Aktuelles
17. Oktober 2018

Michael-Althen-Preis

Heute wird im Deutschen Theater zum siebten Mal der „Michael-Althen-Preis“ verlie-hen. Er ist von der FAZ ausge-schrieben, soll an den 2011 verstorbenen Filmkritiker erin-nern und einen Text würdigen, der „vom Bewusstsein lebt, dass analytische Schärfe und Wahr-haftigkeit der Emotion einander nicht ausschließen“. Im vergan-genen Jahr wurde Lara Fritzsche für ein Porträt von Helene Hegemann im SZ-Magazin ausgezeichnet. In diesem Jahr wurden wieder über 100 Texte eigereicht, in die engere Wahl sind die Autorinnen und Autoren Anke Dürr, Julia Encke, Kito Nedo, Alard von Kittlitz, Antje Stahl, Kolja Reichert, Danilo Scholz, Adam Soboczynski und Martina Weber gekommen. Die Entscheidung hat jetzt eine Jury getroffen, der Claudia Michelsen, Dominik Graf, Daniel Kehlmann und Tom Tykwer angehörten. Ausgezeichnet wird die Redakteurin der Neuen Zürcher Zeitung Antje Stahl für ihren Text „No more Frauenghetto, bitte“, in dem sie über die Ausstellung „Frau Architekt“ im Deutschen Architekturmuseum schreibt und das Problem thematisiert, dass Frauen mit Gruppenausstellungen in eine Sonderrolle gedrängt werden, die ihnen ihre berufliche Unabhängigkeit nimmt. Der Preis ist mit 5.000 € dotiert. Wir freuen uns auf die Preisverleihung. Die neun Kandidaten: 15786371.html