ORLAC’S HÄNDE (1924)

2013.Orlacs HändeDieser österreichische Film aus dem Jahr 1924 ist ein „Gothic-Thriller“ mit expressionistischer Lichtsetzung und vielen dramatischen Höhepunkten. Der geniale Pianist Orlac (gespielt von Conrad Veidt) erleidet bei einem Eisenbahnunglück so schwere Handverletzungen, dass der Chirurg beschließt, ihm die Hände eines gerade hingerichteten Raubmörders zu transplantieren. Die Operation gelingt, aber Orlac wird zunächst zum Psychoopfer seiner selbst, er kann mit den neuen Händen nicht mehr Klavierspielen, und gerät dann in die Falle des Erpressers Nera (Fritz Kortner), der ihn in die Rolle des Vatermörders versetzt. Ein spätes Happyend sorgt für Familienfrieden. Der Regisseur Robert Wiene und der Kameramann Günther Krampf haben mit dem Hauptdarsteller Veidt ein Drama geschaffen, das große Qualitäten hat. Das Filmarchiv Austria hat jetzt eine DVD des Films publiziert; für die teils digitalisierte Restaurierung wurde auch neu gefundenes Material verwendet. Die Musik von Donald Sosin bringt Klavier und Konzertorgel ins Spiel. Filmlänge: 105 Minuten. – Die beigefügte Publikation, deutlich mehr als ein „booklet“, enthält auf über 200 Seiten Essays und Materialien zum Film, verfasst von Ines Steiner Armin Loacker, Günter Krenn, Gerhard Vana und Thomas Ballhausen. Ein vorbildlicher Wegweiser mit brillanten Abbildungen. Mehr zur DVD: meta_id=-1#ov_item_778

Farbe, Licht, Empathie

2014.Farbe u.a.1989 hat sie das Institut für Filmwissenschaft an der Universität Zürich gegründet und bis 2002 war sie dessen Leiterin. Christine N. Brinckmann hat in Forschung und Lehre Maßstäbe gesetzt, viele Promotionen auf hohem Niveau betreut und selbst zu den verschie-densten Themen publiziert. Ihre Spezialgebiete sind der Experi-mentalfilm, der amerikanische Dokumentarismus und das Hollywoodkino. Seit 1995 gibt sie die Reihe „Zürcher Filmstudien“ heraus, die seit 2001 im Schüren Verlag erscheinen und für mich eine der führenden wissenschaftlichen Filmbuchreihen sind. Als Band 31 ist jetzt zum zweiten Mal (nach „Die antropomorphe Kamera“, 1997) eine Anthologie mit Brinckmann-Texten erschienen. Ihre Lektüre ist in der Sache und im Stil ein Genuss, weil die Autorin sich in keinem theoretischen Überbau verirrt, sondern konkret beschreibt, was sie in bestimmten Filmen sieht und für mitteilenswert hält. 16 Texte aus den Jahren 1995 bis 2012 hat sie zusammen mit der Herausgeberin Britta Hartmann für den Band ausgewählt. Sie handeln von Farbe, Licht und Empathie. Ich halte alle Texte für lesenswert, aber einige haben mir besonders gut gefallen. Der Essay „Filmische Farbe als Abbild und Artefakt“ (2001) beschreibt die speziellen Schwierigkeiten im Umgang mit der Farbe in Fotografie und Film. Zur Konkretisierung werden dann zwei Filme gegenübergestellt, die extrem unterschiedlich mit der Farbe umgehen: PAL JOEY (1957) von George Sidney und CHUNGKING-EXPRESS (1994) von Wong Kar-wai. Brinckmanns Analyse ist phänomenal in der Differenzierung und Genauigkeit. Sie wird gestützt durch 16 Abbildungen von höchster Qualität. In dem Text „Dramaturgische Farbakkorde“ (2006) geht es um fünf Hollywood-Filme der 1950er und 60er Jahre: THE GIRL CAN’T HELP IT von Frank Tashlin, DESIGNING WOMAN von Vincente Minnelli, LES GIRLS von George Cukor, BACHELOR IN PARADISE von Jack Arnold und LOVER COME BACK von Delbert Mann. Wunderbare Farbbeschreibungen, 22 exzellente Fotos. Im Licht-Kapitel (vier Texte) handelt der wohl wichtigste Essay von „Diegetischem und nondiegetischem Licht“(2007). Brinckmann unterscheidet da zwischen neun Formen des Lichts. Die theoretische Begriffsbestimmung wird zum Schluss mit einem Filmbeispiel konkretisiert: der Sterbeszene am Ende von G. W. Pabsts westfront 1918 (1930). Im Empathie-Kapitel haben mich zwei Texte besonders begeistert: die „Fallstudie“ über „Empathie im Dokumentarfilm“ (2005), die sich mit Georg Stefan Trollers Film BEGEGNUNG IM KNAST (1984) beschäftigt und als eine große Hommage für den von mir sehr verehrten Dokumentaristen zu lesen ist. Und schließlich der Essay „Zuschauerempathie und Mosaikstruktur in Wisemans PRIMATE“ (2009), über die Beobachtungen in einem wissenschaftlichen Institut, das Primatenforschung betreibt. Die Analyse der Zuschauergefühle bei einem berühmten Dokumentarfilm aus dem Jahr 1974 wirkt in keinem Moment spekulativ. – Man wünscht sich noch viele Texte von Christine N. Brickmann, einzeln und gesammelt. Mehr zum Buch: farbe-licht-empathie.html

Zur Medialität von Liebe

Bild 1Der konstitutive Zusammenhang von Mediennutzung und Liebe ist Thema dieser Dissertation, mit der Roman Giesen an der Ludwig-Maximilian-Universität in München promoviert hat. Es geht dabei nicht nur um die visuellen und auditiven Medien, sondern um das ganze beziehungs-stiftende Kommunikationssystem (Gesten, Blicke, Liebesbriefe, Gedichte). In einigen komplizierten Abstrahierungen kann ich dem Text nicht immer folgen. Aber der Autor stellt dann doch ein Dutzend Filme in den Fokus der Untersuchung. Dazu gehören A.I. artificial  INTELLIGENCE von Steven Spielberg, GILBERT GRAPE und CHOCOLAT von Lasse Hallström, ROMEO + JULIET von Baz Luhrmann, DREAMERS von Bernardo Bertolucci, BIUTIFUL von Alejandro Goñzález Inárritu, MELANCHOLIA  von Lars von Tier, POLL von Chris Kraus, LE SCAPHANDRE ET LE PAPILLON von Julian Schnabel und LE FABULEUX DESTIN D’AMELIE von Jean-Pierre Jeunet. Einzelne Szenen werden dann schnell in einen kommunikationstheoretischen Zusammenhang gestellt. Schön, wenn der Aufenthalt bei einem Film etwas länger dauert. Dann wird die Medialität konkreter. Das letzte Kapitel heißt natürlich „Liebesmedien und Vernetzung“. Das Titelbild stammt vom Autor. Das Buch enthält keine Abbildungen. Mehr zum Buch: bd67ivt5ropq170

Verbotene Filme

2014.verbotenefilmeGestern Abend fand in den Hackeschen Höfen in Berlin die Premiere von Felix Moellers VERBOTENE FILME statt. Der Film thematisiert den Umgang mit dem Nazi-Kino und den rund vierzig „Vorbehaltsfilmen“, die bis heute öffentlich nur mit Einführung und anschließender Diskussion gezeigt werden dürfen. Soll man alle Vorbehalte aufheben und auf die kritische Kompetenz der Zuschauer hoffen? Das ist eine Position, die der Historiker Götz Aly und – etwas naiver – der Filmemacher Oskar Roehler im Film vertreten. Differenzierter sind die Meinungen von Rainer Rother, Sonja M. Schultz, Ernst Szebedits oder Christina von Wahlert, die zumindest bei den krassen Propagandafilmen die bisherigen Einschränkungen aufrechterhalten wollen. Felix hat seinen Film sehr komplex angelegt, zeigt auch Reaktionen auf Nazifilm-Vorführungen in Frankreich und Israel und plädiert seinerseits nicht für eine radikale Lösung. Damit wird er dem Problem gerecht. Die gezeigten Filmausschnitte – vor allem aus JUD SÜSS, HEIMKEHR, DIE ROTHSCHILDS oder ICH KLAGE AN – und die dokumentierten Publikumsreaktionen machen deutlich, wie unterschiedlich die Rezeption vonstatten geht und wieviel vom historischen und filmischen Vorwissen abhängt. VERBOTENE FILME provoziert die notwendigen Diskussionen. Das macht ihn so sehenswert. Mehr zum Film: VERBOTENE_ph_Web.pdf

Film und Filmtheorie

2014.FilmtheorieDer Band enthält die Beiträge, die im Mai 2013 auf der psychoanalytisch-literaturwissenschaftlichen Tagung zum Thema „Film und Filmtheorie“ in Freiburg vorgetragen wurden. Das sind neun Texte, die sich in der Regel auf einen Film konzentrieren und ihre theoretischen Ansprüche durchaus einlösen. Gerhard Schneider unternimmt eine „kulturpsycho-analytische“ Interpretation von Alfred Hitchcocks PSYCHO (1960). Marcus Stiglegger definiert die „Seduktions-theorie“ des Films am Beispiel von Darren Aronofskys BLACK SWAN (2010). Bei Mechthild Zeul geht es – mit großem theoretischen Vorlauf – um die „Erwartungsverletzungen“ am Beispiel von RAISING AROZONA (1987) der Brüder Joel und Ethen Coen. Joachim Pfeiffer analysiert die Inszenierung der Träume in Ingmar Bergmans WILDEN ERDBEEREN (1957). Auch Tatjana Jesch beschäftigt sich mit der Traumdarstellung, ihr Film ist Christopher Nolans INCEPTION (2010). Bei Claudia Liebrand kommt ein zweiter Hitchcock-Film ins Spiel: SPELLBOUND (1945); für Psychoanalytiker immer ein ergiebiges Thema. Angelika Sandholz interessiert der Eifersuchtswahn in Luis Buñuels ÉL (1953). Bei Ortrud Gutjahr geht es um Selbstbehauptungswillen und Todesverlangen in Fatih Akins GEGEN DIE WAND (2004). Christa Rohde-Dachser nimmt drei Filme als Untersuchungsbeispiele: DEAD MAN (1995) von Jim Jarmusch, KIRSCHBLÜTEN – HANAMI (2008) von Doris Dörrie und MELANCHOLIA (2011) von Lars von Trier. Ihr Thema sind die Variationen des „Erlösungsmythos“. Die Konkretisierung in den Filmbeispielen kommt den Texten zugute. Mehr zum Buch: 400sjcsd2q5

Oscar Night / Resultate

2014.OscarHeute Nacht fand die 86. Oscar-Verleihung statt. Sie wurde zwischen halb drei und sechs von Pro Sieben live über-tragen. Ellen DeGeneres  moderierte ziemlich entspannt  und ließ zwischendurch ein paar Pizzas in den Saal bringen. Es gab, wie in jedem Jahr, Gewinner und Verlierer. Zu den Verlierern gehörten David O. Russell mit AMERICAN HUSTLE und Martin Scorsese mit THE WOLF OF WALL STREET. Die meisten Trophäen gewann GRAVITY (Regie, Cinematography, Film Editing, Music, Sound Editing, Sound Mixing, Visual Effects). Drei Oscars gingen an 12 YEARS A SLAVE (Best Picture, Actress in a Suppporting Role: Lupita Nyong’o, Foto, Writing/Adapted Screenplay). Mit meinen Prognosen lag ich diesmal weit vorn. 21 Richtige in 24 Kategorien. Bei der traditionellen Oscar-Wette, die wieder von Artur und Teresa Althen organisiert wurde, war das Platz 2 (zusammen mit Artur Althen) bei 37 Teilnehmern. Den ersten Platz teilten sich Teresa Althen und Rüdiger Suchsland mit 22 richtigen Voraussagen. Einen medialen Augenzeugenbericht von Verena Lueken (sie kam mit ihren Prognosen auf Platz 3) kann man  in der FAZ lesen: 12829067.html

Oscar-Night / Prognosen

2014.Oscars2In der kommenden Nacht findet die 86. Oscar-Verleihung statt. Sie wird live auf ProSieben übertragen, ab 0.40 Uhr präsentieren sich die Stars auf dem Roten Teppich, ab 1.30 Uhr moderiert Ellen DeGeneres die Show im Dolby Theatre in Holly-wood. Die Prognosen spitzen sich zu. AMERICAN HUSTLE oder GRAVITY oder 12 YEARS A SLAVE? Oder mischt THE WOLF OF WALL STREET mit Google-Hilfe noch alles auf? Hier sind meine Tipps in den 21 wichtigsten Kategorien: 12 YEARS A SLAVE (Best Picture). Alfonso Cuarón/GRAVITY (Directing). Matthew McConaughey/DALLAS BUYERS CLUB (Actor in a Leading Role). Cate Blanchett/BLUE JASMINE (Actress in a Leading Role). Jared Leto/DALLAS BUYERS CLUB (Actor in a Supporting Role). Lupita Nyong’o/12 YEARS A SLAVE (Actress in a Supporting Role). E.W. Singer, David O. Russell/AMERICAN HUSTLE (Writing, Original Screenplay). John Ridley/12 YEARS A SLAVE (Writing, Adapted Screenplay). Emmanuel Lubezki/GRAVITY (Cinematography). Alfonso Cuarón, Mark Sanger/GRAVITY (Film Editing). Catherine Martin, Beverly Dunn/THE GREAT GATSBY (Production Design). Catherine Martin/THE GREAT GATSBY (Costume Design). DALLAS BUYERS CLUB (Makeup). LA GRANDE BELLEZZA (Foreign Language Film). FROZEN (Animated Feature Film). THE ACT OF KILLING (Documentary, Feature). Steven Price/GRAVITY (Music, Original Score). „Let It Go“ from FROZEN (Original Song). GRAVITY (Sound Editing). GRAVITY (Visual Effects). Morgen früh wissen wir mehr. Die Nominierungen findet man auf der „Oscar“-Homepage: http://oscar.go.com/nominees

Chaplin in Deutschland

2014.ChaplinNorbert Aping ist Jurist, er leitet das Amtsgericht in Buxtehude. Sein Hobby ist die Charlie Chaplin-Forschung. Vor drei Jahren hat er das Buch „Liberty Shtunk! Charlie Chaplin und die Nationalsozia-listen“ publiziert. Jetzt geht es um die Verzögerung, mit der Chaplin und seine Filme in die deutschen Kinos kamen. Im Zuge des Ersten Weltkriegs und seiner Folgen bewirkten die Beschränkungen des US-Exports und des deutschen Imports, Zensurfragen und Konkurrenzen, dass der erste Chaplin-Film THE RINK (1916; deutscher Titel: CHAPLIN LÄUFT ROLLSCHUH) erst im August 1921 im Beiprogramm im Ufa-Palast am Zoo zu sehen war. Da war der Komiker längst weltweit bekannt, Filmkritiker und Intellektuelle beschwerten sich über die Verspätung, es war bereits das erste Chaplin-Buch in deutscher Sprache erschienen. Aping hat alle Aspekte der Verspätung genau recherchiert, in Archiven geforscht, Zeitungen und Zeitschriften ausgewertet und die Chaplin-Rezeption bis 1924 bis ins Detail dokumentiert. Dazu gehören auch die Reaktionen auf den ersten abendfüllenden Spielfilm THE KID (1921, deutsche Erstaufführung im November 1923), der natürlich ein großer Erfolg beim Publikum und der Kritik wurde. Das Buch enthält viele hochwertige Abbildungen. Vorwort: Daniel Kothenschulte. Man kann davon ausgehen, dass Aping inzwischen die deutsche Chaplin-Rezeption der Jahre 1925 bis 1933 erforscht. Mehr zum Buch: chaplin-in-deutschland.html

Wien im MoMA

2014.MomaIm Museum of Modern Art in New York beginnt heute die große Retrospektive „Vienna Unveiled: A City in Cinema“. Sie umfasst 65 Filme, in denen die Stadt Wien eine Hauptrolle spielt, beginnend mit LE RING (1896) von den Brüdern Lumière endend mit MUSEUM HOURS (2012) von Jem Cohen. Zu den Regisseuren der Filme gehören Forst, Haneke, Hitchcock, Kubrick, Lubitsch, Ophüls, Ottinger, Pabst, Powell/Pressburger, Reed, Reisch, Seidl, Sternberg, Stroheim, Wilder. Es sind nahe liegende Titel darunter (THE THIRD MAN, DIE VIER IM JEEP) und entlegene (DAYBREAK von Jacques Feyder, SO ENDS OUR NIGHT von John Cromwell, ABENTEUER IN WIEN von Emil Reinhart). Anlass für die Retrospektive ist das 50jährige Bestehen des Österreichischen Filmmuseums. Alexander Horwath, Direktor des Filmmuseums, und Joshua Siegel, Film Curator des MoMA, haben die Reihe zusammengestellt. Sie wird begleitet von einer Ausstellung. Bis zum 20. April gehen New York und Wien eine filmische Verbindung ein. Foto: WALTZES FROM VIENNA (1934) von Alfred Hitchcock. Mehr zum Programm: www.moma.org/visit/calendar/films/1460

Importing Asta Nielsen

2013.Asta NielsenIm September 2011 fand im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt am Main die internationale Konferenz „Importing Asta Nielsen“ statt, in der es um die Strategien bei der Etablierung des Starsystems in den frühen 1910er Jahren ging. Die dänische Darstel-lerin (1881-1972) hatte sich 1911 vertraglich verpflich-tet, jährlich zehn Filme unter der Regie ihres dama-ligen Ehemannes Urban Gad, exklusiv für die „Deutsche Bioscop“ zu drehen und damit den Grundstein für ihre Karriere gelegt. Sie wurde zum ersten international bekannten Filmstar. Das Buch, herausgegeben von Martin Loiperdinger und Uli Jung, dokumentiert die Tagungsbeiträge, ergänzt durch diverse zusätzliche Texte. Insgesamt sind es dreißig Beiträge, die uns die Markteroberung durch diesen Star vor Augen führen: in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg, Spanien, Schweden, Großbritannien, Italien, Russland, den Niederlanden, Frankreich, den USA, Brasilien, Australien und Japan. Drei Beiträge analysieren am Ende etwas genereller die Positionierung des Nielsen-Status. Die Abbildungen (Filmfotos, Porträts, Zeitungsanzeigen, Plakate, spezielle Werbemaßnahmen) sind brillant. Ein wichtiger Band zur Geschichte des frühen Kinos. Cover-Abbildung: Plakatausschnitt DER TOD IN SEVILLA (1913). Mehr zum Buch: srch&ID=161 .