Hollywood auf dem Balkan

Karl Kaser, der Autor des Buches, ist Historiker an der Universität Graz mit dem Schwerpunkt Südosteuropa. Seine umfassende Unter-suchung über die „visuelle Moderne an der europäischen Peripherie“ hat einen Zeit-horizont von 1900 bis 1970. Ausgehend von ihrer ursprüng-lichen Zugehörigkeit zum Osmanischen Reich geht es vor allem um die heutigen Staaten Albanien, Bosnien-Herzego-wina, Bulgarien, Kosovo, Makedonien, Montenegro, Rumänien und Serbien, aber auch um Griechenland und die Türkei. Sie waren viele Jahrzehnte nicht in der Lage, eine eigenständige Film-industrie zu entwickeln und importierten vor allem aus dem westlichen Ausland. Die erste auf dem Balkan erfolgreiche Firma war Pathé aus Frankreich. Dann übernahm in den zwanziger Jahren Amerika – Hollywood – die Vorherrschaft. Schwierig war der Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm, weil für technische Investitionen oft die finanziellen Mittel fehlten. In den dreißiger Jahren hatten viele Bewohner der Balkanländer auch nicht genügend Geld für Kino-besuche. Sehr speziell war die Situation während des Zweiten Welt-kriegs. Die politischen Veränderungen nach dem Krieg führten zu Industrialisierung, Massenkonsum und dem kalten Kinokrieg zwischen Hollywood und Moskau. Eine zweite visuelle Revolution, die mit dem Fernsehen verbunden war, fand in den sechziger Jahren statt. Karl Kaser hat für sein Buch hervorragend recherchiert, er macht mit Zahlen und Daten deutlich, wie unterschiedlich die Entwicklungen in Europa verlaufen sind, und konkretisiert seine Befunde mit vielen Verweisen auf Filme, die ihren Weg nach Südosteuropa gefunden haben. Seine Zusammenarbeit mit Filmarchivar*innen war offenbar sehr eng. Mit vielen Tabellen und Abbildungen in guter Qualität. Cover: Ausschnitt aus einem Werbeplakat für den Western HIGH NOON. Mehr zum Buch: 978-3-205-20474-9.html

Luzifers Leinwand

Sie verkörpern das absolut Böse im Film, man nennt sie Teufel, Luzifer, Satan, Mephisto, sie können auch als Vampire in Erscheinung treten, sind eng mit den Genres Horror, Thriller, Fantasy, aber auch mit der Komödie verbunden und meist männlichen Geschlechts. Der Musiker, Autor und Filme-macher Nikolas Schreck be-schäftigt sich in einem Buch „Luzifers Leinwand“ mit dem Teufel in der Filmgeschichte. Dem Prolog („Sturz in die Nacht“) und einem Gesamt-überblick („Der Teufel hinter den Spiegeln“) folgen acht chronologisch geordnete Kapitel, „Der stumme Satan (1913-1929), „Dämonen der Depression“ (1930er Jahre), „Der Krieg ist die Hölle“ (1940er Jahre), „Antichrist im Atomzeitalter“ (1950er Jahre), „Sympathy for the Devil“ (1960er Jahre), „Flut und Ebbe“ (1970er Jahre), „Die Abgründe der Reagan-Ära“ (1980er Jahre), „Selbst die Hölle hat ihre Helden“ (1990er Jahre) und ein Epitaph: „#Teufel 2.0: Das neue dunkle Zeitalter“. Der Autor hat eine große Affinität zu diesen Filmfiguren, seine Filmbe-schreibungen lesen sich gut, seine Bewertungen sind nachzuvollziehen. Besonders gefallen haben mir die Passagen über DER STUDENT VON PRAG (1913), NOSFERATU (1922), THE BLACK CAT (1934), THE SEVENTH VICTIM (1943), ROSEMARY’S BABY (1968) und THE NINTH GATE (1999). Die amerikanische Ausgabe des Buches („The Satanic Screen“) ist 2001 erschienen, sie wurde jetzt im Zusammen-hang mit der Übersetzung aktualisiert. 368 Seiten, mit Abbildungen in guter Qualität. In seinem Wissen ist der Autor Selbstversorger, es gibt keinen einzigen Hinweis auf Sekundärliteratur. Das kann man auch mit Respekt registrieren. Ein Nachteil des Bandes: es fehlt ein Register der Namen und Titel. Mehr zu Nikolas Schreck und zum Buch: http://www.nikolasschreck.guru

LUCKY (2017)

Es ist ein großes Glück und ein kleines Wunder, wenn ein Dar-steller, der in seinem Leben vorwiegend Nebenrollen ge-spielt hat, sich mit seinem letzten Film in einer Hauptrolle von uns verabschiedet, die ihn unvergesslich macht. Harry Dean Stanton (1926-2017) spielt die Titelfigur LUCKY im Film von John Carroll Lynch, einen 90-jährigen Navy-Veteranen, dessen Tagesabläufe streng ritualisiert sind: Yoga, Kreuz-worträtsel, Hut auf dem Kopf, Eiskaffee am Morgen im Diner, Spielshows im Fernsehen, Zigaretten, Bloody Mary am Abend in der Bar. Er wohnt allein in einem kleinen Haus im Südwesten Amerikas. Ein überraschender Unfall macht ihn nachdenklich. Er denkt über die Sterblichkeit nach. Sein Freund Howard (gespielt von David Lynch) vermisst seine Schildkröte, die „Präsident Roosevelt“ heißt, und rühmt ihre Persönlichkeit. Bei der Geburtstagsfeier für einen mexikanischen Jungen singt Lucky das Lied „Volver“; das ist zum Weinen schön. Ich habe den Film im vergangenen Jahr im Kino gesehen und war begeistert. Bei Alamode ist jetzt die DVD erschienen. Zu den Extras gehören Interviews mit dem Regisseur und den Drehbuchautoren. Eine höchst lesenswerte Kritik des Films hat Fritz Göttler nach der Kinopremiere für die SZ geschrieben: 1.3894406  Mehr zur DVD: detail/lucky.html

Karin Brandauer

Sie war nicht nur die Ehefrau des Schauspielers Klaus Maria Brandauer, sondern eine eigenständige, emanzipierte Filmemacherin. Karin Brandauer (1945-1992) hat zwischen 1975 und 1990 eine große Zahl interessanter Film- und Fernseharbeiten realisiert, die man in Erinnerung behalten sollte. Darunter sind viele Literaturverfilmungen, zum Beispiel DER WEG INS FREIE nach dem Roman von Arthur Schnitzler, DAS TOTENREICH nach einem Roman von Henrik Pontoppidan, ERDSEGEN nach dem Roman von Peter Rosegger, EIN SOHN AUS GUTEM HAUSE nach dem Roman von Karl Tschuppik, SIDONIE nach dem Roman von Erich Hackl. Zu einer Retrospektive des Filmarchivs Austria, die im Mai stattgefunden hat, ist eine sehr informative Publikation erschienen – Band 4 der Reihe „Film. Geschichte. Österreich“. Mit Beiträgen von Florian Widegger, Dunja Bialas, Olaf Möller, Sylvia Szely, Gabriele Flossmann, Brigitte Mayr, Lukas Foerster, Kristina Höch, Claudia Siefen, Matthias Dusini, Isabella Reicher und Elisabeth Streit. Michael Omasta hat ein Gespräch mit ihrem Kameramann Helmut Pirnat geführt. Eine Filmografie schließt den Band ab. Mit vielen Abbildungen in sehr guter Qualität. Mehr zum Buch: karin-brandauer/

Das Mädchenheim im Aathal

David Streiff (*1945), Autor dieses Buches, ist eng mit der Schweizer Filmszene verbun-den. Von 1981 bis 1991 war er Direktor des Filmfestivals in Locarno, von 1994 bis 2005 Direktor des Bundesamtes für Kultur. „Das Mädchenheim im Aathal“ erzählt die Geschichte eines Gebäudes, das lange als Spinnerei genutzt, 1917 von Streiffs Großvater erworben und 1946 zu einem Mädchenheim umgebaut wurde. In den 60er Jahren veränderten sich die Bewohner, als erste Künstlerin bezog Margrit Schlumpf-Portmann ein Atelier und dann dominierten in den 70er Jahren mit David Streiff befreundete Filmemacher das drei-stöckige Haus, u.a. Hans-Ulrich Schlumpf, Markus Imhoof, Georg Radanowicz, Fredi Murer, Fritz Kappeler, Thomas Koerfer und der Produzent Georg (genannt „Tschöntsch“) Reinhart. Später wurde das Filmhaus auch zum Literaturhaus. Hier wurde gearbeitet, gewohnt, gegessen wie in einer WG. Der Autor erzählt vom Kommen und Gehen der Bewohner mit großer Gelassenheit und nimmt sich selbst als „Makler“ sehr zurück. Auch wenn ich zahlreiche Namen zum ersten Mal gelesen habe, fühlte ich mich bei der Lektüre vielen Personen sehr nahe. Dazu tragen auch die Abbildungen bei, die das Buch durch-gehend begleiten. Der Höhepunkt: das Gruppenbild vom 23. September 1995 mit 51 Teilnehmer*innenn eines Festes, die fast alle in die Kamera lächeln. Ein schöner Band zur Schweizer Filmgeschichte. Mehr zum Buch in Sennhausers Filmblog: schweizer-film-im-maedchenheim/ . Das Buch war vor allem für Freundinnen und Freunde von David Streiff gedacht und ist in kleiner Auflage im Selbstverlag erschienen. Wer an einem Exemplar interessiert ist, sollte sich an ihn wenden: david-streiff@bluewin.ch

Heiner Goebbels

Er ist als Klangkünstler auf der Bühne und in den Medien präsent. 19 Jahre hatte Heiner Goebbels außerdem eine Professur am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft an der Universität Gießen. Zu seiner Emeritierung wurde ihm jetzt eine Festschrift gewidmet, die im Neofelis Verlag erschienen ist. 45 Beiträge sind hier versammelt, die von Vereh-rung und Zuneigung Zeugnis geben. Sie lesen sich – verbunden mit den zum Teil sehr originellen Abbildungen – wie eine Liebeserklärung und dokumentieren das breite Spektrum der Künste, mit denen Heiner Goebbels verbunden ist. Zu den Autorinnen und Autoren gehören der Kunsthistoriker Marcel Baumgartner, der Regisseur Romeo Castelluci, der Theoretiker Diedrich Diedrichsen, das Ensemble Modern, die Theaterwissenschaftlerin Helga Finter, der Bühnenbildner Klaus Grünberg, der Professor für Zeitgenössischen Tanz Dieter Heitkamp, der Kulturwissenschaftler Claus Leggewie, der Theaterwissenschaftler Hans-Thies Lehmann, die Performancegruppe Munster Truck, der Sänger und Performer David Moss, der Regisseur Boris Nikitin, das Regieteam Rimini Protokoll, der Theaterregisseur Robert Wilson. Es ist in der Tat eine Landschaft, die sich in den Bildern und Texten, Partituren und Skizzen öffnet. Ich schätze Heiner Goebbels sehr, er ist Mitglied unserer Sektion in der Akademie der Künste und bei den Mitgliederversammlungen gern gesehen. Mehr zum Buch: landschaft-mit-entfernten-verwandten

Klassiker des tschechischen und slowakischen Films

Nach den Klassikern des polni-schen Films (polnischen-films/) ist jetzt Band 2 der Reihe „Klassiker des osteuropäischen Films“ erschienen, herausge-geben von Nicole Kandioler, Christer Petersen und Anke Steinborn im Schüren Verlag. Wieder werden 25 Filme vor-gestellt. Der zeitliche Bogen spannt sich von 1933 (SYM-PHONIE DER LIEBE/EXTASE von Gustav Machaty) bis 2012 (BIS ZUR STADT ASCH von Iveta Grófová). Mit neun Titeln sind die Filme der Nová Vlna der 1960er Jahre natürlich am stärksten repräsentiert. Jedem Film ist ein Text von acht bis neun Seiten gewidmet, der den Plot erzählt, die formalen Mittel beschreibt und den Regisseur/die Regisseurin in der Filmgeschichte verortet. Hier sind zehn Beiträge, die mir besonders gut gefallen haben: Nicole Kandioler über SYMPHONIE DER LIEBE, Hans J. Wulff über DIE ERFINDUNG DES VERDERBENS (1958) von Karel Zeman, Michael Brodski über WENN DER KATER KOMMT (1963) von Vojtěch Jasný, Gernot Howanitz über LIMONADEN-JOE (1964) von Oldřich Lipský, Eva Binder über LIEBE NACH FAHRPLAN (1966) von Jiří Menzel, Margarete Wach über TAUSENDSCHÖNCHEN (1966) von Věra Chytilová, Peter Scheinpflug über DER FEUERWEHRMANN (1967) von Miloš Forman, Marie Krämer über DREI HASELNÜSS FÜR ASCHENBRÖDEL (1973) von Václav Vorlíček, Christine N. Brinck-mann über ALICE (1988) von Jan Švankmajer, Anke Steinborn über BIS ZUR STADT ASCH. Natürlich sind für mich DER SCHWARZE PETER (1963) von Milos Forman oder DER LADEN AUF DEM KORSO (1965) von Jan Kadár und Elmar Klos auch Klassiker des tschecho-slowakischen Films. Aber bei so einem Buch muss man persönliche Vorlieben manchmal zurückstellen. Coverfoto: DER LEICHEN-VERBRENNER. Mehr zum Buch: klassiker-des-tschechischen-und-slowakischen-films.html

Berthold Viertel

Der österreichische Autor und Regisseur Berthold Viertel (1885-1953) arbeitete über Jahrzehnte an einem autobio-grafischen Projekt, das Bau-steine zu einer sehr subjektiven Darstellung der Wiener Moderne um 1900 zusammenfügen sollte. Die Kulturwissenschaftlerin Katharina Prager hat im Marbacher Literaturarchiv seine 80 Nachlass-Kästen durchge-arbeitet und die entsprechenden Überlegungen, Texte und Notizen in ein System gebracht. Ein chronologischer Überblick von 1860 (Geburt von Viertels Vater) bis 1953 (Berthold Viertels Tod) leitet den Band ein. Das Forschungsvorhaben wird detailliert beschrieben, Viertels Exilzeit und die Rückkehr nach Österreich sind gut dokumentiert, dann folgen die Erinnerungsorte der Wiener Moderne: Monarchisches Gefühl, Galizien, Jüdisches Wien, Katholische Dienstmädchen, Deutsche Kultur, Luegers Wien, Mitschüler Hitler, Jugendliche Kulturanarchisten, Familie Adler, Studium, Sexuelle Emancipation, Karl Kraus, Theater, Erster Weltkrieg. Die Bereiche Theater und Film kommen nur am Rande vor. Ein interessanter Blick in ein komplexes kulturelles Erwachsenwerden. Mit Abbildungen, Literaturverzeichnis und Personenregister. Coverfoto: Berthold Viertel bei einer Theaterprobe (1953) in Wien. Mehr zum Buch: 978-3-205-20503-6.html

Die Stadt ohne

Im Wiener Metro-Kino-kulturhaus ist zurzeit die Ausstellung „Die Stadt ohne“ zu sehen. Sie wird vom Filmarchiv Austria verant-wortet, bezieht sich auf den Roman „Die Stadt ohne Juden“ (1922) von Hugo Bettauer und dessen Verfilmung von Hans Karl Breslauer aus dem Jahr 1924. Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, den Andreas Brunner, Barbara Staudinger und Hannes Sulzenbacher herausgegeben haben. Hier einige besonders interessante Kapitel: Frauke Kreutler, Iris Meder und Gerhard Milchram würdigen die Dokumentation jüdischer Wohnungen durch den Fotografen Robert Haas. Hanno Loewy erinnert an Juden als Spielfiguren der „Wiedergutwerdung“ und neuer Bosheiten. Murray G. Hall rekonstruiert den „Fall Bettauer“, das heißt seine Ermordung 1925. Viele Texte schlagen den Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart. Es geht u.a. um Polarisierung („Judentum und Urbanität“ von Joachim Schlör, „Schmutzige Stadt – gesundes Land?“ von Andreas Weigl, „Von der ‚Gastarbeit’ zum ‚Migrationshintergrund’“ von Dirk Rupnow, „Fragile Heimat“ von Julia Danielczyk), um Empathieverlust („Asyl auf Zeit – das Selbstverständnis Österreichs als Transitland“ von Regina Wonisch), Brutalisierung („Überwältigungskommunikation“ von Florian Wenninger), Ausschluss („Eichmanns Büro“ von Sabine Lichtenberger, „Es beginnt mit dem Hass“ von Nina Horaczek). Texte und Abbildungen fügen sich zu einem interessanten Bild österreichischer Geschichte. Mehr zum Buch: die-stadt-ohne/ . Mehr zur Ausstellung: Die-Stadt-ohne-in

UND EWIG SINGEN DIE WÄLDER (1959)

Die norwegische Romantrilogie von Trygve Gulbranssen wurde für die deutsch-österreichische Verfilmung zweigeteilt: 1959 realisierte Paul May UND EWIG SINGEN DIE WÄLDER, 1960 drehte Gustav Ucicky DAS ERBE VON BJÖRNDAL. Der erste Teil ist jetzt bei den Filmjuwelen als DVD erschienen. Er erzählt die melodramatischen Auseinan-dersetzungen zwischen dem vernarbten Großbauern Dag Björndal (gespielt von Gert Fröbe) und seinem adligen Nachbarn von Gall (Carl Lange). Als sich Dags älterer Sohn Tore (Hansjörg Felmy) bei einem Dorffest in Galls Tochter Elisabeth (Anna Smolik) verliebt, wird er von ihrem Verlobten (Jürgen Goslar) im Duell getötet. Die nachbarlichen Konflikte eskalieren, Dags jüngerer Sohn (Joachim Hansen) heiratet die gutherzige Adelheid (Maj-Britt Nilsson), sein starrköpfiger Vater bringt den verhassten Nachbarn von Gall um sein Vermögen und stirbt am Ende nach einem Gewaltmarsch zu einer Berghütte an der Wiege seines Enkels. Das ist als Drama sehr wirkungsvoll inszeniert, die Bilder (Kamera: Elio Carnell) sind stark, die Schauspieler*innen – vor allem Gert Fröbe – haben große Momente. Es war mit sieben Millionen Besuchern der erfolgreichste westdeutsche Film der Saison 1959/60. Zum Bonusmaterial der DVD gehören ein Interview mit Joachim Hansen und ein Booklet von Oliver Bayan. Mehr zur DVD: Filmjuwelen/dp/B073XH8SBT