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16. Februar 2019

Bären-Verleihung

Heute Abend werden im Berlinale-Palast die Bären verliehen. Die Jury, präsidiert von Juliette Binoche, kann sieben Silberne und einen Goldenen vergeben. Es konkurrieren 16 Filme im Wettbewerb. Als Favoriten für den Goldenen Bären werden SO LONG, MY SON von Wang Xiaoshuai, SYNONYMES von Nadav Lapid und ICH WAR ZUHAUSE, ABER von Angela Schanelec gehandelt; der Preis geht an den Produzenten. Die Prognosen für die Juryentscheidungen bei den Silbernen Bären sind schwierig, weil hier auch viele diplomatische Aspekte eine Rolle spielen. Vergeben werden Silberne Bären für die beste Regie, die beste Darstellerin, den besten Darsteller, das beste Drehbuch, eine herausragende künstlerische Leistung in den Kategorien Kamera, Schnitt, Musik, Kostüm oder Set-Design sowie der „Große Preis der Jury“ und der „Alfred Bauer-Preis“ für einen Spielfilm, der neue Perspektiven eröffnet. Mit drei Titeln im Wettbewerb war der deutsche Film diesmal gut vertreten. Da sollte mit der einen oder anderen Auszeichnung schon zu rechnen sein. Zur internationalen Jury gehören der Filmkritiker Justin Chang (USA), die Schauspielerin Sandra Hüller (Deutschland), der Regisseur Sebastián Lelio (Chile), der Filmkurator des MoMA Rajendra Roy (USA) und die Schauspielerin Trudie Styler (Großbritannien). Die Preisverleihung wird ab 19 Uhr live auf 3sat übertragen. Anschließend wird im Berlinale-Palast der mit dem Goldenen Bären ausgezeichnete Film gezeigt. Wenn der chinesische Film SO LONG, MY SON gewinnt, wird es ein langer Abend, denn er dauert drei Stunden.