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05. Februar 2019

Museumsbesuche in Venedig

Die Tintoretto-Ausstellung an verschiedenen Orten der Stadt ist leider Anfang Januar zu Ende gegangen. Aber es bleiben genügend Alternativen. Zum Beispiel die Modelle im Leonardo da Vinci Museum in der Chiesa di San Barbara. Oder die Gallerie dell’Accademia di Venezia mit Gemälden von Tiepolo, Tintoretto, Tizian. Oder die Ausstellung „From Gesture to Form: Postwar European and American Art from the Schulhof Collection“ in der Peggy Guggenheim Collection. In Verbindung mit den Exponaten der Guggenheim Collection (Kandinsky, Max Ernst, Hans Arp, Piet Mondrian, Barnett Newman, Mark Rothko) ist dies ein Querschnitt durch die moderne Kunst. Das Kontrastprogramm bietet die Ca’Rezzonico (Foto / visitmuve.it ) mit ihrer Schatzkammer italienischer Kunst des 18. Jahrhunderts. Das Gebäude mit dem weitgehend erhaltenen Ballsaal ist ein Traumhaus auf vier Stockwerken. Man kann sich gar nicht sattsehen an den originalen Möbeln, an den Deckendekorationen von Giambattista Tiepolo, an den Gemälden von Canaletto, Francesco Guardi, Pietro Longhi, den Fresken von Antonio Guardi. Und im dritten Stock befindet sich die Pinakothek Martini mit rund 300 Gemälden der wichtigsten Vertreter der venezianischen Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts. Aus einem Fenster bietet sich einer der schönsten Blicke über die Stadt Venedig, die ich kenne. Den Dogenpalast haben wir diesmal nicht besucht. Wir waren ja hoffentlich nicht zum letzten Mal in dieser Stadt.