den Roman „Ein Sonntag auf dem Lande“ von Pierre Bost (Manuela Reichart). Das Drehbuch des Jahres stammt von Thomas Franke, hat den Titel „Pizza Kabul“ und wurde gestern von der Kulturstaatsministerin Monika Grütters ausgezeichnet. Für Jochen beginnt morgen die Arbeit an „Scenario 9“. Mehr zum Buch: http://www.bertz-fischer.de/scenario8.html

Heute ist der 125. Geburtstag des Filmtheoretikers Siegfried Kracauer. Ich komme demnächst anlässlich einer neuen Publikation auf ihn zurück.

 

Ästhetik der Schatten

2014.Retro.Schatten.BuchIn der Retrospektive geht es in diesem Jahr um das „Filmische Licht 1915-1950“. Wieder ist das MoMA Partner der Deutschen Kinemathek. Gezeigt werden 33 lange und fünf kurze Filme, vorzugsweise aus Deutschland, Japan (darunter SONO YO NO TSUMA, 1930, von Yasujiro Ozu) und den USA. Der Katalog zur Retrospektive, herausgegeben von Connie Betz, Julia Pattis und Rainer Rother, ist diesmal im Schüren Verlag erschienen. Daisuke Miyao schreibt darin über die Beleuchtung im japanischen Film von 1920 bis in die 50er Jahre. Kevin Brownlow erinnert an amerikanische Kameramänner der Stummfilmzeit, darunter John F. Seitz, Charles Rosher und Hal Mohr. Von Karl Prümm stammt ein sehr informativer Essay über Eugen Schüfftan und das Hell-Dunkel im frühen deutschen Tonfilm und im französischen Exil. Fabienne Liptay vergleicht das Starlight bei Greta Garbo und Marlene Dietrich in Hollywood. Norbert Schmitz beschäftigt sich mit dem Verhältnis des filmischen Lichts im Avantgardefilm und im Kino, Ralf Forster beschreibt Techniken der Filmbeleuchtung in Deutschland 1915 bis 1931. Connie Betz und Rainer Rother geben in ihrem Einleitungsessay einen Überblick über die Veränderung von Beleuchtungsstrategien. Allen Texten merkt man das Bemühen um differenzierte Genauigkeit an. Hier ein Beispiel aus der wunderbaren Lichtbeschreibung von Karl Prümm zu Marcel Carnés LE QUAI DES BRUMES: „Er (Schüfftan) kreist die Figuren mit Lichtkegeln ein, die aus dem Nichts kommen, überstrahlt die Naturlichter mit einem Kunstlicht aus nicht identifizierbaren Quellen. Das zweite dominante Prinzip wird durch das Reflexionslicht gebildet. Ein starkes Licht wird auf Wände, auf den Boden, auf Teile der Dekoration oder auf Objekte, auf Accessoires gerichtet, die das Licht sammeln und zurückwerfen und wie ein Spiegel eingesetzt werden. Bei der Ausleuchtung der Akteure legt Schüfftan meist das Licht neben den Körper (…).“ Fast jeder Satz zu Carnés Film auf fünf Buchseiten ließe sich mit Gewinn zitieren. Hier korrespondieren die Abbildungen auch mit den Erkenntnissen des Textes. Mehr zum Buch: filmisches-licht-1915-1950.html

Dramaturgie und Ästhetik im postmodernen Kino

2013.Come and playEin „Vorgespräch“ der beiden Herausgeberinnen, Kerstin Stutterheim (Professorin an der HFF Konrad Wolf in Babelsberg) und Christine Lang (Künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HFF), eröffnet, sehr lebendig geführt, diesen Band. Und weil sich die HFF an der Praxis orientiert, bewegen sich die Beiträge nicht in einem theoretischen Nirgendwo. Neun Texte sind hier versammelt. Stutterheim definiert zunächst die Postmoderne und lässt dem Überlegungen zur Ästhetik des postmodernen Films folgen. Dann kommt der sehr filmkundige Philosoph und Psychoanalytiker Hinderk M. Emrich zu Wort, der über psychosoziale Perspektiven reflektiert. In sechs Beiträgen geht es um einzelne Filme: über Spiegel in THE BLACK SWAN (2010) von Darren Aronofsky schreibt Michael Geithner, Stutterheim greift noch einmal mit einer Analyse der filmischen Mittel in THE SHINING (1980) von Stanley Kubrick in die Diskussion ein, Eva-Maria Fahmüller beschäftigt sich mit der Dramaturgie in INGLORIOUS BASTERDS (2009) von Quentin Tarantino, Christine Lang untersucht Apichatpong Weerasethakuls SYNDROMES AND A CENTURY (2006) mit seiner dualen Struktur als Beitrag zum postmodernen „Weltkino“, Tobias Wilhelm entdeckt Fassbinders NIKLASHAUSER FART (1970) als Vorläufer der Postmoderne, und bei Karen A. Ritzenhoff geht es um mythische Figuren, Gewalt und Angst in Guillermo del Toros PAN’S LABYRINTH (2006). Nicht nur für Filmstudenten eine lesenswerte Lektüre. Die durchweg farbigen Abbildungen sind manchmal etwas klein geraten. Mehr zum Buch: come-and-play-with-us.html

Edgar G. Ulmer

2014.UlmerSeine Filmografie nennt rund fünfzig Titel, an denen er beteiligt war. Manchmal lautet die Einschränkung „uncredited“. Edgar G. Ulmer (1904-1972) war ein interessanter, ist aber ein wenig bekannter Regisseur. „Mann im Schatten“ hieß die Biografie, die Stefan Grissemann 2003 über ihn publiziert hat (Zsolnay Verlag). Sie war hervorragend recherchiert und versuchte, Ulmers Bedeutung für die Filmgeschichte neu zu definieren. Das ist ihr nicht wirklich gelungen. Gut zehn Jahre später unternimmt der amerikanische Filmhistoriker Noah Isenberg einen neuen Versuch, diesmal auf internationaler Ebene. Auch sein Titel ist relativierend: „A Filmmaker at the Margins“. Die Verfügbarkeit der Ulmer-Filme ist gestiegen, es gibt sie fast alle auf DVD, Isenberg ist mit ihnen bestens vertraut. Er verknüpft diese Kenntnis mit Dokumenten zu Produktion und Rezeption. Daraus entsteht ein sehr präzises Bild der Arbeit von Edgar Ulmer vor allem im Bereich der B-Movies und der wechselvollen Genreproduktionen außerhalb der großen Studios. So kann man nur hoffen, dass auch eine Neugierde auf Ulmer-Filme jenseits der bekannten (MENSCHEN AM SONNTAG, THE BLACK CAT, DETOUR) entsteht und das Buch seine Wirkung hat. 32 Abbildungen von vergleichsweise guter Qualität. Mehr zum Buch: http://noahisenberg.com/?page_id=455